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DE1879030U - Ventilsitz- und steuerschlitzanordnung fuer steuerrueckschlag- und aehnlichen ventilen. - Google Patents

Ventilsitz- und steuerschlitzanordnung fuer steuerrueckschlag- und aehnlichen ventilen.

Info

Publication number
DE1879030U
DE1879030U DE1963E0018223 DEE0018223U DE1879030U DE 1879030 U DE1879030 U DE 1879030U DE 1963E0018223 DE1963E0018223 DE 1963E0018223 DE E0018223 U DEE0018223 U DE E0018223U DE 1879030 U DE1879030 U DE 1879030U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
valve
valve seat
valves
return
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1963E0018223
Other languages
English (en)
Inventor
Ingfried Eicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1963E0018223 priority Critical patent/DE1879030U/de
Publication of DE1879030U publication Critical patent/DE1879030U/de
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Description

P.A.318 «1*15.5.63
Ingfried Eicke 725 Leonberg-Eltingen,
Hinaeriburgs.tr. 77
den, 14. Mal 1963
Ventilsitz.» und Steuerschlitz anordnung für Steuerrückschlag- und ähnlichen Ventilen
Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung von Ventilsitze und Steuerschlitze in Steuerrückschlagventilen und ähnlichen Ventilen und hat zur Aufgabe, die Herstellung solcher Ventile zu vereinfachen und die Funktion zu verbessern.
Bekanntlich versteht man unter einem Steuerrückschlagventil eine Ventilkombination,, welche aus einem Rückschlagventil und einer zur Steuerung dieses Rückschlagventils dienenden Hilfssteuereinrichtung besteht. Die Steuereinrichtung hat zur Aufgabe, dass in der einen Steuerstellung der Druckmitteldurchgang in beiden Richtungen frei ist und in der anderen St euer st ellung,, bedingt durch die Umlenkung über das Rückschlagventil, der Druckmitteldurchgang nur in der einen Richtung möglich ist.
Unter einem Rückschlagventil versteht man ein Ventil, welches den Druckmitteldurchgang nur in einer Richtung zulässt. In der entgegengesetzten Durchgangsrichtung wird das Ventil durch Federdruck oder durch einen Differentialkolben, welcher gleichzeitig den Ventilsitz darstellt, selbsttätig geschlossen. Als
Steuereinrichtung dienen bekanntlich Ventile, die zur Aufgabe haben, das Druckmittel umzulenkenj dies geschieht meistens durch Verschieben von Durchlassöffnungen, die in den Ventilkörper eingearbeitet sind.
Erfahrungsgemäss ist das Gehäuse von Steuerrückschlag- und anderen Ventilen zweiteilig. Der Ventilsitz der Rückschlagventile befindet sich im Gehäuse selbst. Die Ventildichtung ist im Ventilkörper befestigt und macht es erforderlich, dass dieser mehrteilig ausgeführt ist. Rückschlagventile bestehen in der Regel aus einem freibeweglichen Ventilkörper, welcher durch eine Feder gegen den Ventilsitz gedrückt wird. Der Druckmitteldurchgang ist nur entgegen dem Federdruck möglich, wobei das Druckmittel immer erst diesen Federdruck überwinden muss. Rückschlagventile, welche als Differentialkolbenventile ausgeführt sind, sind sehr teuer und werden nur dann verwendet, wenn ein federbelastetes Ventil nicht verwendbar ist. Differentialkolbenventile bestehen in der Regel aus einem freibeweglichen Ventilkörper und einer Schieberbüchse, in welcher der Ventilkörper geführt und so abgedichtet ist, dass auf beiden Druckseiten je eine Kolbenfläche wirksam wird. Die in der einen Druckmitteldurchgangsrichtung befindliche Kolbenfläche ist kleiner, die Kolbenfläche, welche in Richtung wo abgesperrt werden soll liegt, ist grosser. Der wesentliche Vorteil dieser Differentialkolbenventile besteht darin, dass diese sehr leicht ansprechen. Dies geschieht bekanntlich dadurch, dass der Gegen« druck, welcher durch die Kolbendifferenz zustande kommt, erst
