DE1885612U - Zerlegbarer sessel. - Google Patents
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Description
Zerlegbarer Sessel
Die Neuerung bezieht sich auf einen zerlegbaren Sessel, bestehend aus zwei im wesentlichen gleichen, mit Armlehnen versehenen Seitenteilen,
die über zwei Querriegel starr, jedoeh lösbar miteinander
verbunden, zwischen sich ein die Sitzfläche und die Lehne bildendes Gestell aufnehmen. Zerlegbare Sessel dieser Art sind bekannt.
Die bekannten zerlegbaren Sessel dieser Art sind so gestaltet, daß
alle ihre Teile während des Aufstellens miteinander zu verbinden sind, d.h., es ist nicht möglich, zunächst einige der ^eile staaSr
miteinander zu verbinden und dann weitere Teile an den schon miteinander verbundenen Teilen festzulegen. Legt ein Käufer beispielsweise
Wert darauf, einen zerlegbaren Sessel zu kaufen, dessen Sitzfläche und Lehne andere Neigungen haben als ein zusammengesetzter, käuflich
erwerbbarer Sessel, dann sind Änderungen vorzunehmen, um diese Wünsche des Kunden zu befriedigen. Nicht immer läßt sieh eine Änderung
an einem schon fertiggestellten Sessel erreichen, weil bei einer Lageänderung der Sitzfläche und der Sehne unter Umständen die
bisherigen Befestigungsstellen sichtbar werden, was dem Sessel ein unschönes Aussehen verleiht, Ih anderen Fällen legt ein Käufer Wert
darauf, daß er die Neigungen der Sitzfläche und der Lehne beliebig ändern kann, was bei den bekannten zerlegbaren Sesseln bisher nicht
möglich ist. Es gibt zwar Sessel, die so ausgebildet sind, daß die
>ipi.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
, ., 16.10.1963 , Zerlegbarer Sessel ί
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Neigungen der Sitzfläche und der lehne änderbar sind, wie dies bei
Fernsehsesseln der Fall ist, jedoch weisen diese wieder den Nachteil auf, daß jede Lageänderung der einen solchen Sessel benutzenden
Person eine Lageänderung der Sitzfläche und der ^ehne nach sich zieht, was oft unerwünscht ist. Der Neuerung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, einen zerlegebaren Sessel zur Verfügung zu stellen, der die Nachteile der vorerwähnten zerlegbaren Sessel nicht aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen,
dafür zu sorgen, daß das durch Bolster abdeekbare Gestell zwischen den Seitenteilen des Sessels einhängbar festgelegt ist. Bs kann
also jetzt, nachdem das aus mehreren Einzelteilen, nämlich zwei Seitenteilen und zwei Querriegeln, bestehende Tragwerk zusammengesetzt
ist, diesem Tragwerk irgendein Gestell zugeordnet werden, dessen Sitzfläche und Lehne irgendeien Winkel miteinander einschließen.
Besteht das Gestell aus einem lähmen und im aisammengesetten
Zxstand des Sessels parallel zu den Querriegeln verlaufenden Streben, wobei eine Strebe des Lehnenteils in mindestens eine
η dem hinteren Querriegel zugeordnete Aufnahme Ähängbar ist, dann
kann das in sich steife Gestell dem Tragwerk des Sessels in beliebigen
Stellungen zugeordnet werden, wobei es sich empfiehlt, den hinteren Querriegel höher anzuordnen als den dem Abstützen des
Sitzflächenteils des Gestells dienenden vorderen Querriegel. Dem
höher angeordneten Querriegel können an seiner Ihnenseitenfläehe im Bereich seiner Oberkante ein oder mehrere Beschläge zugeordnet
sein, die naeh oben offene Haken bilden. Der höher angeordnete Querriegel kann aber auch in seiner Öberseitenfläche außer einer
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treiben vom 16.10.1963 betr. Zerlegbarer Sessel Blatt 3
1
Längsnut, deren Form der Form der Gestellstreben entspricht, zwei zur Längsnut quer und schräg verlaufende Ausnehmungen aufweisen,
deren Abstand voneinander der Gestellbreite entspricht. Fertigt man diesen Querriegel aus Holz, dann empfiehlt es sich, zwei ein
Aufplatzen des Holzes verhindernde Beschläge auf der Innenseite des Querriegels festzulegen, die teilweise auch die Öberseitenfläche
des Querriegels abdecken.
