DE1870780U - Rollenbahn mit angetriebenen rollen. - Google Patents
Rollenbahn mit angetriebenen rollen.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G47/261—Accumulating articles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
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Description
The Rapids - Standard Company, Inc., G-rand Rapids Michigan, U.S.A.
"Rollenbahn mit angetriebenen Rollen11
Diese Neuerung bezieht sich auf Förderer und richtet sich insbesondere auf eine Rollenbahn mit angetriebenen Rollen
und mit Vorrichtungen zur wirksamen Verhinderung einer Stauung.
Zahlreiche Gegenstände tonnen wegen ihrer formgebung,
ihres Gevd.ch.tes oder aus anderen Gründen nicht auf
Radförderern transportiert, sondern müssen auf Rollenbahnen mit angetriebenen Rollen gefördert werden. Der
Ausdruck Rollenbahn "mit angetriebenen Rollen" bedeutet einen Rollenförderer, in dem die die förderfläche bildenden
Rollen zwangsläufig angetrieben werden. Häufig müssen die Gegenstände auf den angetriebenen Rollenbahnen
aufgesteuert werden oder steuern sich von selbst auf.
Sine solche Aufstauung erfolgt normalerweise absichtlich,
manchmal aber auch durch eine zufällige Blockierung der Förderstrecke. Beabsichtigt ist die Stauung z.B., wenn sich
die Gegenstände auf einem förderer einer Maschine oder einer anderen Arbeitsstelle nähern und voneinander getrennt
werden müssen, um. die Maschine passieren zu können. Ein anderes Beispiel ist das Vorhandensein eines Abstreifers oder
einer übergabestelle, die es erfordern, die nachfolgenden Gegenstände solange anzuhalten, bis sich die vorderen auf
den Anschlußteil des Förderers gelegt haben. Jeim. sich
derartige Aufstauungen bei den üblichen Rollenbahnen mit angetriebenen Rollen ergeben, wird durch die festliegenden,
aufgestauten Gegenstände ein erheblicher -^aufwiderstand auf
die Anlage ausgeübt, oind die Gegenstände schwer genug, die
angetriebenen Rollen zum Stillstand zu "bringen, so wird der dem Gurt mitgeteilte "'iderstand oder seine Spannung um ein
Vielfaches gesteigert. Dies spiegelt sich in "beträchtlicher Belastung des/furtantriebes eins chi ie 131 ich der Antriebsmaschine
wMer. Dadurch ergibt sich ein hoher Gurtverschleiß und das Auswechseln derartiger Gurte ist kostspielig.
Wenn darübsrhin die Drehung der angetriebenen xiollen nicht zum Stillstand gebracht wird, dann Iiönnen der Gurt und
der Antrieo sehr hoch belastet werden. Ferner führt die fortgesetzte Rotation der Sollen zu schwerwiegendem Verschleiß
und häufig selbst zu erheblicher Beschädigung der Gegenstände.
— 3 —
Die !feuerung schafft eine Vorrichtung, mittels deren die
Gegenstände seihst automatisch das i'reiborgan veranlassen,
die l'reibrolien freizugehen und diese hierbei gleichzeitig
als I'reiborgane außer Betrieb gesetzt ireräen. Dies
verhindert die Bildung einer hohen Belastung auf dem Antriebs organ und derart auch auf den zu seinem Antrieb be_
nötigten Übertragungseinrichtungen selbst dann, wenn eine große Anzahl blockierter Gegenstände auf dem Förderer ruhen
sollte. So wird der Rollenverschleiji und der Verschleiß
des u-'reiborgans und seines Antriebes wesentlich herabgesetzt.
Gleichzeitig wird die Möglichkeit der Beschädigung von Gegenstanden weitgehend ausgeschaltet.
Dieser Zv/eck wird ohne Einschränkung der Wirksamkeit des
Förderers als Sransporteinrichtung-err eicht. Die Vorrichtung
erlaubt sogar eine wesentlich bessere Überwachung der auf die Pollen ausgeübten Antriebskraft, v/eil der Gnvai;
oder das 'Ireiborgan in vollem Eingriff durch den von ihm auf die getriebenen Rollen ausgeübten Druck gehalten wird,
der genau in jeder der sich in einer Seihe hintereinander entlang dem förderer erstreckenden kurzen Zonen eingestellt
werden kann. Die Vorrichtung kann in einer Reihe von Fällen leicht auf vorhandene Anlagen angewendet "vradeii, ohne die
Wirksamkeit der Anlage oder ihre sicherheit zu beeinträchtigen
oder die Rollen abheben oder 'herausspringen" zu lassen,
wenn Personen oder Gegenstände zufällig zwischen das 'i'reiborgan und die angetriebenen Hollen geraten.
Die !Teuerung vermeidet die überwachung der Anlage von
Hand zur Verhinderung von Beschädigungen durch Aufstauung. Die Anlage arbeitet völlig automatisch durch höchst
einfache Vorrichtungen,, Diese sind dauerhaft und zuverlässig,
ferner werden sie insbesondere nicht durch ungünstige Arbeitsbedingungen wie Schmutz, Staub o.dgl. beeinträchtigt,
wie sie oft bei den Hinsatzbedingungeii derartiger
förderer angetroffen werden.
