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DE1880032U - Brillenetui. - Google Patents

Brillenetui.

Info

Publication number
DE1880032U
DE1880032U DEO7139U DEO0007139U DE1880032U DE 1880032 U DE1880032 U DE 1880032U DE O7139 U DEO7139 U DE O7139U DE O0007139 U DEO0007139 U DE O0007139U DE 1880032 U DE1880032 U DE 1880032U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
case
rear wall
front part
glasses
side parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO7139U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optal Werk Franz Kleine K G
Original Assignee
Optal Werk Franz Kleine K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optal Werk Franz Kleine K G filed Critical Optal Werk Franz Kleine K G
Priority to DEO7139U priority Critical patent/DE1880032U/de
Publication of DE1880032U publication Critical patent/DE1880032U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/04Spectacle cases; Pince-nez cases

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

11B r i 1 1 e η e t u ift
Die Neuerung betrifft ein Brillenetui mit einer ander Längsseite befindlichen verschließbaren Öffnung, - "bei dem das Vorderteil, die Rückwand und der in Verlängerung der Rückwand liegende klappbare Deckel aus einem zusammen- !hängenden Streifen biegsamen "Materials, z. B. aus ^eder, Kunstleder oder Kunststoff bestehen, der ganz oder"teilweise aus zwei oder mehreren dicht aufeinanderliegenden Schichten gebildet wird. Das Vorderteil und die Rückwand des Brillenetuis sind durch eine etwa V-förmige Einlage versteift, die auf der gesamten Länge des Etuis zwischen zwei Schichten eingebettet ist.
Es ist bekannt, zusätzlich zu den Einlagen zwischen den aufeinanderliegenden Schichten innerhalb des Etuiraumes etwa auf der halben Länge einen querliegenden~Distanzsteg anzuordnen, der" an den Innenflächen der Vörder- und Rückwand anliegt. Durch diesen Steg wird das Zusammendrücken der-Vorder- und Rückwand des Etuis zwar im Mittelteil, aber nicht an den freien Enden verhindert. Dieses Etui.bietet daher, der darin befindlichen Brille. -. ^ noch keinen genügenden ,Schutz gegen Druck von außen. Diesex Nachteil haftet auch" denjenigen bekannten Brillenetuiä-;:an,bei
denen der seitliche Abschluß durch linsätze aus nachgiebigem Material, z. B, aus leder oder Kunststoff, gebildet wird.
Bei einem anderen vorbekajinten Brillenetui., hat man den Etuiraunt auch an den Schmalseiten durch versteifte Seitenwände abgeschlossen. Diese Seitenwände sind dabei seitliehe Yerlängerungen der Rückwand. Bei der als ¥ersteifung dienenden Blecheinlage sind die Rückwand, die Seitenwände und das Torderteil aus einer einzigen Bleehplatte herausgeschnitten, wobei die Seitenwände mit der Rückwand verbunden sind und gegenüber dieser bei der Herstellung des Etuis etwa rechtwinklig umgebogen werden. Haehdem aueh das Vorderteil bis zur .Anlage an. die freien Kanten der Seitenwände umgebogen ist, erhält man einen
1% bis auf die Einstecköffnung geschlossenen Etui-&raum. Bei diesem Etui ist, da sich das Yorderteil an den Seitenwänden abstützt, auch an den Enden die Brille gegen Druck von außen geschützt. Biese Ausführungsart hat aber den lachteil, daß sie in der Herstellung verhältnismäßig teuer ist, weil zur Bildung des Etuis sowohl für das biegsame Material als auch für die Blecheinlage komplizierte Abwicklungen notwendig sind.
Zum Stande der -Technik gehört ferner ein Brillenetui, bei dem die Schmalseiten durch formsteife Seitenteile verschlossen sind, die getrennt hergestellt werden. Diese sind mit einem in Richtung zum Etuiraum leicht nach innen eingebogenen Hand versehen, mit dem sie auf die seitliehen Kanten des versteiften feiles derart aufgeschog$ben sind, daß durch Einpressen einer in der Q-rundfläche entsprechend geformten Einlage in den Raum inner-
halb des eingebogenen Bandes- bis zur Anlage an die ..._ Innenfläche der Seitenwände diese mit den Kantendes Vorderteiles und der Rückwand verklemmt werden. Die Herstellung derartiger Etuis ist insofern umständliche als zur Anbringung eines Seitenteiles zwei Formstueke, nämlich die eigentliche Seitenwand und eine "entsprechend geformte Einlage erforderlich sind.
Der Neuerung liegt die Aufgäbe zügrunde, die Herstellung von Brillenetuis mit getrennt hergestellten form-
IG steifen Seitenteilen unter Beibehaltung der sich dadurch ergebenden Vorteile zu erleichtern. Sie besteht darin, daß die formsteifen Seitenteile einen nach außen ragenden · U-förmig gebogenen Rand aufweisen, dessen Schenkei-tl auf die Seitenkanten des Etuis aufgeschoben und durch Anpressen der Schenkel an diesem befestigt sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der--leuerung sind die Seitenkanten des Etuis, um das Aufschieben und Anpressen der Seitenteile zu erleichtern, wenigstens an den Stellen, an denen die Seitenteile angepreßt werden, mit einer Rille versehen, etwa wie man sie bei Verwendung eines Druck- " Werkzeuges oder einer Einrichtung zum Sehweißen von Kunststoffen beim Zusammenfügen der einzelnen Schichten des Etuis an den Seitenkanten erhält. ·
