DE1889327U - Schreibstift. - Google Patents
Schreibstift.Info
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Classifications
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- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
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-
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Landscapes
- Pens And Brushes (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
■ 723 439-11.11.63
DE. A. MENTZEE
DTPL.-ING. W. DAHLKE
PATENTANWÄLTE
506 KEFRATH b. KÖLN, DEN 8 . November 1963
PEAHKENFOBST 137 J)Q^ # /g #
TEMPOS: BENSBERG-Jjgg 04200
Sanford Corporation of Liberia Bellwood, Illinois (USA)
Schreibstift
Die vorliegende Erfindung betrifft einen neuartigen Sehreibstift
und insbesondere einen solchen, der mit Sehreibflüssigkeit oder mit Tinte gefüllt ist.
Der Schreibstift weist einen Behälter auf, der mit einem saugfähigen
Stoffe gefüllt ist und zur Aufnahme einer bestimmten
— 2 —
Menge der Schreibflüssigkeit dient. Durch den saugfähigen
Stoff wird ein Herausleeken der Sehreibflüssigkeit verhindert. Weiterhin weist der Schreibstift ein Schreibelement auf, welches
aus einer Öffnung des Behälters herausragt und zum Auftragen der
Sehreibflüssigkeit auf die zu beschriftende Oberfläche dient. Ausserdem ist eine abnehmbare Kappe zum Verschluß der Öffnung
vorgesehen.
Durch die vorliegende Erfindung soll ein Schreibstift derjaufgezeigten
Art geschaffen werden, welcher in einfacher und wirtschaftlicher Weise herstellbar ist und der sich dicht verschließen
läßt, so daß ein Ausschwitzen der Schreibflüssigkeit ausgeschlossen ist. Andererseits soll die Verschlußkappe bequem
abnehmbar sein.
Weiterhin soll durch die vorliegende Erfindung ein neuer
Schreibstift der aufgezeigten Art geschaffen- werden, der zur
Verringerung des Herstellungsaufwandes und zur Vermeidung von Leckstellen nur einen einstückigen Behälter aufweist.
Außerdem soll durcn vorliegende Erfindung, ein neuer Schreibstift
der aufgezeigten Art geschaffen werden, dessen Verschlußkappe sich leicht auf einen eingehalsten Bereich des
Behälters aufschieben und wieder herunterziehen läßt, und die trotzdem einen sicheren Verschluß darstellt bis sie von
Hand abgezogen wird. Zur Erhöhung der Sicherheit des Versehlußes soll die Zappe mit einer mehrfachen Dichtung ausgestattet
sein·
Die Erfindung sei an Hand der speziellen Beschreibung und der Zeichnung erläutert.
Es zeigt:
Ig. 1 die Ansieht eines Sehreibstiftes nach vorliegender
Erfindung,
Jig. 2 einen Schnitt entlang 2-2 der Jig. 1 in '
größerem Maßstab,
Fig. 3 den Sehreibstift bei Gebrauch,
Jig. 4 einen Schnitt durch die Verschlußkappe in größerem Maßstab,
Jig. 5 einen Schnitt durch den Behälter des Schreibstiftes
im noch nicht fertiggestellten Zustand,
Jig. 6 das Einführen einer saugfähigen Jüllung in den noch nicht fertiggestellten Behälter,.
Jig. 7 das Einsetzen des Schreibdochtes nach dem Einhalsen
des Behälters,
Jig. 8 den Dur chs ielrvor gang zur Befestigung des Schreibdochtes
In sämtlichen figuren der Zeichnung sind entsprechende
Einzelheiten mit. gleichen Bezugszeiehen beziffert.
Der Sehreibstift 10 ist in den Pig,-1, 2 und 3 dargestellt.
Er weist einen Behälter 12 auf, der im einzelnen nachfolgend
beschrieben ist. Der Behälter nimmt eine Füllung 14 aus Filz
oder einem anderen geeigneten saugfähigen Stoffe auf. Die
!Füllung ist mit Tinte oder einer anderen Schreibflüssigkeit getränkt.
