DE1890119U - Facettiermaschine, insbesondere fuer brillenglaeser. - Google Patents
Facettiermaschine, insbesondere fuer brillenglaeser.Info
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
Description
ffirma Wernicke & Qo. KG-, Düsseldorf-Eller, Jägerstraße 58
ffacettiermaschine, insbesondere für Brillengläser
Die Neuerung bezieht sieh auf Facettiermaschinen, die insbesondere
zum Herstellen der Facetten an unregelmäßig geformten Brillengläsern dienen sollen. Es sind Maschinen dieser Art
bekannt, bei der die zu bearbeitenden G-läser gleichachsig mit
einer zweidimensionalen Schablone eingespannt werden und beide Teile um ihre gemeinsame Achse gedreht werden können. Hierbei
sind beispielsweise die Schablone und ein G-las an einer
Schwinge angeordnet und die Schablone wälzt sich auf einer Platte ab, während das Glas von einer entsprechenden Schleifscheibe
bearbeitet wird. Solche Vorrichtungen sind für eine Massenproduktion nur schlecht geeignet, da die Zwischenzeiten
sehr hoch sind und verhältnismäßig viele Arbeitskräfte benötigt werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Neuerung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, die zum Herstellen der Spitzfacetten
von Brillengläsern od. dgl. in einem Arbeitsgang geeignet ist. Außerdem sollen auf dieser Maschine mehrere Gläser
-Z-
gleichzeitig bearbeitet werden können, und zwar alle nach
einer dreidimensionalen Schablone. Schließlich sollen die unbearbeiteten Gläser selbsttätig eingespannt und nach dem
Herstellen der Facette selbsttätig ausgeworfen werden.
Gemäß der Heuerung wird deshalb vorgeschlagen, gleichachsig
mit der dreidimensionalen Schablone mehrere Einspannvorrichtungen für G-läser vorzusehen. Die Schablone sitzt beispielsweise
in der Mitte zwischen den Einspannvorrichtungen und wirkt mit zwei seitlichen Kopierscheiben zusammen. Jede dieser
Kopierseheiben steuert einen Arbeitstisch in zwei Eichtungen, auf dem sich Schleifvorrichtungen zum Herstellen der
einen oder der anderen Iacettenflache oder Fase befinden. Jede
Kopierscheibe steuert den Schleif Vorgang einer ÜPase. Nach Beendigung des Schleifvorganges sollen die bearbeiteten Gläser
selbsttätig ausgeworfen und gleichzeitig neue G-läser herangeführt und eingespannt werden. Die Einspannvorrichtungen
und die Vorrichtungen zum Zuführen und Auswerfen der Gläser
werden deshalb vorzugsweise durch die Arbeitstische gesteuert.
Die vorgeschlagene Maschine arbeitet also vollkommen selbständig, so daß ein Arbeiter mehrere Maschinen gleichzeitig bedienen
kann.
Bei der praktischen Ausführung bestehen die Einspannvorrichtungen für die Gläser jeweils aus zwei Backen. Jede Backe
ist am Ende einer angetriebenen Welle angeordnet. Mindestens
eine dieser Backen ist mit ihrer Welle axial mittels eines Druckkolbens od. dgl. verschiebbar, so daß jede Vorrichtung
geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Die Einspannvorrichtungen werden also jeweils aus zwei getrennt voneinander angetriebenen
Wellen gebildet. Eine entsprechende Einspannvorrichtung ist für die Schablone vorgesehen, jedoch genügt es,
wenn die Backen dieser Torrichtung über ein Gewinde von Hand verstellbar sind. Alle Wellenteile werden, um einen Gleichlauf
zu erzielen, über eine (Transmission angetrieben. Vor Beginn der Arbeiten wird die Schablone genau eingerichtet.
Die einzelnen Gläser erhalten dann entsprechend dieser Schablone ihre Größen, Konturen und Facetten. Der lacettenverlauf
auf der Glaskante wird dabei durch die dritte Dimension der Schablone bestimmt.
