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DE1275949B - Sammelfoerderer - Google Patents

Sammelfoerderer

Info

Publication number
DE1275949B
DE1275949B DER35269A DER0035269A DE1275949B DE 1275949 B DE1275949 B DE 1275949B DE R35269 A DER35269 A DE R35269A DE R0035269 A DER0035269 A DE R0035269A DE 1275949 B DE1275949 B DE 1275949B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
control ring
spring
clutch
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER35269A
Other languages
English (en)
Inventor
Maynard J Degodd
Carmelo A Dimaggio
William P Hidden
Donald A Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rapids Standard Co Inc
Original Assignee
Rapids Standard Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rapids Standard Co Inc filed Critical Rapids Standard Co Inc
Publication of DE1275949B publication Critical patent/DE1275949B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles
    • B65G47/268Accumulating articles by means of belt or chain conveyor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Sammelförderer Die Erfindung betrifft einen Sammelförderer mit einer das zu fördernde Stückgut tragenden Förderbahn und einem dauernd umlaufenden endlosen Antriebsmittel, das auf beweglichen Tragrollen gelagert ist und mit diesen abschnittsweise in zwei Stellungen verbringbar ist, wobei in der ersten Stellung ein Antrieb des Fördergutes in dem zugehörigen Abschnitt erfolgt und in der zweiten Stellung der Antrieb des Fördergutes unterbrochen ist, und mit in der Förderbahn angeordneten, vom Fördergut betätigbaren Tastgliedern, die Betätigungsvorrichtungen zum Verschieben der Tragrollen des Antriebsmittels jeweils in dem Abschnitt steuern, der hinter dem zugehörigen Tastglied liegt.
  • Bei bekannten Sammelförderern dieser Art (britische Patentschrift 873 033 und USA.-Patentschrift 3012652) bewegen die Tastglieder direkt die Betätigungsvorrichtungen zum Verschieben der Tragrollen des Antriebsbandes. Das Gewicht der Gegenstände dient hierbei als Energiequelle zur Auslösung der Zwangsbewegung des Antriebsbandes. Dies hat jedoch den Nachteil, daß ein Gegensatz zwischen den Zweckbestimmungen der Taster und den das Antriebsband aufnehmenden Betätigungsvorrichtungen besteht. Haben die Gegenstände etwa gleichförmige Abmessungen und gleiches Gewicht, so entsteht diese Schwierigkeit nicht. Sind sie jedoch weitgehend unterschiedlicher Abmessung und verschiedenen Gewichtes, muß die zur Abstützung des Antriebsbandes in seiner die Gegenstände antreibenden Stellung benötigte Kraft so bemessen sein, daß die Bewegung der schwersten geförderten Gegenstände sichergestellt ist.
  • Da die Tastglieder das Antriebsband aus dieser Stellung mechanisch verschieben müssen, muß diese Energie völlig durch das Gewicht der die Tastglieder betätigenden Gegenstände aufgebracht werden. Dies hat zur Folge, daß bei kleinen oder leichten Gegenständen diese Energie größer sein kann als die, welche die Gegenstände zu liefern vermögen, so daß leichtere Gegenstände auf den Tastgliedern hängenbleiben.
  • Das Abtasten der Gegenstände kann aber auch durch eine andere, ein Signal erzeugende Vorrichtung, beispielsweise durch die Unterbrechung eines Lichtstrahles oder das Ausrücken eines elektrischen Schalters erfolgen. Hier wird eine Hilfsvorrichtung, beispielsweise ein Motor, ein Luftzylinder oder ein Elektromagnet vorgesehen, um die Bewegung des Antriebselements zu erzeugen. Diese Hilfsvorrichtungen sind teuere Einheiten und erfordern zusätzliche Energie, beispielsweise elektrische Energie oder eine Druckluftleitung.
  • Zur Betätigung von Abwurfeinrichtungen ist es bereits bekannt (französische Patentschrift 1 264 667 und österreichische Patentschrift 203 955), die Antriebsenergie des Förderers zum Antrieb zu verwenden. Hierbei werden die geförderten Gegenstände in seitlicher Richtung vom Förderband durch einen schwenkbaren Abstreifarm abgeschoben. Die Abnahme der Energie erfolgt entweder mit einem in eine Kette des Förderers eingreifenden Zahnrad und eine elektromagnetisch betätigbare Schaltkupplung oder über ein ein gewisses Stück vom Förderer mitnehmbares Element.
