DE1872806U - Scheuerbuerste zur nassreinigung von steinfussboeden. - Google Patents
Scheuerbuerste zur nassreinigung von steinfussboeden.Info
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Classifications
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Landscapes
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
SSr· RA. 198 701*23/3.63
K 3013 . 21.3.1963.
Zum Eeinigen von Steinfussböden z.B. aus Beton oder mit lerrazzo oder Fliesenbelag, wird im allgemeinen viel Seifenlauge
und reichlich Spülwasser benutzt. Die mechanische Eeinigung erfolgt meist von Hand mittels Stielschrubber und
Aufwischlappen, wobei der Aufwischlappen das Wasser oder die lauge aufsaugt und wiederholt ausgewrungen werden muss. Bei
dieser Tätigkeit muss man sich sehr oft bücken. Die Arbeit ist deshalb umständlich und zeitraubend.
lach der Herstellung neuer Fussböden müssen diese unter Anwendung
von Säure gereinigt werden. Bs ist bekannt, dass dabei zum Schutz der Hände Gummihandschuhe getragen werden.
Oft stehen aber solche Handschuhe nicht zur Yerfügung. Der Arbeiter ist dann gezwungen, sich zu bücken, um das Wisch*-»
tuch anzufassen und über einem Birner auszuwringen. Dabei
sind seine Augen durch Säurespritzer gefährdet.
Bei Anwendung eines mit einer Gummileiste versehenen Stielschrubbers
kann in den meisten Fällen in gerader Haltung und ohne Gummihandschuhe gearbeitet werden.
Die Neuerung bezieht sich auf eine Eeinigungsbürste, vorzugsweise
einen in bekannter Weise mit langem Stiel versehenen Schrubber, der mindestens an einer Längsseite des Bürsten»
rüokens mit einer seitlich vorstehenden flachen leiste aus
Gummi oder 'feichkunststoff besteht, die fest mit der Bürste
verbunden ist. Bs ist bekannt, dass der Stiel bei Benutzung
des Schrubbers oder.der Bürste im Winkel zum Bürstenrücken verläuft. In dieser lage steht die flache Gummileiste etwa
parallel zur
-2-
]?ussebene verlaufend nach vorn vor. Sie wirkt hierbei
als Schutzleiste beim Anstossen an Gegenstände f wie
z.B. Möbelstücke, Ba?eht man nun den Sehrubberstiel um 190°,
so liegt die Gummileiste am Fussboden an. Sie wird dann
in an sioh bekannter Weise wie ein G-lassolieibenwisoher
durch Hin- und Hersohieben des Eeinigunsgerätes quer zur
Gummileiste benutzt. Man kann die auf dem lussboden bef indlir
one lauge oder das Spülwasser willkürlich, verschieben,
und man kann mit der Gummileiste das Wasser in einer IPussbodenecke
zusammsnholen, wodurch sich eine wesentliche
Vereinfachung der Eeinigungsarbeit ergibt.
!ach der Neuerung wird also eine an sich bekannte Ee inigungsbürste
mit einem ebenfalls an sich bekannten aus einer Gummileiste mit Halterung bestehenden Wasserabstreifer
(Scheibenwischer) kombiniert, wobei der Burstenrüoken
zugleich das Halteglied für die elastissh nachgiebige
flache Leiste bildet, die zweckmässig aus f/eichgummi oder Weichkunststoff, z.B. aus Polyvinylchlorid, besteht·
Mit Eüeksioht darauf, dass der Eückenteil solcher Beinigungsbürsten
meist aus Holz, also aus quellfähigem und der Austrocknung unterliegendem Werkstoff besteht, so
werden gemäss der !Teuerung gleichzeitig verschiedene Befestigungsarten
vorgeschlagen, die ein vorzeitiges Ablösen der Gummileiste vom Bürstenrücken wirksam verhindern.
Bei Anwendung neuzeitlicher Bürsten, bei denen der Bürstenrücken aus Gummi oder kunststoff besteht und die Borsten
aus dem gleichen oder artgleichen Werkstoff hergestellt sind, kann die flache aus dem Bürstenrücken vorstehende
leiste aus gleichem Werkstoff bestehen und aus dem Werkstoff des Bürstenrückens herausgearbeitet und somit in
einem Stück hergestellt sein, woraus sich eine erhebliche
-3-
Fabrikationsvereinfachung ergibt, weil das Einstosaen
der Aufnahmenut und das Befestigen der Leiste entfällt.
Da Kunstwerkstoff sehr verschleissfest ist, braucht
eine vorzeitige Abnutzung der Leiste nioht befürchtet
zu werden·
Yerschiedene formen des Reinigungsgerätes gemäss der
!Teuerung sind auf der Zeichnung dargestellt und werden nachstehend als Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig. 1 zeigt als Standardgerät in schaubildlicher Darstellung einen Stielschrubber mit am
Bürstenrücken angeordneter nach vorn vorstehender Gummileiste.
