DE1873003U - Silo-kipp-fahrzeug, insbesondere sattelaufleger. - Google Patents
Silo-kipp-fahrzeug, insbesondere sattelaufleger.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/04—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
- B60P1/16—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
Ρ.Α.017 46Μ0.Ϊ.63
Anmelder:
Theodor Raymakers GmbH. & Co. KG.
Karosserie- und Fahrzeugwerk
418 Goch 8.I.I963
SiIo-Kipp-Fahrzeug, insbesondere
Sattelaufleger.
Die Neuerung bezieht sich auf ein Silo-Kipp-Fahrzeug, welches
insbesondere als Sattelaufleger ausgebildet ist und welches infolge seiner besonderen Formgebung ein vergrößertes Fassungsvermögen
seines Gutbehälters aufweist.
Silo-Kipp-Fahrzeuge, auch solche, die als Sattelaufleger ausgebildet
sind, sind an sich bekannt« Bei den bekannten Ausführungsformen ist der Gutbehälter - insofern es sich um eine geschlossene
Behälterform handelt - mit kreisrundem oder ovalem Querschnitt ausgeführt. Es sind auch Ausführungen bekannt, die
am Gutaustrittsende verjüngt und gleichzeitig nach unten abgewinkelt
sind. Damit der Gutbehälter leichter entleert xirerden
kann, ist dieser kippbar ausgestaltet, d.h. das dem Gutaustrittsende abgewandte Ende des Behälters kann angehoben werden. Dies
geschieht bei den bekannten Ausführungsformen mittels einer Hubvorrichtung,
die etwa in der Mitte des Behälters angreift. Es hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere bei großen Ausführungsformen derartiger Fahrzeuge durch diese Anordnung eine mitunter
zu geringe Stabilität des Fahrzeuges bei hochgekipptem Silo erzielt wird.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist das neue Silo-Kipp-Fahrzeug dadurch gekennzeichnet, daß ein kippbarer Gutbehälter vorhanden
ist, dessen Gutauslaufende verjüngt und gegebenenfalls abgewinkelt
ist und bei dem die Hubvorrichtung an dem dem Gutauslaufende entgegengesetzten Ende angreift. Das neue Fahrzeug ist also
-2-
in seiner Formgebung durch zwei Merkmale bestimmt, einerseits durch die zum Gutauslaufende hin verjüngte Behälterform und
andererseits durch die am Behälterende angreifende Hubvorrichtung.
Auch das neue Fahrzeug kann mit einem Gutbehälter ausgerüstet sein, der an seinem Gutauslaufende nach unten abgewinkelt ist.
Am verjüngten Ende ist der Gutbehälter kippbar gelagert, wobei die Kippachse vorzugsweise durch den Gutbehälter hindurchgeführt
ist.
Wesentlich für die Stabilität des Fahrzeuges ist es, daß die
Hubvorrichtung an den letzten beiden Fünfteln des Gutbehälters angreift und zwar vom Gutausiaufende des Behälters her gesehen.
Je nach Größe des Fahrzeuges und nach verlangter Stabilität kann die Hubvorrichtung so angeordnet sein, daß sie an der dem
Auslauf entgegengesetzten Stirnseite des Behälters angreift* Für sehr lange Behälter, bei denen natürlich auch bei gegebenem
Kippwinkel eine sehr lange Hubvorrichtung erforderlich ist, ist es mitunter günstiger, wenn diese Hubvorrichtung an der
Unterseite des Gutbehälters angreift« Schließlich ist es bei extrem langen Bauformen vorteilhaft, wenn die Hubvorrichtung
aus zwei Hubarmen besteht, die an den Seiten des Behälters angreifen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die Konstruktion
auch so sein kann, daß nur ein Hubarm vorhanden ist, der aber ebenfalls an der Seite angreift.
Das neue Silo-Kipp-Fahrzeug ist für den Transport von rieselfähigen
oder flüssigen Gütern geeignet. Es bewährt sich insbesondere für staubförmige Güter, wie Zement, Kalk oder dgl., aber
auch für körnige Güter, wie Getreide, Kies und ähnliches. Als flüssiges Gut ist beispielsweise OeI, etwa Heizoel, Dieseloel
oder sonstige Mineraloele, zu nennen.
-3-
Die Entleerung des Behälters kann - je nach Gutart und -form entweder
durch einfaches Auslaufen bzw. Auspumpen vorgenommen werden, sie kann aber auch pneumatisch erfolgen. Es hat sich
gezeigt, daß durch die neue räumliche Ausgestaltung des Fahrzeuges die Ladefähigkeit desselben bedeutend erhöht werden
kann» So konnte das Fassungsvermögen eines solchen Fahrzeuges beispielsweise von I7 cbm auf 2o bzw. 21 cbm erhöht werden bei
gleicher Länge des Fahrzeuges. Hinzu kommt, daß auch die Entleerungszeit durch die charakteristische Formgebung des Behälters
gegenüber den bisherigen Bauformen verkürzt xverden konnte.
