DE1881287U - Fenster. - Google Patents
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Landscapes
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
IT..V. W.J. VAl DE KEEKl & ZOOM
IJsselkade 18, KAMPEF / Iiederlande
(eine Aktiengesellschaft nach niederländischem Reeht)
Fenster '
Is wird die Priorität der niederländischen Anmeldung 280 485
vom 3. Juli 1962 in Anspruch genommen.
Die Feuerung betrifft ein Penster, bei dem die verschiedenen,
innerhalb eines Rahmens oder dergleichen vorgesehenen, lichtdurchlässigen Flächen durch Bippen voneinander getrennt sind.
Derartige Fenster gibt es in vielerlei Formen. So besteht die
bekannte Form eines Fensters aus einem Rahmen, z.B. einem Fensterrahmen, dessen Fläche durch waagerechte und senkrechte
leisten oder Profile aus Holz oder Metall in eine Anzahl von Feldern unterteilt ist, welehe je von einer G-lasplatte ausgefüllt
sind. Eine andere Ausführung wird dureh die bekannten,
in Blei gefassten Glasfenster gebildet, wobei die einzelnen
■. ■. -■■ 2 ~ ■'..■■ \ : "■■.
Glasscheiben durch. Bleirippen voneinander getrennt sind und
zusammengehalten werden. Dadurch, dass derartige Verglasungen aus vielen Teilen bestehen, ist für die Herstellung Handarbeit
erforderlieh, die ausserdem aufgrund der Zerbrechlichkeit
des Glases mit der notwendigen Vorsicht von gelernten Fach-
» leuten ausgeführt werden muss und daher auch- kostspielig ist.
Ferner sind derartige Verglasungen fast ausschliesslieh als ebene Flächen ausgebildet, weil für gewölbte Flächen gebogene
Scheiben notwendig sind, die sehr teuer sind. . ." '-
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Fenster zu
schaffen, dessen Verglasung billig, einfach zu hantieren und einzusetzen ist und die. leicht in jeder Form,'_also auch in
gewölbter Form, ausgeführt werden kann.. -.-
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, dass die
gesamte Verglasung mit den Rippen aus einem dünnen.Einststoff,
vorzugsweise aus mit Glasfaser verstärktem, durchscheinenden Polyester besteht. Die gesamte, üblicherweise aus 1ensterscheiben
und Rippen bestehende Fläche ist also nach der Neuerung
durch eine einzige Platte ersetzt worden, bestehend aus lichtdurchlässigen
Flächen, zwischen denen sich Rippen aus:dem gleichen, lichtdurchlässigen Material befinden, diese Rippen
sind jedoch aufgrund ihrer Profilierung noch deutlich sieht—
-* . bar und geben dadurch der Verglasung den gleichen Ansehein "W
: . wie bei einer bekannten Verglasung aus Mattglas;, ausserdem wird
der Vorteil erreicht,, dass die gesamte, jetzt unzer- .. ;■:■■
brechliche Platte leicht einzusetzen.und zu hantieren ist - 7~
und nach dem Einsetzen in den Rahmen oder in eine andere
Umranmung durch die Hippen eine Festigkeit erhält, die einer
bekannten Verglasung zumindest gleichwertig ist insbesondere
bezüglich der Belastung durch Winddruck.
Die Herstellung einer derartigen Verglasungsplatte ist sehr,
einfach. Es ist nur eine - Form erforderlich, welche aus einer
flachen Platte mit Rinnen für die Rippen besteht; auf diese Form werden die. Glasfasern aufgelegt und danach mit einer
Polyestermasse bestrichen. Auch kann bei der Herstellung das bekannte Verfahren verwendet werden, bei dem zu gleicher .
Zeit Glasfasern und Polyester auf die Form gespritzt werden. Die Polyesterplatte braucht nur eine geringe Stärke zu haben,
*' z.b. 1 mm, um schon eine genügende. Festigkeit auch für eine
grosse Fläche von mehreren Quadratmetern zu erhalten.
Die Rippen können massiv ausgebildet werden und geben dann
eine ausserordentliche Festigkeit, jedoch genügt es, wenn zur1
v- Materialeinsparung neuerungsgemäss die Rippen^ einen -rinnen-*
artigen Querschnitt haben. Zum Erreichen eines guten Übergangs besteht die Randzone der Platte dann vorteilhaft aus einem
Flansch, der in der Ebene des Bodens der rinnenartigen Rippen
liegt. . _ ■ ' . -
Eine derartige Verglasung oder Fenstereindeckung ist besonders
geeignet für Bauwerke,-bei denen die Verglasung nur für
die Belichtung dient, ohne dass es notwendig ist, dass man
duroh die Verglasung auch na on aussen seilen kann. Es hat sieh
herausgestellt, dass mit einer solchen Verglasung das licht
sehr angenehm verteilt wird, während auch schon eine außerordentlich
gute Isolation gegen Sonnenhitze bzw. -Einstrahlung erreicht wird. Diese Verglasung kann in einem festen, aus
Holz oder-Metall bestehenden Rahmen angeordneten werden-je- .
doch auch in Drehfenstern, Schiebefenstern* oder Dreh-Kipp-Fenstern,
während es nach der Neuerung ebenfalls möglich jsfc,
die Verglasung selbst als bewegbares Fenster auszubilden, indem der Aussenrand der Verglasung,mit einem Hanseh"versehen
ist, dessen äusserer Teil verstärkt ist. Diese Verstärkung hat eine sehr grosse Festigkeit, so dass an dem Flanscl
das Hänge- und Schliesswerk, also die Bänder und Fitschen, befestigt werden können. Diese Verstärkung kann in einfacher Weise
gebildet werden, indem die Randfasern der G-lasf as erver«
Stärkung bei der Herstellung, umgefaltet werden.
