[go: up one dir, main page]

DE1879149U - Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik. - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik.

Info

Publication number
DE1879149U
DE1879149U DE1960G0022472 DEG0022472U DE1879149U DE 1879149 U DE1879149 U DE 1879149U DE 1960G0022472 DE1960G0022472 DE 1960G0022472 DE G0022472 U DEG0022472 U DE G0022472U DE 1879149 U DE1879149 U DE 1879149U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
producing
glass ribbon
knife
longitudinal grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960G0022472
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glas und Spiegelmanufaktur A G
Original Assignee
Glas und Spiegelmanufaktur A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glas und Spiegelmanufaktur A G filed Critical Glas und Spiegelmanufaktur A G
Priority to DE1960G0022472 priority Critical patent/DE1879149U/de
Publication of DE1879149U publication Critical patent/DE1879149U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

fJU9Ö27$-Il?.iI 29. Mi 1983
. R. H. Bahr 469 Heme, den '
. E. BetZler Freiligrathstraße 19 Postfach 140
Fernspr.: Herne 50930 und 51562 PATENTANWÄLTE
iu «fen OWfchen Pieisen aeüefert.
L J
Akten-Nr. A 11 081 In der Antwort bitte angeben
Glas-, und -Spiegel-Manufactur Akt.-Ges©, Gelsenkirchen - Schalke "Vorrichtung zur Herstellung von Glasmosaik"
Bei der Herstellung von Glasmosaiksteinchen wurde bisher aus einem Hafen oder einer Wanne eine bestimmte Menge geschmolzenen G-lases auf eine Metallplatte ausgegossen und auf diese Glasmasse ein entsprechen! profilierter Stempel abgesenkt, so daß eine aus noch aneinanderhaftenden Mosaikteilchen bestehende Platte entstand.
Diese Art der Herstellung von G-lasmosaiksteinchen hat einmal den bedeutenden Nachteil, daß sich das ausgegossene Glas zu einer mehr oder weniger kreisförmigen Platte ausbreitet und dadurch wegen der im wesentlichen senkrecht aufeinanderstehenden Trennlinien an den Rändern der Platte Teile anfallen, an denen die Glasmosaiksteinchen kein vollständiges Quadrat, Rechteck oder eine ähnliche gewünschte Form mehr ergeben. Es ist auch bereits
- 2 ~ Bankkonto: Dresdner Bank AG Herne 2436 - Postscheckkonto: Dortmund 55868 - Telegrammanschrift: Bahrpatente Hernewestfalen
ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Glasmosaik "bekannt, bei dem in kontinuierlichem Arbeitsgang eine entsprechend der gewünschten Gestalt und Anordnung der Mosa^kteilchen in längs- und Querrichtung rasterartig vorgeritzte bzw» -gekerbte abgekühlte Glasba^n mit der Vorderseite der späteren Mosa^kteilchen auf die über ein endloses Transportband geführte, mit einem wasserlöslichen Klebstoff bestrichene Trägerbahn aufgebracht und anschließend längs der Querrillen oder -kerben in^uerstreifen zerteilt wird und sodann diese Querstreifen längs der Längsrillen oder -kerben in die einzelnen Mosaikteilchen zerlegt werden. Ein solches Verfahren zur Herstellung von Glasmosajjk stößt jedoch von vornherein auf Schwierigkeiten, weil sich das Glasband an den Rändern und in der Mitte unterschiedlich abkühlt. Die Folge davon ist, daß sich das Muster auf dem zwischen den Walzen austretenden, mit Längs- und Querrillen versehenen Glasband derart verschiebt, daß die Querrillen im Mittelteil voreilen, so daß sie in der erkalteten Glasplatte nicht mehr auf ihrer ganzen länge senkrecht auf den längsrillen stehen und dadurch unter sich ungleiche Glasmosa^kteilchen entstehen.
Außerdem weist eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens den Nachteil auf, daß bei unvermeidbar antretenden Verunreinigungen des Glases, wie z.B. durch Steine, die Rippen auf den Formwa^zen beschädigt werden, so daß man diese
ausbauen und nacharbeiten bzw.- "bei zu starken Beschädigungen die vergleichsweise teure gerippte Waize erneuern muß.
Die Neuerung will eine Torrichtung schaffen, mit der es möglich ist, G-lasmosaik bzw. mit längs- und Querrillen versehene, in einzelne Mosaiksteinchen zu brechende Glasplatten praktisch kontinuierlich herzustellen.