Diese und andere Ziele der feuerung werden anhand der
folgenden Beschreibungen und Zeichnungen erläutert?
In diesen ist
Pig. 1 ein Teilaufriß eines mit der neuerungsgemäßen
Vorrichtung versehenen Förderers,
Fig. 2 ein teilweise abgebrochener vergrößerter Aufriß der in 1"1Ig0 1 gezeigten Anlage,
3 ein vergrößerter Teilschnitt entlang der Linie IH-III der -«'ig. 2,
Mg. 4 eine vergrößerte, xoerspektivische Aufsicht eines
charakteristischen Steuerhebels für den An druclc,
' 5 " Mi
Fig. 5 eine vergrößerte E eil ansicht einer charakt±eristischen
Hollenachse,
S1Ig. 6 eine vergrößerte perspektivische Aussicht eines
Winkelhebels gemä,ß der feuerung,
Pig. 7 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines
-ßügelhsbels gemäiB der feuerung,
Fig. S eine I1 eil auf sieht auf einen charakteristischen
förderer, auf den sich die feuerung bezieht,
Pig, 9 ein Teilaufriß eines mit einer abgeänderten Ausführungsform
der feuerung versehenen Förderers,
Pig. 10 ein vergrößerter Heilschnitt auf der Linie X-X
der !ig. 9S
Pig. 11 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines in der Ausführungsform der ^'ig. 9 und 10 verwendeten
Schwinghebels^
Pig. 12 ein Seilschnitt des Förderers entlang der Linie
XII- XII der Fig. S, die jedoch den mit einer v/eiteren Ausführungsform der !Teuerung versehenen
Förderer zeigte
Pig, 13 ein "vergrößerter und teilweise abgebrochener Aufriß
entlang der gleichen linie ψΐβ in Pig. 12 und
stellt die gleiche abgeänderte Ausfuhrungsform der
-feuerung an einem Pörder-r dar.
Pig. 14 ein vergrößerter I: eil schnitt entlang der -f-dnie
XIV-XIV der Pig. 12,
Pig. 15 ein vergrößerter i'eilaufriß entlang der Linie
XY-XV der ü'ig. 12,
Pig. 16 ein vergrößerter Teilaufriß entlang der
XVl-XVI der Pig. 12,
Pig. 17 eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten
Ausführungsform eines Verankerungswinkels wie er in der Ausführungsform in Pig. 12 verwendet wird.
Zur Ausführung der Aufgaben und. Zwecke der !Teuerung ist
ein Rollenförderer mit angetriebenen Pollen vorgesehen.
Das Pörderbrett bestelrijfaus zwischen seinen Seitenwangen
liegenden Rollen. Bestimmte Rollen sind leicht über die restliehen Sollen des Pörderbettes angehoben und dienen
als Güastrollen. Die übrigen Pollen arbeiten 3.1s Treibrollen.
Unterhalb der die Oberfläche des -Förderers bildenden
Rollen liegt das allgemein als Gfurt dargestellte i'reib-
organ. Dieses i'reiborgan wird von unten gegen den -"-"-antel
der das -^'örderbett bildenden I'reibrollen mittels Druckrollen
gehalten. Die Druckrollen sind abwechselnd so angebracht;,
daß sie nach oben schwingen können. Die -^age
der Druckrollen wird durch ein® mit den ia.strollen verbundenes
Verbiiidungsge8tänge gesteuert derart, daß der
auf eine 'lastrolle durch einen über sie gleitenden Gegenstand
gerichtete Druck die Druckrollen nach unten ziehts
den G-urt abfallen läßt und so die !'reibrollen ausschaltet.
Das Verbinduiigsgestange ist so angeordnet, daß das Abschalten
der !Trelbrollen von dem Gurt oder dem rÜreiborgan
am einem in i'örderrichtung nach oben oder rückwärts der
durch den G-eg en st and herabgedrückten lastrolle gesehen
liegenden Punkt erfolgst. Dieser Vorgang setzt die betroffenen
!!reibrolle!! außer Betrieb, so daß ein auf ihnen liegender Gegenstand mangels einer auf ihn ausgeübten
Antriebskraft angehalten i¥ird„
In den Zeichnungen, besonders in -^ig. 8 bezeichnet 10
das ^örderbett. Das ^'örderbett 10 besitzt aus zwei Profilen
mit c-förmigen Querschnitt gebildete Seitenwandungen 11 s dei-en obere und untere beitenflanken nach außen vom
förderer abstehen. Die förderfläche des fettes 10 wird
durch eine Vj_e]_2ahl von quer über dem -^ett und im ?resentliehen
über seiner vollen Breite liegendeiiiLRollen 12 gebildet.
Die Rollen sind vorzugsweise in gleichen Abständen
voneinander entlang dem ^örderbett angeordnet. Jede der
Rollen 12 wird von der Achse 13 getragen, um welche sie frei drehbar ist. Die unden der Achsen 13 ragen aus
den Hollen&enden heraus und sind in senkrechte Schlitze
14 in den Seitenwangen eingesetzt (jFig.2). Torzugsweise
sind die Achsen 13 nicht rund, sondern wie dargestellt, sechseckig, damit sie gegen Drehung in den Schlitzen 14
festgehalten werden. Die Schlitze 14 sind durch die ö^erkante
der Seitenwangen 11 geöffnet, damit das "herausspringen"
der Sollen ermöglicht wird, falls ein Hindernis zv/ischen
sie und den ihre Unterseite berührenden Ü'urt oder das An-
triabsorgan geraten sollte. Diese besondere ^ollenausführung
und die Art ihrer Befestigung im ^'örderbett sind
beide bekannt.
