DE1885688U - Zeigermessgeraet. - Google Patents
Zeigermessgeraet.Info
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Description
RA,726 747*12.11.63
VDO TACHOMETER WEEKS ΈΈΑΈΕΙ'ΰΉ.Τ/Μ. W
ADOLF SCHIK33LIHG GlBH + GEJUSTRASSE
Die Erfindung betrifft Zeigermeßgeräte mit einem eine
welches durch, eine loses durch Federkraft formschlüssig©
Anlenkung mit -dem Antrieb dee Zeigerwerkes verbunden ist* Me
Meßwerke solcher Zeigemneßgeräte tragen-auf dem
verstellbaren Systemteil zur Anlenkung-des iSeigezirerkes.
einen Mitnehmer, gegen welchen ein.Antriebsrad des-Zeigerwerkes durch eine federkraft, die auch die Zeigerrück?-
stellung bewirkt9 in Anlage gehalten ist»
Der verstellbare Systemteil im Meßwerk führt entsprechend
der Beaufschlagung des Meßgerätes ©ine Drehung mit einem
GesamtwinkelatäSsehlMg aus,, welch© durch di© Anlenkung auf
das Zeigerwerk übertragen wird und der· ein öesaatwinkelausschlag
des Zeigers . zwischen. den. Skaleagrenzwerten.-"des
Zifferblattes in vorbestimmter Große entspricht. Bei' der
Serienherstellung von solchen Meßgeräten, z*B.-von Kraft-*
fahrz.eugmeßg.eräten. für eise Druck- oder Temperaturanzeige,
tritt nun die Schwierigkeit auf, daß durch die unvermeidlichen
. Fertigungstoleranssen der Gesasitwink@lausschlag . des drehbaren
Sjstemteiles gegenüber ä®m Sollwert unterschiedlich groß
ausfällt. Ba die Skalenteilung des vorgefertigten Zifferblattes
dem'Sollwert des Ausschlagwinkels - des !©ßwerkes
angepaßt ist, ergibt eine Abweichung von diesem Sollwert.
und die Übertragung auf das Zeigerwerk einen zu kleinen
oder zu großen'Zeigerausschlag. Erfahrungsgemäß ist nun-.
die Streuung der Abweichung vom Sollwert so groß, daß die dadurch verursachte Anzeigeungenauigkeit die zulässige-Toleranz,
überschreitet* Man war deshalb bisher gezwungen, mehrere Sorten von Zifferblättern mit unterschiedlichen.
Skalenteilungen herzustellen,' z.B. ,drei verschiedene Zifferblätter, und mußte ^,.bei.d&g Montage und.Eichung- der Geräte
das jeweils mit der zulässigen Anzeigetoleranz paesende
.» auswählen. Bei Meßgeräten, die eine Übersetzung im Zeigerwerk
zur Erzielung einer Anzeigeskala von z.B.- 2?0° benutzen,
mußte man außerdem zwei bis drei verschieden© Übersetzungen
des Seigerwerkes bereithalten, um die Meßwerlre mit den ■ ' Abweichungen
des Ausschlagwinkels vom Sollwert verwenden zu können. Durch diese Schwierigkeiten, wurde die Herstellung
solcher Zeigermeßgeräte nicht unerheblich verteuert.
Die Erfindung behebt diesen lachteil und bildet die geräte derart aus, daß eise Anpassung unterschiedlicher
Gesamtausschlagwinkel des"leßwerkes an einen .bestimmten,
'durch die Skalengrenzwerte des Zifferblattes vorgegebenen
Gesamtausschlagwinkel des Zeigers und dadurch die Verwendung
einheitlicher Zifferblätter und 2®ig@rwerlE@ möglich ist. Sie
Erfindung besteht darin, daß di© Achse des Meßwerkes und die
Achse des Antriebes des Zeigerwerkes gegeneinander derart verstellbar sind,, daß. die auf das Zeigerwerk'wirkende Anlenkung
durch das Meßwerk stets den gleichen Gesamtaus»
schlagwinkel des Zeigerwerkes bewirkt. Da in-der'.Kegel das
Zifferblatt und das Zeigerwerk'bei solchen Geräten im. Meß-.gerätegehäuse
ortsfest angeordnet-''sind, ist ©s sweekmäßig,
die Meßwerksachse gegenüber der Antriebsachse des: .Zeigerwerkes
- vorzugsweise parallel %u dieser - verstellbar
anzuordnen.' Bierherstellung der" Meßwerksachse .-Etat ©ine ferlängerung
oder -'Verkürzung, des Anlenkabstandes sur Antriebsachse
zur-Polge und bewirkt dadurch eine'reziproke-'Inderungdes'.Zeigerausschiagrwinkels*
Um-.diese Änderung gleichmäßig. über die Skala su verteilen, ist es ' ferner zweckmäßg., die
Meßwerksachse -in der Symaetrieebene des Gesamtausschlage··
winkeis der Anlenkung zu verstellen. ; . :
Die Erfindung wird an einem besonderen Ausführungsbeispiel
und zwar an einem Temperaturrneßgerat mit einer, spiralförmig«
in mehreren Windungen gebogenen Röhrenfeder als Meßglied
näher.erläuterte Die Zeichnung zeigt von diesem Ausführungsbeispiel in .,
;: - .-. ■■■.■_ 5 -
fig.1 ©ine auseinandergebogene
Darstellung des Meßwerkes ."und des Zeig
sowie in - - .; .
