DE1881576U - Abzweigdose fuer elektroinstallation. - Google Patents
Abzweigdose fuer elektroinstallation.Info
- Publication number
- DE1881576U DE1881576U DE1963B0054203 DEB0054203U DE1881576U DE 1881576 U DE1881576 U DE 1881576U DE 1963B0054203 DE1963B0054203 DE 1963B0054203 DE B0054203 U DEB0054203 U DE B0054203U DE 1881576 U DE1881576 U DE 1881576U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- junction box
- elevation
- cover
- junction
- centrally
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/14—Fastening of cover or lid to box
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Connection Or Junction Boxes (AREA)
Description
,504 871*-! 8.63
Abzweigdose für Elektroinstallation
Die Neuerung "bezieht sich auf eine Abzweigdose für die
Unterputz-Installation von elektrischen Leitungen, die
bis zu ihrem Rand in das verputzte lauerwerk einzulassen und durch einen allseits überstehenden Deckel zu verschliessen
ist.
Derartige Abzweigdosen werden insbesondere zur Unterputz-Installation
bei der Verwendung von Installationsrohren aus Metall oder Kunststoff, aber auch zur Unterputz-Installation
bei der Verwendung von sogenannten Stegleitungen benötigt. Eine in das Mauerwerk eingebrachte Vertiefung nimmt die Abzweigdose
auf, derart, daß deren Rand ungefähr mit dem Putz des Mauerwerks eben ist. Nach Durchführung der Elektroinstallation
und Verbinden der leitungen mittels Klemmen usw. kann die Abzweigdose durch einen Deckel verschlossen werden,
der möglichst so flach sein soll, daß er nicht aus der Putzebene herausragt und außerdem evtl. Montagefehler beim Montieren
der Abzweigdose ausgleicht. Gegebenenfalls werden die Abzweigdosen übertapeziert und dürfen daher keine hervorstehenden
!Flächen bilden.
Die Anbringung der Deckel ist durch "Forschriften geregelt.
Bei Abzweigdosen, die im "Handbereich" untergebracht sind, müssen die Deckel durch Schrauben befestigt sein. Die
Schrauben sind bei den entsprechenden, bekannten Abzweigdosen in Gewinde einzudrehen, die entweder am Hand der
Abzweigdosen oder auf einem Sockel zentrisch in der Abzweigdose angebracht sind. Deckel von Abzweigdosen außerhalb
des Handbereichs können anderweitig, beispielsweise durch Pederklammern gehalten werden.
Durch die Yorsehriften bedingt werden also zwei Typen von
Abzweigdosen benötigt. Die Abzweigdosen zum Yerschrauben des Deckels sind verhältnismäßig teuer und schwierig zu
montieren. In Gegensatz hierzu sind die Abzweigdosen, deren Deckel durch 3?e der klammern o.a. zu befestigen sind, billig
herzustellen und einfach zu montieren. Außerdem weisen diese Dosen den Vorteil auf, daß sie aus Kunststoff gespritzt,
werden können, da keine Passungen für die Gewinde vorgesehen werden müssen.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Abzweigdose anzugeben, deren Deckel sowohl im Handbereich verschraubt, als auch
außerhalb des Handbreichs gesteckt werden kann, die aber trotzdem einfach zu montieren und billig herzustellen ist
und die weiterhin den Einsatz von Spezialschrauben bzw.
Spezialteilen vermeidet.
leuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß,
ausgehend von einer Abzweigdose für die Ünterputz-Installation
von elektrischen Leitungen, die bis zu ihrem Rand in das
verputzte lauerwerk einzulassen und durch einen allseits überstehenden Deckel zu verschließen ist, die Abzweigdose auf
der Innenseite des Bodens mindestens eine, zentrisch angebohrte Erhöhung trägt, daß an dem Deckel, in an sich bekannter
Weise, Haltefedern befestigt sind, und daß in den Deekel mindestens eine kreisförmige Perforation mit etwa
gleichem Durchmesser wie die Bohrung in der Erhöhung angebracht ist. Bei einer solchen Ausbildung sind beide Abzweigdosen-Typen
vereint, da der Deckel sowohl in an sich bekannter Weise mit- den Haltefedern in die Abzweigdose eingesteckt
als auch nach Durchbrechen der Perforation durch Einführen einer Holzschraube entsprechender Länge in der zentrisch
angebohrten Erhöhung festgeschraubt werden kann. Diese Holzschrauben werden sowieso bei der Elektroinstallation zur
Befestigung der Isolierrohre bzw. Leitungen benötigt, so daß sie auf jeder Baustelle vorhanden sind. Dadurch wird
vermieden, daß teuere Spezialschrauben zum Anbringen der De ekel eingesetzt werden müssen, deren Fehlen u.U. unliebsame
Verzögerungen in der Fertigstellung von Baustellen bringen können.
Um gleichzeitig mit dem Befestigen des Deckels eine sichere
Befestigung der Abzweigdose zu erreichen, kann die Holzschraube durch die Abzweigdose hindurch, beispielsweise
auf einen Holzuntergrund geschraubt werden. Dabei ist es zweckmäßig, daß die Erhöhung zentrisch durchbohrt ist.
Sehr vorteilhaft hat es sich erwiesen, daß die Erhöhung in der Mitte des Bodens und die Perforation im Deckel zentrisch
angebracht ist. Hierdurch wird der Innenraum der Abzweigdose lediglich durch die zentrische Verbindung von Abzweig-
dose und Deckel unterbrochen, so daß der Raum weitgehend zur Unterbringung von Klemmen und Leitungen zur Verfugung
steht.
Um ein übertreten der Spannung auf die durch den Innenraum der Abzweigdose hindurchgehende Holzschraube zu verhindern,
Kann die Erhöhung in ein bis zur Höhe des Bandes reichendes isolierendes Rohr auslaufen. Dieses Rohr, mit zweckmäßigerweise
etwas größerem Durchmesser als die Bohrung in der Erhöhung, umgibt nach Einschrauben der Holzschraube diese
vollkommen und verhindert so auch bei fehlerhaften Leitungen bzw. Klemmen ein Übertreten der Spannung auf die Holzschraube.
In den Fällen, in denen diese Schutzmaßnahme nicht notwendig ist, kann das Rohr durch eine bei der Erhöhung angebrachte
Einkerbung abgebrochen werden.
Au der beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel des Ueuerungsgegenstandes
schematisch dargestellt und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Abzweigdose nach der Neuerung,
" 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1, " 3 eine Draufsicht auf die Innenseite des Abzweigdosendeckels,
" 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IY der Hg. 3.
" 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IY der Hg. 3.
Eine Abzweigdose 1 ist aus Kunststoff mit einem Durchmesser gespritzt, der zumindest in Deutschland durch bindende
Normvorschriften festgelegt ist. Ebenso ist die Höhe dieser
Abzweigdose wie aus Fig. 2 ersichtlich vorgeschrieben. In der Mitte der Abzweigdose ist eine Erhöhung 2 angebracht,
die zentrisch eine Bohrung 3 trägt.Der in Fig. 3 gezeigte
Abzweigdosen-Deckel 4 ist mit ein- "bzw. angespritzten
Haltefedern 5 versehen und weist einen wesentlich größeren Durchmesser als die Abzweigdose 1 auf. Zentrisch ist eine
Perforation 6 angebracht. lach Montage der Abzweigdose 1, sowie dem Einbringen und Verklemmen der Leitungen, kann
die Abzweigdose 1 wahlweise durch Aufstecken des Deckels 4 verschlossen werden, wobei die Haltefedern ein Zurückfallen
des Deckels verhindern, oder durch Verschrauben mittels einer, in die ausgebrochene Perforation 6 eingeführten Holzschraube,
die in der, in der Erhöhung 2 angebrachten Bohrung 3 eingreifen kann. Da die neuerungsgemäße Abzweigdose aus
billigem Kunststoff-Spritzgußmaterial hergestellt werden kann, ist das Eindrehen von Holzschrauben möglich. Ein unbeabsichtigtes
Lösen des Deckels ist dadurch mit Sicherheit verhindert.