Unterhalb der "1OlIeH 12 liegt das Antriebsorgan 15. Bei
der dargestellten besonderen Ausführung ist es ein Gfufit,
der im wesentlichen die gleiche Breite wie die ^ollen 2
aufweist. Ersiohtlicherv/eise kann bezüglich der feuerung
das 'Ireiborgan je nach Verwendungszwecke des Förderers
breit oder schmal sein. Das Obertrum des Antriebsorgans
15 wird von Druckrollen 16 getragen, die in Abstanden
entlang dem Förderer unter dem Gurt angebracht sind. In
der dargestellten besonderen Ausführung sind etwa, halb so viel Druckrollen 16 ais die Ji'örderf lache bildende
Rollen 12 angebracht. Die Ruckrollen 16 sind mit den Hollen 12 identisch und in der gleichen weise mit ihren Achsen
13a befestigt j indem sie durch einen im Schenkel der
Seitenwangen 11 eingelassenen Schlitz 14 a hindurchragen. Bei diesen förderern sind Vorrichtungen vorgesehen,
die die Druckrollen von unten gegen das Antriebsorgan 15 drücken, so daß das Antriebsorgan in zwangsläufigem
Singriff mit dem Mantel der Treibrollen 12 genanten wird.
Auf diese weise wird die Bewegung des Antriebsorgans 15
auf die zur Bewegung der Gegenstände über da.s ^örderbett
dienenden l'reibrollen 12 übertragen. Die besonderepiiierzu
benötigten Vorrichtungen bilden den Gegenstand der feuerung und werden im folgenden einzeln beschrieben.
Das !Dreiborgan.* ist endlos und läuft normalerweise über
eine passende, an jedem Ende des Förderers angebrachte
ümkehrtrommel. Es besitzt ein Rücklauftrum unterhalb der
Druckrollen 16, das bekannt ist und daher in den Zeichnungen nicht daxgestellt wurde, Sine der 'frömmeln, über die
das Antriebsorgan 15 läuft, wird durch irgendeine passende
Vorrichtung wie z.B. einen Elektromotor mit einem passenden untersetzungsgetriebe angetrieben. Dies ist ebenfalls
herkömmlich, bei dem vorliegenden Perderer wohlbekannt
und daher nicht dargestellt.
Ersichtlicherweise sind gewisse, die förderfläche bildende
Rollen meicht über die übrigen Rollen angehoben. Diese
Rollen sind die !Gastrollen 12a( 51Ig. 11).Die nicht derart
- 10
angehobenen Hollen 12 sind als Treibrollen vorgesehen. Das "Verhältnis von last- zu Treibrollen kann entsprechend
den angestrebten ".Wirkungen verändert werden. Bei den bevorzugten
in den Hg. 1,9 und 12 dargestellten Ausführungsformen ist jede vierte Solle eine Sastrolle 12a»
Die Tastrollen 12a sind drehbar auf den Achsen 13a befestigt,
die den Achsen 13 für die Hollen 12 mit Ausnahme
der später beschriebenen Hüten entsprechen. Jedes iände
der Achsen 13a, auf denen die lastrollen 12a angebracht
sind, besitzt einen flachen Hute 17 an seiner Unterseite (Pig.5). Der ^ut 17 bildet den Sitz des Hebels 18. Der
Hebel 18 ist im allgemeinen I-förmig, wie sich aus i'!ig.
ergibt. Br hat einen horizontalen Arm 19 und einen vertikalen
Arm 19a, sowie eine Bohrung 20 im Bereich der gegenseitigen Verbindung der beiden Arms 19 und 19· Das Jinde
des Armes 19a weist einen seitlich abgebogenen und in der Mitte durchbohrten Ansatz 21 auf. Der Hebel 18 ist
drehbar am Steg der Seitenwangen 11 mittels eines ^olzens
22 befestigt. (Pig. 1 und 2). i-i'icht dargestellte passende
Abstandsvorrichtungen sind zwischen der Stirnfläche oder Seitenwangen 11 und der innenfläche des Hebels 18 vorgesehen,
um den Hebel von der Stirnfläche der Seitenwangen im Abstand zu halten und seine Beeinflussung durch den
anderen einen Tei}, der Aufnahmevorrichtung für die JJruc]£-
rollen 16 bildenden Seil zu vermeiden. Der Bolzen 22
11 -
11 -
ist an oder leicht unter der Jibene der Achsen 13 "befestigt,
also wtwa in der Jlähe der Oberkante der Seitenwangen
11. Jeweils zwei der '-nebel 18 werden zur Aufnahme
jeder 'i'astrolle 12a, "benutzt und zwar ge einer an jedem
S der Achse 13a.
