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DE188707C - - Google Patents

Info

Publication number
DE188707C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
plate
side surfaces
frame
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT188707D
Other languages
English (en)
Publication of DE188707C publication Critical patent/DE188707C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/68Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair
    • E01B9/681Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by the material
    • E01B9/683Pads or the like, e.g. of wood, rubber, placed under the rail, tie-plate, or chair characterised by the material layered or composite

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPE
für Eisenbahnschienen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1905 ab.
Den bekannten hölzernen Unterlagsplatten zwischen dem Schienenfuß und der Schwelle soll nach der vorliegenden Erfindung eine größere Lebensdauer dadurch verliehen werden, daß sie mit einem Metallrahmen versehen werden, der sich mit zwei vom Schienenfuß und von der Schwelle abstehenden senkrechten Seitenteilen an die quer zur Schiene gerichteten Seitenflächen der Unterlagsplatte
ίο fest anlegt und sie widerstandsfähiger gegen Druckbeanspruchungen macht, während die die Seitenteile verbindenden Längsstücke als Widerlager für die Seitenflächen des Schienenfußes dienen. Der eiserne Rahmen nimmt also die quer zur Schiene angreifenden Kräfte auf und schützt die hölzerne Unterlagsplatte vor dem Angriff durch die Fußseitenflächen der Schiene und der Befestigungsmittel.
Fig. ι ist eine Aufsicht auf die Holzunterlagsplatte,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den eisernen Rahmen,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie A-B . der Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Unterlagsplatte mit dem auf ihr liegenden Eisenrahmen und
Fig. 5 ein Querschnitt durch die Schienenbefestigung.
ι ist die wie üblich rechteckige und mit fäulnishindernder Flüssigkeit getränkte hölzerne Unterlagsplatte, deren Auflagerfläche der Schienenneigung entsprechend geneigt ist. Sie ist mit Löchern 2 und 3 versehen, um die Hakennägel oder die Schienenschrauben aufzunehmen.
Der Metallrahmen (z. B. aus hämmerbarem Gußeisen, Eisen oder Stahl hergestellt) besteht aus zwei senkrechten, quer zur Schienenrichtung verlaufenden Seitenteilen 4 und zwei wagerechten oder entsprechend der Oberfläche der Unterlagsplatte geneigten Querstücken 5. Der Rahmen 4, 5 wird über die Holzplatte 1 gelegt, so daß deren längere Seitenflächen von den senkrechten Teilen 4 umfaßt werden und daß zwischen den Verbindungstücken ein Raum für den Schienenfuß 6 freibleibt. Die Rahmenteile 5 haben Aussparungen 7 und 8, die den Löchern 2 und 3 der Platte 1 entsprechen und durch welche die Schienennägel 9 und die Schrauben 10 hindurchgreifen.
Eine Anzahl von Rahmen kann in bekannter Weise mit Aussparungen 7 und 8 in umgekehrter Anordnung versehen sein, wie durch die gestrichelten Linien bei 71 und 81 in der Fig. 2 angedeutet ist. Dadurch wird erreicht, daß der Rahmen an der Stelle der gewöhnlichen derartigen Rahmen verwendet werden kann, wenn deren Löcher oder die der Schwelle ausgearbeitet sind. Dieselbe Wirkung könnte jedoch auch durch einfaches Losschrauben und Entfernen eines gewöhnlichen Rahmens erreicht werden, indem man ihn dann umgekehrt so auf die Unterlagsplatte auflegt, daß die Aussparungen 7 und 8 an Stellen der Unterlage und der Schwelle gelangen, die noch nicht abgenutzt sind und das Bohren neuer Löcher gestatten.
Die Dicke der Holzplatte 1 und der Seitenteile 4 des Rahmens wird so gewählt, daß
der Schienenfuß nicht mit den Seitenteilen, sondern nur mit den Querstücken 5 in Berührung kommt, die als Widerlager für den Schienenfuß wirken. Die wagerechten Kräfte werden also von der Schiene unmittelbar auf den Rahmen und von diesem auf die Befestigungsmittel übertragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mit fäulnishindernder Flüssigkeit getränkte, hölzerne Unterlagsplatte für Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, daß über die Platte (1) ein Metallrahmen (4, S)" gelegt ist, der sich mit zwei quer zur Schienenrichtung verlaufenden senkrechten Seitenteilen (4), die weder mit dem Schienenfuß noch mit der Schwelle in Berührung" kommen, an die entsprechenden Seitenflächen der Unterlagsplatte anlegt, während seine beiden, in der Schienenrichtung verlaufenden Verbindungsstücke (5), die mit den Löchern (7,8) für die Schienennägel oder-schrauben versehen sind, als Widerlager für die Seitenflächen des Schienenfußes dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DENDAT188707D Active DE188707C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE188707C (de)

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