  • Es ist auch bereits bekannt (USA.-Patentschrift 2964163), bei der Benutzung der Energie des Antriebselements zur Betätigung einer Abwurfvorrichtung die Leistungsübertragung von dem antreibenden Element auf die Abwurfvorrichtung dadurch zu unterbrechen, daß ein kontinuierlich mit dem antreibenden Element erfaßtes und durch dieses gedrehtes Rad in Kombination mit einer elektromagnetisch betätigbaren Eintourenkupplung verwendet wird. Die Eintourenkupplung verbindet hierbei die Antriebswelle der Abschiebevorrichtung bei Betätigung eines Schalters durch das Fördergut für eine Umdrehung mit dem Antriebselement der Fördervorrichtung, wobei das Fördergut von dem Förderband abgeschoben wird. Hierdurch wird aber das Problem bei Sammelförderern nicht gelöst. Die bekannten Einrichtungen zeigen nicht, wie man die Energie des Antriebsmittels zur Verschiebung seiner Lage ausnutzen kann und so lange wie nötig das Antriebsmittel in der verschobenen Lage halten kann, in der auf die geförderten Gegenstände keine Förderenergie aufgebracht wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Sammelförderers, bei welchem die Vorrichtung, welche den Vorschub der geförderten Gegenstände unterbricht, zu ihrer Betätigung die Energie des Antriebsmittels selbst benutzt. Die Verschiebung des Antriebsmittels zwischen der antreibenden und nicht antreibenden Stellung soll von den geförderten Gegenständen selbst ausgelöst und durch eine Kupplung gesteuert werden, ohne von diesen eine wesentliche kinetische Energie zu verlangen, so daß das Funktionieren der Sammelvorrichtung nicht von der Masse oder Größe der Gegenstände abhängig ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Sammelförderer der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Tastglied eine Einrückvorrichtung für eine Kupplung betätigt, die zwischen einer vom dauemd umlaufenden Antriebsmittel gedrehten Antriebsrolle und der Betätigungsvorrichtung zum Verschieben der Tragrollen des Antriebsmittels angeordnet ist, und daß die Betätigungsvorrichtung einen drehbaren Nocken aufweist, der einen mit der schwenkbar gelagerten Tragrolle verbundenen Hebel gegen die Kraft einer Feder verschwenkt.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Sammelförderers ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine axial wirkende Klemmkupplung ist, die von der Einrückvorrichtung jeweils für eine halbe Umdrehung des Nockens einrückbar ist.
  • Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Kupplung einen Steuerring zwischen einer Antriebsscheibe und einer Abtriebsscheibe auf, wobei die Abtriebsscheibe eine Ausnehmung mit abnehmender Tiefe zum Eingriff eines in einer Öffnung des Steuerringes geführten Kupplungselements aufweist, und der Steuerring mit mindestens einem Anschlag versehen ist. Vorteilhafterweise ist das Kupplungselement eine Kugel.
  • Es sind bereits Klemmkupplungen bekannt (deutsche Patentschrift 911 563), welche eine Antriebswelle so mit einer laufenden Welle kuppeln, daß sie nach einer Umdrehung wieder stillgesetzt wird (Eintourenkupplungen). Die bekannte Kupplung wirkt radial. Als Kupplungselemente dienen Kugeln, die in einem Käfig sitzen, der mit einem Anschlag versehen ist. Der Anschlag wirkt mit einem steuerbaren Gegenanschlag zusammen. Nach Lösen des Gegenanschlag! kann der Kugelkäfig und damit auch die Abtriebswelle eine Umdrehung ausführen. Für einen Sammelförderer ist diese Kupplung nicht ohne weiteres verwendbar, da hier die Abtriebswelle sowohl beim Betätigen des Tastgliedes und damit der Einrückvorrichtung als auch beim Loslassen des Tastgliedes eine halbe Umdrehung ausführen muß.
  • Um diese Wirkung zu erzielen, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung die Einrückvorrichtung durch eine federbelastete schwenkbare Platte mit zwei den Steuerring der Kupplung umgreifenden Anschlagnasen und einer vom Tastglied betätigbaren Anschlußstange gebildet.
  • Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen erläutert; es zeigt F i g. 1 eine Teilaufsicht auf einen Förderer nach der Erfindung, F i g. 2 eine teilweise Schnittansicht längs der Linie 11-lider Fig. 1, F i g. 3 eine Schnittansicht längs der Ebene E-III der Fig. 1, F i g. 4 eine teilweise Schnittansicht längs der Ebene IV-IV der F i g. 3, F i g. 5 eine der F i g. 4 entsprechende Ansicht mit dem Unterschied, daß die das Antriebselement aufnehmende Einheit in abgezogener oder abgesenkter Stellung gezeichnet ist, Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht des Antriebs und der Kupplung der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Einheiten, Fig. 7 eine etwas schematische Aufsicht einer Anwendung der Erfindung auf einen Rollenförderer, F i g. 8 eine schematische Schnittansicht längs der Linie XIII-XIII der F i g. 7, Fig. 9 eine vergrößerte perspektivische auseinandergezogene Ansicht einer Kupplung, wie sie gemäß der Erfindung verwendet wird, Fig. 10 eine vergrößerte Ansicht der in ausgerückter Stellung dargestellten Kupplung, F i g. 11 eine vergrößerte Ansicht der in die Kuppelstellung eingerückten Kupplung, F i g. 12 eine Schnittansicht längs der Linie XVII-XVII der F i g. 10.
  • F i g. 13 eine Schnittansicht der Kupplung in der Ebene der Stirnseite der angetriebenen Platte.
  • Gemäß den Zeichnungen und insbesondere nach den F i g. 1 und 2 weist der dargestellte und in an sich bekannter Weise ausgebildete Förderer 1 Seitenschienen oder durch Achsen 3 miteinander verbundene Gerüstteile 2 auf. Auf den Achsen sind in zweckentsprechenden Abständen die Gegenstände tragende Räder 4 drehbar gelagert. Die Räder 4 bilden eine Gegenstände aufnehmende und fördernde Fläche.
  • Parallel zu den Gerüstteilen 2 und nach innen von diesen versetzt, befinden sich zwei parallele Verstärkungsbügel 5. In der Mitte des Förderers ist als angetriebenes Antriebsmittel ein Riemen 6 angeordnet. Ein abgebrochener Teil des Obertrums 7 dieses Riemens ist auf der rechten Seite der F i g. 1 und 2 dargestellt, und ein abgebrochener Teil des unteren oder Rücklauftrums 7 a ist auf der linken Seite der F i g. 1 und 2 gezeichnet. Der Riemen läuft über nicht dargestellte Umlenkscheiben an jedem Ende seines Trums und wird durch eine an sich bekannte Antriebsanlage angetrieben.
  • In Abständen längs des Förderers ist das Obertrum 7 des Antriebselements auf Tragrollen 10 abgestützt. Die Tragrollen 10 sitzen auf Aufhängungen 11, welche ihrerseits auf den Achsen 3 schwenkbar angebracht sind (F i g. 1, 2, 4 und 5). Diese Aufhängungen werden von einer Feder 12 in ihre angehobene Stellung gedrückt. Die Aufwärtsbewegung der Aufhängungen unter dem Druck der Feder 12 begrenzt die Berührung des Endes der Aufhängungen mit der benachbarten Achse 3 (F i g. 4). Die Aufhängungen 11 können arbeitsmäßig voneinander unabhängig oder zur gleichzeitigen Betätigung mit geeigneten mechanischen Lenkern zusammengeschlossen sein.
  • An den Achsen 3 hängen in gleichen Abständen längs des Förderers Betätigungsvorrichtungen 15, von denen jede eine Rahmenanordnung 20 aufweist. Das untere Ende jeder Rahmenanordnung trägt eine Achse 21, welche drehbar eine Riementragscheibe 22 aufnimmt. Die Achse 21 ist in senkrechten Langlöchern im Rahmen gelagert, so daß sie sich senkrecht verschieben kann. Die Welle 21 wird in ihre obere Stellung durch eine Feder 23 an jedem ihrer Enden gedrückt. Die Riementragscheiben 22 liegen unterhalb des Rücklauftrums 7 a des Riemens und stützen dasselbe ab. Sie pressen das Rücklauftrum des Antriebsriemens nach oben gegen das Treibrad 24, das seinerseits drehbar auf der Achse 25 angebracht ist. Die Achse 25 ist in der Rahmenanordnung 20 drehbar gelagert. Gemäß der dargestellten Ausführungsform weist der Antriebsriemen eine mittlere Rippe auf, welche in einer mittleren Umfangskerbe 24 a des Treibrades 24 läuft.
  • Wie im einzelnen in F i g. 6 dargestellt, befindet sich neben dem Rad eine Kupplung 30 mit einer an der Welle 25 befestigten Abtriebsscheibe 31, die bei ihrer Drehung die Drehung der Welle bewirkt. Am Rad ist eine Antriebsscheibe 32 angeordnet. Zwischen der Antriebsscheibe 32 und der Abtriebsscheibe 31 befindet sich ein Steuerring 33, welcher, wie nachfolgend noch näher erläutert wird, die Kupplung 30 ein- oder auskuppelt. Außerdem ist auf der Welle ein Nocken 34 mit einem radial vorragenden Finger 35 angebracht. Der Nocken 34 dreht sich mit der Welle 25, wenn die Welle von der Kupplung in Drehung versetzt wird. Der Nocken dient zur Bewegungsübersetzung.
