DE1881638U - Bandage zum auffangen des darminhalts. - Google Patents
Bandage zum auffangen des darminhalts.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F15/00—Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
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Description
Otpl .Ing. R. SCHOMERUS
H ' ρ α ν e ν, TheaterstraSe 2
H ' ρ α ν e ν, TheaterstraSe 2
Hannover, 23· August I963
Betr.: H 219/W - Anmelders Herr Richard Hochwald,
UeIzen. Bahnhofstraße 31
"Bandage zum Auffangen des Darminhalts»
Die Neuerung betrifft eine Bandage zum Auffangen des
Barminhalts und ist besonders für Anus praeter und Fistelausgänge bestimmt. An dieser Bandage ist ein
abnehmbarer, aus Gummi, Polyäthylen oder dergleichen, bestehender Auffangbeutel angebracht, der ohne Lösen
der Bandage ausgewechselt werden kann. Bei einer bekannten Bandage ist ein Pelottenring mit auf seinem
Umfang verteilten Knöpfen verwendet, an denen die Bänder der Bandage befestigt werden können. Burch die Vielzahl
von Knöpfen läßt sich die Lage des Pelottenringes der künstlichen Körperöffnung anpassen, je nachdem, ob sie
senkrecht, waagerecht oder schräg verläuft, Der Pelottenring hat körperseitig einen Wulst, über den ein nachgiebiges
Ringkissen gelegt werden kann, das den Pelottenring gegenüber dem Körper abdichtet und zugleich eine
weiche Auflage gewährleistet. Vom Körper abgewandt hat der PeIottenring einen Wulst, über den der Auffangbeutel
mit seiner Öffnung übergestreift werden kann, wo er dann
durch die Elastizität seines Materials oder mit Hilfe eines überzustreifenden elastischen Ringes fest und dicht
aufsitzt.
Die bei der Bandage verwendeten Knöpfe des Pelottenringes tragen auf und können sich, besonders bei enganliegender
Kleidung abzeichnen. Auch kann die Kleidung den an der Pelotte hängenden Auffangbeutel abklemmen und den Eintritt
der KörperausScheidungen in den Beutel verhindern.
Biese Nachteile sollen durch die neue Ausgestaltung der Bandage vermieden werden. Gemäß der Neuerung weist die
Pelotte einen flachen Flansch auf, dessen Umfang mit
mehreren Schlitzen versehen ist. Diese Schlitze dienen zur Aufnahme flacher, mit der Bandage verbundener Bänder.
Die die Bänder zusammenhaltenden Durchsteckknöpfe können einerseits viel flacher sein als die zum Burchknöpfen
der Bandagenbänder bisher verwendeten, und andererseits können sie etwas von dem Pelottenring entfernt liegen, wo
sie genügend Platz finden, ohne aufzutragen. Die Schlitze in dem Flansch der Pelotte können auch zur Befestigung
von Distanzmitteln, z.B. eines Distanzbügels, dienen, der flach über der Öffnung des Äuffangbeutels liegt und den
Druck der Kleidung aufnimmt, so daß immer ein genügender Durchlaß für den Eintritt der KörperausScheidungen in
dem Auffangbeutel gewährleistet ist.
Der Pelottenring ist zweckmäßig aus schmiegsamem Kunststoff
hergestellt und kann sehr flach sein. Br kann daher ganz unauffällig getragen werden und ergibt für die
Patienten zugleich eine hygienische und ästhetische Lösung,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen
Bandage veranschaulicht. Es zeigent
Fig.l die Vorderansicht einer Bandage,
Fig.2 die Seitenansicht zum Teil im Schnitt.
Der einteilige Pelottenring 1 besitzt, wie Figur 2 im Schnitt zeigt, an der dem Körper des Patienten zugewendeten
Seite einen Ringwulst 2 und an der entgegengesetzten Seite einen Ringwulst 3· Zwischen den beiden
Wülsten 2,3 befindet sich ein Flansch 4> in dem auf
den Umfang verteilt mehrere, im vorliegenden Beispiel
zwölf Schlitze 5 angeordnet sind. In einige von diesen sind die Bänder 6 des Bandagengurtes eingeführt. Sie sind
an ihren Enden in Schlaufen gelegt, die mittels der Einschnitte 7 und der flachen Durchsteckknöpfe 8 zusammengehalten
sind. Bei der in der Figur 1 gezeigten Anordnung sind die Bänder 6 so eingeführt, daß die Pelotte waagerecht
am Körper gehalten wird. Burch Umsetzen der Bänder 6 in
andere Schlitze 5 kann jede Lage des Felottenringes schräg und senkrecht erzielt werden. In Figur 2 sind die Bänder 6
in einer anderen Lage gezeichnet als in Figur 1.
