DE1879888U - Verpackungsmaterial aus zweischichtigen folien und daraus hergestellter beutel. - Google Patents
Verpackungsmaterial aus zweischichtigen folien und daraus hergestellter beutel.Info
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Description
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein neuartiges Ver~ packungsmaterial aus Folien, die aus zwei nicht miteinander verbundenen
Schichten bestehen.
Es ist bekannt, unregelmäßig geformte Gegenstände mit Hilfe von
in der Hitze sohrumßjßbaren Folien zu verpacken, wobei die Folie
sich nach dem Schrumpfen dicht um das Verpackungsgut legt.
Diese Verpackungsart hat jedoch Nachteile. Vor allem ist es schwer,
Packungen aus orientierten Filmen zu bedrucken. Bedruckt man die äußere Seite der Folie, dann hält der Druck nicht lange vor, so
daß er bald seine Schönheit verliert. Wird dagegen die Innenseite einer durchsichtigen Folie bedruckt, dann kommen die Druckfarben
zwangsläufig in Berührung mit dem verpackten Gegenstand, der dadurch verschmutzt werden kann. Dies wird beim Verpacken von Lebensmitteln zu einem besonders ernsten Problem. Es ist auch bekannt,
mehrschichtige Folien zu verwenden, die durch Klebemittel oder durch Heißversiegelung miteinander verbunden sind. Diese sind jedoch
zum Anschrumpfen auf unregelmäßig geformte Gegenstände nicht gut geeignet.
Es wurde gefunden, daß man diese Schwierigkeiten vermeidet, wenn man ein Verpackungsmaterial benutzt, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß es aus zwei;von einander getrennten übereinander liegenden
nicht miteinander verbundenen Schichten derselben Folienart oder verschiedener Folienarten besteht, wobei mindestens eine der
Folien durch die Einwirkung von Wärme zum Schrumpfen gebracht werden kann.
Das Verpackungsmaterial gemäß der Neuerung ist insbesondere für die Herstellung von Beuteln geeignet. Durch die Zeichnungen 1-4
soll das Material und seine Verarbeitung zu Beuteln näher erläutert werden. Figur 1 zeigt die Vorderansicht eines neuerungsgemäßen
Beutels, der an einem Ende geöffnet ist. Ein Teil des Werkstoffs
ist als abgeschält zu denken, um die Druckbuchstaben auf ihm zu zeigen.
Figur 2 ist ein Längsschnitt des Beutels nach Figur 1 in der Ebene
der Linie 2 - 2 in Figur 1.
Figur 3 ist ein Querschnitt des Beutels nach Figur 1 in der Ebene
der Linie J - 3 in Figur 1.
Figur 4 ist ein Teilquerschnitt in größerem Maßstab der hinteren Heißsiegelung des Beutels, der in Figur 3 im Querschnitt dargestellt
ist.
Die Zeichnungen zeigen also einen Beutel, der hier ganz allgemein
mit der Ziffer 6 bezeichnet ist und der aus dem neuerungsgemäßen zweischichtigen Verpackungsmaterial 7 verfertigt ist. Diese Doppelbahn
7 besteht aus einer durchsichtigen Außenschicht 8, die sich über eine zweite, davon getrennte, durchsichtige Innenschicht 9
legt. Die Außenschicht 8 besteht aus einer orientierten Folie, wie z.B. biaxial orientiertem Polyvinylchlorid, welches sich dadurch
auszeichnet, daß es beim Erhitzen auf bestimmte Temperaturen wesentlich schrumpft. Die Innenschicht 9 kann aus einer nicht-orientierten
Folie, oder auch aus einem orientierten Material bestehen. Sollte sowohl die Außenschicht 8 als auch die Innenschicht 9 aus einem
orientierten Material bestehen, dann ist es vorzuziehen, für jede Schicht die gleichen Stoffe zu verwenden, damit die Folien der
Doppelbahn in wirksamer Weise heißgesiegelt werden können, wie nachstehend noch beschrieben werden wird.
Ulf,
Die Folien 8 und 9 werden ubereinandergelegt und in dichter inniger
Berührung miteinander gehalten, ohne durch die Anwendung von Hitze
oder Klebemittel aneinander gebunden zu werden. Das kann in der Weise erfolgen, daß man sie auf eine Vorratsrolle aufwickelt, wodurch
die Luft zwischen ihnen herausgepreßt wird, so daß der Druck der Außenluft sie in dichter Berührung aneinander hält. Auf diese
Weise ist es möglich, die Folien 8 und 9 übereinander gelagert in inniger Berührung miteinander zu halten, so daß sie wie eine
einzige Stoffbahn behandelt und verarbeitet werden können. Trotzdem ist aber eine relative Bewegung der Schichten untereinander
möglich, wenn die fertige Packung geschrumpft wird, wie nachstehend noch beschrieben werden wird.
Das neuerungsgemäße Verpackungsmaterial ist besonders für die Herstellung
von Beuteln geeignet. Ein solcher als Beispiel in den Zeichnungen abgebildeter Beutel 6 besteht aus einem abgeflachten
rohrförmigen Teil 12, einem geschlossenem Ende 1j5 und einer Längsschweißnaht
14 längs einer Fläche 15 des rohrförmigen Teils 12.