Der tiefer angeordnete Querriegel sollte zwei zu seiner Erstreekungsrichtung
querliegende, nach oben offene Ausnehmungen aufweisen, deren Abstand voneinander der Gestellbreite entspricht und deren
Tiefe derart bemessen ist, daß die öberseitenfläche dieses Querriegels
höher liegt als die im Sitzbereich des Gestells durch dessen Streben festgelegte %ene. Durch diese Gestaltung des vorderen
Querriegels wird auch der die Sitzfläche bildende Teil des Gestells
gegenüber dem Tragwerk des Sessels einandfrei festgelegt, was insbesondere dann zweckmäßig ist, wenn das Gestell aus zwei gelenkig
miteinander verbundenen Eahmenteilen besteht, Ih diesem Fall sollte
der eine !Rahmenteil des Gestells im Bereich der Anlenkstellen je
eine Kröpfung aufweisen und die Kröpfungen sollten derart ausgebildet sein, daß beide Eahmenteile aneinander anlegbar sind.
Sorgt man dafür, daß der Abstand der Streben voneinander mindestens
im Lehnenbereieh des Gestelles gleich ist, dann kann man dem Gestell einen mindestens den Lehnenteil verlängernden, offenen oder geschlossenen
Bahmen mit Querstreben zuordnen, der an parallelen
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Kanten je efen Ansatz aufweist, die im zugeordneten Zustand eine
Strebe des Gestell-lehnenteils hakenartig umfassen und die benachbarte Strebe übergreifen. Aus Vorstehendem ergibt sieh, daß auch
der Sitzteil des Gestells durch den gleichen Querstreben aufweisenden Bahmen verlängerbar ist t und daß wenn zwei solche Rahmen vorhanden
sind, sowohl der Lehnenteil als auch der Sitzfläehenteil durch Je einen solchen Rahmen verlängert werden kann. Sorgt man dafür,
daß der bzw. die dem Gestell zuzuordnenden Rahmen in zu den Querstreben
derselben querliegender Richtung eine Länge haben, die geringer ist als die entsprechende Länge des Lehnen- bzw« Sitzfläehenteils,
dann können ein oder zwei zugeordnete Rahmen auch während der Benutzung an den Gestellteilen festgelegt werden, ohne daß sie
bei aufgelegten BsIstern sichtbar sind. Nach Abnahme der Polster
können diese Rahmen von den Gestellteilen gelöst und in einer anderen Lage diesen Gestellteilen zugeordnet werden«
Sorgt man weiterhin dafür, daß jedes Seitenteil aus einem geschlossenen
Bandeisenrahmen, dessen ebene Oberseitenfläche eine ArmjÖ.ehne
trägt, oder aus einem offenen Bandeisenrahmen, dessen freie nden über eine Armlehne verbunden sind, besteht und legt man die die
Seitenteile verbindenden Querriegel an aneinander gegenüberliegenden
Ihnenfflächen der Bandeisenrahmen fest, dann ergibt sieh ein kastenartiges
Tragwerk, das auf andere gleiche Sesseltragwerke aufsetzbar ist, so daß schon zusammengesetzte Sessel-Tragwerke in einfachster
Weise abgestellt werden können und dadurch verhältnismäßig wenig Abstellfläche benötigen, denn diese Tragwerke sind ja praktisch
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16.10·1963 Zerlegbarer Sessel 5
treiben vom betr. Blatt
bis zur Decke eines Baumes hinauf übereinanVersetzbar. Auch in
sieh starre Gestelle lassen sich in dieser Weise stapeln, wenngleich jedes Einzelgestell in einem Einzel-Sesseltragwerk mit untergebracht werden kann.
Neuerungswesentliehe Merkmale werden an Hand mehrerer in den Zeichnungen
dargestellter Ausführungsbeispiele nachstehend schema ti sch erläutert« Ss zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines neuerungsgemäßen
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines neuerungsgemäßen
Sessels mit in sich starren), durch Polsterteile abdeckbaren
Gestell,
Fig. 2 eine Teilseitenansieht eines aus zwei Teilen bestehenden
Fig. 2 eine Teilseitenansieht eines aus zwei Teilen bestehenden
Gestelle mit angedeuteten Polsterteilen, Fig. 3 einen lotrechten Teilsehnitt durch den vorderen Querriegel
und den Sitzfläehenteil des durch Polster abdeckbaren
Gestells,
Fig. 4 einen üteilschnitt durch den Lehnenteil eines Gestells mit
Fig. 4 einen üteilschnitt durch den Lehnenteil eines Gestells mit
zugeordnetem Verlängerungsrahmen, Fig. 5 einen Teilsehnitt dureh den hinteren Querriegel und den
Lehnenteil des einhähgbaren Gestells, Fig. 6 eine dem Ausführungsbeispiel naeh Fig. 5 ähnliche Sehnitt-
Darstellung.