Der Pelottenring 1 nimmt mit Hilfe seines Wulstes 2 (Figur 2) ein ringförmiges Luftkissen 9 auf, das sich durch
seine Spannung in dem Wulst 2 so hält wie ein Schlauch in der Felge eines Rades. Bas Luftkissen gewährt eine angenehme,
weiche und zuverlässige Anlage des Felottenringes an dem Körper und paßt sich auch Unebenheiten der Körperoberfläche
gut an. Anstelle eines Luftkissens kann auch ein Schaumgummiring oder dergleichen Verwendung finden.
Über den dem Körper abgewendeten Wulst 3 ist ein kuffangbeutel
10 aufgezogen. Wenn sein Rand elastisch und kräftig genug ist, sitzt er ohne weitere Hilfsmittel sicher und
dicht auf dem Wulst 3. Verwendet man weniger elastische Beutel, so kann der Beutelrand durch überstreifen eines
elastischen Ringes gehalten sein.
Damit die öffnung des seitlich nach unten an dem Pelottenring
1 hängenden Beutels 10 durch die Kleidung nicht abgeklemmt wird, ist ein Bügel 11 vorgesehen. Bieser besitzt
eine gekröpfte Lasche 12, die an ihrem Ende einen Schlitz aufweist. Der Bügel 11 wird in geeigneter Stellung über
einen der Schlitze 5 des Pelottenringes 1 gelegt und durch eine Schlaufe 13 aus Gummi, Leder, Stoff oder dergleichen
befestigt, die mittels eines flachen Durchsteckknopfes 8 verknöpft ist.
Ba der Pelottenring zweckmäßig eine ovale Form hat, empfiehlt es sich, einen längeren und einen kürzeren
Distanzbügel verfügbar zu haben, je nachdem, ob die Pelotte in waagerechter oder in senkrechter Lage angelegt
wird.
Claims (5)
1. Bandage zum Auffangen des Barminhalts mit Pelotte und
Auffangbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige
Pelotte (1) mit einem Flansch (4) versehen ist, in dem auf den Umfang verteilt Schlitze (5)
angeordnet sind.
2. Bandage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (4) der Pelotte (l) zwischen einem
ein elastisches Kissen haltenden Ringwulst (2) und einem den Auffangbeutel (IO) haltenden Ringwulst (3)
angeordnet ist.
3. Bandage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Schlitze (S) des Flansches (4) mit dem Bandagengurt verbundene Bänder (6) sowie ein
einen Bügel (11) haltendes Band (13) einführfoar sind.
4. Bandage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (11) über den Flansch (4) greift und mit
diesem mittels einer gekröpften Lasche (12) lösbar verbunden ist.
5. Bandage nach Anspruch 4>
dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (12) des Bügels (11) mittels einer Schlaufe
(13) gehalten ist, die in einem der Schlitze (5) des Flansches (4) einführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45927U DE1881638U (de) | 1963-08-24 | 1963-08-24 | Bandage zum auffangen des darminhalts. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45927U DE1881638U (de) | 1963-08-24 | 1963-08-24 | Bandage zum auffangen des darminhalts. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1881638U true DE1881638U (de) | 1963-10-31 |
Family
ID=33171361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH45927U Expired DE1881638U (de) | 1963-08-24 | 1963-08-24 | Bandage zum auffangen des darminhalts. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1881638U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3004796A1 (de) * | 1979-03-01 | 1980-09-11 | Gen Motors Corp | Colostomie-beutel |
-
1963
- 1963-08-24 DE DEH45927U patent/DE1881638U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3004796A1 (de) * | 1979-03-01 | 1980-09-11 | Gen Motors Corp | Colostomie-beutel |
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