dann voll wirksam wird* wenn sich ein statischer Druck aufgebaut hat, dieser ist aber erst dann vorhanden, wenn in der Druckmittelleitung der Druck, welcher durch den Druckerzeuger erzeugt wird, voll erreicht ist. Steuereinrichtungen, soweit es sich um Drehschieber handelt, werden erfahrungsgemäss durch die übliche Anordnung der Steuerschlitze einseitig beaufschlagt, Die Folge ist eine einseitige Belastung, welche den Gebrauch dieser Ventile nur für niedere Drücke zulässt. Steuerschieber haben dagegen ringförmige Steuerschiltze 3 die eine allseitige Druckbeaufschlagung herbeiführen und somit einen Druckausgleich schaffen. Bei Steuereinrichtungen, welche an drehbeweglichen Maschinenteilen mit unterschiedlichem Hubausschlag angeschlossen werden, sind jedoch Steuerschieber, bedingt durch die axiale Betätigungsrichtung, nicht brauchbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine andere Anordnung der einzelnen Ventilteile, diese Nachteile zu beseitigen. Dies geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass die Ventildichtung beim Rückschlagventil nicht im Ventilkörper, sondern im Ventilgehäuse derart angeordnet ist, dass diese Dichtung nicht nur als Ventildichtung, sondern gleichzeitig als Abdichtung des gesamten Ventilgehäuses dient. Die Anordnung der Steuerschlitze in der Steuereinrichtung, welche als eine zweiseitige Abflachung des Drehschiebers ausgeführt ist, bewirken durch doppelseitige Zuführung des Druckmittels an Hand von Bohrungen, welche sich in der Ventilbüchse befinden, eine beidseitige Druckbelastung, wodurch der Drehschieber selbst druckentlastet wird.
Ein Beispiel zeigt die Zeichnung durch welche ein Steuer-, rückschlagventil im Längsschnitt, durch zwei Schnitte welche um 90° geklappt verlaufen, dargestellt ist.
Das dargestellte Steuerrückschlagventil hat als Rückschlagventil ein Differentialkolbenventil, bei welchem der Ventilsitz als Teller ausgebildet ist. Das Rückschlagventil 1 ist wie dargestellt geschlossen und liegt gegen die Dichtung 2 im Gehäuse S an. Der Drehschieber 4 ist geöffnet. Das Druckmittel hat in beiden Richtungen freien Durchgang» Die beiden Abflachungen, welche die Steuerschlitze darstellen, am Drehschieber 4 geben die Bohrungen im Rückschlagventil 1, welches gleichzeitig die Funktion einer Ventilbüchse hat, frei. Wird der Drehschieber 4 gedreht bis die Bohrungen im Rückschlagventil 1 geschlossen sind öffnet sich beim Druckmitteldurchfluss das Rückschlagventil 1 bis gegen den Anschlagstift 5, welcher gleichzeitig als Führung dient und schließst sich, nachdem der Druckmitteldurchfluss beendet ist. Das Druckmittel bleibt so lange unter Druck bis der Drehschieber 4 wieder geöffnet wird.

Claims (2)

S c h u t ζ an s ρ r ü c h e ;
1) Ventilsitz- und Steuerschlitzanordnung für Steuerrückschlag« und ähnliche Ventile, dadurch gekennzeichnet, dass als Ventilsitz ein O-Ring verwendet wird,. welcher als Dichtung für das Ventil sowie als Dichtung für das Ventilgehäuse dient.
2) Ventilsitz- und Steuerschlitzanordnung für Steuerrückschlagund ähnliche Ventile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschlitze im Drehschieber gegenüberliegend angeordnet sind.
DE1963E0018223 1963-05-15 1963-05-15 Ventilsitz- und steuerschlitzanordnung fuer steuerrueckschlag- und aehnlichen ventilen. Expired DE1879030U (de)

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