DE1887880U - Ober flachenschutzplatte fur die äußeren Sei tenwande von aus mehreren aus Holz bestehenden Emzeltischen zusammenge setzten Setzregalen od dgl - Google Patents
Ober flachenschutzplatte fur die äußeren Sei tenwande von aus mehreren aus Holz bestehenden Emzeltischen zusammenge setzten Setzregalen od dglInfo
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- Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)
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Description
Dr.Lta/M Az β Β 4992
Barent & Co.
Augsburg-Göggingen Siemensstr. 10
Augsburg-Göggingen Siemensstr. 10
Oberflächenschutz für die äußeren Seltenwände. ■von aus
mehreren, aus Holz bestehenden Einzeltischen zusammengesetzten Setzregalen oder dgl.
Die Neuerung betrifft einen Oberflächenschutz für die äußeren Seitenwände von aus mehreren, aus Holz bestehenden Einzeltischen
zusammengesetzten Setzregalen oder dgl. Setzregale werden in neuerer Zeit aus mehreren Einzeltischen,, über die
sich eine gemeinsame Arbeitsplatte erstreckt, zusammengesetzt, um bei rationeller Fertigung möglichst jeden Kundenwunsch erfüllen
zu können. Außerdem soll hierdurch der Kunde die Möglichkeit erhalten, bereits benutzte Setzregale in neuer Kombination
zusammenzustellen. Bei Setzregalen aus Holz besteht nun die Notwendigkeit, die äußeren Seitenwände derselben besonders
zu schützen, damit diese Seitenwände nicht durch Umbruchwagen oder sonstige Materialtransportwagen beschädigt und unansehnlich
werden. Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, die äußeren Seitenwände mit einer Kunststoffschicht zu kaschieren. Die Anbringung
der Kunststoffschicht ist jedoch nur bei der Herstellerfirma möglich und erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand. Aus
diesem Grunde hat man die Kunststoffschicht auch nur an den Seitenwänden derjenigen Einzeltische vorgesehen , die
beim Zusammensetzen derselben an den Außenseiten des Setzregales zu liegen kommen. Will nun der Kunde die Tische einmal
anders zusammenstellen, so ist dies meistens nicht möglich, da dann die Seitenwände nach außen zu liegen kommen, die nicht
mit einer Kunststoffschicht versehen sind. Sämtliche Seitenwände der Tische mit einer derartigen Kunststoffschicht zu versehen,
wäre jedoch zu teuer. Außerdem weist die bekannte feste Anordnung der Kunststoffschicht den Nachteil auf, daß die mit
einer derartigen Schicht versehen Tische beim Transport bes onders verpackt werden müssen, um eine Beschädigung der Kunststoffschicht
zu vermeiden. Treten trotzdem irgendwelche Transportschäden auf, so muß man den gesamten Tisch zur Herstellerfirma
zurücksenden. Hierdurch verzögert sich die Montage des Setzregales manchmal erheblich. Die feste Anordnung des Oberflächenschutzes
hat auch noch den wesentlichen Nachteil, daß sich der Kunde bei der Bestellung genau überlegen muß, welcher
Einzeltisch an der Außenseite des Setzregales zu stehen kommt, damit dann die Kunststoffschicht auf der richtigen Seite angeordnet
werden kann. Treten hierbei Fehlbestellungen auf, so muß das Setzregal entweder in anderer Weise zusammengestellt
werden oder aber man muß mit dem Zusammenbau des Setzregales
warten bis durch Nachbestellung der richtige Einzeltisch eintrifft. .
Weiterhin sind Setzregale aus Holz bekannt, bei denen sämtliche
Seitenwände der Einzeltische lackiert sind. In diesem Falle ist eine beliebige Zusammenstellung der Einzeltische möglich.
Die Lackierung bietet jedoch für die Außenwände nur einen verhältnismäßig geringen Schutz. Außerdem ist es auch verhältnismäßig
teuer, sämtliche Seitenwände zu lackieren.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, einen Oberflächenschutz
für die äußeren Seitenwände von aus mehreren,aus Holz
bestehenden Einzeltischen zusammengesetzten Setzregalen oder dgl. zu schaffen, bei dem die vorerwähnten Nachteile nicht ■
auftreten. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, daß der Oberflächenschutz aus einer lösbar
mit den äußeren Seitenwänden verbundenen Platte aus Kunststoff, Metall oder dgl. besteht, deren Oberfläche veredelt ist. Unter
Oberflächenveredelung wird insbesondere bei Platten aus Metall
eine Lackierung oder Emaillierung der Platte verstanden, die
Korrosionsbeständigkeit und
dieser/ein angenehmes Aussehen verleiht. Ein Hauptvorteil des-Oberflächehschutzes
gemäß der Neuerung besteht darin, daß dieser an jeder beliebigen Seitenwand der Einzeltisehe angeordnet
werden kann. Es ist also völlig gleichgültig, welcher betreffende Einzeltisch an der Außenseite des Setzregales zu
stehen kommt. In jedem Falle kann an der äußeren Seitenwand der Oberflächenschutz gemäß der Neuerung befestigt werden.
