DE187130C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE187130C DE187130C DENDAT187130D DE187130DA DE187130C DE 187130 C DE187130 C DE 187130C DE NDAT187130 D DENDAT187130 D DE NDAT187130D DE 187130D A DE187130D A DE 187130DA DE 187130 C DE187130 C DE 187130C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flattening
- tongues
- pressure roller
- bodies
- laundry
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 13
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 3
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 3
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 241001507636 Yersinia phage Berlin Species 0.000 description 1
- 230000001464 adherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 235000000396 iron Nutrition 0.000 description 1
- 238000010409 ironing Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F67/00—Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187130 KLASSE Sd. GRUPPE
Firma F. ter WELP in TEMPELHOF b. BERLIN.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Muldenplättmaschine, bei der die Mulde durch eine
Anzahl von mit seitlichen Ansätzen, sogenannten Plättzungen, versehenen Plättkörpern
gebildet ist, die so aneinandergelegt sind, daß eine große, von Kanälen durchzogene
Plättfläche entsteht, an welcher die zu plättende Wäsche mit Hilfe einer in bekannter
Weise durchlochten Druckwalze vorbeigeführt,
ίο also geplättet wird. Die Ansätze der Plättkörper,
die sogenannten Plättzungen, sind derart ausgestaltet, daß sie nach Art der Handplättwirkung die Wäsche bearbeiten und
bügeln, also gewissermaßen eine Reihe aneinandergeschalteter Handplätteisen verkörpern.
Wird in einer derart gebauten Maschine durch die Kanäle, die Wäsche und die Druckwalzen
ein Strom heißer, trockener Luft hindurchgedrückt oder gesaugt, so erfolgt eine starke Erwärmung der Wäschefasern, die bewirkt, daß nicht nur die an und in ihnen
haftende Feuchtigkeit und der Wasserdampf schnell losgelassen werden, sondern daß die
Eigenerwärmung der Fasern die eigentliche Schnellplättwirkung erst hervorruft.
Durch die Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt, und zwar
zeigen:
Fig: I einen Schnitt,
Fig. 2 die Form der Heizkörper oder Plättflächen und
Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt und eine teilweise Seitenansicht der Maschine.
Um eine in bekannter Weise mit nachgiebigen Stoffen und einer glatten Decke
überzogene durchlochte Druckwalze α ist eine Anzahl von Flachplättkörpern b so gelagert
und aneinandergereiht, daß sie die Druckwalze fast vollständig einschließen. Diese
Flachplättkörper sind da, wo sie auf den zu beiden Seiten der Maschine angeordneten
Böcken ruhen, federnd gelagert, damit sie bei dickeren Stoffstellen ausweichen können.
Befindet sich die Maschine im Ruhezustande oder soll die Druckwalze neu bezogen werden,
so lassen sich die Plättkörper durch eine entsprechende Anzahl Exzentersegmente c
oder Stützen von der Druckwalze abheben.
Die Plättkörper bestehen aus dem eigentliehen langgestreckten Rumpf b, der über die
ganze Breite der Druckwalze reicht, und den an beiden .Seiten befindlichen Rippen d. Mit
diesen in der Folge »Plättzungen« genannten Rippen d fassen die Plättkörper ineinander,
und zwar so, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Auf diese Weise kann die ganze Plättfläche
mit Kanälen beliebiger Form versehen werden, durch die Luft hindurchgepreßt oder
gesaugt wird. Vor allen Dingen dienen die Plättzungen jedoch dazu, die Wäschestücke
so lange beim Verlassen des einen Plättkörpers fest gegen die Druckwalze zu halten,
bis sie von den Plättzungen des nächsten Plättkörpers wieder erfaßt und von der Druckwalze
unter den Rumpf des nächsten Plättkörpers geführt werden. Es werden also stets die hinteren Rippen, die keine abgeschliffenen
Kanten zu haben brauchen, die Wäsche so lange gegen die Druckwalze halten
oder drücken, bis sie durch diese unter die vorderen, an den Kanten abgerundeten oder
abgeschliffenen Plättzungen des nächsten Plättkörpers geführt worden ist.
