DE1887508U - Kinogelenk - Google Patents
KinogelenkInfo
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- DE1887508U DE1887508U DENDAT1887508D DE1887508DU DE1887508U DE 1887508 U DE1887508 U DE 1887508U DE NDAT1887508 D DENDAT1887508 D DE NDAT1887508D DE 1887508D U DE1887508D U DE 1887508DU DE 1887508 U DE1887508 U DE 1887508U
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Description
!Ä717G27"ff.tiej
DE. A. MENTZEL ■ „τ , „rt^„
506 KBFKATH κκοίΝ,den 7· November 1963
DIPL.ING. W. DAHLKE fhankenfohst is?
PATENTANWÄLTE TELBION: BENSBEHG <gg| 6 42 OO Hg. /Bl.
Firma lugen I s i η g in Bergneustadt / Rheinland
Kinogelenk
Die Erfindung betrifft ein Kinogelenk, das einen zum Bewegen
der Teile des G-elenkes dienenden Handgriff trägt. Um eine
von einem derartigen Kinogelenk getragene Kamera mit einem Drahtauslöser
in Betrieb zu setzen, ist es bekannt, den Stab des Handgriffes hohl auszubilden und den Drahtauslöser so durch
diesen Hohlstab zu führen, daß das G-riffstüek des Drahtauslösers
_ 2 —
Telegrammadresse: Mepatent, Köln, Postscheckkonto: Köln 2012, Bankkonten: Kreissparkasse Köln, Zweigstelle Refrath 850, Deutsche Bank AG., Filiale Köln 120704
aus einer in den Hohlstab vorgesehenen Radialbohrung in der
Fähe des Handgriffes herausragt. Diese Anordnung ist jedoch kostspielig und darüber hinaus mit Mangeln behaftet, deren
wesentlichster darin zu erblicken ist, daß das zu bedienende Ende des Drahtauslösers durch dessen Biegsamkeit keine feste
Stellung zum Handgriff selbst einnimmt. Sin weiterer Nachteil besteht darin, daß bei KinogeRenken, bei denen der Handgriff
gleichzeitig zum Arretieren des Neigeteiles dient und aus diesem Grunde drehbar vom Neigeteil getragen wird, das zu bedienende
Ende des Drahtauslösers bei arretiertem Neigeteil eine andere Winkelstellung einnimmt als bei gelöstem Neigeteil.
Die Erfindung bezweckt ein Kinogelenk zu schaffen, das diese Nachteile beseitigt und daß darüber hinaus mit jedem
handelsüblichen Drahtauslöser in einfachster Tsieise kombiniert
werden kann, wobei dessen-zu bedienendes Ende immer in der
günstigsten Stellung zum Handgriff steht, d.h. dem Wunsche des
Operateurs entsprechend, sowohl mit dem Daumen als auch mit jedem anderen beliebigen Finger bedient werden kann. Zu diesem Zwecke
weist das erfindungsgemäße Kinogelenk, das einen zum Bewegen
der Teile des Gelenkes dienenden Handgriff trägt, einen auf
den Stab des Handgriffes aufschiebbaren und auf diesem festlegbaren
Körper auf, der einen Drahtauslöser schräg, zur Achse des
Handgriffes haltert. Durch die Anordnung dieses zusätzlichen Körpers auf dem Stab des Handgriffes des Kinogelenkes kann jeder
handelsübliche Drahtauslöser in der günstigsten Lage zu diesem
Handgriff gehaltert werden.
Bach einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt dieser Halteteil eine zur Aufnahme des Stabes des Handgriffes dienende,
den Halteteil durchziehende Öffnung und eine zur Achse dieser Öffnung geneigt verlaufende Bohrung, in die ein Drahtauslöser
einführbar ist. Ein so gestalteter Halteteil kann in einfachster Weise nach Abschrauben des Handgriffes vom Ueigeteil auf dessen
Stab aufgeschoben werden und nach dem Wiedereinschrauben des Handgriffes in die gewünschte Stellung zu diesem gebracht werden
sowie in seiner Bohrung jeden beliebigen Drahtauslöser aufnehmen, lach einem weiteren Merkmal der Erfindung stützt sich
der Drahtauslöser mit seinem G-riffstüek an einem die Bohrung umgebenden, senkrecht zu deren Achse stehenden Widerlager ab,
so daß ein zusätzliches Festhalten des GriffStückes des Drahtauslösers
nicht erforderlich ist. Each einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das Widerlager für das G-riffstück des Drahtauslösers
jedoch auch durch eine die Bohrung umgebende Wulst gebildet sein. ' .
Ferner kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
der Halteteil so ausgebildet sein, daß er durch bloßes Festklemmen
auf dem Stab des Handgriffes festlegbar ist. Als besonders vorteilhaft zeigte es sich -da/bei, den Halteteil aus
einem gummielastischen Werkstoff faerzusisdien und den Durehmesser
der den Stab des Handgriffes aufnehmende Öffnung kleiner als den
Durchmesser des Stabes auszubilden.
Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung
näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kinogelenkes darstellt. In dieser Zeichnung zeigt:
Jig. 1 eine Seitenansicht des Kinogelenkes;
Pig. 2 eine Draufsicht auf den vom Stab des Handgriffes getragenen Halteteil in einem größeren
Maßstabe und
Pig. 3 eine Seitenansicht des in Pig. 2 dargestellten Halteteiles ebenfalls in einem größerin
Maßstabe.
