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DE187130C - - Google Patents

Info

Publication number
DE187130C
DE187130C DENDAT187130D DE187130DA DE187130C DE 187130 C DE187130 C DE 187130C DE NDAT187130 D DENDAT187130 D DE NDAT187130D DE 187130D A DE187130D A DE 187130DA DE 187130 C DE187130 C DE 187130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flattening
tongues
pressure roller
bodies
laundry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT187130D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE187130C publication Critical patent/DE187130C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187130 KLASSE Sd. GRUPPE
Firma F. ter WELP in TEMPELHOF b. BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Muldenplättmaschine, bei der die Mulde durch eine Anzahl von mit seitlichen Ansätzen, sogenannten Plättzungen, versehenen Plättkörpern gebildet ist, die so aneinandergelegt sind, daß eine große, von Kanälen durchzogene Plättfläche entsteht, an welcher die zu plättende Wäsche mit Hilfe einer in bekannter Weise durchlochten Druckwalze vorbeigeführt,
ίο also geplättet wird. Die Ansätze der Plättkörper, die sogenannten Plättzungen, sind derart ausgestaltet, daß sie nach Art der Handplättwirkung die Wäsche bearbeiten und bügeln, also gewissermaßen eine Reihe aneinandergeschalteter Handplätteisen verkörpern.
Wird in einer derart gebauten Maschine durch die Kanäle, die Wäsche und die Druckwalzen ein Strom heißer, trockener Luft hindurchgedrückt oder gesaugt, so erfolgt eine starke Erwärmung der Wäschefasern, die bewirkt, daß nicht nur die an und in ihnen haftende Feuchtigkeit und der Wasserdampf schnell losgelassen werden, sondern daß die Eigenerwärmung der Fasern die eigentliche Schnellplättwirkung erst hervorruft.
Durch die Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt, und zwar zeigen:
Fig: I einen Schnitt,
Fig. 2 die Form der Heizkörper oder Plättflächen und
Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt und eine teilweise Seitenansicht der Maschine.
Um eine in bekannter Weise mit nachgiebigen Stoffen und einer glatten Decke überzogene durchlochte Druckwalze α ist eine Anzahl von Flachplättkörpern b so gelagert und aneinandergereiht, daß sie die Druckwalze fast vollständig einschließen. Diese Flachplättkörper sind da, wo sie auf den zu beiden Seiten der Maschine angeordneten Böcken ruhen, federnd gelagert, damit sie bei dickeren Stoffstellen ausweichen können. Befindet sich die Maschine im Ruhezustande oder soll die Druckwalze neu bezogen werden, so lassen sich die Plättkörper durch eine entsprechende Anzahl Exzentersegmente c oder Stützen von der Druckwalze abheben.
Die Plättkörper bestehen aus dem eigentliehen langgestreckten Rumpf b, der über die ganze Breite der Druckwalze reicht, und den an beiden .Seiten befindlichen Rippen d. Mit diesen in der Folge »Plättzungen« genannten Rippen d fassen die Plättkörper ineinander, und zwar so, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist. Auf diese Weise kann die ganze Plättfläche mit Kanälen beliebiger Form versehen werden, durch die Luft hindurchgepreßt oder gesaugt wird. Vor allen Dingen dienen die Plättzungen jedoch dazu, die Wäschestücke so lange beim Verlassen des einen Plättkörpers fest gegen die Druckwalze zu halten, bis sie von den Plättzungen des nächsten Plättkörpers wieder erfaßt und von der Druckwalze unter den Rumpf des nächsten Plättkörpers geführt werden. Es werden also stets die hinteren Rippen, die keine abgeschliffenen Kanten zu haben brauchen, die Wäsche so lange gegen die Druckwalze halten oder drücken, bis sie durch diese unter die vorderen, an den Kanten abgerundeten oder
abgeschliffenen Plättzungen des nächsten Plättkörpers geführt worden ist.
Über den Plättzungen sind die Dampfzuleitungsund die Kondenswasserableitungsröhren e einfach oder in Schlangen so angeordnet, daß sie einen an ihnen vorbeigeführten Luftstrom erwärmen müssen. Bei angestrengter Leistung der Maschine kann die Luft durch einen besonderen Vorwärmer bekannter Bauart, der durch unmittelbaren Dampf oder das Kondenswasser der Plättkörper geheizt wird, gesaugt oder gepreßt werden.