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß der U-förmig gebogene Rand gemßäß einem weiteren Merkmal der Ifeierung nur an den Stellen der Seitenteile vorhanden ist, an denen diese mit den Schmalseitenkanten des Vorderteiles und der Rückwand verbunden werden, während der übrige Abschnitt halbkreisförmig abgerundet ist und als Anlage
für den geschlossenen Deckel des Etuis dient.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung dargestellt. Es zeigen:
Jig. 1 ein Brillenetui mit aufgeklapptem Deckel in perspektiyischer Darstellung und
Pig. 2 einen Querschnitt durch ein Seitenteil nach den Linien Ϊ-Ι der Pig. I.
Das Vorderteil 1 und die Rückwand 2, sowie der in Verlängerung der Eückwand liegende Deckel 3 bestehen aus einem zusammenhängenden Streifen biegesamen Überzugematerials. Dieser Streifen setzt sich aus zwei dicht aufeinanderliegenden Schichten zusammen, wobei diese Schichten aus dem gleichen Material oder aus verschiedenen Materialien bestehen können. Beispielsweise ist es denkbar, daß die äußere Schicht aus glattem Kunstleder, dagegen die innere Schicht aus weichem, gegebenenfalls aufgerauhtem Kunststoff besteht. Die aufeinanderliegenden Schichten sind Torzugsweise nur an den Rändern miteinander verbunden. Eine äußerst einfache, zuverlässige und gut aussehende Befestigung läßt sich erzielen, wenn die Schichten entlang der herzustellenden Verbindung mittels eines hochfrequenten Weehseülstromes unter gleich-■ zeitiger Anwendung von Druckwerkzeugen, gegebenenfalls unter -Zuhilfenahme eines Schweißhilfsmittels, miteinander verschweißt werden.
Zur Bildung eines formsteifen Etuiraumes sind zwischen den Schichten Einlagen 4 bzw. 5 aus Blech oder steifen
Kunststoffen eingebettet. Verwendet man Blecheinlagen, so kann das Blech 5 in gestreckter Form zwischen die Schichten eingelegt und erst nach dem Verbinden der Schichten in die endgültige Form gebogen werden. Bei dem Ausführungsbeispiel ist im Vorderteil 1 und in der Rückwand 2 eine aus einem einzigen Stück/bestehende Blecheinlage 5 eingebettet, die im wesentlichen einen V-förmigen Querschnitt besitzt, d. h., die beiden Schenkel laufen schräg aufeinander zu und gehen kurz vor ihrem Scheitelpunkt in eine halbkreisrunde Wölbung über. Diese Wölbung bildet den Übergang von dem Vorderteil 1 zur Rückwand 2 und ist damit gleichzeitig in bezug auf die darüberliegende Öffnung der Boden des Etuiraumes.
Eine weitere Einlage 4» die flach oder leicht gewölbt sein kann, kann im äußeren Bereich des Deckels 3 auf der gesamten Lange des Etuis vorgesehen'sein. Zum Befestigen des Deckels 3 mit dem Vorderteil 1 bei geschlossenem Etui dient ein Druckknopf, dessen Hälften 6,7 in Öffnungen des Überzugsmaterials und der darin eingebetteten Einlagen' 4 bzw. 5 eingeschoben und mit diesen feilen verklemmt sind. An der äußeren Kante des Deckels kann außerdem eine Stoßleiste 8 aus Blech befestigt sein, die eine vorzeitige Abnutzung des überzug^materials verhindert.
Als Abschluß des Etuiraumes an den Schmalseiten sind Seitenteile 9 und 10 aus leichtmetall oder dergleichen vorgesehen. Diese Seitenteile sind in ihrer Grundfläche einerseits dorn Verlauf der seitlichen Kanten des Vorderteils 1 und der Rückwand 2 angepaßt und andererseits an der Deckelseite mit einer halbkreisförmigen Rundung versehen. Diese abgerundeten !eile sind nicht mit dem
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Etuikörper verbunden; sie dienen bei geschlossenem Deekel 3 seinen Rändern als Anlage, so daß dieser in dem von der Rückwand bis zum Vorderteil übergehenden Mittelteil eine gewölbte form einnimmt.
Zur Befestigung der Seitenteile 9 bzw. 10 an den Kanten des Vorderteiles 1 und der Rückwand 2 sind die Seitenteile mit einem nach außen ragenden U-förmig gebogenen Rand 11 versehen, der über die Seitenkanten des Etuis geschoben wird. Die Befestigung der Seitenteile am Etui erfolgt in einfacher Weise durch Anpressen der Schenkel des U-fÖrmig gebogenen Randes an die Kanten der Schmalseiten des Etuis, wie aus Hg. 2 ersichtlich ist; bei dem auf Pig. 2 dargestellten Schnitt ist der U-förmige Rand in der linken Hälfte noch nicht angepreßt, während bei der für die rechte Hälfte gewählten Darstellung durch Anpressen eine haltbare Verbindung zwischen den Seitenkanten und dem Seitenteil geschaffen ist.
Bei dem abgebildeten Ausführungsbeispiel ist als zusätzliche Abstützung des Etuiraumes gegen Druckkräfte von außen innerhalb desselben ein Distanzsteg 12 angeordnet, der aus einem U-förmig gebogenen Blechstreifen besteht und lediglich mit den winklig abgebogenen Enden 13 bzw. 14 seiner Schenkel in der inneren Wölbung des Etuis befestigt ist, während er an den Wandungen des Vorderteiles und der Rückwand nur lose anliegt.
Die ebene Fläche der Seitenteile wird zweckmäßigerweise innen und außen mit entsprechend zugeschnittenem Bezugsstoff beklebt we*4es, wobei man für die nach außen gerichteten Flächen zweckmäßigerweise das äußere Uberzug-s-material
■und für die innen liegenden Flächen das innere tiberzug$material des· Etuis wählt. Bei einem derartigen Etui sind somit nur die nach außen ragenden Ränder der metallischen Seitenteile sichtbar.
Schutzansprüche