Das Schreibelement 16 besteht aus einem Docht, welcher aus
der Behälteröffnung herausragt und an dieser befestigt ist. Bei Uiehtgebrauch ist der Sehreibdocht und das obere Behälterende durch die Kappe 18 verschlossen. Zum Gebrauch wird die
Kappe, wie aus fig. 3 ersichtlich, abgezogen und das äußere Ende des Sehreibdochtes über die zu beschriftende Oberfläche
gerieben.
lach einem Merkmal vorliegender Erfindung ist der Behälter einstückig aus Metall gefertigt, Durch die einstückige Ausführung des Behälters wird nich^Sie Montage und die fertigung
des Schreibstiftes vereinfacht, sondern die Möglichkeit des Vorhandenseins von leckstellen als folge fehlerhafter Montage
ausgeschaltet. Wie aus fig. 5 ersichtlich, kann durch fließpressen
zunächst eine zylindrische Zwischenform des Behälters erzeugt werden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist der Behälter einen
unteren Bereich 20 größeren Durehmesser und eineh oberen eingehalsten Bereich 22 kleineren Durchmesser auf.
Der Durchmesser der Füllung aus Filz οdgl. entspricht im
wesentlichen dem Innendurchmesser des unteren Behälterbe~ reiches 20. Die Füllung 14 wird somit in den Behälter, wie aus
Flg. 6 ersichtlich eingeschoben, bevor der obere Behälterbereich eingehalst wird, lach dem Einsetzen der Füllung
wird der obere Behälterbereich mit Hilfe irgend eines be-
^/kannten "Verfahrens eingehalst, lach dem Einhalsen wird der
Schreibdocht 16, wie aus Fig. 7 ersichtlich, in die Behälteröffnung so tief eingesetzt, daß er mit der saugfähigen Füllung
14, wie aus Fig. 2 und 8 ersichtlich,- in Berührung gelangt. Vorteilhafterweise wird ein Ende 24 des Schreibdoehtes wie
aus der Zeichnung ersichtlich zugespitzt, so daß es teilweise in-die Füllung 14 eindringen kann. Dadurch wird ein
inniger Kontakt mit der Füllung, welche mit Tinte oder einer Sehreibflüssigkeit- getränkt ist, erreicht.
Der Sehreibdocht ist gleichfalls aus saujfähigem Stoffe
hergestellt. Es kann ein zäher,- steifer Filz Verwendung finden. Der Schreibdocht kann somit !inte aus der Füllung
saugen und diese an sein äußeres Ende 26 leiten. Vorteilhafterweise wird das äußere Ende 2.6, wie aus der Zeichnung
ersichtlich^ angeschrägt,- wodureh der Schreibvorgang erleichtert
wird. Wie ersichtlich, sind die äußeren und die innere^! Endfläche^! des Schreibdoehtes einander parallel.
Dadurch wird die Herstellung des Schreibdoehtes vereinfacht.
Außerdem ist es bei einem derartigen Sehreibdoeht gleichgültig, mit welchem. Ende er in den Behälter eingesetzt
wird.
Zur Befestigung des Schreibdoehtes 16 wird der eingehalste
Bereich des Behälters auf gegenüberliegenden Seiten durchgesiekt, wodurch die nach innen gerichteten Vorsprünge
28 und 30 entstehen, welche in den Sehreibdoeht eindringen. Die Durehsickung erfolgt mit Hilfe der Werkzeuge 32 und 34,
nachdem der Sehreibdoeht, wie aus Fig. 8 ersichtlich, vollständig eingesetzt ist.
Die Verschlußkappe 18 ist vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff wie Nylon oder Polyäthylen gefertigt. Der oberste j
mit f· 36 bezifferte Bereich der Kappe hat einen kleineren
Innendurchmesser, als der sich anschließende Bereich 38.
Dadurch entsteht ein Absatz 40, welcher an der Oberkante des eingehalsten Bereiches 22 des Behälters, wie aus !ig. 2
ersichtlich, zur Anlage kommt. Die Länge des Bereiches 36 ist größer als die Laie des vorstehenden Teiles des Schreibdoehtes,
wodurch ein Zusammendrücken des Sehreibdochtes
"beim Aufsetzen der Kappe mi ^ Sicherheit verhindert wird.
Vorzugsweise weist der Bereich 38 der Kappe gleichbleibenden
Innendurchmesser auf. Bas obere Ende des eingehalsten
Bereiches 22 des Behälters hat etwa gleichen Außendurchmesser,
doch ist imlmittleren Teil des eingehalsten Bereiches des
Behälters ein nach außen durcEsickter Yfulstring 42 vorgesehen.
Wird die aus elastischem Kunststoff bestehende Verschlußkappe, wie in Jig. 2 auf den Behälter aufgesetzt, so wird sie im
Bereiche des Wulstringes 42 gedehnt, wobei die Elastizität des verwendeten Kunststoffes unterhalb des Wulstringes zu einer
Kontraktion führen, wodurch die Verschlußkappe gegen ungewolltes
Abziehen gesichert ist.