Die feuerung geht also aus von einer Vorrichtung zur Herstellung von Glasmosaj_k bzw. von mit Längs- und Querrillen versehenen, zu Glasmosaj_k zu brechenden Glasplatten und schlägt vor, die Verwendung eines Paares von mit flüssigem Glas beschickten, vo.rzugsweise übereinander im Abstand angeordnetea Walzen, von denen die eine in Umfangsrichtung verlaufende Rippen zur Herstellung ^eT Längsrillen im Glasband aufweist, im Zusammenhang mit einem im Abstand davon angeordneten, sich periodisch auf das Glasband senkenden und die Querrille herstellenden Fallmesser, wobei der Abstand des Fallmessers von der die Längsrillen herstellenden Walze so gewählt ist, dag das Glasband am Ort des Fallmessers zwar noch durch dieses verformbar, gedoch so weit verfestigt ist, daß keine gegenseitigen Verschiebungen im Glasband mehr auftreten.
Im allgemeinen werden nicht nur verschiedene Farben von Glasmosaik verlangt, die sich durch Aufgabe unterschiedlicher.Glasmenge in den Schmelztiegel zur Herstellung der der neuerungs-
gemäßen Vorrichtung zugeführten Glasschmelze- erzielen lassen, sondern die Praxis fordert auch eine Vielfalt von verschiedenen Abmessungen der einzelnen Glasmosa^ksteine. So werden, um nur ein Beispiel zu nennen, neben den im wesentlichen quadratischen Glasmosa^ksteinehen -auch rechteckige Glasmosaiksteinchen .verlangt, "bei denen die Länge gegebenenfalls ein Mehrfaches der Breitenabmessungen betragen -kann. Die neuerungsgemäße Maschine läßt sich mit einfachen Mitteln so einrichten, daß auf ihr nicht nur Gflasmosaj_ksteinchen einer bestimmten Größe bzw. bestimmter Abmessungen, sondern solche verschiedener Größenabmessungen hergestellt werden können. Man erreicht dies dadurch, daß' man die Fallfrequenz (jes Fallmessers einstellbar macht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer neuerungsgemäßen Vorrichtung in schematiseher -Darstellung.
Mit 1 ist ein Tisch bezeichnet,- a^f den die flüssige Glasmasse aufgegeben wird. Vor diesem lisch sitzt eine vorzugsweise mit Wasser gekühlte Walze 3, über der eine Wä^ze 4 angeordnet ist, die in Umfausrichtung verlaufende Rippen 5 auf weist. "Der Abstand dieser Rippen ist entsprechend den Standardabmessungen der Glasmosaiksteinchen gewählt. Gegebenenfalls kann man diese Wa]_zea auch aus einzelnen Scheiben zusammensetzen, von denen einige Rippen tragen, während die anderen ohne Rippen ausgebildet sind. Auf diese Weise läßt sich der Abstand zwischen den Längsrippen
durch Einsetzen einer gewissen Anzahl rippenloser Scheiben je nach Bedarf verändern. Die flüssige Glasmasse 2 tritt zwischen den Walzen 5 und 4 in· form eines mit Längsrillen versehenen Bandes aus, das auf Transport- und Stützwalzen 7 weitergeführt wird« Im Abstand vom !Singriff der falzen 3, 4 "befindet sich ein Fallmesser 8. ler Abstand zwischen dem fallmesser 8 und dem Eingriff der Walze 3» 4 ist derart gewählt, daß das Glasband S1n Ort des Fallmessers 8 zwar noch eine gewisse Verformbarkeit aufweist, diese jedoch nicht mehr so groß ist, daß wesentliche Verschiebungen zwischen den inneren und äußeren Teilen des Glasbandes ■-beim Weitertransport auftreten. Das Fallmesser 8 senkt sich Unbestimmten zeitlichen Abständen a-^s das Glasband 6 und «prägt so die entsprechenden Querrillen. Um den Abstand dereinzelnen Querrillen möglichst weitgehend konstant zu halten, ist die Bewegung des Fallmessers 8 mit der Umlaufgeschwindigkeit wenigstens der Walze.4 synchronisiert. Außerdem wird die Frequenz des Fallmessers 8 einstellbar gemacht, um derart verschieden lange Glasmosaiksteine herstelle-n zu können.
Aus der vorhergehenden Beschreibung der nsuerungsgemäßen Vorrichtung erkennt man, daß gegenüber dem bisher geübten Verfahren des Prägens portionsweiser Glasmengen kein Abfall wegen unvollständiger Randteile mehr auftreten kann bzw. dieser Abfall auf einem Minimum gehalten wird. Außerdem arbeitet die neuerungsgemäße Vorrichtung praktisch kontinuierlich, d.h. so längs, bis eine
neue ]?arbe der G-Ia smo sankst eine gewünscht wird und zu diesem Zweck die Aufgabe einer anders gefärbten G-lasmenge 2 auf den Tisch erforderlich ist.
Die neuerungsgemäJBe Vorrichtung vermeidet ferner die eingangs diskutierten Pehlermöglichkeiten und ermöglicht somit ein völlig fehlerfreies, rasch arbeitendes und leicht durchführbares Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Glasmosaiksteinen.
Selbstverständlich kann das mit den Längs- und Querrillen versehene Glasband am Ende des aus den Stützwaizen 7 bestehenden Transportweges durch entsprechende Brechvorrichtungen hindurchgeleitet werden, wie sie beispielsweise in dem deutsehen Patent 1 016 417 beschrieben sind. Diese Brechvorrichtungen brechen das mit längs- und Querrillen versehene Glasband in die einzelnen Glasmosaj_ksteinchen auf.
Schutzansprüche
— 7 —