Die Druckrollen 16 sind paarweise angebracht. Die jede
der Druckrolle!! 16 aufnehmenden Achsen 13s/i"agen mittels
der Schlitze 14a durch die Seitenwangen 11 und sind mit einem Jlut 17 versehen, tischen den Achsen jeweils eines
Paares benachbarter Pollen 16 befindet sich der Bügel 30. Der ^ügel 3ü weist einen nach oben gerichteten und -in
der Mitte zwischen seinen beiden Enden liegenden Vorsprung 31 auf. (S1Ig. 2 und 3)» Der -0Ugel wird seinerseits
■vom Hebel 32 aufgenommen. Der Hebel 32 besitzt im allgemeinen
niEk± einen dreieckigen Umrißs wobei seine breite
oder Basiseite nach oben liegt. In einer der oberen Ecken
ist er mittels eines durch den Torsprung 31 des Bügels
geführten Bolzen 33 am Bügel 30 angebracht. Der .bolzen
ist sowohl im -^üge^ 30 wie auch im rlebel 32 durch eine
geeignete Ausbüchaang 34 geführt. Die Ausbüchsung 34
erlaubt die freie Drehbewegung der !eile gegeneinandir
und verhindert das Verklemmen beim Anziehen des Bolzens
An seiner anderen oberen ücke lsi; der Bügel 32 an dar
Seitenlange 11 mittels des Bolzens 35 befestigt. Wo der
12
- 12 -
Bolzen 35 durch, den Bügel 32 geführt ist, umgibt Um die
Ausoüchsung 36» die dem gleichen Zweck wie die Ausbüchsimg
34 um den Bolzen 33 dient. Hinter dem -^ügel 32 ist eines
der üblichen den -Bolzen 35 umgebenden DistanzrÖhrchen
angebracht. Der -Kigel 30 wird allein vom Bügel 32 getragen,
so daß eine Drehung des Bügels 32 um den Bolzen 35 eine
^ufwärtsbewegung des ^ügels 30 erzeugt» Ersi'chtlicherweise
wird ein Bügel£>a,aar 30 für jedes. Druckrollenpaa.r
16 verwendet, und zwar je eines an jeder Seite des Förderers. Das untere Snde des -Bügels 32 besitzt eine mit
einer Bohrung versehpne nach innen umgebogene Lippe
(fig.7). Ihr Zweck wird sich weiter unten ergeben.
Jeder der -0Ugel 32 ist an einem -^nde der Arme 18 durch
eine Zugstange 40 verbundene Die Zugstange 40 weist einen Kopf 41 auf, der sich gegen die förderfläche des Ansatzes
24 des Armes 18 stützt Lind gleitend durch die Bohrung
in der lippe 38 des Bügels 32 geführt ist. Hinter dem
Bügel 32 wird die Zugstange 40 von einem länglichen den Sästdruck steuernden "Überwurf umfaßt, dessen eines 33n.de
sich gegen die rückwärtige fläche der Lippe 38 und dessen
anderes Snde sich gegen die auf das ^nde der Zugstange
40 aufgeschraubte Abschlußmutter abstützt. Vor dem Bügel 32 ist ein den Anpreßdruck des Antriebs steuernder
Winkel 44 am unteren Steg der oeitenwange 11 befestigt.
-13 -
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Die Stange 40 ist; durch diesen hindurchgeführt und/gleitet
frei gegenüber dem Winkel 44. Hinter dem Winkel 44 weist die Zugstange die ünt e rl etge scheibe i$5 ■>
einen i'edersitzüberwurf 46 und eine "Druckfeder 47 auf. Das eine Bilde der
Druckfeder stützt sich auf den Überwurf 46 und das andere Ende gegen die Vorderfläche der Lippe 38 ab.
Der untere schenkel des Winkels 44 weist ein Langloch 48
(i'ig.4) auf j welches die Einstellung des Winkels 44 in
Längsrichtung der Zugstange 40 erlaubt. Die Längseinstellung des Winkels 4-t- legt durch die feder die Spannung fest j die wiederum die Größe des durch die Druckrollen 16 auf das Antriebsorgan 15 ausgeübten Druckes bestimmt.
Je weiter der Winkel rückwärts bewegt wird,, (das bedeutet wie in ^ig. 1 und 2 dargestellt nach links ) desto größer ist dieser Druck= Die Binsteilung der Schraube am Ende
der Zugstange 40 verändert die Höhe der Gastrollen 12a.
Längsrichtung der Zugstange 40 erlaubt. Die Längseinstellung des Winkels 4-t- legt durch die feder die Spannung fest j die wiederum die Größe des durch die Druckrollen 16 auf das Antriebsorgan 15 ausgeübten Druckes bestimmt.
Je weiter der Winkel rückwärts bewegt wird,, (das bedeutet wie in ^ig. 1 und 2 dargestellt nach links ) desto größer ist dieser Druck= Die Binsteilung der Schraube am Ende
der Zugstange 40 verändert die Höhe der Gastrollen 12a.