Eine Verglasung nach der Neuerung eignet sich auch sehr gut
für in Blei gefasste Glasfenster, weil in diesem lalle das
gesamte Bleigerippe entfällt und statt dessen eine einzige
Platte verwendet werdenkann, bei der die aus Polyester beistehenden
Rippen völlig mit dem Verlauf der Bleirippen übereinstimmen. Viele Figuren und Modeile sind in dieser Weise
möglich. Es könnenauch Farben verwendet werden, weil die ver-
■ ■ - - ■ ■-'-■'-■ schiedenen Flächen während der Herstellung und auch später
leicht eingefärbt._.W:erden können.■., ". ;■■: ■ , ■ . __„^ ."-—■=,
.-■ 5-
Ein weiterer Vorteil der Verglasung besteilt darin, dass sie
nicht an eine· flache Form gebunden ist sondern auch in Winkelform
gebogen, gewölbt oder kuppelartig ausgeführt werden kann,,
weil die einzige Voraussetzung dazu ist,- dass eine Form benutzt
wird, auf der die Glasfasern, aufgelegt bzw. gespritzt
werden und auf der das Polyester:erhärten kann. Gebogene
Fenster sind dadurch in einfacher Weise herzustellen.'
.Obwohl sich schon herausgestellt hat, dass eine derartige
Verglasung eine sehr gute Isolation bietet, kann man die
Isolation und Festigkeit noch weiter vergrössern, indem eine
derartige Platte mit einer z.B. auf die Rippen geklebten flachen Platte kombiniert wird oder indem zwei mit Rippen ver«
sehene Platten aufeinander angeordnet werden. Dazu werden die Rippen mit den Boden gegeneinander angeordnet, wodurch an der
Stelle der lichtdurchlässigen. Flächen dosenartige Hohlräume entstehen, jedoch können die Platten auch mit den lichtdurchlässigen
Flächen aufeinandergeklebt sein, so -dass die Profile mit
den Hohlräumen einander abgewendet B'ind, wodurch eine aus serordentlich
feste Profilierung entsteht, welche ausserdem sowohl innen wie "-aussen. dem Fenster das gleiche Aussehen gibt.
Es ist hi,er darauf hingewiesen, dass die. Fensterverglasung aus
glasfaserverstärktem Polyester besteht, selbstverständlich
soll die Feuerung nicht auf dieses Material beschränkt sein,
sondern eine solche Verglasung kann auch aus jedem anderen
Einststoff, beispielsweise- aus PVO-Platten bestehen. .■-...-
Die Neuerung wird nachstehend anhand von Äusführungsbeispie-- .
len mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert« In den Zeich
nungen zeigen: - ...-■-" .
* Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Fensters .:
nach der !Teuerung, "...■-."..
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein solches Fenster,;
Fig.- 3 einen Querschnitt durch ein Fenster nach einer anderen Äusführungsform mit doppelten Platten, . ■ -
Fig. 4 einen Querschnitt durch'ein Fenster nach einer wei~ "-teren
Äusführungsform mit doppelten profilierten ■ ."
Platten, .