Jede Kopierscheibe ist drehbar und weist eine zweigeteilte TJmfangsflache auf. Die beiden Flächen stehen winklig zueinander.
Diese Verbindungskante wirkt mit der Faeettenkante
der Schablone zusammen,-während die beiden Umfangsflachen
der Kopierscheibe die beiden Fasen der Facette an der Schablone nicht berühren. Vorzugsweise sind die Kopierscheiben
senkrecht zur Schablonenachse verstellbar, um verschieden große Gläser mit einer Schablone herstellen zu können. Da
die Gläser gewölbt sind, ordnet man die Kopierscheiben geneigt zur Schablonenachse an, damit sich stets die Verbin-
-4-
dungskante jeder Kopierscheibe auf der lacettenkante abwälzt
.
Außer der Kopierscheibe ist auf jedem Arbeitstisch eine motorgetriebene
Schleifscheibe für jede Einspannvorrichtung vorgesehen. Diese Schleifscheibe kann so eingestellt werden, daß
sie die gewünschte schrägstehende Fase herstellt. Die Schleifscheibe wmrd während des Schleifvorganges fortlaufend in
axialer Richtung verstellt, um eine gleichmäßige Abnützung zu erzielen. Dies ist deshalb möglich, weil keine profilierte
Schleifscheiben erforderlich sind.
Jeder Arbeitstisch ist gleichzeitig parallel und rechtwinklig zur Schablonenachse beweglich, so daß die Kopierscheiben
beliebig geformte Schablonen abtasten können. Die Arbeitstische sind dabei derart belastet, daß sie die Kopierscheiben
während des Arbeitsvorganges gegen die Schablone drücken.
Die Vorrichtung zum Einsetzen und Auswerfen der Gläser besteht
vorzugsweise aus einem in Abhängigkeit von dem Antrieb der Schablone und außerdem in Abhängigkeit von der Betätigung
der entsprechenden Einspannvorrichtung wirkenden Doppelgreifer. Dieser Doppelgreifer ist so ausgebildet, daß er
ein bearbeitetes Glas erfassen und auswerfen kann, während er gleichzeitig ein unbearbeitetes Glas der geöffneten Einspannvorrichtung
zuführt. Zu diesem Zweck ist oberhalb der
—5—
Einspannvorrichtungen eine Zufuhrvorrichtung und unterhalb
derselben eine Abfuhrvorrichtung vorgesehen. Beide Vorrichtungen bestehen beispielsweise aus Kästen, in die die G-Iaser
im Abstand voneinander eingesteckt werden können. lediglich das Auswechseln dieser Kästen muß neben dem Einrichten
der Maschine von Hand erfolgen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäß vorgeschlagenen Pacettiermasehine schematiseh dargestellt,
und zwar zeigt
fig. 1 eine Draufsicht,
Mg. 2 einen Schnitt nach Linie AB in !ig. 1,
lig. 3 eine Seitenansicht eines der Arbeitstische,
lig. 4 eine Ansieht der Vorrichtung zum
Einsetzen und Auswerfen der Gläser und
Mg. 5 eine entsprechende Ansicht wie Mg. 4 mit zwei eingesetzten Giäsern, von
denen das eine bearbeitet und das andere unbearbeitet ist.
Die lacettiermaschine ist insgesamt in einem Rahmen 1 untergebracht.
In der Mitte ist eine Schablone 2 zwischen zwei von Hand verstellbaren Backen 3 eingespannt. Diese Backen 3
sitzen an den Enden von Wellen 4, welche jeweils in einem Gehäuse 5 gelagert sind und über eine nicht dargestellte
(Transmission von einem gemeinsamen Motor angetrieben werden. Gleichachsig mit den Wellen 4 sind weitere Wellen 6 und 7
vorgesehen, an deren einem Ende sich jeweils eine Backe 8 befindet. Zwischen den beiden Backen 8 ist das zu bearbeitende
Glas 9 eingespannt. Die Welle 7 ist axial verschiebbar in einem Gehäuse 10 gelagert und wird mit den Wellen 4 und 6
von dem gleichen Motor angetrieben. Zum Verschieben der Welle 7 ist ein Druckmittelzylinder 11 vorgesehen.