Will nun der Kunde nach einiger Zeit die Anordnung seiner Einzeltische verändern, so werden die an den Außenseiten ange-
_ ij. _
ordneten Schutzplatten gelöst und nach Umstellung der Einzeltische
wieder an denjenigen Seitenwänden befestigt., die an
der Außenseite des Setztisches zu stehen kommen. Durch die neue Anordnung ergeben sich auch herstellungsmäßig wesentliche
Vorteile. Die Seitenwände der Einzeltische brauchen nicht mehr wie bisher lackiert zu werden. Beim Zusammensetzen der Einzeltische
kommen nämlich die meisten Seitenwände so zu liegen.,
daß sie von außen unsichtbar sind. Lediglieh die beiden äußeren Seitenwänden können durch die Platte gemäß der Neuerung abgedeckt
werden. Beim Transport ist es möglich, die Schutzplatten gemäß der Neuerung gesondert zu verpacken, wobei diese einenger
ingen Platzbedarf aufweisen. Erst bei der Montage des Setzregales beim Kunden können dann die Schutzplatten an den Außenseiten
befestigt werden. Hierdurch werden Transportschäden weitgehend ausgeschlossen. Sollte trotzdem ein Transportschaden
auftreten, so kann das Setzregal trotzdem in Betrieb genommen
werden, da die Schutzplatte auch nachträglieh befestigt werden
kann. Außerdem wäre es-a,uch denkbar, bei jeder größeren Lieferung
eine Ersatzschutzplatte mit.zuliefern, die dann bei Transportschäden
anstelle einer beschädigten Platte verwendet werden kann. Um der Platte eine größere Steifigkeit zu verleihen, ist es
vorteilhaft, wenigstens einen Teil der Plattenränder rechtwinkelig
abzukanten und in diesen Rändern Bohrungen für den
Durchtritt von Befestigungsschrauben oder dgl. vorzusehen.. Diese Ausbildung hat noch den weiteren Vorteil, daß Befestigungs-
schrauben an enicht sichtbaren Teilen der Platte zu liegen
kommen. Die Platte gemäß der Neuerung bildet außerdem für die Seitenwände der Setzregale einen erheblichen Schutz, da sie
nicht aus Holz,, sondern aus einem festen Werkstoff bestehen
kann. Sollte trotzdem einmal eine derartige Platte beschädigt werden, so kann sie leicht und verhältnismäßig billig gegen
eine neue ausgetauscht werden.
Weitere Vorteile sowie Einzelheiten der Neuerung sind anhand
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die schaubildliche Ansicht eines aus mehreren Einzeltischen zusammengesetzten Setzregales mit den Schutzplatten
gemäß der Neuerung,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch die äußere Seitenwand eines Setzregales,..mit der Schutzplatte gffläß der Neuerung
nach der Linie II-II der Fig. 3,
Fig. j5 einen senkrechten Schnitt nach der Linie III-III der
Fig. 2,
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch ein zweites Äusführungsbeispiel,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel.
In der Zeichnung sind mit 1,2 und 3 die Einzeltische eines
Setzregales bezeichnet, die in beliebiger Weise kombiniert werden können. Diese Einzeltische sind in Fig. 1 mit gegenseitigem
Abstand dargestellt. Sie werden jedoch bei der Montage des Setzregales so zusammengerückt, daß ihre Seitenwände aneinanderstoßen.
Über die Einzeltische wird dann eine durchgehende Arbeitsplatte gelegt, auf der gegebenenfalls noch ein
Setzregalaufbau mit Rollpulten und dgl. angeordnet sein kann. Zum Schutz der äußeren Seitenwand des Setzregales, bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel sind dies die linke Seitenwand 1a des Einzeltisch.es 1 und die rechte Seitenwand 3a· des
Einzeltisches J>3 wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, einen
Oberflächenschutz vorzusehen, der aus einer lösbar mit den Seitenwänden 1a, bzw. 3& verbundenen Platte 4 bzw. 5 besteht.
Diese Schutzplatten 4 und 5 können aus Kunststoff, Metall oder
dgl. hergestellt sein und weisen eine lackierte, emaillierte oder ähnliche Oberfläche auf, die der Platte ein angenehmes
Aussehen verleiht.
Um der Platte eine größere Steifigkeit zu verleihen, ist es vorteilhaft, die Ränder derselben rechtwinkelig abzukanten.
In den Fig. 2-4 sind nähere Einzelheiten ersichtlich. Bei dem in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Platte 4 an allen vier Rändern abgekantet. In diesen abgekanteten
Rändern 4a, 4b, 4c sind Bohrungen für den Durchtritt
von Befestigungsschrauben vorgesehen. Die abgekanteten Ränder
-I-
4a - 4c kommen beim Zusammenbau des Setzregales so zu liegen,
daß sie unsichtbar sind. Der abgekantete Rand 4a befindet sich auf der Rückseite des Setzregales, welches entweder an eine
Wand oder gegen ein zweites Setzregal zur Bildung eines Doppelgassen-Setzregales gestellt wird. Auch im Falle eines
freistehenden Einzelregales wird an dessen Rückseite eine Abdeckplatte befestigt, so daß die in dem abgekanteten Rand
4a angeordneten Befestigungsschrauben 6 unsichtbar sind. Dasselbe trifft auch für die Befestigungsschrauben in den Rändern
4b und 4c zu, wobei der Rand 4b durch die Arbeitsplatte verdeckt wird, während der Rand 4c am unteren Ende der Seitenwand
liegt und ebenfalls nicht sichtbar ist.