Claims (4)

RA.460 996-18.7,63 Schutzansprüche
1. Brillenetui mit einer an_der Längsseite befindleiehen verschließbaren Öffnung, bei dem"das Vorderteil, die Rückwand und der in Verlängerung der.-Rückwand liegende klappbare Deckel aus einem zusammenhangenden Streifen biegsamen Materials, z. B. aus Leder, Kunstleder oder Kunststoff, bestehen, der ganz oder teilweise aus zwei oder mehreren dicht aufeiaanderliegenden Schichten gebildet wird und dessen Vorderteil und Rückwand durch eine auf der gesamten länge des Etuis zwischen zwei Schichten eingebettete etwa V-förmige Einlage versteift sind, während die seitliehen Abschlüsse durch getrennt hergestellte, formsteife, dem Querschnitt des Etuis angepaßte Seitenteife/aus Leichtmetall gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die formsteifen Seitenteile einen nach außen ragenden U-förmig gebogenen Rand aufweisen, dessen Schenkel auf die Seitenkanten des Etuis aufgeschoben und durch Anpressen der Schenkel an diesem befestigt sind.
2. Brillenetui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
. daß'die Seitenkanten-des Etuis,· wenigstens an den Stellen, an denen die Seitenteile, angepreßt werden, eine Rille aufweisen, die von einem Druckwerkzeug oder einer Schweißeinrichtung stammen kann. " ".■"". .. .-
3. Brillenetui nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmig gebogene Rand nur an den Stellen der Seitenteile vorhanden ist, an denen diese mit den Schmalseitenkanten des Vorderteiles und der Rückwand verbunden werden, während der übrige Abschnitt
f -9-
halbkreisförmig abgerundet ist und als Anlage für den geschlossenen Deekel des Etuis dient.
4. Brillenetui nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ebenen Flächen der Seitenteile mit dem Überzug-smaterial des Brillenetuis beklebt sind.
DEO7139U 1963-07-18 1963-07-18 Brillenetui. Expired DE1880032U (de)

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DEO7139U DE1880032U (de) 1963-07-18 1963-07-18 Brillenetui.

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DEO7139U DE1880032U (de) 1963-07-18 1963-07-18 Brillenetui.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1880032U true DE1880032U (de) 1963-10-03

Family

ID=33177861

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO7139U Expired DE1880032U (de) 1963-07-18 1963-07-18 Brillenetui.

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