Aus Pig. 1 ist ersichtlich, daß die Arme 1g für eine !rastrolle
12a nicht an dem unmittelbar rückwärts anschließenden Bügel 32 angebracht sind, sondern erst an dem zweiten
Bügel 32 hinter dem üebel. Auf diese Weise läßt die Betätigung
der Druckrolle 12a nicht die unmittelbar rückwärts angeordneten l'reibrollen 12 ansprechen, sondern
die in bestimmter Entfernung nach rückwärts oder nach
hinten in -^örderriclatung gesehen angeordneten l^^eibrollen
die in bestimmter Entfernung nach rückwärts oder nach
hinten in -^örderriclatung gesehen angeordneten l^^eibrollen
14 -
-H-
12. !Diese Anordnung wird derart angewendet, daß das Herabdrücken
einer einzelnen Tastr,olle 12a das Antriebsorgan 15 nicht Ton den einen bestimmten auf dieser Tastrolle
ruhenden Gegenstand antreibenden Rollen abfallen, sondern daß es die Rollen freigeben läßt, die den nächst folgenden
hinter dem auf der Tastrolle liegenden G-egenstand antreiben. Die genaue Arbeitsweise der Vorrichtung wird
später beschrieben.
Die I1Ig. 9>
10 und 11 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Heuerung. Wirkungsmäßig entspricht die abgeänderte
Form der in den Fig. 1-7 dargestellten Ausführungsform. Baulich ist sie abgesehen von kleinen Unterschieden
die gleiche. Dementsprechend werden nur die baulichen Unterschiede .beschriebän.
Der Arm 18a ist dem Arm 18 weitgehend ähnlich, außer daß sein längerer unterer Schenkel zur Vermeidung der Beeinträchtigung
durch den Bügel 30a abgekröpft ist (Fig.ii). Der Bügel 30a (Fig.9) ähnelt dem Bügel 3O5 außer daß der
Vorsprung 31 fortfällt. Der Bügel 32a ist im allgemeinen I-förmig und wesentlich langer als der Bügel 32. Ir ist
drehbar an den Seitenwangen: ~11 an einem Punkt befestigt,
der nahezu in der gleichen vertikalen Ebene liegt wie der den Hebel 18a befestigende Bolzen 21. Wie der Hebel 18a
ist er abgekröpft, um Spielraum für den Bügel 30a zu
- 15 -
- 15 -
erreichen (Fig.10). Der Bügel 39a ist an dem kurzen, vorzugsweise
horizontalen Schenkel des Bügels 32a durch eine
Aufhängung 55 angebracht. Die Aufhängung 55 ist vorzugsweise leicht U-förmig im Querschnitt und ist drehbar an
einem Ende mittels einer Bohrung im Bügel 30a und am anderen Ende drehbar mittels einer Bohrung im Bügel 32a
angebracht. Segen Abgleiten von diesen Teilen wird sie durch eine einrastbare Endkappe 56 gesichert.
Der Bügel 32a mnd der Hebel 18a werden von der Stirnfläche
der Seitenwangen 11 durch Unterlegscheiben 57 (Fig.10) in geeignetem Abstand gehalten. Die freie Drehbarkeit
des Bügels und des Hebels um ihre jeweiligen Drehachsen wird durch die Ausbüchsungen 6§ erreicht.
Die Zugstangen 40 und ihre Anbringung an den verschiedenen Teilen der Konstruktion sind die gleichen mit Ausnahme
der Anbringung des das Anheben der Tastrollen steuernden Überwurfes 4-2, der sich vor dem Winkelhebel 18a und etwas
hinter dem Bügelhebel 32a befindet. Auch sind die Unterlegscheibe und der Überwurf zwischen der Feder 47 und
dem Winkel 44 weggelassen. Der Abstand zwischen den Tastrollen 12a und einem mit ihnen durch das Kupplungssystem
verbundenen Druckrollenpaar 16 ist der gleiche wie in Fig. 1. Das heißt, es ist an Druckrollen angebracht, die
vorzugsweise hinter den einzelnen Tastrollen in 3?örder-
- 16 -
- 16 - — 'Ir.
richtung gesehen, liegen. Wie sich vollständiger aus der
Darstellung der Arbeitsweise ergeben wird, ist das Arbeitsprinzip dieser Ausführungsform das Gleiche wie es
in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
Die Fig. 12 bis 16 zeigen eine andere nach dem gleichen
Arbeitsprinzip wie in Fig. 1 dargestellt, arbeitende Ausführungsform der Neuerung, außer daß die ganze die Druckmit
den Tastrollen verbindende Hebelvorrichtung zwischen den Seitenwangen 11 statt außerhalb derselben angebracht
ist. Die in dieser besonderen Ausführungsform verwendete Vorrichtung ist die gleiche wie in den Fig. 9»10 und 11
dargestellt. Deshalb werden nur die Abweichungen in der Ausführung beschrieben.
in Der Hebel 18b und der Bügel 32b sind mit den/Fig. 9
gezeigten identisch, außer daß ein längerer, vorzugsweise horizontaler Schenkel und eine Vergrößerung der Öffnung
durch welche sie drehbar gelagert sind, verwendet werden. Die Schenkel sind verlängert, damit diese Teile drehbar
um die Achse 13 der Rollen 12 gelagert werden können-.Damit
die Hebel 18b und die Bügel 32b um die nicht runden Achsen drehbar gelagert werden können, sind ferner die
Ausbüchsungen 70 vorgesehen. Der geeignete Abstand vom Steg der Seitenwangen 11 wird mittels Unterlagscheiben 71
eingehalten. Da die Stege der Seitenwangen 11 nach außen
- 17 -
, besitzen die Winkel 44a (Fig.17) eine seitlich
vorstehende Winkelfläche 72, wodurch sie einstellbar an der unteren Fläche des Fußsteges der Seitenwangen angebracht
werden können.