Über den Plättzungen sind die Dampfzuleitungsund die Kondenswasserableitungsröhren
e einfach oder in Schlangen so angeordnet, daß sie einen an ihnen vorbeigeführten
Luftstrom erwärmen müssen. Bei angestrengter Leistung der Maschine kann die Luft durch einen besonderen Vorwärmer bekannter
Bauart, der durch unmittelbaren Dampf oder das Kondenswasser der Plättkörper geheizt wird, gesaugt oder gepreßt
werden.
Die Räume über den Plättzungen oder auch die ganze Mulden form werden durch Abdeckungen
f, die gleichzeitig Schutzvorrichtungen sein können, nach außen hin abgeschlossen.
Innerhalb der Druckwalze befindet sich rings um ein Rohr g speichenförmig angeordnet
eine mit den Plättzungenkanälen genau übereinstimmende Anzahl von Saugmundstücken
h, die über die ganze Breite der Druckwalze reichen. Diese Saugmundstücke
drehen sich nicht mit der Druckwalze, sondern bleiben fest stehen; sie bleiben infolgedessen
. auch immer unverändert gerade gegenüber den durch die Plättzungen gebildeten Öffnungen
der Muldenform stehen, um strömende Luft durchzusaugen oder durchzublasen
Im vorliegenden Falle soll angenommen werden, daß die Luft mit Hilfe einer bekannten,
an das Rohr g angeschlossenen Absaugevorrichtung durch die Maschine gesaugt
wird. Dabei strömt die Luft in der Richtung der Pfeile vom Arbeitsraum aus zuerst
unter die Abdeckung f, wo sie sich an den Dampf- und Kondenswasserrohren e erwärmt.
Dann zieht sie weiter an den von den Plättrümpfen b stark geheizten Plättzungen d vorbei,
wo sie stark erwärmt wird, und strömt nun durch die Wäsche, die von i aus mittels
der Druckwalze gegen die Plättkörper geführt wird. Der Zug der heißen Luft, die durch
die Wäsche strömt, reißt den namentlich unter den Plättkörperrümpfen b entwickelten Dampf
mit sich durch den Überzug und die Löcher der Druckwalze hindurch in die Saugmundstücke
h hinein, verzehrt ihn dort oder führt den Teil, der etwa noch nicht verzehrt sein
sollte, durch das Saugrohr g und den Absauger, der durch eine Röhrenleitung mit der
Außenluft verbunden ist, ins Freie.
Die bei i in die Maschine eingeführte Wäsche trifft also in ihrem Laufe immer abwechselnd
auf eine geheizte Plättfläche b und auf einen Plättzungenstreifen d, an dem strömende
Heißluft vorbeigeführt wird. Das Plättgut wird demnach stets zuerst unter starkem Druck so hoch erhitzt, daß das in
der Ware befindliche Wasser zu verdampfen anfängt. Dieser Dampf wird sofort unter
dem nächsten Plättzungenstreifen d herausbefördert und verzehrt. Gleichzeitig wird die
Ware weiter erwärmt, nicht abgekühlt, wie das früher geschah, so daß sie mit der vollen
Wärme, mit der sie den vorhergehenden Plättkörper verließ, unter die nächste Plättfläche b
gelangt. Dort erlebt sie eine neue, stärkere Erwärmung und unter dem zweiten Zungenstreifen
eine zweite Entdämpfung. Sie ist somit wieder erheblich stärker für ihren Gang
unter die dritte Plättfläche vorgewärmt. Dieses Spiel kann sich so oft wiederholen, wie
irgend gewünscht wird und der Plättware zuträglich ist.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Muldenplättmaschine mit Dampfabführung durch heiße Preß- oder Saugluft, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde aus mit seitlichen Ansätzen (Plättzungen) (d) versehenen Plättkörpern (b) beliebiger Gestalt besteht, die um die Druckwalze derart gelagert sind, daß die Zungen ineinandergreifen und dabei Kanäle für die Durchströmung der geheizten Preß- oder Saugluft bilden, die zur Vorwärmung der Wäschefasern dient.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187130C true DE187130C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=450846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187130D Expired DE187130C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187130C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1036803B (de) * | 1955-06-22 | 1958-08-21 | E F Textilien Und App Bau Und | Absaugemangel mit einer Vielzahl, die unterteilte, muldenfoermige Plaettflaeche bildender, kippbar gelagerter Heizelemente |
