DE111185C - - Google Patents
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- DE111185C DE111185C DENDAT111185D DE111185DA DE111185C DE 111185 C DE111185 C DE 111185C DE NDAT111185 D DENDAT111185 D DE NDAT111185D DE 111185D A DE111185D A DE 111185DA DE 111185 C DE111185 C DE 111185C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H9/00—Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Acetylenentwickler, bei welchem die
Regelung der Gaserzeugung infolge der Verdrängung des Wassers durch das entwickelte
Gas erfolgt. Dieser Entwickler, welcher an sich allgemein bekannten Formen entspricht,
ist nach dem Tauchsystem ausgeführt, und es soll im Folgenden die Art der Anbringung
des beanspruchten Wasserverschlusses erläutert werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt verschiedene Ausfuhrungsformen des Acetylenentwicklers dar,
und zwar zeigt Fig. 1 den Längenschnitt einer Lampe; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A
der Fig. 1; die Fig. 3 bis 8 zeigen eine Handlaterne, und zwar ist Fig. 3 eine Ansicht, Fig. 4
ist ein Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 3, Fig. 5 ist ein Längenschnitt nach Linie C-C
der Fig. 3, Fig. 6 ist ein Längenschnitt nach Linie D-D der Fig. 3, und Fig. 7 ist ein
Längenschnitt nach Linie E-E der Fig. 5; Fig. 8 zeigt die Laterne in Rückenansicht.
Die in der Fig. 1 dargestellte Lampe besitzt einen als Gaserzeugungsbehälter ausgebildeten
Fufs a, in welchem die wässerige Flüssigkeit enthalten ist, welche auf das Carbid einwirken
soll. Im Inneren ist eine Wand b angeordnet, welche bis unter den niedrigsten
Stand, welchen das Wasser einnehmen kann, hinunterreicht. Auf diese Weise entstehen
zwei Räume, nämlich ein Raum c oberhalb des Wasserspiegels und aufserhalb der Wand b
und ein Raum d oberhalb des Wasserspiegels, aber innerhalb der Wand b. In den von der
Wand b eingeschlossenen Raum tritt bei/ von oben her ein grofses Rohr e ein. Dieses
Rohr e ist zur Aufnahme der Carbidpatrone 0 bestimmt und nur bei f offen. Auf seinen
oberen Theil e stützt sich ein anderes Rohrstück
g, welches die Trockenkammer bildet und in den Brenner h mündet.
Im oberen Theile der Lampe sind über einander zwei Behälter i und j angeordnet;
diese sind ringförmig ausgebildet und auf die Rohre e und g aufgeschoben. Der untere
Behälter i enthält eine gewisse Menge Flüssigkeit und steht durch das Rohr k, welches bis
auf seinen Boden reicht, mit dem oberen Behälter j in Verbindung. Der Raum c im Fufse
der Lampe steht durch ein Rohr / mit dem Gasraume des Behälters i in Verbindung, und
damit die darin befindliche Flüssigkeit nicht zufällig in das Rohr / eintreten kann, mündet
dieses in einen auf den Behälter i aufgesetzten Dom m ein. Der Raum d im Fufse der
Lampe steht durch ein Rohr η mit der Trockenkammer g, aus welcher das Gas zum
Brenner h strömt, in Verbindung. Das Carbid wird am besten in Form einer Patrone in das
Rohr e eingesetzt, in welchem es zu dem innerhalb der Wandung b im Fufse α befindlichen
Wasser hinabsteigt.
Die Regelung der Gaserzeugung geschieht wie folgt: Nachdem die Carbidpatrone ο mit
ihrem unteren Ende in das Wasser eingetaucht worden ist, beginnt die Gasentwickelung.