Arbeitsweise
Der Gurt oder das Antriebsorgan 15 wird angetrieben und in Bewegung gesetzt, wenn der Förderer in Betrieb genommen
wird. In der dargestellten besonderen Ausführung wird das Antriebsorgan entgegen den in den Fig. 1,2,9»
12 und 13 gezeichneten Pfeilen in Bewegung gesetzt. Die
Pfeile in diesen Figuren zeigen die Bewegungsrichtung
der Gegenstände auf dem ^örderer an, welche da es sich um einen Rollenförderer mit angetriebenen Rollen handelt,
der Bewegung des Antriebsorgans entgegengerichtet ist.
Befindet sich der Förderer im Normalzustand, ohne daß
auf ihn Gegenstände ruhen, so berührt das Antriebsorgan 15 die Unterseite jeder der Treibrollen 12, steht jedoch
mit den Tastrollen 12a nicht im Eingriff. Das Antriebsorgan wird mit den Treibrollen 12 durch die unterhalb
des Antriebsorgans liegenden und als aufwärts gerichtete Kraft wirkenden Druckrollen 16 im Eingriff gehalten,
um dieses gegen die Trxeibrollen 12 zu halten, obwohl sein Gewicht normalerweise den Gurt nach unten
- 18 -
- 18 - ■ fif
und aus dem Eingriff mit diesen -Sollen zieht.
Die Druckrollen 16 werden lediglich τοη den Bügeln. 30
oder im Fal}.e der in den I1Ig. 9 und 12 dargestellten
Ausführungen von den Bügeln 30a gehalten. Die Bügel werden nach oben durch die sich gegen das untere -Ende
des Bügelhebels 32 oder je nach Ausführungsform 32a oder
32b abstützenden !Federn 47 gepreßt. Wie in den I1Ig. 1,
2,9j 12 und 13 dargestellt, treiben die Federn 47 das
untere Ende des Bügels nach links, und haben dadurch
die Bügel so an, daß die Druckrollen 16 sicher gegen die Unterseite des Antriebsorgans 15 gehalten werden und
ihre Achsenenden 13a um einen leichten aber ausgeprägten Betrag über die oberen Enden der Schlitze aufgehoben werden,
in welchen sie liegen. Der Betrag des durch die Druckrollen 16 ausgeübten aufwärts gerichteten Druckes,
bestimmt den G-rad der Berührung oder die den Treibrollen
12 durch das Antriebsorgan 15 mitgeteilte Kraft. Der Betrag
um den die Druckrollen 16 nach oben gepreßt werden, wird durch den τοη den Federn 47 ausgeübten Druck bestimmt
und dieser wiederum wird durch die Lage der Winkel 44 oder 44a je nach Lage-des Falles bestimmt. Je weiter die
Winkel 44 nach links bewegt werden, umso größer ist der aufwärts gerichtete, durch die Druckrollen 16 ausgeübte
Druck. Ersichtlicherweise bewegen sich die Druekrollen 16 lediglich mittels der von den ledern 47 ausgeübten
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-19 - /ir
YorSpannkraft.
Zur gleichen Zeit zwingt der Druck der ledern 47, wie
dargestellt, die Zugstangen 40 nach links. Dies läßt die Hebel 17, 17a oder 17b je nach Lage des Falles ausschlagen,
so daß die Tastrollen 12a sich um einen kleinen aber ausgeprägten Betrag über die Oberfläche der Treibrollen
12 erheben. Hierbei werden die Tastrollen 12a von der Oberfläche des Antriebsorgans abgehoben. Die Hlhe, auf
welche d'ie Tastrollen 12a über der Oberflächenebene der Antriebsrollen 12 angehoben werden, kann durch Anziehen
oder Lösen der Schraube 43 am Bndä der Zugstange 40 eingestellt
werden. In dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Schraube am linken Ende der
Zugsp,ange 40 und im Falle der in den Fig. 9 und 12 dargestellten
Ausführungsbeispiel© ist sie am rechten Ende der Zugspange 40 angebracht. In der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform wird so die Lage der Zugspange gegenüber dem Winkel 44 verschoben, aber betrifft nicht die
durch die Federn 47 ausgeübte Spannung. Es berührt auch nicht die Lage der Druckrollen 16 aber bestimmt die
vertikale Lage der Tastrollen 12a, In der in den Fig. 9
und 12 dargestellten Ausführungsform verschiebt dies die Lage der Winkelhebel 18a έμ& oder 18b, bezüglich der
Zugstange, aber berührt nicht die Bügel 32a oder 32b.
Aus ^ig. 1 ist ersichtlich, daß der Förderer auf seiner
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lörderoberflache aufliegende Pakete A und B aufweist.