Die senkrechten vorderen Stirnseiten der Seitenwände werden durch Schutzschienen 7 aus Metall mit U-förmigem Profil gegen
Beschädigung beim Einschieben von Setzkästen, Schließschiffen oder dgl. geschützt. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten,
den Anschluß der neuen Schutzplatte 4 bzw. 4f an eine derartige
Schutzschiene 7 in vorteilhafter Weise herzustellen. Die Schutzschiene
kann, wie es in der Zeichnung nicht dargestellt ist, beispielsweise über die Stirnseite der Seitenwand und die Schutzplatte
übergeschoben sein. Hierdurch würde sich jedoch zwischen der Schutzschiene und der Schutzplatte ein Absatz ergeben, so
daß beispielsweise durch einen Umbruehwagen die Schutzschiene
abgestreift werden könnte. Aus diesem G-runde ist eine Anordnung
zu bevorzugen, bei der Schutzschiene und Schutzplatte mit-
einander fluchten, wie es bei den in Fig. 2 und 4 dargestellten
Ausführungsbeispielen der Fall ist. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist am Rand der
Schutzschiene in der Seitenwand 1a eine sich parallel zu der Schutzschiene 7 erstreckende Nut 8 vorgesehen,, in welche der
vordere abgekantete Plattenrand 4d eingreift. Derartige Nuten sind dann in allen Seitenwänden der Einzeltische vorgesehen.,
so daß man die Schutzplatte 4 an jedem beliebigen Tisch befestigen
kann.
Bei dem in Fig.4 dargestellten Auführungsbeispiel 1st der
vordere Plattenrand der Platte 4* stufenförmig abgesetzt und
wird von der Schutzschiene 7 überdeckt und gehalten.
Um Montagezeit der neuen Platte einzusparen, kann man gegebenenfalls
auch eienen der abgekanteten Plattenränder zweimal rechtwinkelig
abkanten, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. Der untere:..
Plattenrand 4e weist hierdurch einen sich parallel zu der Platte erstreckenden Schenkel 9 auf, der in eine entsprechende Nut.10 eingreift.
Auf diese Weise wird die Schutzplatte sicher gehalten,
ohne daß an diesem Plattenrand irgend welche Befestigungsschrauben
erforderliche sind.
Die Schutzplatten können aus jedem geeigneten Werkstoff bestehen. Vorteilhaft werden sie jedoch aus Blech hergestellt.
Eine Oberflachenverederung erfolgt bei Stahlblech durch
Lackierung oder Emaillierung, während Aluminiumblech im
-9-
Eloxalverfahren behandelt sein kann. Für die in Fig. 1 mit
dem Bezugszeichen 5 teeichnete Schutzplatte gilt sinngemäß
dasgleiche wie für die Platte 43 mit dem Unterschied,daß bei
der Platte 5 die Ränder spiegelbildich abgekantet sind.
- 10 -
Claims (2)
- PA 621994*28.9.63-- ίο -Schutzansprüche. Ρ{1. Oberflächenschutz für die äußeren Seitenwände von aus mehreren, aus Holz bestehenden Einzeltischen zusammengesetzten Setzregalen oder dgl., dadurch gekennzeichnet , daß der Oberflächenschutz aus einer lösbar mit den äußeren Seitenwänden verbundenen Platte aus Kunststoff, Metall oder dgl. besteht, deren Oberfläche veredelt ist.2. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Plattenränder rechtwinklig abgekantet sind und in diesen Rändern Bohrungen für den Durchtritt von Befestigungsschrauben oder dgl. vorgesehen sind.^. Oberflächenschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet ,daß an der vorderen Stirnseite der Seitenwand in an sich bekannter Weise eine Schutzschiene mit U-förmigem Querschnitt angeordnet ist und daß am Rand der U-Schiene in der Seitenwand eine sich parallel zu der Schutzschiene erstreckende Nut vorgesehen ist, in welche der vordere abgekantete Plattenrand eingreift.- 11 -4. Oberflächenechutz nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η - _. zeichnet , daß der vordere Plattenrand stufenförmig abgesetzt ist und von einer auf die vordere Stirnseite der Seitenwand aufgeschobenen Schutzschiene überdeckt wird.5. Oberflächenschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der abgekanteten Plattenränder zweimal rechtwinklig abgekantet ist,, so daß er einen sich parallel zu der Plattenebene erstreckenden Schenkel aufweist, der in eine an einer Stirnseite der Seitenwand vorgesehene Nut eingreift.6. Oberflächenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus lackiertem, emaillierten oder eloxiertem Blech besteht.·- - *■ - ■■ "7^ — - ■ ■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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- DE DENDAT1887880D patent/DE1887880U/de not_active Expired
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