DE1890960U - Faltbarer behaelter. - Google Patents
Faltbarer behaelter.Info
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Description
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. E. BetZler Freiligrathstraße 19 Postfach 14Ο
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^üABLIuSüLSifö HOT! CHIIB UN (SOMPAGiTIJa ϊϊΑΪΠΙϋϊιΙΙώ I)U CAOUTCHOUC)
124, Avenue des Champs-Jilysees, PARIS (Seine) / Frankreich
:ä.ü'alt oarer Behälter und Verfahren zu seiner Herstellung"
Sie leuerung "besieht sich auf weiche Behälter, die nach Entleerung
falter/balgartig zusammengefaltet werden können und dann ein Mindestmaß an Plata einnehmen, zum !Transport von
[flüssigkeiten und pulverförinigen Materialien.
3s sind "bereits tonnenförmige Behälter dieser Art "bekannt,
deren zylindrische Seitenwandung und deren Böden aus mit
Kautschuk überzogenen Geweloelagen "bestehen, die in der gleichen
Weise miteinander verbunden sind, wie das "bei der Herstellung
der Karkassen von fahrzeugreifen erfolgt.
Sie "bekannten Behälter besitzen jedoch schwerwiegende lachteile.
Außer der Schwierigkeit ihrer Herstellung sind sie in gefüll-
_ 2 —
tankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 - Postscheckkonto: Dortmund 55868 - Telegrammanschrift: Bahrpatente Hernewestfalen
tem Zustande nur schwer im Gleichgewicht auf ihrem v/eichen
Soden au halten, da ihre !Steifigkeit im ganzen ungenügend ist. ferner ist es schwierig? an ihren Böden die Metallteile zu
befestigen, die für ihre !Füllung oder Handhabung erforderlich
sind.
Sie !Teuerung "bezweckt, diese ITachteile zu beseitigen.
Gegenstand der !Teuerung ist ein weicher zylindrischer, mit
Kautschuk überzogener Behälter, dessen wesentliches I-erkmal
ät,rin besteht, daß er zwei starre Böden, vorzugsweise aus
geschichtetem V/erkstoff, aufweist, äiw zweckmäßig wenigstens
auf ihrer Innenfläche mit einem Eautschuküberzug versehen sind
und deren jeder in eines der Enden des Zylinderkörpers eingesetzt ist, mit dem die Böden durch Vulkanisieren fest verbunden
sind.
G-emäß einem weiteren Merkmal der !Teuerung besteht der zylindrische
körper aus einem röhrenförmigen Gewebe, das auf jeder
seiner Flächen einen Eautschuküberzug aufweist.
Gegenstand der !Teuerung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von solchen Behältern, das insbesondere dadurch gekennzeichnet
ist, daß beide Seiten eines röhrenförmigen Gewebes mit einer
ZautscV-_ukfol±e verkleidet werden, worauf in jedes linde des
dadurch gebildeten;, mit kautschuk überzogenen zylindrischen
Ilörpers ein starrer Boden, vorzugsweise axis einem geschichteten
'i/er lest off, der ebenfalls wenigstens auf seiner Innenfläche mit
Kautschuk überzogen ist, eingesetzt und die G-esamtheit vulkanisiert
wird, um derart die "bei-den Böden mit dem Zylinderkörper
zu verbinden.
Aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt sich daß der v/eiche
Bellälter gemäß der !Teuerung die den bekannten weichen Behältern
eigenen Sachteile sowohl für seine Verwendung wie hinsichtlich
seiner Herstellung wegen dieser starren Böden und ihrer Anbringung in einem weichen Zylinder mit derart röhrenförmiger
Armierung nicht besitzt.
.jie Sinselheiten und weiteren Llerkmale baw. 'Vorteile der
!feuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer beispielsweisen
Ausfuhrungsform des neuen Behälters und seines
Herstellungsverfahrens anhand der Abbildungen.
Ton diesen ist
i'is. 1 ein Axialschnitt durch den Behälter %
-A-
j?ig. 2 und 3
veranschaulichen zwei Phasen der Herstellung des Zylinderkörpers des Behälters,
!Die Pig. 4 und 5
aeigen in perspektivischer !Darstellung des Zylinderkörper
in zwei Phasen seiner Herstellung.
tig. 6 ist ein axialer Schnitt durch einen der "beiden Söden
des Behälters § und
j?i£. 7 veranschaulicht die Schlußphase seiner Herstellung.
Behälter H gemäß dein Ausführungsbeispiel "besteht aus einem
zylindrischen Körper A und den "beiden diesen Eöfjoer an jedem
seiner Bnden schließenden Böden 3 und ö.
!Der körper A ist aus einem röhrenförmigen Gewebe 1, das auf
jeder seiner Seiten mit einer Xautschukfolie 3 üT3 er sogen ist,
gebildet. Das Gewebe 1 wird als fortlaufender Schlauch gewebt,
;vol3ei die Kettenfäden die Erzeugenden eines Zylincers sind und
Me Schußfäden in Spirallinien um den körper herum la,ufen.