Seitlich dieser Vorrichtungen sind zwei Arbeitstische 12 und 13 vorgesehen, auf denen sich Kopierscheiben 14 zum Abtasten
der Schablone 2 und Schleifscheiben 15 zum Herstellen der PaeettenfBrächen bzw. lasen der lacette 9a befinden. Jede
Schleifscheibe 15 wird von einem Elektromotor 16 angetrieben. Dieser Motor ist auf einer Grundplatte 17 befestigt, welch
über eine Schwalbenschwanzführung mit einer Lagerplatte 18 in Verbindung steht. Diese Lagerplatte 18 ist drehbar auf
dem Arbeitstisch 12 oder 13 befestigt. Mit jeder Lagerplatte 18 ist ein Druckmittelkolben 19 verbunden, der eine fortlaufende
Hin-und Herbewegung der Grundplatte 17 und damit eine axiale Bewegung der Schleifscheibe 15 während des Arbeitsganges
bewirkt. Die Lagerplatte 18 kann auf dem Arbeitstisch verstellt werden, um die Schleifscheibe 15 der gewünschten
Heigung der Facettenfläche anzupassen. Die Sehleifschei-
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ben sind alle so eingerichtet, daß jede Facettenfläche einwärts geschliffen wird, um das Auftreten von Plinsen an der
Glaskante zu vermeiden.
Jede Kopierseheibe 14 ist drehbar zwischen seitlichen Trägern 20 gelagert. Diese Träger 20 sitzen auf einem Schlitten
21, der mittels einer Stellschraube 22 und einer Schwalbenschwanzführung
senkrecht zur Schablonenachse verstellt werden kann. Hierdurch ist es möglich, den Gläsern 9 eine
Form zu geben, die zwar der Schablone 2 entspricht, deren Durchmesser jedoch auch größer oder kleiner als der Schablonendurchmesser
sein kann.
Die TJmfangsf lache jeder Kopierscheibe 14 ist zweigeteilt
und besteht aus einer etwa zylinderförmigen Fläche 14a und einer sich kegelförmig erweiternden Fläche 14b. Die Verbindungskante
23 dieser winklig zueinander stehenden Flächen wirkt mit der Facettenkante 24 der Schablone 2 zusammen. Die
Kopierscheiben 14 sind schräg zur Achse der Schablone 2 angeordnet, damit sie stets vom Arbeitstisch gegen die Facettenkante
24 gedrückt werden.- Wie weiter unten beschrieben, werden
die Kopierscheiben von den Arbeitstischen 12 und 13 gegen
die Schablone 2 gedruckt, so daß die Steuerung der Arbeitstische unmittelbar durch die von der Facettenkante
24 auf die Kopierscheiben 14 übertragenen Bewegungen bewirkt wird. Die Flächen Ha und 14b berühren die Fasen oder Facet-
tenflachen der Schablone 2 nicht.
Die Arbeitstische 12 und 13 sind mittels seitlicher Doppelrollen 25 verschiebbar auf Stangen 26 gelagert, welche sich
zwischen zwei seitlichen trägern 27 erstrecken. Diese Träger 27 sind über eine Stange 28 miteinander verbunden, welche
mit ihren Enden im G-estelH drehbar gelagert ist. Unterhalb
der Stange 28 sind Arme 29 mit Gewichten 30 befestigt, die den Tisch stets in Sichtung auf die Schablonenachse
drücken.
drücken.
TJm diesen Druck aufzuheben, befinden sich im Gehäuse 1 Druckmittelzylinder
319 deren Kolben 32 mit Kerben 33 am unteren Ende der Sräger 27 zusammenwirken können, um ein seitliches
Ausstellen der Arbeitstische zum Auswechseln der Gläser 9
zu ermöglichen. Auf der Unterseite eines jeden Arbeitstisches ist ein Halter 34 angeordnet. Zwischen diesem Halter 34 und dem einen der Träger 27 ist eine Zugfeder 35 gespannt, welche das Andrücken der Kopierscheiben an die Schablonen 2 unterstützen soll.
zu ermöglichen. Auf der Unterseite eines jeden Arbeitstisches ist ein Halter 34 angeordnet. Zwischen diesem Halter 34 und dem einen der Träger 27 ist eine Zugfeder 35 gespannt, welche das Andrücken der Kopierscheiben an die Schablonen 2 unterstützen soll.