Das in Pig. 1 dargestellte Kinogelenk 1 umfaßt einen
Gelenksockel 2, der auf ein Kino- oder Potostativ aufschraubbar
ist und einen Schwenkteil 3 um eine horizontal stehende Achse drehbar trägt. Um eine von diesem Kinogelenk getragene Kamera
nicht nur seitlich verschwenken zu können, sondern auch auf- und abwärts neigen zu können, lagert der Schwenkteil 3 einen den
Kamerhalter 4 tragenden !Teigeteil 5. An dem in der Zeichnung
rechts dargestellten J;Snde dieses leigeteiles 5 ist ein Handgriff
6 vorgesehen, der über seinen Stab 7 durch Drehen in der entsprechenden
Sichtung die Teile des Kinogelenkes in den jeweils
gewünschten Stellungen zueinander arretiert. ■"'-".
Der Stab 7 trägt einen Halteteil 8, der seinerseits das
zu bedienende Ende eines !Drahtauslösers haltert. Durch das Festlegen
des Auslösers in einer "be stimmt en. Stellung zum Handgriff,
kann der Operateur mit einer Hand den Handgriff 6 umfassen
und gleichzeitig mit einem beliebigen Finger dieser Hand den Auslöser bedienen.
Wie aus fig. 2 ζμ entnehmen ist, weist das als Ausführungsbeis'piel
dargestellte, zylindrisch ausgebildete und mit zwei ebenen parallelen Stirnflächen 13 versehene Halteteile 8
eine parallel zu den besagten Stirnflächen verlaufende Bohrung 9
auf. Der Durchmesser dieser Bohrung ist so gewählt, daß er etwas kleiner als der Durchmesser des Stabes 7 des Handgriffes 6 ist.
Als Werkstoff wurde für die Herstellung des Halteteiles ein gummielastischer Kunststoff verwendet. Durch die Wahl dieses Werkstoffes
1st es möglich, den Halteteil 8 nach Anschrauben des
Handgriffes 6, 7 vom Feigeteil 5 auf den. Stab 7 des Handgriffes
unter Aufweitung der Bohrung 9 aufzuschieben. Dabei legt s'ich
die Mantelfläche der Bohrung 9 durch die elastische Rückfederung
des Werkstoffes des Halteteiles 8 fest gegen die Mantelfläche des
Stabes 7, so daß der Halteteil 8 in jedef· beliebigen Winkelstellung
zum Handgriff 6 auf dessen Stab 7 festliegt.
testen aus 3?ig. 3 zu entnehmen ist, weist der
Halteteil 8 zusätzlich zu der bereits erwähnten Bohrung 9 eine weitere zur Aufnahme des Drahtauslösers dienende Bohrung 10 auf.
Diese Bohrung liegt, wie aus !ig. 2 zu entnehmen ist, seitlich von der Bohrung 9· Sie durchdringt den Halteteil von dessen
Stirnfläche aus so schräg, daß der Bedienungsteil 14 des Auslösers
bei auf den Stab 7 aufgeschobenem Halteteil unter einem spitzen Winkelazu der Achse des Handgriffes 6 verläuft. Um für
das Griffstück des Auslösers ein Widerlager zu bilden, ist die
Bohrung 10 an ihrem der oberen fläche des Halteteiles zugewandten Ende von einer Ringwulst 11 umgeben. Die Stirnfläche 12
der Ringwulst 11 ist so abgeschrägt, daß sie rechtwinklig zur Mittelachse der Bohrung 10 liegt und ein Widerlager für das
Griffstück eines in die Bohrung 10 eingeführten Auslösers
bildet.
Claims (1)
- 7 627;-8:1,1.6 3■■— 7 —Schut^ansprüche1. Kinogelenk, das einen zum Bewegen der Teile des Gelenkes dienenden Handgriff trägt, gekennzeichnet durch einen auf den Stab (7) des Handgriffes (6) aufsohiebbaren und auf diesem festlegbaren Körper (8), der einen Drahtauslöser schräg zur Achse des Handgriffes haltert.2. Halteteil für ein Kinogelenk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Aufnahme des Stabes des Handgriffes dienende, den Halteteil (8) durchziehende Öffnung (9) und eine zur Achse dieser Öffnung (9) geneigt verlaufende Bohrung (TO), in die ein Drahtauslöser einführbar ist.5. Halteteil nach,Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein die Bohrung (10) umgebendes, senkrecht zu deren Achse stehendes Widerlager (12) für das Griffstuck des Drahtauslösers.4. Halteteil nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (12) für das Griffstuck des Drahtauslösers durch eine die Bohrung (10) umgebende Wulst (11) gebildet ist. ■5. Halteteil nach Anspruch 2 Ms 4, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß er durch bloßes !Pestklemmen auf den Stab des Handgriffes festlegbar ist.6. Halteteil nach Anspruch 2 bis 5, daduich gekennzeichnet, daß er aus einem gummielastischen Werkstoff besteht und der Durchmesser der den Stab (7) des Handgriffes (6) aufnehmenden Öffnung (9) kleiner als der Durchmesser des Stabes (7) ist,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1887508U true DE1887508U (de) | 1964-02-13 |
Family
ID=1117278
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1887508D Expired DE1887508U (de) | Kinogelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1887508U (de) |
-
0
- DE DENDAT1887508D patent/DE1887508U/de not_active Expired
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