Die Räume über den Plättzungen oder auch die ganze Mulden form werden durch Abdeckungen f, die gleichzeitig Schutzvorrichtungen sein können, nach außen hin abgeschlossen.
Innerhalb der Druckwalze befindet sich rings um ein Rohr g speichenförmig angeordnet eine mit den Plättzungenkanälen genau übereinstimmende Anzahl von Saugmundstücken h, die über die ganze Breite der Druckwalze reichen. Diese Saugmundstücke drehen sich nicht mit der Druckwalze, sondern bleiben fest stehen; sie bleiben infolgedessen . auch immer unverändert gerade gegenüber den durch die Plättzungen gebildeten Öffnungen der Muldenform stehen, um strömende Luft durchzusaugen oder durchzublasen
Im vorliegenden Falle soll angenommen werden, daß die Luft mit Hilfe einer bekannten, an das Rohr g angeschlossenen Absaugevorrichtung durch die Maschine gesaugt wird. Dabei strömt die Luft in der Richtung der Pfeile vom Arbeitsraum aus zuerst unter die Abdeckung f, wo sie sich an den Dampf- und Kondenswasserrohren e erwärmt. Dann zieht sie weiter an den von den Plättrümpfen b stark geheizten Plättzungen d vorbei, wo sie stark erwärmt wird, und strömt nun durch die Wäsche, die von i aus mittels der Druckwalze gegen die Plättkörper geführt wird. Der Zug der heißen Luft, die durch die Wäsche strömt, reißt den namentlich unter den Plättkörperrümpfen b entwickelten Dampf mit sich durch den Überzug und die Löcher der Druckwalze hindurch in die Saugmundstücke h hinein, verzehrt ihn dort oder führt den Teil, der etwa noch nicht verzehrt sein sollte, durch das Saugrohr g und den Absauger, der durch eine Röhrenleitung mit der Außenluft verbunden ist, ins Freie.
Die bei i in die Maschine eingeführte Wäsche trifft also in ihrem Laufe immer abwechselnd auf eine geheizte Plättfläche b und auf einen Plättzungenstreifen d, an dem strömende Heißluft vorbeigeführt wird. Das Plättgut wird demnach stets zuerst unter starkem Druck so hoch erhitzt, daß das in der Ware befindliche Wasser zu verdampfen anfängt. Dieser Dampf wird sofort unter dem nächsten Plättzungenstreifen d herausbefördert und verzehrt. Gleichzeitig wird die Ware weiter erwärmt, nicht abgekühlt, wie das früher geschah, so daß sie mit der vollen Wärme, mit der sie den vorhergehenden Plättkörper verließ, unter die nächste Plättfläche b gelangt. Dort erlebt sie eine neue, stärkere Erwärmung und unter dem zweiten Zungenstreifen eine zweite Entdämpfung. Sie ist somit wieder erheblich stärker für ihren Gang unter die dritte Plättfläche vorgewärmt. Dieses Spiel kann sich so oft wiederholen, wie irgend gewünscht wird und der Plättware zuträglich ist.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Muldenplättmaschine mit Dampfabführung durch heiße Preß- oder Saugluft, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde aus mit seitlichen Ansätzen (Plättzungen) (d) versehenen Plättkörpern (b) beliebiger Gestalt besteht, die um die Druckwalze derart gelagert sind, daß die Zungen ineinandergreifen und dabei Kanäle für die Durchströmung der geheizten Preß- oder Saugluft bilden, die zur Vorwärmung der Wäschefasern dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT187130D Expired DE187130C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE187130C true DE187130C (de) 1900-01-01

Family

ID=450846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT187130D Expired DE187130C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE187130C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036803B (de) * 1955-06-22 1958-08-21 E F Textilien Und App Bau Und Absaugemangel mit einer Vielzahl, die unterteilte, muldenfoermige Plaettflaeche bildender, kippbar gelagerter Heizelemente
DE1076073B (de) * 1955-12-23 1960-02-25 Henri Leon Lucien Jesus Muldenmangel
DE1166740B (de) * 1961-03-27 1964-04-02 Gunnar Ivar Fredholm Nachtrockner fuer eine Mangel
DE1167304B (de) * 1964-04-09 Karl Heinz Pluemer Mangel-Mulde
DE1280802B (de) * 1960-06-30 1968-10-24 Henri Leon Lucien Jesus Fa Soc Mangelmulde
EP0404754A1 (de) * 1989-06-22 1990-12-27 "Werkhuizen Lapauw" Bügelmaschine

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BE1003894A5 (nl) * 1989-06-22 1992-07-07 Lapauw Werkhuizen Strijkmachine.

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