Wie am besten aus fig« 4 ersichtlich, weist der unterste Bereich 44 der Verschlußkappe eine konische Innenwandung
auf. Dadurch wird das Aufsetzen der Kappe erleichtert. Außerdem ist die Innenwandung des Bereiches 44, wie aus
der Zeichnung ersichtlich, mit Stuf eier 46 ausgestattet. Die
Länge der Verschlußkappe und die Länge des eingehalsten Bereiches des Behälters sind so aufeinander abgestimmt,
daß zumindest einigeeStufen46 mit dem konischen Bereich
des Behälters zusammenwirken. Wie aus "'Fig. 2 ersichtlich,
-S-
wird bei der vollständig aufgeschobenen Verschlußkappe der
unterste Bereich 44 derselben durch den konischen Bereich des Behälters gedehnt, wodurch des Kanten der Stufen 46
fest gegen die Behälteroberflache gedrückt werden, so daß
mehrere Ringdichtungen geschaffen werden, die ein Herauslecken der Schreibflüssigkeit wirksam verhindern.
9 -
Claims (1)
- S ehutzansprüche1. Schreibstift mit einem Behälter, einer -Füllung aus einem saugfähigen Stoffe, einem dochtartigen, mit der Füllung in Berührung: befindlichen Schreib element und einer abnehmbaren, über das Schreibelement stülpbaren Verschlußkappe, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter einstückig und nahtlos im Fließpressverfahren gefertigt ist und einen ersten, die Füllung aus saugfähigem Stoffe aufnehmenden Bereich (20) sowie einen zweiten, einghalsten, das dochtartige Schreibelement aufnehmenden Bereich (22) kleineren Durchmesser aufweist, wobei die Querabmessungen der saugfähigen Füllung soviel größer als die Querabmessungen des eingehalsten Bereiches sind, daß etie ihr Durchtritt durch den eingehalsten Bereich ausgeschlossen ist und die Verschlußkappe auf den eingehalsten Bereich aufschiebbar ist.2. Schreibstift nash Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dochtartige Schreibelement selbsttragend ausgebildet ist, einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist und eine Hauptabmessung dieses Querschnittes in etwa dem Durchmesser des eingehalsten Bereiches des Behälters entspricht.- 10 ~3. Sehreibstift nach. Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe aus elastischem Stoffe besteht, bäim Aufsetzen eine Dehnung erfährt und dem eingehalsten Bereich des Behälters dichtend anliegt.4. Schreibstift nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem eingehalsten Bereich gegenüberliegende Behälterende ausgebildet ist, daß der Behälter standfähig ist,Schreibstift nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das doehtari|tge Schreibelement (16) ein zugespitztes, teilweise in der saugfähigen Füllung ein-» gebette^tes inneres Ende aufweist.6. Schreibstift nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Endfläche (24) des dochtartigen Schreibelementes zur Vergrößerung der Eontaktfläehe mit der saugfähigen Füllung diagonal zur Längsrichtung ■verläuft.Schreibstift nach den Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch die äußeren Endflächen (26) des dochtartigen Schreibelementes diagonal zur Längsrichtung veaeläuft.- 11 -ί - 11 -8. Schreibstift nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der eingehalste Bereich des Behälters zur Dehnung des mittleren Bereiches der Verschlußkappe und zur Verhinderung eines ungewollten Abzuges derselben einen "1^''* Ringwulst "(42) aufwelB-tv-9ο Schreibstift nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe einen an der Stirnfläche des eingehalsten Bereiches anschlagenden und eine Berührung des douhtartigen Schreibelementes mit dem Kappenboden verhindernden Ringbund (40) aufweist=10.Schreibstift nach den Ansprüchen 1-9. dadurch gekennzeichnet, daß am einge&alsten Bereiche des Behälters nach innen weisende, mit dem dochtartigen Schreibelement zusammenwirkende und dieses befestigende Vorsprünge (28,30) - einstückig angeformt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES46961U DE1889327U (de) | 1963-11-11 | 1963-11-11 | Schreibstift. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES46961U DE1889327U (de) | 1963-11-11 | 1963-11-11 | Schreibstift. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1889327U true DE1889327U (de) | 1964-03-12 |
Family
ID=33182508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES46961U Expired DE1889327U (de) | 1963-11-11 | 1963-11-11 | Schreibstift. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1889327U (de) |
-
1963
- 1963-11-11 DE DES46961U patent/DE1889327U/de not_active Expired
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