Claims (5)
1. Abzweigdose für die Unterputz-Installation von elektrischen
Leitungen, die "bis zu ihrem Rand in das verputzte Mauerwerk einzulassen und durch einen allseits überstehenden
Deckel zu verschließen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abzweigdose (1) auf der Innenseite des Bodens mindestens eine zentrisch angebohrte (3) Erhöhung (2)
trägt, daß an dem Deckel (4), in an sich bekannter Weise, Haltefedern (5) befestigt sind, und daß in den Deckel (4)
mindestens eine kreisförmige Perforation (6) mit etwa gleichem Durchmesser wie die Bohrung (3) in der Erhöhung (2)
angebracht ist.
2. Abzweigdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (2) zentrisch durchbohrt ist.
3. Abzweigdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhung (2) in der Mitte des Bodens
und die Perforation (6) zentrisch im Deckel (4) angebracht ist.
4. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß die Erhöhung (2) in ein bis zur Höhe des Randes reichendes isolierendes Rohr ausläuft.
5. Abzweigdose nac3i Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr bei der Erhöhung (2) eingekerbt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0054203 DE1881576U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Abzweigdose fuer elektroinstallation. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0054203 DE1881576U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Abzweigdose fuer elektroinstallation. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1881576U true DE1881576U (de) | 1963-10-31 |
Family
ID=33165598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963B0054203 Expired DE1881576U (de) | 1963-08-07 | 1963-08-07 | Abzweigdose fuer elektroinstallation. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1881576U (de) |
-
1963
- 1963-08-07 DE DE1963B0054203 patent/DE1881576U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1881576U (de) | Abzweigdose fuer elektroinstallation. | |
| DE2900763C2 (de) | Flüssigkeitsdichte mit einem Flachstecker ausgerüstete Durchführung | |
| DE2925061A1 (de) | Schaltanordnung fuer skibindungen | |
| EP1093706A2 (de) | Gehäuse für eine elektronik-einheit, insbesondere für ein airbag-steuergerät | |
| DE102020201108A1 (de) | Wandhalterung | |
| WO2015062972A1 (de) | Vorrichtung zum anschluss elektrischer leuchten mit fehlstromableitung | |
| DE3523328A1 (de) | Explosionsgeschuetztes gehaeuse | |
| DE2915109C2 (de) | Näherungsinitiator | |
| DE3320205C2 (de) | Verteilerkasten | |
| DE2524269A1 (de) | Halter fuer stangen, rohre, kabel o.dgl. | |
| DE2923243C2 (de) | Gehäuse für elektrische Meßgeräte | |
| DE7510974U (de) | Installationskanal mit einem Metallgehäuse | |
| DE894411C (de) | Anordnung zur Zugentlastung der Leitungsanschluesse an Gehaeusen elektrischer Geraete | |
| DE1881575U (de) | Unterputz-geraeteanschlussdose. | |
| DE102017120824A1 (de) | Elektrische Verbindungsdose | |
| DE1300601B (de) | Zweiteilige Installationsdose fuer Unterputzverlegung | |
| DE2817469C2 (de) | Montageelement für die Befestigung von Drucktastern, Leuchtmeldern o.dgl. an einer Befestigungsplatte | |
| DE2552362B2 (de) | Elektrisches Geräte-Steckbauteil | |
| DE709043C (de) | Verteilerdose fuer elektrische Kabel oder Leitungen, insbesondere aus Isolierpressstoff | |
| DE19600083A1 (de) | Transformator, insbesondere für ein Steuergerät eines Heizgerätes | |
| DE2133510A1 (de) | Zaehlerschrank-bauelementensatz | |
| DE921997C (de) | Schelle fuer die Verlegung elektrischer Leitungen im Putz | |
| DE1110262B (de) | Anschlusskette | |
| DE1958431B2 (de) | Elektrisches Installationsgerät mit einem Tragring zum Einbau in eine Unterputzdose | |
| DE2016679A1 (de) | Elektronischer Dämmerungsschalter |