Dieser letztere kann aus der Stoffbahn 1J nach irgendeiner der
Methoden verfertigt werden, die in der Technik wohlbekannt sind. Wie aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht,"hat die Längsschweißnaht
im Querschnitt vorzugsweise die Form eines Fischschwanzes, d.h.,
die aneinander anstoßenden Längskanten 17 der Folienbahn 7 sind
nach rückwärts umgebogen, wodurch an jeder Kante 17 die Innenschicht
9 nach außen weist. Es können dann Stäbe oder Drähte oder sonstige geeignete Mittel verwendet werden, um das Heißsiegeln der Längsnaht
14 zu bewirken, wobei die äußere Folie 8 an die. innere 9 gebunden
wird, während längs der Schweißnaht die beiden Randteile der inneren Folie 9 aneinander gebunden werden. Die noch hervorstehenden
Randteile 17 können dann so umgebogen werden, daß sie
sich flach an die Seite 15 des rohr- bzw. schlauchförmigen Teils
anlegen. Das geschlossene Ende 13 des rohr- bzw. schlauchförmigen
Teils 12 wird nach irgendeiner der üblichen Methoden durch Heißsiegeln
gebildet* Auch hierbei werden die Außenschicht 8 an die
Innenschicht 9 sowie die Randteile der letzteren aneinander gebunden.
Die Doppelbahn-Konstruktion ergibt eine sehr feste Schweißnaht,
ganz gleich ob ein orientiertes und ein nicht-orientiertes Material miteinander kombiniert oder ob zwei gleiche orientierte Materialien
verwendet werden.
Es ist selbstverständlich, daß man an Stelle der Schweißnaht 14
Seitennähte verwenden kann, die ebenso gebildet werden wie das heißversiegelte geschlossene Ende 1J, ohne dadurch von dem Neuerungsgedanken
abzuweichen.
Wie weiterhin aus der Figur 1 der Zeichnung hervorgeht, kann der Beutel mit Zeichnungen oder Texten 19 bedruckt werden, und zwar
bei der hier dargestellten Ausführungsform auf der Innenseite 20
der durchsichtigen äußeren Folie 8, durch welche hindurch also der Druck sichtbar ist. Natürlich könnte man auch die Außenseite der
Innenschicht 9 oder einen Einlagebogen, der zwischen die Schichten gelegt wird, bedrucken. In welcher Weise dies nun auch geschehen
möge, der Druck wird vor jeder Beschädigung von außen her durch die durchsichtige Außenschicht 8 geschützt, durch welche hindurch er
auch sichtbar wird. Die Druckfarben können-den verpackten Gegenstand
nicht verschmutzen, da der letztere ja von der Innenschicht umgeben ist.
Nach Einbringen des. zu verpackenden Gegenstandes in den Beutel β
kann dieser auf eine geeignete Temperatur erhitzt werden, wodurch die schrumpfbare äußere Folie 8'schrumpft und sich dicht um den
eingeschlossenen Gegenstand legt, wobei irgendwelche in der Tasche noch befindliche Luft ausgetrieben und eine dichte Packung von
gefälligem Aussehen gebildet wird.
Die Innenschicht 9 dient als Stütze der Außenschicht 8 während der
Verarbeitung vor Gebrauch sowie während des Schr^umpfens» Beim
Sehrampfen der äußeren Folie 8 bildet die innere Folie 9 Falten,
welche Hohlräume in dem verpackten Gegenstand ausfüllen und nach dem Schrumpfen der Außenschicht praktisch nicht mehr zu sehen sind.
In der Tat wird die fertige Packung durch das Eindringen der Falten in die Hohlräume des verpackten Gegenstandes geglättet, wodurch
die Verpackung ein besseres Aussehen bekommt. Das offene Ende 22 des Beutels kann Iq,. der üblichen Weise verschlossen werden. _5 _
Claims (2)
- PA 391357*1Schutzansprüche1, Verpackungsmaterial aus zweischichtigen Folien., dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei voneinander getrennten übereinander liegenden Schichten derselben Folienart oder verschiedener Folienarten besteht, wobei mindestens eine der Folien durch die Einwirkung von Wärme zum Schrumpfen gebracht werden kann.
- 2. Verpackungsbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Folie nach Anspruch 1 hergestellt ist........ - rtssSSS^SS
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US3444460A | 1960-06-07 | 1960-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1879888U true DE1879888U (de) | 1963-09-26 |
Family
ID=33297746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961M0038126 Expired DE1879888U (de) | 1960-06-07 | 1961-05-08 | Verpackungsmaterial aus zweischichtigen folien und daraus hergestellter beutel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1879888U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2723762A1 (de) * | 1976-06-09 | 1977-12-22 | Owens Illinois Inc | Verkaufspackung fuer behaelter |
| DE2938407A1 (de) * | 1978-10-10 | 1980-04-17 | Owens Illinois Inc | Rohrfoermiger vorformartikel zum verpacken von behaeltern |
-
1961
- 1961-05-08 DE DE1961M0038126 patent/DE1879888U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2723762A1 (de) * | 1976-06-09 | 1977-12-22 | Owens Illinois Inc | Verkaufspackung fuer behaelter |
| DE2938407A1 (de) * | 1978-10-10 | 1980-04-17 | Owens Illinois Inc | Rohrfoermiger vorformartikel zum verpacken von behaeltern |
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