Der in Fig. 1 dargestellte ^essel besteht aus zwei Seitenteilen 1,2,
einem vorderen Querriegel 3 und einem hinteren Querriegel 4>
sowie einem durch Polsterteile 5 und 6 abdeekbaren Gestell 7. Jedes Seitenteil 1,2 besteht aus einem geschlossenen oder offenen
ίρΐ.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
16.10.1963 . t Zerlegbarer Sessel 6
hreiben vom betr. ΒΙοΚ
Bandeisenrahmen S bzw. 9 mit Armlehne 10 bzw. 11. Die Querriegel
3 und 4- sind an den Ihnenseitenflachen durch Schrauben 12 festgelegt,
von denen nur die dem Festlegen des hinteren Querriegels 4·
dienenden sichtbar sind. Nachdem die Querriegel mit den Seitenteilen verbunden sid, bilden diese Teile ein in sich starres Sessel-Tragwerk
etwa kastenförmiger Gestalt.
Im Falle des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 sind an der Innenseitenfläehe
des hinteren Querriegels 4·» <?er hoher angeordnet ist
als der vordere Querriegel 3, zwei Beschläge 13 und 14- festgelegt, die nach oben offene Haken bilden .(Fig. 6). Da das Gestell 7 aus
einem Bohr- oder Stabrahmen 15 und im eingesetzten Zustand des Gestells 7 horizontal verlaufenden Querstreben 16 besteht, kann der
Lehnenteil des Gestells 7 über eine solche Strebe gegenüber dem hinteren Querriegel 4· festgelegt werden, während der die Sitzfläche
bildende Teil des Gestells im Fall des Ausführungsbeispieles der Fig. 3 nur auf der Oberseitenfläehe des vorderen Querriegels 3 aufliegt.
Damit ist lediglieh durch die Beschläge 13 und 14· das einstüekige
Gestell 7 einwandfrei gegenüber dem zusammengesetzten, in sich starren Tragwerk des Sessels festgelegt. Will man die Neigung
der Sitzfläche und der Lehnenfläehe ändern, dann hängt man eine andere Strebe 16 in die hakenartigen Ausnehmungen der Beschläge 13
und 14- ein.
Zweckmäßiger ist es, das Gestell 7 aus zwei Rahmenteilen 17 und 18
zu bilden, deren Längskanten ebenfalls durch im eingebauten Zustand
horizontal verlaufende Querstreben 16* miteinander starr verbunden
ipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
16,10.1963 Zerlegbarer Sessel
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sind. Wenngleich die Rahmen 17 und 18 an der Kniekstelle gelenkig
miteinander verbunden sein können, die Khickstellen sind in Fig· 1
mit 19 und 20 bezeichnet, empfiehlt es sich, einen der Eahmenteile im Bereich der Anlenkstellen zu kröpfen, wie dies durch Fig. 2 angedeutet
wird. Die Anlenkstelle ist in dieser Figur mit 21 bezeichnet. Die Kröpfungen sind so auszubilden, daß die Eahmen 17 und 1&
im zusammengelegten Zustand aneinander anlegbar sind·
Wird das Gestell 7 aus zwei Teilen gebildet, dann ist der vordere Querriegel 3* mit zwei zu seiner Erstreekungsrichtung quer verlaufenden
Ausnehmungen 22 zu versehen, deren Abstand voneinander der Breite des Rahmens 17 entspricht. Bei Belastung legt sich die vordere
Querstrebe 161 gegen die AußenSeitenfläche des vorderen Querriegels
3*, so daß der Sitzfläehenteil in zwei Riehtungen gegenüber
dem Querriegel 3* festgelegt ist.