Unterhalb jeder Einspannvorrichtung für die G-läser 9 befindet
sich eine höhenverstellbare Gabel 36. Diese Gabel ist
mit der Kolbenstange 37 eines nicht dargestellten Druckmittelzylinders verbunden. Am oberen Ende der Schenkel der U-förmigen Gabel 36 sind jeweils zwei Greifer 38 angeordnet,
mit der Kolbenstange 37 eines nicht dargestellten Druckmittelzylinders verbunden. Am oberen Ende der Schenkel der U-förmigen Gabel 36 sind jeweils zwei Greifer 38 angeordnet,
die gegeneinander verstellt werden können, so daß sie unbearbeitete
G-läser 40 greifen und der Einspannvorrichtung zuführen
können. Unterhalb dieser Greifer 38 sind auf der Innenseite der Schenkel des Doppelgreifers zwei Gummistreifen
41 und 42 mit ihren Enden "befestigt. Die Außenseite dieser Gummistreifen ist profiliert (Fig. 1). Die G-ummistreifen sind
derart befestigt, daß ihr Mittelteil gewölbt von den Schenkeln der G-abel absteht. Wird der Doppelgreifer nach Beendigung
eines SchleifVorganges nach oben verschoben, so umfassen
die G-ummistreifen 41 und 42 das bearbeitete Glas 9» wobei
sie sich dessen Konturen anpassen und es festhalten, nachdem die Einspannvorrichtung geöffnet ist. Gleichzeitig
schließen sich die oberen G-reifer 38 und ergreifen ein unbearbeitetes
G-las 40. Dann bewegt sich die G-abel 36 wieder
abwärts, bis das Glas 40 von der Einspannvorrichtung bzw. von den Backen 8 erfaßt und gehalten wird. Die Greifer 38
werden dann wieder geöffnet und die Gabel 36 bewegt sich weiter abwärts, bis sie außerhalb der Bereiche der Arbeitstische
12 und 13 liegte Hunmehr wird das Glas 9 ausgestoßen
und in einen nicht dargestellten Kasten gesteckt. Dieser Kasten wird, um ein fortlaufendes Einstecken der Gläser hintereinander
zu ermöglichen, entsprechend verschoben.
Auf dem Rahmen 1 sind träger 43 angeordnet, zwischen denen
sich eine führung aus IT-Profilen 44 befindet. In diesen IT-Profilen 44 ist ein Kasten 45 verschiebbar, der die unbear-
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beiteten Gläser 40 enthält· Er liegt oberhalb der Einspannvorrichtungen
und im Bereich der auf- und abbeweg baren Gabeln 36.
Claims (16)
1. Facettiermaschine, insbesondere für Brillengläser, bei der die zu bearbeitetenden Gläser gleichachsig mit einer
dreidimensionalen Schablone und drehbar mit dieser eingespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig
mit der Schablone (2) mehrere Einspannvorrichtungen für G-läser (9,40) vorgesehen sind, während die Schablone mit
zwei seitlichen Kopierseheiben (14) zusammenwirkt, welche jeweils einen Arbeitäiseh (12,13) steuern, auf dem sich
Schleifvorriehtungen zum Herstellen der einen oder der anderen Iacettenflache befinden, wobei nach Beendigung
des Schleif Vorganges die bearbeiteten G-läser (9) selbsttätig ausgeworfen und gleichzeitig neue G-läser (40) herangeführt
und eingespannt werden.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannvorrichtungen für die Gläser (9,40) jeweils aus
zwei Backen (8) bestehen, die am finde einer angetriebenen Welle (6,7) angeordnet sind, wobei mindestens eine dieser
Backen mit ihrer Welle (7) axial mittels eines Druekkolbens (11) verschiebbar ist.