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein Fenster nach einer-'art-*
deren JUisführungsf orm mit doppelten Platten,; von
denen die eine prof iliert.und. die andere .eben- ist,. -
Fig. 1 zeigt eine Mauer 1 mit einem Rahmen 2, der mit der üb--"
liehen Glasnute versehen ist. In diese G-lasnute-ist die -:
Platte 3 eingesetzt.-. Diese Platte besteht aus mit S-lasfasern
verstärktem Polyester, und es sind in der Platte lichtdurch— -./
. lässige Fensterflächen 4 und dazwischen Rippen 5 ausgebildet,
während der Rand aus einem Flansch 6 besteht,- der in einer
* Ebene mit dem Boden der Rippen 5 liegt. Diese Platte ist durch
" eine leiste ] in der Glasnut des-Fensterrahmens 2 befestigt,
jedoch kann diese. Platte'auch in anderer Weise, z.B. mit·
Fensterkitir befestigt sein. Die in Fig. 1 gezeigte Platte
. . - ■ . . ■■■■".■■ ^i π «j
3 ersetzt eine übliche Verglasung, die aus GrIasseneil)en "bestehen
würde anstelle der.!lachen 4 und aus Holz* oder Metallrippen anstelle, der Rippen 5.· ." ... -■". .-
In Fig. 2 ist ein Querschnitt durch einen Teil der aus Eunststoff
bestehenden Verglasung dargestellt, wobei der Flansch β
mit einer Verstärkung 8 versehen ist. Diese Verstärkung kann
in einfacher Weise durch Spritzen, hergestellt sein, wobei vorzugsweise
die Randfasern der Glasmatte umgefaltet werden, so dass dabei eine gut geformte Kante entsteht, die nichtbeson« :
ders beschnitten oder sonstwie bearbeitet zu werden braucht*
Die Verstärkung 8 hat eine derartige Festigkeit, dass an den
.Flansch 6 und an dieser Verstärkung:8 das Häng- und Schliesswerk,
also die Bänder und-Witschen für.das Öffnen und Schliessen
des Fensters befestigt werden können. . ~
In der Fig. 3 ist dargestellt, dass, das Fenster einmal zur
höhung der Festigkeit und auch zur Erhöhung der Isolationswirkung . aus- zwei Platten; entsprechend der.Fig.. 2 besteht. Die
se Platten sind derart gegeneinandergesetzt, dass die Böden
der Rippen 5 und der Flansch 6 mit der Verstärkung .8 aufeinanderliegen,
während die eigentlichen:Fensterflächen 4.dosenförmige
Hohlräume bilden. . . ... . . -
Um ein Fenster mit erhöhter Festigkeit "ja.nd Isölationswirkung
zu erhalten, das jedoch in seiner_ äusseren Erscheinung einem
üblichen Fenster mit Rippen praktisch gleicht,-,.aini^zwei'
Platten entsprechend der; Fig. 2 derart aufeiriandergelegt und.
verklebt, dass die Fensterscheiben 4 unmittelbar auf.einander-
.-■;.■ ; ^": ν ν--■■"-■;-; .[ ■■: . '-■'■■■: ,-..8 -
liegen, während die Rippen 5 plastisch nach aussen gewölbt
sind und Hohlräume umsehliessen.. Die Ausbildung der gesamten
Scheibe wird durch diese profilierte Rippenform wesentlich stabiler,
so dass Fenster von mehreren Quadratmetern Fläche 9. bei verhältnismässig geringer Stärke der Kunststoffplatte
. eine hohe Festigkeit haben und beispielsweise starkem Winddruck
zu widerstehen vermögen.
Fach Fig. 5 besteht eine doppelschichtige Verglasung für *.
Fenster mit etwa den gleichen Vorteilen wie :die vorher be*-*,
schriebenen doppelschichtigen Scheiben nach den Mg. 3 und aus einer mit Rippen und Stegen versehenen Platte entsprechend
der Pig. 2, auf die eine ebene Platte, vorzugsweise aus dem-;
\- selben Kunststoff aufgesetzt und befestigt, beispielsweise
χ geklebt ist. Die ebene Platte liegt dabei gegen die Böden
der Rippen 5 und gegen den Flansch -6. und 8 an.. Eine doppe!—
wandige Platte nach der Fig. 5 ist preiswerter als. eine Platte
nach den Fig. 3 und 4. Sie bietet aber etwa dieselben Vorteile
bezüglich erhöhter Widerstandsfähigkeit und Isolation. ■ -. .-
Aus der vorstehenden Beschreibung ist auch zu entnehmen, dass,
eine Platte, nach der Neuerung auch eine gebogene oder, gewölbte
Form haben kann und dass auch die Rippen gebogen oder ge- wölbt
ausgebildet sein können. . . . - ^-
Claims (6)
1.) Fenster, bei dem die innerhalb eines Rahmens oder einer
ähnlichen Umleistung vorgesehenen.,, einzelnen .lichtdurchlässigen
Flächen durch Rippen voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Verglasung (4) und
auch die Rippen (5) aus: einem lichtdurchlässigen. Kunststoff
bestehen, der vorteilhaft mit Glasfasern verstärkt ist.
2.) Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5) einen rinnenartigen Querschnitt haben und die
Randzone.aus einem Flansch (6) best&ht, der in der. Ebene des
Bodens der rinnenartigen Rippen (5) liegt.
3.) Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
der Aussenrand der Verglasung als Flansch (6) ausgebildet ist, dessen äusserer Teil (8) verstärkt ist.
4.) Fenster nach einem oder mehreren- der vorhergehenden Ansprüche,
bestehend aus zwei Schichten,- dadurch gekennzeichnet, dass die
Schichten mit den Böden der Rippen (5) gegeneinander ange—
ordnet sind. ' _ . . ■..
5.) Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, be-..
stehend aus zwei Schichten, dadurch gekennzei-ehnet, dass: die, -:
Schichten mit den Böden der Rippen (5) einander entgegengesetzt
und mit den Flächen (4) aufeinanderliegend angeordnet
sind. -"""■■".- .
■■"■"-- —» 2 —
6.) lenster nach einem, oder mehreren der Ansprüche t bis 3?
bestehend aas zwei Schichten, dadaroh gekennzeichnet, dass
auf die Rippen (5) eine flache Kunststoffplatte geklebt ist, deren Fläche mit derjenigen der gesamten Verglasung über ein-*
stimmt.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (1)
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1963
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