Es ist ferner ersichtlich, daß der vordere Gegenstand A auf einer der Tastrollen 12a ruht und diese herunter
gedruckt hat. Schließlich erkennt man, daß der nächst folgende Gegenstand B auf einer Tastrolle 12a aufruht;
die Tastrolle, auf welcher das Paket A ruht, ist herabgedrückt, aber hat die im Bereich des Paketes A liegende
den Gurt tragende Druckrolle 16 nicht betätigt. Jedenfalls sind die den Gurt unterhalb des Paketes B tragenden
Druckrollen 16 heruntergedrückt, lassen den Gurt abfallen und die Treibrollen 12 sowie die Tastrollen 12a
freigeben, auf welchen das Paket B ruht. Auf diese Weise
1 wird sich die Vorwärtsbewegung des Paketes fortsetzen,
aber das Paket B wird so lange stillstehen, bis das Paket A die Tastrollen 12a, auf welchen es ruht, freigegeben
hat. So wird die Vorwärtsbewegung des Paketes B verhindert,bis das Paket A die Tastrollen 12a, auf welchen es
wie in lig. 1 dargestellt, ruht, freigegeben hat. Ersichtlicherweise
werden die Pakete bei ihrem Vorrücken über das Pörderbett nacheinander eine Tastrolle 12a
nach der anderen herunterdrücken oder betätigen und hierbei andere Tastrollen freigeben, sodaß die Zone des
Ausrückens des Antriebsorgans 15 von den Tastrollen 12
den Förderer entlang hinter - diesen Paketen fortschreitet und sich von einer Gruppe Antriebsrollen 12 zur nächsten
fortbewegt, je nachdem eine Tastrolle 12a betätigt und
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eine andere freigegeben wird.
Wenn die lastrollen 12a durch einen auf ihnen ruhenden Gegenstand heruntergedrückt sind, werden sie mit dem
Antriebsorgan 15 in Barührung gebfacht. So werden sie
in diesem Augenblick zusammen mit den anderen Rollen 12 zu Antriebsrollen. In dieser Weise werden die Tastro^-len
12a während der Zeit in der sie heruntergedrückt werden, zu die Gegenstände über dem Förderer bewegenden Antriebsrollen.
Die vertikale Bewegung der Tastrollen 12a benötigt nur einen sehr kleinen Betrag, Deshalb brauchen sie nicht
über die Ebene der Treibrollen 12 so weit angehoben werden, daß sie die Vorwärtsbewegung der Gegenstände behinderten.
Das wird dadurch ermöglicht, daß eine sehr kleine vertikale Bewegung der Druckrollen 16 die Berührung oder
das Sreigeben der Treibrollen 12 durch das Antriebsorgan 15 bewirkt. In der JSTo rmal aus führung reicht eine vertikale
Bewegung von ca. 0,38 mm um vollständiges Freigeben der Tastrollen 12 durch das Antriebsorgan 15 zu bewirken.
Daher ist eine vertikale Bewegung der Tastrollen 13a von nur ca. 0,79 bis 1,58 cm zur Betätigung der neuerungsgemäßen
Vorrichtung ausreichend. Dieses Anheben der Tastrollen ist so gering, daß es die Arbeitsweise des-Förderers
nicht durch Behinderung der Vorwärtsbewegung der
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Gegenstände über seine Oberfläche "beeinträchtigt.
Die obige Beschreibung ist in gleicher Weise auf alle dargestellten Ausführungsformen der Neuerung anwendbar.
Deshalb wird eine ins einzelne gehende Beschreibung der Wirkungsweise der in den Fig. 9 bis 17 dargestellten
verschiedenen Ausführungsformen der Heuerung für unnötig gehalten, da sie oben bereits vollständig beschrieben
ist.
Das Prinzip des Äbtastens einzelner Gegenstände und der Benutzung einer von diesem Abtasten abhängige Vorrichtung,
um die Antriebskraft in einer hinter diesen Gegenständen liegenden Zone abzuschalten ist in der Neuerung eingeschlossen.
Die Zone des Abschaltens der Antriebskraft wandert mit den Gegenständen.
Ersichtlicherweise ermöglicht die Neuerung zum ersten ■Male Aufstauung und Vereinzelung auf einem Ro^lenfärderer
mit angetriebenen Rollen. Im Fall© einer Aufstauung entlastet
sie das Antriebsorgan 15 von der übermäßigen Belastung,
welche ihm mitgeteilt wird, wenn eine große Zahl von (Segenständen auf das FörSerbett geladen wird,
oder aus irgwnd einem Grunde -ihr-e._ Vorwärtsbewegung trotz
ununterbrochenen Arbeitens des Förderers verhindert wird.