| DE1076073B (de) * | 1955-12-23 | 1960-02-25 | Henri Leon Lucien Jesus | Muldenmangel |
| DE1166740B (de) * | 1961-03-27 | 1964-04-02 | Gunnar Ivar Fredholm | Nachtrockner fuer eine Mangel |
| DE1167304B (de) * | 1964-04-09 | Karl Heinz Pluemer | Mangel-Mulde | |
| DE1280802B (de) * | 1960-06-30 | 1968-10-24 | Henri Leon Lucien Jesus Fa Soc | Mangelmulde |
| EP0404754A1 (de) * | 1989-06-22 | 1990-12-27 | "Werkhuizen Lapauw" | Bügelmaschine |
-
0
- DE DENDAT187130D patent/DE187130C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167304B (de) * | 1964-04-09 | Karl Heinz Pluemer | Mangel-Mulde | |
| DE1036803B (de) * | 1955-06-22 | 1958-08-21 | E F Textilien Und App Bau Und | Absaugemangel mit einer Vielzahl, die unterteilte, muldenfoermige Plaettflaeche bildender, kippbar gelagerter Heizelemente |
| DE1076073B (de) * | 1955-12-23 | 1960-02-25 | Henri Leon Lucien Jesus | Muldenmangel |
| DE1280802B (de) * | 1960-06-30 | 1968-10-24 | Henri Leon Lucien Jesus Fa Soc | Mangelmulde |
| DE1166740B (de) * | 1961-03-27 | 1964-04-02 | Gunnar Ivar Fredholm | Nachtrockner fuer eine Mangel |
| EP0404754A1 (de) * | 1989-06-22 | 1990-12-27 | "Werkhuizen Lapauw" | Bügelmaschine |
| BE1003894A5 (nl) * | 1989-06-22 | 1992-07-07 | Lapauw Werkhuizen | Strijkmachine. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102013217468A1 (de) | Verteilen einer Flüssigkeit in einem Haushaltsgerät | |
| DE187130C (de) | ||
| DE1298505B (de) | Verfahren zur Vorwaermung einer Fluessigkeit, die als Kondensat einer vielstufigen Entspannungsverdampfung erzeugt ist, und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE2305948B2 (de) | Tabaktrockner | |
| DE820591C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Dekatieren | |
| DE69826721T2 (de) | Heizsystem für kompressivschrumpfmaschinen | |
| CH639157A5 (en) | Apparatus for recovering solvent residues from treated textile material | |
| DE579525C (de) | Trockenpartie an Papier- und Entwaesserungsmaschinen | |
| EP3192918B1 (de) | Vorrichtung zum mangeln von wäschestücken | |
| DE3017401A1 (de) | Trockenapparat zum trocknen von geweben o.dgl. | |
| DE69407642T2 (de) | Kühlgerät | |
| EP0067940B1 (de) | Meerwasserentsalzungsanlage | |
| DE77758C (de) | Trockenanlage | |
| AT109635B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Papierbahnen u. dgl. | |
| DE1166740B (de) | Nachtrockner fuer eine Mangel | |
| DE1511183A1 (de) | Einstellvorrichtung fuer den Ausfluss eines gasfoermigen Mediums | |
| DE658691C (de) | Trockenverfahren | |
| DE961772C (de) | Verfahren und Anordnung zum Verdampfen von auf Traegermaterial wie Papierbahnen aufzubringenden Metallen, insbesondere Aluminium im Hochvakuum | |
| AT101985B (de) | Vorrichtung zum Trocknen von Holz od. dgl. | |
| CH190443A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von mit Farbe, insbesondere Tiefdruckfarbe bedruckten endlosen Bahnen oder Bogen, insbesondere aus Papier. | |
| DE596292C (de) | Dampfabsaugvorrichtung, insbesondere bei Trockenpartien fuer Papier-, Zellstoff- o. dgl. Bahnen | |
| DE2724328C2 (de) | Trockner für Warenbahnen, insbesondere im Rollenoffset und Schwebedüse, insbesondere zur Verwendung in dem Trockner | |
| DE2103289B2 (de) | Mehrkörper-Fallfilmverdampfer | |
| DE124808C (de) | ||
| CH635165A5 (de) | Industrie-dampfturbinenanlage. |