Als ./erkstoff für die Herstellung eines solchen Schlf.uches kann
jede [ß'aser nit guten !-Jlastizitäts- und IPestigkeitseigenschaften
verwendet werden. Torzugsweise werden jedoch fasern aus
if - 5 - ■ I-
ouperpolvamiden, wie aus "Hylon"1' verwendet, welche außer diesen
!.igenscha.it en die weitere 'besitzen, daß sie sich in der ITähe der
üenperaturen von 130° ü verkürzen«, was im Rahmen der Neuerung
in weiter unten noch zu erläuternder V/eise ausgenutzt wird«
Jeder Boden 3 oder ö "besteht aus einer vorteilhafterweise aus
geschichtetem Merkstoff, und zwar aus mit Kunstharz überzogenen
;vlasfasern, gebildeten Innenlage 4« JJie geschichteten Werkstoffe
iesitzen außer ihrer großen mechanischen Festigkeit und hohen Widerstandsfähigkeit gegen Stoßteanspruchungen und korrodierende
Einwirkungen die Ligenschafts unter gewissen Bedingungen in
vollkommener Weise an dem Kautschuk anzuhaften.
Jede Innenlage 4 der beiden Böden ist kreisförmig gestaltet und
weist einen "ümfangsrand 5 auf? der sich an das zugeordnete Unde
4 des Körpers L einlegt. Sie ist auf jeder ihrer flächen mit
einsr Kautschukschicht 6 überzogen. Ber .iußendurchmesser der
derart überzogenen Innenlage 4 ist genau gleich dem Innendurchmesser
des Körpers A.
Jeder Boden weist ferner eine mittlere öffnung 7 zum Pullen oder
B-ntleeren des Behälters auf ? die durch einen !Deckel S, der aus
dein gleichen V/erkstoff wie die Innenlage 4 "besteht, abschließbar
ist. jjer Becüiel 8 ist durch in der Innenschicht 4 verankerte
Bolzen 9 befestigt. Die Abdichtung wird durch die mit Kautschuk
überzogenen JKLächen 6 gesichert.
r obere Boden ist außerdem mit einem das Anlieloen des Behälters
ermöglichenden Eing 10 und einem Ventil 11 versehen, durch welches in den behälter R, falls dieser nicht völlig gefüllt ist,
Luft oder ein anderes G-as eingeführt werden kann. jjiese Seile
sind wie die Bolzen an der Innenschicht 4 'befestigt. !Das Ventil 11 erstreckt sich iedoch "bis in das Innere des Behälters E.
I/er Behälter wird durch zwei Kautschufcstreifen 12 vervollständigt,
die auf der Au£enwandung des Körpers A ex im iiiveau der Verbindung
desselben mit den Böden B und C befestigt ist.
ϊ-ε.anstehend wird nunmehr aas Herstellungsverfahrens des Körpers Έί
beschrieben.
In einer ersten Phase (i'ig. 2) wird das ringförmige tfewebe 1 auf
eine drehbare zylindrische 3F'orm oder '2roirimel 13 aufgesogen, deren
unterer "eil in eine in einem !Trog 14 enthaltene Lösung von Kautschuk in einem Lösungsmittel, wie xetroleumöl eintaucht. 3in
.Lbstreifer 15 ermöglicht es, im Zuge der Lrehung der GJrommel 13
den Schlauch 11 gleichmäßig mit dieser Lösung zu überziehen. Die Lösung wird durch Verdampfen des Lösungsmittels mit oder ohne
erhitzen getrocknet. In der zweiten Phase (Flg. 3) wird auf die
so klebend gemachte OTa erf lache des Schlauchkörpers 1 die Kautschukfolie
2 aufgebracht. Das geschieht unter Verwendung eines in einer Lagerung 16 mit zu der Achse der Srommel 13 parallel
liegender .achse liegenden Zylinders 17s auf welchen ein Yorrat
eines ![autsciukstreifens aufgewickelt ist. Durch Drehung der
Trommel 13 wird der Schlauchkörper 1 mit der I1Olie 3 aus rohem
kautschuk überzogen, die sich von dem auf dem Zylinder 16 befindlichen
Yorrat abrollt.
iTunmehr wird der mit der j?olie 2 versehene Schlauch 1 von der
Trommel abgenommen und umgestülpt. JJs ergibt sich dann das in
jiag. 4 dargestellte Slement, bei welchem die jrolie 2 im Innern
des Schlauches 1 liegt.
Dieses element wird von neuem auf die Trommel 13 aufgeschoben
und die vorstehend beschriebenen Arbeitsvorgänge werden wiederholt,
um den Schlauchkörper 1 nit der äußeren li'olie 3 zu überziehen.
Is ergibt sich derart der in i'ig. 5 dargestellte Schlauchabschnitt,
der auf die zwecks Bildung des Körpers A erforderliche Abmessung geschnitten wird.