Pig.2 ©ine Prinzipskisze d©r AchsenTerstelliasg " . ■
und ihre Wirkung auf di@ Anlenkung- des ·' ·
Zeigerwerkes.
Im nicht dargestellten Gehäuse des Zeigermeßgeräties ist
eine Platine 1 befestigt, auf der das M©ßw©rk 2 wad das .
Zeigerwerk 3 aufgebaut "Siad* Das MeSglied 4 d@s leßwer^es
ist im Ausführungsbeispiel ei&e mehrfach spiralförmig
gewundene Hönrenf©der für ©ine Searßeraturferaaessung.g. di©
über einen an das äußere Enäe 4a der löbxenfed.er Λ
schlpssene Zuleitung 5 ia bekannter. =Weis@-Tbn. .einem'
abhängigen Flüssigkeitsdruck beaufschlagt wird. Das äußea?©.
Ende 4a der Röhrenf eder ist in den gabelföraig .g©bog©n®n
JDei.1 6a einer Platte 6 eijagelötet., mit der .ein .AdasboXssa 7 .
fest yerbunden ist."Dieser 4ehsbol^©n 7 stellt die Ichs« des
Meßwerkes dar und auf seinem oberen'abgesetzten,'als Achszapfen
'pasgebildeten Ende ist ©iae Buchs© 9 frei drehbar sageordnet,·
die am inneren Ende 4b der-EÖhrenf@d©r 4..befestigt . ·
ist. Mit der Büöhs.e,,:9''-unS;über .diese.'.mit-dem--ianeren Ende'4b
der Eöhrenfeder-ist ein Mitnehmer 8'fest-yerbiadbar.. Wird die :
■Böhrenfeder durch 'einen-Brück beaufschlagts daaa sucht sie. ■
sich auf aubiegen und bewirkt eine Verdrehung des Mtnelmers -8-im
Gegenuhrseigersinn vm die "MeßwerksaoBs.e 7· · . ;
Über dem Meßwerk 2 ist auf sdLt der Platin© 1 verbiet©t©a
Stehbolsen 10 das Seig©rw©rk 5 befestigt« Das Zeigerwerk ·
besteht im'Ausführu'ngsbeispiel aus einem; zwischen awei
Platinen 11 gelagerten Ubersetztingsget^triebe,* dem. durch" den
Mitnehmer 8 angelenkten Antriebsrad...12,- das mit einem auf- der
Zeigerwelle 13 sitzenden Zahnrad 14 kiaat. Zwischen.der Zeiger
welle 1$ und der Platine 11' ist mit- Torspannung ein© Eückr
stellfeder 15: angeordnet, die über dieÜbers"e-taungsräder das-.
Antriebsrad 12 in Anlage gegen den 'Mitnehmer.8/hält„Auf.der
.'".'■■ - - - ■ ■ — 4 —
'■■" ■ ' - .·■ -■ ■ ■■■ " " J-
Zeigerwelle 1$ ist der Seiger 16 -aufgesetzt* und befestigt«,
Bei den bekannten Ausführungen solcher- Zeig^mefigerät©' ist
die leßwerMachs© 7 mit der Platte 6 auf der Platin© 1
drehbar angeordnet. Ein Bandsegment ü®t Platte 6 ist mit
einer Versahnung 17 versehen, mittels -der das gang® !©ütoä 2 ■ durch
einen von außen durch eine Ausnehmung 18 In der Platin©
einsteckbaren Einstellschlüssel 19 sur Hullpu&kt&Qrrektupum
die Achse 7 drehbar ist. lach der Erfindung ist? dagegen
die Meßwerksachse 7 Mt der Platt© 6 auf "©iiser sue^tslichen .