Claims (3)

S e h u t .-.z- anspräche
1. Vorrichtung zur Herstellung von Glasmosajjk "bzw. von mit Längsund Querrillen versehenen, zu Glasmosa^k zu "brechenden Glasplatten ,gekennzeichnet durch ein Paar von mit flüssigem! Glas beschickten, vorzugsweise übereinander im Abstand angeordneten Walzen (3, 4), von denen die eine^in Umfausrichtung verlaufende Rippen (5) zur Herstellung der Längsrillen im Glasband aufweist, und durch ein im Abstand davon angeordnetes, sich periodisch auf das Glasband senkendes und die Querrille herstellendes Fallmesser (8), wobei der Abstand des. fallmessers (8) von der die Längsrillen herstellenden Wa-j_ze (4) so gewählt ist, daß das Glasband am Ort des fallmessers (8) zwar noch durch dieses verformbar, jedoch so weit verfestigt ist, daß keine gegenseitigen Verschiebungen im Glasband mehr auftreten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß das fallmesser (8) wenigstens mit der die Längsrillen herstellenden Walze (4) synchronisiert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2 , dadurch gekennz eichnet , daß die frequenz der Absenk-
DE1960G0022472 1960-07-22 1960-07-22 Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik. Expired DE1879149U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960G0022472 DE1879149U (de) 1960-07-22 1960-07-22 Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1960G0022472 DE1879149U (de) 1960-07-22 1960-07-22 Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1879149U true DE1879149U (de) 1963-09-12

Family

ID=33169723

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960G0022472 Expired DE1879149U (de) 1960-07-22 1960-07-22 Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1879149U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19639297C2 (de) Verfahren und Vorrichtung für Hochgeschwindigkeits-Stranggießanlagen mit einer Strangdickenreduktion während der Erstarrung
DE2819221A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen giessen einer reihe thermoplastischer sperrglieder eines reissverschlusses auf die laengskante eines traegers sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE102009012334B4 (de) Verfahren zur Kühlmittelaufbringung auf einen gegossenen Metallstrang in einer Stranggießanlage und Stranggießanlage dazu
DE1236304B (de) Rollgang an fliegenden Trennvorrichtungen
DE1552590A1 (de) Schlitzvorrichtung fuer Metallfolien und Platten
DE1879149U (de) Vorrichtung zur herstellung von glasmosaik.
AT228959B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Glasmosaik
DE1142679B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Glasmosaik
DD258378B5 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Stabstahl-Fertiglaengen
DE564173C (de) Maschine zur Herstellung von Schachtelzuschnitten, Etiketten o. dgl.
DE1250254B (de) Zwischenring fur Messerwalzen an Langsschneidemaschiren
DE1511047C3 (de) Verfahren zum Ausstanzen von Teilen aus einer Materialbahn
DD297088A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum direkten stranggiessen duenner metallischer gegenstaende
DE2408855C3 (de) Verfahren zum Vermeiden von Beschädigungen der Stützrollen im Brennschneidbereich einer Metallstranggießanlage
DE681570C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausheben eines endlosen Glasbandes aus der Oberflaeche einer Glasschmelze
DE653176C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Spitztueten
Louis Reliefumkehr durch Rumpfflächenbildung in Tanganyika
DE461339C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von genuteten Zuschnitten fuer Kappenschachteln o. dgl.
DE1461208C (de) Vorrichtung zum Zuschneiden von Wellpappebahnen
AT370321B (de) Vorrichtung zur bearbeitung von skiern mit einer laufflaeche
DE2447800C2 (de) Rollenanordnung zur Stützung eines Stahlstranges
DE2248922C3 (de) Verfahren zum Führen und Kühlen eines aus einer im wesentlichen rechteckigen Stranggießkokille austretenden Stahlstranges
DE881576C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befoerdern einer Mehrzahl feiner Kautschukfaeden od. dgl.
DE1502775C (de) Vorrichtung zum Abschrägen mindestens einer Langskante eines fur die Rasierkhn genherstellung bestimmten ungehärteten Stahlbandes
DE2014878B2 (de) Verfahren zum Walzen von gegossenem Metallgut mit gerader Zahl von Begrenzungsflächen