Lie Herstellung der Böden B und C erfolgt dann in der folgenden
V/eise (vgl. Ji1Ig. 6, in der als Beispiel der Boden 0 dargestellt
ist). Jede durch einen geeigneten Pormvorgeng in die zweckentsprechende
IPorm gebrachte, mit ihren Metalleinlagen, wie den Bolzen 9 versehene Innenlage 4 wird auf ihren beiden flachen mit
einem Klebmittel übersogen. Dieses Klebmittel ist Vorzugspreis e«,
wenn die Inneniage aus geschichtetem Werkstoff besteht, eine
liösung von iieopren mit Zusatz von 5 bis 10 c/o eines Isocyanats,
d.h. das Material, das im Handel unter der Bezeichnung ''Desmodur"
erhältlich ist. Darauf wird auf jede !Fläche der Innenschicht 4 der Ks;utschukuberzug aufgetragen.
um nunnehr den Behälter R herzustellen, werden die Böden 3 und G
in die Unden des Körpers L gemä--. j?ig. 5 eingesetzt. Der Körper A
ist hinreichend steif, um dieses Einsetzen ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen. 3-Js ist ferner auch möglich, das Hinsetzen der
Böden in auf die Trommel IJ aufgesogenem Zustande des Körpers L
ν or zunehmen, falls die Trommel in radialer liichtung einziehbar
ausgebildet ist. Ei er durch wird es möglich, o.ie eingezogene
uironmel aus dein Behälter Ii durch die Öffnungen 7 herauszuziehen.
li'achüem die Böden B und 0 eingesetzt worden sind, werden die
Kautschuks tr e if en 12 an ihre Stelle gebracht und die G-esamtheit
vulkanisiert. Dieser Yulkanisätionsvorgang kann in einer Yulkanisationskammer
durch Warmluft unter einem Druck von 5 bis 4 kg/cm bei IJO0 C durchgeführt werden.
- 9
•Ί!
jis ist auch möglich, da,s Vulkanisieren, wie in Pig. 7 dargestellt,
in einer zweiteiligen l7orm 16 vorzunehmen, die sich den i.ußeniuonturen
des Behälters B. anschmiegt. In diesem jj'alle werden die
Öffnungen benutzt, um gesättigten Dampf mit einem Druck von 3 "bis 5 kg/cm"" in den Behälter E. einzuführen und aus ihm durch
den ötutsen 19 öas Kondensationswasser abzuziehen.
Durch den Vulkanisationsvorgang werden die verschiedenen Kautschuklagen
2,3, 6 und 12 miteinander vereinigt, ferner wird hierdurch
als F'olge des hierbei - falls der Schlauch 1 z.S. aus ^ylonfäden
ge?;ebt ist - erfolgenden Zusammenziehens derselben ein dichter
i^onta.I:t und eine ausgezeichnete 'verklebung des Körpers A an den
Kanten 5 bewirkt, ils ergibt sich derart, sobald die ieckel 8
aufgesetzt worden sind, ein dichter Behälter, der Innendrücken von mehr als 1 kg/cr?. standhält, und zwar sogar bei einer Hohe
der Kanten 5 von nur 2 cm.
l>er v:eiche Behälter gemäß der Neuerung zeichnet sich, während
er gleichzeitig dieselben Möglichkeiten für das Zusammenfalten in geleertem Zustande wie die bekannten weichen Behälter besitzt,
insbesondere durch ein besseres Verhalten,nämlich Verbleiben im G-leichgewicht in gefülltem Zustande, sowie durch eine viel einfachere
Art der Herstellung aus.
- 10 -
Die Heuerung ist selbstverständlich nicht a.uf die vorstehend im
einseinen "beschriebene und in den Abbildungen dargestellte, lediglich als Beispiel anzusehende Ausführungsform beschränkt.
So br.auchen insbesondere die Böden G und D gegebenenfalls auch
nur auf ihrer Innenfläche mit Kautschuk überzogen au werden|
unter Umständen können sie sogar völlig frei von Kautschuk sein.
jja.s geschieht2te Material, aus dem sie bestehen, besitzt selbst
eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber den verschiedenen
chemischen Reagenzien. .U'erner kann es unmittelbar mit der
Innenauskleidung 2 des Eö'rpers k verklebt werden, falls es mit
dem oben erwähnten klebstoff überzogen ist.
ΰ chu t ζ an s pr üch e
- 11 -
Claims (5)
1. Aus einem weichen, mit Kautschuk überzogenen zylindrischen
Körper bestehender Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei starre Böden, vorzugsweise aus geschichtetem Werkstoff,
die zweckmäßig wenigstens auf ihrer Innenfläche mit Kautschuk überzogen sind und deren jeder in ein Ende des geschichteten
Körpers eingesetzt und mit diesem durch Vulkanisieren verbunden ist, besteht.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper aus einem röhrenförmigen Gewebe, das auf
jeder seiner Flächen mit Kautschuk überzogen ist, besteht.
3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das röhrenförmige Gewebe aus einer sieh bei der Vulkanisationstemperatur
des Kautschuks zusammenziehenden laser besteht.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die starren Böden eine in den röhrenförmigen
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- 2 - 1^
zylindrischen Körper eingesetzte Umfangskante aufweisen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem zylindrischen Körper an der "Verbindungsstelle jedes Bodens mit dem Zylinderkörper ein Verbindender
Kautschukstreifen angebracht ist.
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