Der hintere Querriegel kann aueh, wie dies der Querriegel 4* (Fig. 5)
zeigt, in der Oberseitenfläche 23 mit einer Längsnut versehen sein, in die eine Querstrebe 16 bzw. 16* einsetzbar ist. Besteht der hintere
Querriegel aus Holz, der vordere Querriegel wird im Regelfall aus Holz bestehen, dann ist es zweckmäßig, diesem Querriegel 4'
mindestens einen, zweckmäßigerweise jedoch zwei Besehläge 24 zuzuordnen,
die die Ihnenseitenfläehe und die Qberseitenfläche des Querriegels
4* teilweise abdecken, um ein Platzen des Holzes zu verhindern.
Ih diesem Fall sind beiderseits des einen bzw. beiderseits der beiden Beschläge quer zur Erstreekungsrichtung des Querriegels
4* und schräg verlaufende Ausnehmungen 25 vorzusehen, deren Abstand
ipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
, ., 16.10.1963 , . Zerlegbarer Sessel Rl ..
hreiben vom betr. ° Blatt
voneinander der Breite des Gestells entspricht. Es faßt also der Bahmen 15 bzw. der Bahmen 18 in die Ausnehmungen 25 ein»
Wird der Sessel als reines Sitzmöbel benutzt, dann werden die Tiefe
der Sitzfläche und die Höhe des Lehnenteils so bemessen, daß eine
den Sessel benutzende Person bequem sitzt. Die obere horizontale Begrenzung des Lehnenteils hat also beispielsweise von den Köickstellen
19 bzw. den Anlenkstellen 21 einen Abstand von 50 cm. Soll der Sessel aber auch als Liegemöbel benutzbar sein, so ordnet man
ihm mindestens ein Verlängerungsstück zu, das dem Lehnenteil zugeordnet wird. Werden zwei Verlängerungsstücke geliefert, so kann das
zweite dem Verlängern der Sitzfläche dienen. Figur U zeigt, wie ein
slches Verlängerungsstück zweckmäßigerweise ausgebildet wird. Das .Verlängerungsstück besteht beispielsweise aus einem U-förmig gebogenen
Bohr, Stab o<5. dgl. 26 mit abgeflachten bzw. abgeschrägten Enden
27, deren Sehenkel über Streben 28 starr miteinander verbunden sind. Die Breite des Verlängerungsstücks, in Richtung der Erstreckung
der Streben 28 gesehen, ist etwas geringer als die Breite des Lehnenteils bzw. Sitzfläehenteils des Gestells 7 bzw. des zweiteiligen
Gestells 17,18,21. An den freien Enden des Bohres od. dgl. 26 ist j&
ein Ansatz 29 festgelegt, zweckmäßigerweise durch Ansehweißen, der
einen Haken 3© und eine Abbiegung 31 aufweist. Das am Bahmen 15 bzw.
Lehnenteil 18 festgelegte Verlängerungsstück kann durch Verschwenken im Sinne des Efeiles 32 gelöst werden. Zunächst kommt die Abbf'egung
31 außer Eingriff mit einer Strebe 16 bzw. 16*, so daß dann nur noch
beide Haken 30 von der Strebe zu lösen sind, die sie bisher teilweise umfaßten. Das Verlängerungsstück kann nun, da seine Länge,
ipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt ff\.
16.10.1963 Zerlegbarer Sessel 9 j/
hreiben vom betr. Blatt
in Biehtung des Pfeiles 33 gesehen, geringer ist als die entsprechende
Länge des Gestellteils, so an dem Gestellteil festgelegt
werden, daß es nicht über dessen Ober- bzw. Vorderkante hinausragt.
Es kann also praktisch unsichtbar am Sessel verbleiben und steht dementsprechend stets zur Verfügung.
Die Merkmale eines Ausführungsbeispieles können mit Merkmalen eines
anderen Ausführungsbeispieles kombiniert werden.
Claims (12)
1. Zerlegbarer Sessel, bestehend aus zwei im wesentlichen gleichen,
mit Armlehnen versehenen Seitenteilen, die, über zwei Querriegel starr, jedoch lösbar miteinander verbunden, zwischen sich ein die
Sitzfläche und die Lehne bildendes Gestell aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Polster (5,6) abdeekbare Gestell
(7;17,18) zwischen den Seitenteilen (1,2) einhangbar festgelegt ist.
2. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (7)
aus einem Eahmen (15) und im zusammengesetzten Zustand des Sessels parallel zu den Querriegeln (3,4) verlaufenden Streben (16) besteht,
wobei eine Strebe des Lehnenteils in mindestens eine dem hinteren Querriegel (4) zugeordnete Aufnahme (Fig. 5,6) einhangbar
ist und daß der hintere Querriegel höher angeordnet ist als der dem Abstützen des Sitzflächenteils des Gestells dienende, vordere
Querriegel.
3· Sessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem höher
angeordneten Querriegel (4) an seiner Ihnenseitenfläehe im Bereich
seiner Oberkante bzw. Oberfläche Beschläge (13,14) zugeordnet sind, die nach oben offene Haken bilden.
4» Sessel nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß der höher
angeordnete Querriegel (4*) in seiner Oberseitenfläche (23) außer einer Längsnut, deren Form der Form der Gestellstreben (16,161) entspricht,
zwei zur Längsnut quer und schräg verlaufende Ausnehmungen (25) aufweist, deren Abstand voneinander der Gestellbreite entspricht.
ipl.4ng. Heinz Lesser, Patentanwalt
I6.IO.1963 Zerlegbarer Sessel Tij
hreiben vom betr. Blqtt
5. Sessel nach Anspruch 4-, dadurch ^kennzeichnet, daß bei einem aus
Holz bestehenden Querriegel (4·*) auf der Innenseite desselben ein
oder zwei, ein Aufplatzen des Holzes verhindernde Besehläge (25) angeordnet sind, die teilweise auch die Oberseitenfläche des
Querriegels abdecken.
6. Sessel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch
gekennzeichnet, daß der tiefer angeordnete Querriegel (3*) zwei
zu seiner Erstreckungsriehtung querliegende, nach oben offene Ausnehmungen
(22) aufweist, deren Abstand voneinander der Gestellbreite entspricht und deren Tiefe derart bemessen ist, daß die Oberseitenfläche dieses Querriegels (3*) höher liegt als die im Sitzbereich
des Gestells durch dessen Streben (I61) festgelegte Ebene*
7· Sessel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gestell aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Bahmenteilen (17,18) besteht»
8. Sessel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rahmenteil
des Gestells im Bereich der Anlenkstellen (21) je eine Kröpfung
aufweist und die Kröpfungen derart ausgebildet sind, daß beide Eahmenteile aneinander anlegbar sind·
9· Sessel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand der Streben (16,16*) voneinander mindestens im Lehnenbereich des Gestells gleich ist und dem
Gestell ein mindestens den Lehnenteil verlängernder, offener oder geschlossener Rahmen (26) mit Querstreben (28) zugeordnet ist,
ipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt
vom16.10.1963 betr. Zerlegbarer SesselΒ|αίί
der an parallelen Kanten je einen Ansatz (29) aufweist, die im zugeordneten Zustand eine Strebe (16,161) des Gestell-Lehnenteils
hakenartig (30) umfassen und die benachbarte Strebe übergreifen (31).
10. Sessel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die
dem Gestell zuzuordnenden Rahmen (26) in zu den Querstreben (28) querliegender Richtung eine Länge haben, die geringer ist als die
entsprechende Länge des ihnen- bzw. Sitzflächenteils des Gestells (7; 17,18).
11. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seitenteil
(1,2) aus einem geschlossenen Bandeisenrahmen (8), dessen ebene Oberseitenfläche eine Armlehne (10,11) trägt oder aus einem
offenen Bandeisenrahmen, dessen freie Enden über eine Armlehne verbunden sind, besteht und die die beiden Seitenteile verbindenden
Querriegel (3,3*,Λ»4*) an einander gegenüberliegenden Innenflächen
der andeisenrahmen festgelegt sind.
12. Zerlegbarer Sessel, bestehend aus zwei im wesentlichen gleichen,
mit Armehnen versehenen Seitenteilen, die über zwei Querriegel starr, jedoch lösbar miteinander verbunden, zwischen sich ein die
Sitzfläche und die Lehne bildendes Gestell aufnehmen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31349U DE1885612U (de) | 1963-10-16 | 1963-10-16 | Zerlegbarer sessel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW31349U DE1885612U (de) | 1963-10-16 | 1963-10-16 | Zerlegbarer sessel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1885612U true DE1885612U (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=33184686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW31349U Expired DE1885612U (de) | 1963-10-16 | 1963-10-16 | Zerlegbarer sessel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1885612U (de) |
-
1963
- 1963-10-16 DE DEW31349U patent/DE1885612U/de not_active Expired
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