Außerdem bringt die neuerungsgemäße Vorrichtung auto-
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matisch die Gegenstände in eine vorbestimmte Entfernung
voneinander, während sie über den Förderern bewegt werden. Diese Besonderheit wird als Vereinzelung bezeichnet
und hat viele Anwendungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Förderer. Dies ist besonders wünschenswert, wo die
Gegenstände einer Bearbeitungsstelle oder einer Maschine auf Förderern zugeteilt werden, auf welchen sie bearbeitet
werden sollen. Z.B. wird die neuerungsgemäße Vorrichtung dort, wo die Gegenstände einzeln gewogen, gestempelt
oder verschlossen oder sortiert werden sollen, um sie in eine von mehreren Förderrichtungen auzuleiten,
die Gegenstände einer nach dem anderen einer solchen Bearbeitungsstation zu führen, wobei automatisch ein
Zwischenraum zwischen den Gegenständen4rzeugt wird, so
daß die Anlage an der Bearbeitungsstelle jeden einzelnen Gegenstand ohne Behinderung durch einen direkt auf ihn
folgenden Gegenstand bearbeiten kann. Weiterhin wird durch das Vereinzeln der Gegenstände auf dem Förderer die
Beschädigung der in eine AufStauungszone geratenen Gegenstände
in Folge des Aufeinanderprallens eines Gegenstandes gegen den anderen unter fortgesetzter Vorwärtsbewegung
durch den Förderer vermieden. Diese Besonderheit ist dort besonders wichtig, wo die Gegenstände schwer sind wie
etwa bei mit Flüssigkeitsbehältern gefüllten Pappkartdms.
Dies sind aber nur ein paar der zahlreichen Vorteile, die durch die Verwendung der Heuerung erreicht werden.
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Ä/
Eine bevorzugte Ausführungsform der Feuerung und zwei abgeänderte Ausführungsformen sind'clargestellt und be»-
schrieben worden. Ersichtlicherweise können auch andere Ausführungsformen der feuerung innerhalb ihrer Lösungsprinzipien vorgenommen werden. Es werden alle diese
Ausführungen, welche die Lösungsprinzipmen der feuerung
einschließen als in den anschliessenden Ansprüchen eingeschlossen betrachtet, ohne Rücksicht darauf ob diese in
ihrer Sprache anderes ausdrucken.
Ansprüche;
25 -
. 15G 272-7.3.63
Dipl.-Ing. R. H. Bahr Dipl.-Phys. E. Betzier PATENTANWÄLTE
Bankkto. Dresdner Bank AG Herne _ Postscheckkonto: Dortmund 55868
tPernspr.: H e r η e 5 09 30 u. 515 62
elegrammansdirift: Bahrpatente
Hernewestfalen
1O 745 B/Gr,
in der Antwort bitte anzugeben
AMU i w . 15. Maß 1S83
469 Herne i.W., den
Freiligrathstraße 19 Postfach 140
1. Aus einer Yielzahl von durch ein umlaufendes Antriebsorgan angetriebenen umlaufenden, eine !förderfläche für
feste Gegenstände bildender Treibrollen, die durch Drukrollen
in Eingriff mit dem Antriebsorgan gehalten werden, bestehende Rollenbahn, gekennzeichnet durch unterhalb
des Antriebsorgans vertikal beweglich angeordnete Trag-Torrichtungen für dieses, die das Antriebsorgan mit den
umlaufenden Druckrollen im Antriebseingriff halten und
durch Tastvorrichtungen zur Feststellung des Vorhsoäenseings
eines Gegenstandes auf der förderfläche, die4it den Tragvorrichtungen zusammenwirken und bei Torhandensein
eines Gegenstandes auf dem Förderer die dort befindliche Tragvorrichtung und damit auch den entsprechenden,
von ihr getragenen Teil des Antriebsorgans vor "bzw. hinter dem Gegenstand absenken und derart die Treibrollen
freigeben.
2. Rollenbahn nach Anspruch 1, dandurch gekennzeichnet, daß
— 2 —
Claims (1)
- die Tastvorrichtungen in Förderrichtung gesehen hinter den ihnen zugeordneten Tragvorrichtungen angeordnet sind.3. Rollenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß eine Vielzahl von Tra^vorrichtungen und Tastvorrichtungen im Abstand voneinander über die länge des Förderers verteilt angeordnet sind und jede Tastvorrichtung mit einer in ^örderrichtung gesehen von ihr angeordneten Tragvorrichtung zusammenwirkt.4. Förderer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Treibrollen als Tastrollen wirken und die restlichen Treibrollen mit ihnen in einer gemeinsamen Ebene liegen,wobei die Tastrmllen normalerweise über diese Ebene angehoben sind, um von auf der förderfläche transportierten Gegenständen niedergedrückt zu werden und hierbei das Antriebsorgan in es von den Treibrollen lösendem Sinne zu betätigen.5. förderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Druckrollen in mit Tastrollen zusammenwirkenden Tragvorrichtungen angebracht sind.6. Förderer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtungen die einzige Auflage des Antriebsorgans unterhalb der Treibrollen bilden.fßι 7. förderer nach Ansprueli 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtungen unabhängig voneinander arbeiten und ge eine Tastrolle je einer Tragvorrichtung zuge- * ordnet ist.8. Förderer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan aus einem flexiblen G-urt bästeht, der sich zwischen einem gegen die Treibrollen gepreßten Bereich und einer in ihrer abgesenkten lage befindlichen Tragvorrichtung derart durchbiegt, daß die oberhalb der abgesenkten Tragvorrichtung vorhandenen Treibrollen freigegeben werdan.dsr ursps ^PA 156272-7.3i3tr/^ ■-J &l,«3 Vifo*tt--fesfiilh''lhotiΣ> Ιr-". ■ lL1e> 3| 'iz'ν»4Λ :,Ό '
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