Platte 20 drehbar angeordnet* Die Platte 20 und Mit ite
das ganze Meßwerk 2 ist auf die Platine 1 aufgesetzt undauf
dieser mit Ansätzen 21 in Führ-uagen*22 i.a Hiehtusig A
oder B verstellbar« Zu diesem Zwecke ist auf der Platte .20
ebenfalls eine Verzahnung 23 vorgesehen, -mittels welcher . durch
einen ebenfalls von außen durch die'Ausnölmung 24 in der
Platine 1 .einsteckbarer Einstellschlüspel 25 eine. ®hs- ■"■-..
parallele* Tersteilung des ffießwerkes -möglich ist. Bis Platten
und 6 sind in ihren Einstellagen durch di© Schrauben 26 "bzw.
28 auf der-Platine 1 fixiarbar.
Im Aufbau des.Meßgerätes liegen 'die'Me'ßwerks&chse 7 und die
Achse 27 des Antriebsrades 12 achegleich übereinander, Ψ©η
der Beaufschlagung lull bis suä !faiaalwart bewirkt die '
Röhrenfeder 4 ,©ine Verstellung d^s Mitnehmers 8 um ©inen
Winkel Ai. ,dessen Sollwert beispielsweise 90° ist. -Aa den
Mitnehmer- 8 ist mit'einem radialen Ars das Antriebsrad 12
des Zeigerwerkes 13 durch die Kraft -der. P@d©r* 15 ©ageleakt
und der Zeiger vollführt: bei einer Übersetzung des Zeigerwerks
von 1:3 einen Gesamtwiskelaussehlag von 270°. Ist nun
infolge der Pertigungstoleranzen der GesamtwinkelausschMg
des Mitnehmers 8 größer oder kleiner als der Sollwert Ot · 90°,
dann ist dementsprechend der Gesamtwinkelausschlag des
Zeigers 16 größer oder kleiner als 270°. Die Erfindung soll die Bedingung erfüllen, daß der Gesamtwinkelausschlag /2 des
Antriebsrades 12 des Zeigerwerkes 3 konstant ist, so daß der
Gesamtwinkelausschlag des Zeigers 16 stets 270° beträgt.
„ _ 5 —
Fig.2 zeigt, wie dies d&rch die .erfindungsgemäß© Yerstell
barkeit der Meßwerksacias©" 7 sur Antriebsachse 27 des
werkss erreicht wird. Ist der
des Mitnehmers S kleiner als ^ 9 dann »uB die in Richtung A um den Betrag a,„ ist der als Φ 9 dann muß die Achse'7 iß. Sichtu verstellt werden. Um diese Korrektur des Zeigerausschlages gleichmäßig über die Skala zu verteilen, erfolgt*die Verstellung der leßwerksaehse 7 in der Syraaetrieebene des -. " Gesamtausschlagr^lnkels $t des Mitnehmers 8.
des Mitnehmers S kleiner als ^ 9 dann »uB die in Richtung A um den Betrag a,„ ist der als Φ 9 dann muß die Achse'7 iß. Sichtu verstellt werden. Um diese Korrektur des Zeigerausschlages gleichmäßig über die Skala zu verteilen, erfolgt*die Verstellung der leßwerksaehse 7 in der Syraaetrieebene des -. " Gesamtausschlagr^lnkels $t des Mitnehmers 8.
In der praktischen Ausführung wird diese Korrektor- zur Er- ■
zielung eines konstanten Zeigerausschlages trots der 3? er- .
tigungstoleransen des MeJSwerkes wie" folgt'durchgeführt;. Das
vorgefertigte leßwerk mit Ausnahme d©r festen ferbimd-ung wischen
dem Mitnehmer S und dem inneren.Ende 4b der Böhrenfeder.4 wird.
• auf die Platin® 1 aufgebaut. Bam wird di© Röhrenfeder mit
einem Brück beaufschlagt,** der dem lleJfeert des halben Gesamtausschlagwinkel
d©s SSeigers 16 entspricht.- Der litnelm©r 8
wird nun möglichst genau in die. Bichtung der Verstellebene AB
eingestellt und dann mit der Buchs© 9 durch. * Löten ©der auch
durch eine Klemmverbindung fest verbunden. B&bei sieh ergebende
geringfügige Abweichungen von der SyMa©trIelage..des Mitnehmers 8 werden durch Brehen der Paltte 6 mit d@m :Eipsteinschluss
el 19 korrigiert. Barauf -wird das Zeigexwerk 3 auf die.