Dieses Gas füllt das Rohr e an, tritt über die Kante f dieses Rohres e hinaus und gelangt
in den Raum b, füllt den Raum d an, von wo aus es durch das Rohr η zum Trockenraum
g und von hier zum Brenner strömt. Das Gas übt hierbei auf die Oberfläche des
im Räume d befindlichen Wassers einen gewissen
Druck aus; wird die Gaserzeugung stärker als der Gasverbrauch, so senkt sich
der Wasserspiegel und die von dem Wasser angegriffene Carbidfiäche wird kleiner, infolge
dessen verringert sich die Gasentwicke-Iung. Während der Wasserstand im Räume d
sinkt, steigt er im Räume c und bewirkt ein Zusammenpressen der in diesem Räume c, dem
Rohre / und dem Behälter i eingesperrten Luftmasse. Die zusammengedrückte Luftmasse übt
einen Druck auf die im Behälter i befindliche Flüssigkeit aus, weiche infolge dessen in dem
Rohre k aufsteigt und den Behälter j anfüllt. Sobald der Wasserstand bei d gesunken ist
und die vom Wasser benetzte Carbidfiäche geringer wird, nimmt der Gasdruck ab, so dafs
der Stand in d unter dem Einflüsse der eingeschlossenen, zusammengedrückten Luftmasse,
welche das Bestreben hat, auf den anfänglichen Druck zurückzukehren, wieder steigt.
Der Wasserstand bei c sinkt demnach, während er bei d steigt, wobei gleichzeitig die
nach dem Räume j gestiegene Flüssigkeit in den Behälter i zurückkehrt. Dieser Vorgang
wiederholt sich derart, dafs der Gasdruck stets derselbe bleibt und die Flamme des
Brenners Gleichmäfsigkeit aufweist. Der Grad des Druckes kann beliebig \'erändert werden,
indem man z. B. den Anfanesdruck der sasförmigen Masse oder die Dichtigkeit der in
den Behältern i und j enthaltenen Flüssigkeit abändert.
Aufserdem ist zu bemerken, dafs das das Carbid angreifende Wasser niemals mit der
äufseren Atmosphäre in Berührung tritt, da sich zwischen dieser und der Wasseroberfläche
im Räume c die eingesperrte gasförmige Masse und die Flüssigkeitsmasse im Behälter i befindet.
Hieraus ergiebt sich, dafs die Lampe keinen unangenehmen Geruch verbreiten kann.
Eine andere Ausführungsform des Apparates in Gestalt einer Handlaterne ist in den Fig. 3
bis 8 dargestellt. Alle wesentlichen Theile der im Obigen beschriebenen Lampe finden sich
hier wieder vor und spielen dieselbe Rolle.
Der Wasserbehälter α nimmt den unteren Theil der Laterne ein. Er enthält eine
Zwischenwand b, welche den Behälter in die beiden Räume c und d trennt, in deren jedem
das Wasser einen verschiedenen Stand einnehmen kann. In dem Räume d befindet sich
die Carbidpatrone 0, die durch eine Thür ρ eingeführt werden kann. Das Gas gelangt von
dem Räume d durch ein Rohr η und eine Trockenkammer g zum Brenner h.. Die eingesperrte
Luftmasse ist in dem Räume c, dem Rohre e und einem. Behälter i enthalten,: in
dem sich eine Flüssigkeitsmasse befindet, die durch ein Rohr k in den oberen Behälter j
gefangen kann. Das Rohr k ist gewunden, um zu heftige Schwankungen der Flüssigkeit
zu vermeiden. Die verschiedenen Behälter und Räume sind derart geformt, dafs sie eine
möglichst günstige Ausnutzung des Laternenraumes gestatten.
Die Anordnungen der verschiedenen Organe können nach Belieben abgeändert werden.
Wenn auch das neue System nur in Anwendung auf Lampen und Laternen veranschaulicht
worden ist, so ist doch klar, dafs es auch auf getrennte besondere Entwickler angewendet werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Acetylenentwickler nach dem Tauchsystem mit Verdrängung des Wassers durch das entwickelte Gas, dadurch gekennzeichnet, dafs der Luftraum über dem Wasserbehälter durch einen Wasserverschlufs gegen die Aufsenluft abgesperrt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111185C true DE111185C (de) |
Family
ID=380940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111185D Active DE111185C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111185C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5190447A (en) * | 1992-03-23 | 1993-03-02 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy | Hydraulic pump with integral electric motor |
-
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- DE DENDAT111185D patent/DE111185C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5190447A (en) * | 1992-03-23 | 1993-03-02 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy | Hydraulic pump with integral electric motor |
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