Pig. 2 zeigt einen Stielschrubber in Ansicht von
der Schmalseite, wobei die Gummileiste dem lussboden zugeYfandt ist.
3?ig. 3 bis 5 zeigen besondere Ausführungen und Befestigungsformen der Gummileiste.
Der im Kegelfall aus Holz bestehende und mit einem Stiel 1 versehene Bürstenrücken 2 besitzt an seiner dem Stiel ab gewandten
Breitseite eine nach vorn vorstehende flache Gummi- oder Kunststoffleiste 3, die in den Werkstoff des
Bürstenrückens eingelassen ist.
Zu diesem Zweck besitzt der Bürstenrücken eine von einer Schmalseite zur anderen durchlaufende Längsnut in die der
flache Gummikörper mittels seiner Bigenelastizität und gegebenenfalls
zusätzlicher Terleimung gehalten wird.
In. besonderen lallen empfiehlt es sich, die Hut etwas im
Winkel zur Bürstenebene anzuordnen und eine flache gerade
G-ummileiste einzusetzen, wie es in lig»2 veransohaulioiLt
ist·
Bei dem Beispiel naoh Fig.3 erweitert sich die eingestossene
Mit naoh innen und die Leiste hat eine
wulstförmige Eandverdickung 4# Bei diesem Beispiel wird die Leiste von einer Stirnseite des Schrubbers
her in die Hut eingezogen oder eingeschoben und dann mittels eines Drahtstiftes gegen ungewolltes Herausziehen
gesichert· Die Randwulst kann zur !Erleichterung des Einziehens in die. !Tut eine Draht einlage aufweisen·
Beim Beispiel naoh Pig· 4 ist die flache Mut breiter
als die G-ummileiste. Die der üfot zugekehrte Kante der
Leiste 5 ist ^uftagebogen, sodass sie die doppelte Dicke
aufweist. Ein hartes Band 5 aus Kunststoff oder Messingblech wird von dem umgebogenen Band der G-ummileiste
umfasst. Bs erleichtert die Einführung in die eiagesohnittene Hut. Dieses Band verbleibt in der Aufnahmenut
und unterstützt die Klemmwirkung»
Beim Beispiel naoh Pig· 5. ist die Gummileiste einstückig
aber doppellagig ausgeführt. Die G-ummileiste ist mittels eines Stahlbleches in die Mit hineingedrüokt.
Das Stahlblech ist anschliessend wieder herausgezogen.
Die Hut ist vor dem Einführen mit reibungsminderndem
Klebstoff versehen. Überschüssiger Klebstoff entweicht beim Einführen an beiden Enden der Hut·
-5-Schut ζ ansp rüche
Claims (5)
1. Scheuerbürste zur Nassreinigung von lussböden, insbesondere
Steinfussböden.
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein längsrand
des Biärstenrückens (2) mit einer seitwärts vorstehenden flachen !leiste (3) aus elastisch nachgiebigem Werkstoff
versehen ist.
2. Scheuerbürste ,nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der demBürstenrücken zugekehrte Leistenrand in einer Längsnut des Bürstenrückens eingelassen und befestigt
ist.
3. Scheuerbürste, nach Anspruch i und 2,dadurch gekennzeichnet,
dass die Längsnut des Bürstenrückens sich nach innen erweitert, und dass die elastische leiste (3)
darin mittels Werkstoffeigenfederung und gegebenenfalls
Klebung festgelegt ist.
4. Scheuerbürste, nach Anspruch 1, 2 und 3,,dadurch gekennzeichnet,
dass die Leiste durch Eandumbiegung im Bereich
der Aufnahmenut verdickt ist.
5. Scheuerbürste, nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
dass der umgebogene Band mittels eines Streifens aus nicht quellfähigem festem Stoff, z.B. aus Messingsblech
oder Kunststoff, in die Hut quer zu ihrer Längserstreckung
eingedrückt ist, wobei der Streifen zwischen den beiden umgebogenen Eändern des elastischen Streifens
im Bereich der Hut verbleibt. (]?ig.4)
^* Scheuerbürste, nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
dass die elastisohe Leiste eine gegebenenfalls durch
eine Drahteinlage verstärkte Bandwulst aufweist, die in eine entsprechend geformte Längsnut von der Stirnseite
des Bürstenrückens her eingezogen und gegebenenfalls mit zwei Drahtstiften gegen ungewolltes Herausziehen
gesichert ist.
-6-
Soneuerbürste, na oh. Anspruch. 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die elastisch leiste
aus dem Werkstoff des Bürstenrüokens , der z.B.
aus Grumtni oder Kunststoff bestellt, herausgearbeitet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK44039U DE1872806U (de) | 1963-03-23 | 1963-03-23 | Scheuerbuerste zur nassreinigung von steinfussboeden. |
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Publications (1)
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| DEK44039U Expired DE1872806U (de) | 1963-03-23 | 1963-03-23 | Scheuerbuerste zur nassreinigung von steinfussboeden. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1872806U (de) |
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1963
- 1963-03-23 DE DEK44039U patent/DE1872806U/de not_active Expired
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