Stehbolzen 10. aufgesetzt, das Antriebsrad 12 durch, Spannen
der Feder 15 in Anlage mit dem Mitnehmer 8 gebracht. UiId der
Zeiger 16 auf der Zreigermrelle 15 Ia ÜberelnstiramuBg mit der
Beaufschlagu^ der Bohrenfeder--4: auf den entsprechenden Skalenwert eingestellt und auf der felle 13 befestigt. Dann wird
die Eöhrenfeder 4 entlastet, worauf sich durch die Rückstellkraft
der Feder 15 der Zeiger 16 auf den läullwert einstellen
soll. Trifft diese tibereinstliamung mit dem Nullwert nicht zu,
so wird sie durch Verstellen des Meßsystems 2 in Bichtung A oder B mit Hilfe des Einstellschlüssels 25 richtiggestellt.
In gleicher Weise kann die Übereinstimmung des Zeigeraushl it d Skl^t kiit d tll h
schlages mit dem Skalo^tSSt korrigiert und eventuell noch
verbliebene restliche Abweichungen des Zeigerausschlages von
. ■. ■ - 6 -
den Skalengrenswerten .durch.-* wiederholtes* Brehen und
¥erscM.@fe©si der HeßrorksacJis© 7 "ausgeglichen werden·'
In der-'Zeichnung sind aur besseres Yeraäsehauliehung
(insbesondere in 'Pig.2) di© YersteXlagen der Meß^@rks-~
achse 7 sowie des Mitnehiaers 8 strichpusaktiert-in-'¥@rgröß.erfee*n.
Abständen eingezeichnet. In der Praxis haben-file"¥erst@llwege
a und b eine Größe bis etwa 1 -
Statt einer .aehspar®llel@n-¥©3?^t@lltang
kann auch ein Terschwesk@n dies.er Aletea in
eben© des ßes®mtausseal@§E-wiÄel ^ tee
der Anlenlrang des
eine Korrektur des 2»@igeraiä©chl@ge
Claims (4)
- P A. 7 1R 7 ί 7 * 1 Ί 11 R3 r·/ Zeigermeßgerät mit einem eine WinkeldrehuÄg um seine Achse ausführenden Meßwerk, welches durch eine lose« durch Federkraft formschlüssig© Anlenkung mit den Antrieb des Zeigerwerkss; verbunden ist., ,dadurch ^fkennzeichne^ «_ daß zur" Anpassung Gesamtauschlagwinkel des Meßwerkes an ©ln©& durch die Skalengrentwerte des Zifferblattes Gesamtausschlagwinkel des Zeigers (16) .die Achse des ,Meßwerkes (2) und die Achs© (27) .des. Abtriebes des Zeigerwerkes (3) gegeneinander derart verstellbar' ;' sind j. daß die auf das Seigerwerk wirkend® ~ Ai&enkung .. durch da®' Meßwerk stets den gleichen CkiSüata^ssehl&g-. winkel des Zeigerwerkes bewirkt. . . /
- 2./ Zeigermeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die leßwerksachse (?) ia d@r STraetrieebeiie ;des 'Gesamtausschlagwinkels ( CC ) der Anlenkung (Mitnehmer 8) - vorzugsweise· parallel aur Antriebsachse () Werkes (3) - verstellbar angeordnet istv . -. ....
- 3./ Zeigermeßgerät nach den Ansprüchea 1 und 28-dajgrch-.. gekenngeichn©t 8 daß die -Sießwerksachse. (?-) auf einer, in Hihruagen. (22) einer Platine (1) dea l@ß^©rät©@ verstellbaren und in ihrer Einstellage fixiespTbarea Platt© (20) angeordnet ist» ■ die durch von ©uBea.is das 0-ehäuse des Meßgerätes einsteckbar© Einstellmittel (25) verstellbar ist.
- 4./ Zeigermeßgerät nach den'AiusprüchezL gekennggichnet, daß das Meßglied (4) auf der in Führungen verstellbaren Platte (20) in an sich bekannter Weise um die Meßwerksachse (7) drehbar und in der Einstellage fixierbar angeordet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963V0015670 DE1885688U (de) | 1963-11-12 | 1963-11-12 | Zeigermessgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963V0015670 DE1885688U (de) | 1963-11-12 | 1963-11-12 | Zeigermessgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1885688U true DE1885688U (de) | 1964-01-09 |
Family
ID=33183953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963V0015670 Expired DE1885688U (de) | 1963-11-12 | 1963-11-12 | Zeigermessgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1885688U (de) |
-
1963
- 1963-11-12 DE DE1963V0015670 patent/DE1885688U/de not_active Expired
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