Die besondere Anordnung der Hubvorrichtung in Verbindung mit der Behälterform hat es ermöglicht, die niedrige Schwerpunktslage
des Fahrzeuges bei der Entleerung in vollem Umfang auszunutzen, was insbesondere durch Erhöhung der Standfestigkeit bei hochgekipptem
Behälter gelungen ist.
Um die Raumform des neuen Fahrzeuges besser zu veranschaulichen, wird auf die beigefügten Abbildungen verwiesen.
In Abb. 1 ist das neue Fahrzeug perspektivisch dargestellt j
Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch den kippbaren Gutbehälter in Höhe der Lager für die Hubvorrichtung.
Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Gutbehälter für den
Fall, daß dieser am Gutaustrittsende zwar verjüngt, aber nicht abgewinkelt ist.
In Abb. 1 ist bei 1 zunächst das Fahrzeug selbst zu erkennen, auf dessen Chassis 2 der kippbare Gutbehälter 3 gelagert ist.
Es ist zu erkennen, daß dieser Behälter 3 zum Gutauslaufende 4
hin verjüngt und im dargestellten Beispiel auch nach unten abgewinkelt ist. Die Kippachse ist bei 5 mit dem Chassis des Fahrzeuges
verbunden. Bei 6 ist zu erkennen, daß sie durch den Behälter hindurchgeführt ist. Die anderseitige Lagerung ist bei 7
angedeutet.
Die Hubvorrichtung - im dargestellten Beispiel handelt es sich
um eine zweiteilige - ist bei 8 angedeutet. Bei 9 bzw. 9' greifen die Enden der Hubarme an den Behälter an. Die Abbildung
zeigt deutlich, daß die Lager 9 bzw. 9' am letzten Ende des Gutbehälters
3 angebracht sind, und zwar insbesondere an den letzten beiden Fünfteln der Behälterlänge,
Wie oben gesagt, kann anstelle der zweiarmigen Hubvorrichtung auch eine einarmige verwendet werden, deren Hubarm sodann an
der Stirnseite Io des Behälters 3 oder an der Unterseite 11 angreift.
In Abb. 2 ist ein Querschnitt durch den Gutbehälter 3 dargestellt.
Es ist zu erkennen, daß der Gutbehälter eine im Querschnitt kreisrunde Form hat. Selbstverständlich ist es auch möglich,
eine ovale oder anders gestaltete Form zu verwenden je nach den statischen Erfordernissen. Die beiden Lager, in die die Enden
der Hubarme eingreifen, sind bei 9 und 9" angedeutet.
Der Behälter kann nach unten mit Reifen oder Halbreifen verstärkt sein, so wie dies in Abb. 2 bei 12 dargestellt ist.
In Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Behälter 3 zu erkennen,
der zu seinem Gutauslaufende 4 verjüngt aber nicht wie der
in Abb. 1 gezeigte Behälter, nach unten abgewinkelt ist. Bei dieser Bauform kann ebenfalls die Kippachse durch den Behälter
geführt sein, es ist aber auch möglich, sie etwa bei 13 unterhalb
des Behälters anzuordnen.
Claims (8)
1. Silo-Kipp-Fahrzeug, insbesondere Sattelaufleger,
gekennzeichnet durch einen kippbaren Gutbehälter (3)> dessen Gutauslaufende (4) verjüngt und gegebenenfalls abgewinkelt
und an dessen anderen Ende (9l Io) eine Hubvorrichtung (8)
angreift.
2, Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gutbehälter (3) an seinem Gutauslaufende (4) nach
unten abgewinkelt ist.
3· Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gutbehälter (3) am verjüngten Ende kippbar gelagert
ist.
4. Fahrzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Kippachse (6) durch den Gutbehälter (3) hindurchgeführt
ist.
5. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (8) an den letzten beiden Fünfteln
des Gutbehälters (3) -gesehen vom Gutauslaufende (4) her angreift.
6. Fahrzeug nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubvorrichtung (8) an der dem Auslaufende (4) entgegengesetzten Stirnseite (lo) angreift.
— 2—
7» Fahrzeug nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche
,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung (8) an der Unterseite (ll) des Gutbehälters
(3) angreift.
8. Fahrzeug nach wenigstens einem der voraufgehenden Ansprüche ,
dadurch gekennzeichnet» daß die Hubvorrichtung (8) an den Seiten (9)» vorzugsweise
an beiden Seiten des Gutbehälters (3) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963R0025825 DE1873003U (de) | 1963-02-22 | 1963-02-22 | Silo-kipp-fahrzeug, insbesondere sattelaufleger. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963R0025825 DE1873003U (de) | 1963-02-22 | 1963-02-22 | Silo-kipp-fahrzeug, insbesondere sattelaufleger. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1873003U true DE1873003U (de) | 1963-05-30 |
Family
ID=33149072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963R0025825 Expired DE1873003U (de) | 1963-02-22 | 1963-02-22 | Silo-kipp-fahrzeug, insbesondere sattelaufleger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1873003U (de) |
-
1963
- 1963-02-22 DE DE1963R0025825 patent/DE1873003U/de not_active Expired
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