3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kopierscheibe(14) als drehbare Scheibe ausgebildet
ist und ihre Umfangsfläche aus zwei winklig zu-
einanderstehenden flächen (Ha,Hb) "besteht, deren Verbindungskante
(23) mit der Faeettenkante (24) der Schablone (2) zusammenwirkt.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopierscheiben (H) senkrecht zur Sehablonenachse verstellbar
sind.
5. Maschine nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopierscheiben (H) geneigt zur Schablonenachse
angeordnet sind.
6. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Arbeitstisch (12,13) außer der Kopierscheibe
(H) für jede Einspannvorrichtung eine motorgetriebene, schrägeinstellbare Schleifscheibe (15) zum Herstellen
einer der beiden Iacettenflachen vorgesehen ist.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Schleifscheibe (15) während des Schleifvorganges
fortlaufend in axialer Sichtung verstellbar ist.
jede Schleifscheibe (15) während des Schleifvorganges
fortlaufend in axialer Sichtung verstellbar ist.
8. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arbeitstisch (12,13) parallel und rechtwinklig
zur Schablonenachse beweglich ist.
-13-
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arbeitstisch (12,13) über Hollen (25) auf einem
schwenkbar im Maschinengestell (1) angeordneten Rahmen (26,27) gelagert ist.
10. Maschine nach den Ansprüchen 8 und 9> dadurch gekennzeichnet,
daß an den Seitenträgern (27) des Rahmens Gewichte (30) angeordnet sind, die den Arbeitstisch (12,13)
senkrecht gegen die Schablonenachse drücken.
11. Maschine nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rahmen (26,27) über Druckmittelaylinder (31) ausschwenkbar ist.
12. Maschine nach den Ansprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Arbeitstisch (12,13) und einem der Seitenträger (27) des Rahmens eine Zugfeder (35) angeordnet
ist.
13· Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als Yorrichtung zum Einsetzen und Auswerfen der G-läser (9,40) an jeder Einspannst eile ein in
Abhängigkeit von dem Antrieb der Schablone (2) und den Einspannvorrichtungen wirkender Doppelgreifer für jeweils
ein unbearbeitetes und ein bearbeitetes Glas vorgesehen ist.
-14-
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelgreifer eine senkrecht verschiebbare G-abel
(36) mit einer Greifvorrichtung für die unbearbeiteben
G-läser (40) und einer Klemmvorrichtung für die bearbeiteten
Gläser (9) ist.
15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung aus von äußeren führungen gesteuerten,
gegeneinanderwirkenden Greifern (38) besteht.
16. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus zwei an den gegenüberliegenden
Innenseiten der Schenkel der Gabel (36) nach innen gewölbt befestigten Streifen (41,42) aus elastischem Werkstoff
besteht.
17» Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der Einspannvorrichtungen Kästen (45) zum Zuführen, und unterhalb Kästen zum Abführen der Gläser
(9,40) auswechselbar angeordnet sind.
G/A/bl/bl.-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW26195U DE1890119U (de) | 1961-04-29 | 1961-04-29 | Facettiermaschine, insbesondere fuer brillenglaeser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW26195U DE1890119U (de) | 1961-04-29 | 1961-04-29 | Facettiermaschine, insbesondere fuer brillenglaeser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1890119U true DE1890119U (de) | 1964-03-26 |
Family
ID=33184228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW26195U Expired DE1890119U (de) | 1961-04-29 | 1961-04-29 | Facettiermaschine, insbesondere fuer brillenglaeser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1890119U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0096274A1 (de) * | 1982-06-09 | 1983-12-21 | Wernicke & Co. GmbH | Brillenglasrandschleifmaschine |
-
1961
- 1961-04-29 DE DEW26195U patent/DE1890119U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0096274A1 (de) * | 1982-06-09 | 1983-12-21 | Wernicke & Co. GmbH | Brillenglasrandschleifmaschine |
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