  • An der Rahmenanordnung 20 ist ferner eine Stange 36 befestigt. Auf der Stange 36 sitzt eine verschwenkbare Platte 37. Ein Ende der Platte 37 ist gegabelt und weist zwei Anschlagnasen 38 und 38 a auf. Die Anschlagnasen 38 und 38 a fluchten in der Senkrechten und sind so angebracht, daß sie den radial vorstehenden Anschlag 39 auf dem Steuerring 33 für die Kupplung erfassen können. Die verschwenkbar auf der Stange 36 angebrachte Platte 37 kann die Anschlagnasen 38 und 38 a senkrecht verschieben.
  • Die Anschlagnasen 38 und 38a weisen solchen Abstand auf, daß, falls eine von ihnen in eine Stellung verbracht wird, in der sie dem Anschlag 39 anliegt, die andere hinreichenden Abstand vom Steuerring 33 hält, so daß der Anschlag 39 an der anderen Anschlagnase vorbeiläuft. Wird die Platte 37 senkrecht verschwenkt, so bewegen sich deshalb abwechselnd die Anschlagnasen 38 und 38 a in die Stellung, in der sie dem Anschlag 39 anliegen.
  • Unterhalb der Stange 36 weist die Platte 37 einen Querfiansch 40 auf. Eine Anschlußstange 41 verläuft durch den Flansch und ragt stromabwärts des Förderers bis zu einer Tastglieder 43 abstützenden Aufhängung 42 vor. Stromabwärts vom Flansch 40 sitzt ein Anschlag 44 auf der Anschlußstange 41, und zwischen ihm und dem Flansch 40 der Stange ist eine Feder 45 um die Stange geführt. Auf die stromaufwärtige Seite des Flansches 40 stützt sich eine Drehfeder 46 ab, die zwischen ihren Enden um die Stange 36 geschlungen ist. Das andere Ende der Drehfeder 46 ist an einem an der Rahmenanordnung 20 befestigten Zapfen 47 angebracht.
  • Die Tastglieder 43 sind seitlich auswärts vom Antriebsmittel 6 im Abstand angeordnet und werden in angehobener Stellung so gehalten, daß ihre Oberseiten oberhalb der durch die Oberseiten der Räder 4 und der Oberseite des vorwärtigen Trums 7 des Antriebsmittels 6 gegebenen Förderfläche stehen. Die die Tastglieder aufnehmende Aufhängung 42 ist auf einer der Achsen 3 verschwenkbar angebracht. Läuft ein Gegenstand über die Tastglieder, so drückt er diese auf die Höhe der Förderfläche. Diese Bewegung verschwenkt die Aufhängung 42 und verschiebt die Anschlußstange 41 nach rechts, wie in den F i g. 4 und 5 dargestellt. Dadurch verschiebt sich nunmehr die Platte 37 aus der in F i g. 4 dargestellten Stellung in die in F i g. 5 gezeichnete Lage.
  • Die Feder 45 ist schwächer als die Drehfeder 46.
  • Wenn die Anschlußstange 41 nach rechts verschoben wird, wird die Feder 45 zunächst teilweise zusammengepreßt und hierauf die Feder 46 überwunden, was die Bewegung der Anschlußstange 41 zur Verschwenkung der Platte 37 nach aufwärts in die in F i g. 5 dargestellte Stellung ermöglicht. Diese Anordnung ist möglich, weil die Gesamtbewegung der Platte 37 sehr klein ist. Sollte die Anschlußstange 41 weiter nach rechts verschoben werden, nachdem die Platte 37 ihren Stellweg durchlaufen hat, so wirkt die Feder 45 als Überlastsicherung und ermöglicht dies ohne Beschädigung der Vorrichtung.
  • Die Drehfeder 46 führt die Platte 37, die Anschlußstange 41 und die Aufhängung42 in ihre Normalstellung bei Entlastung der Tastglieder 43 automatisch zurück. Da diese Vorrichtung relativ leicht ist, kann die Drehfeder46 vergleichsweise schwach sein und ermöglicht es den Tastgliedern 43, bei Aufbringung sehr geringer Belastungen niedergedrückt zu werden.
  • Ferner kann, da eine nur sehr geringe Energie zur Verschiebung der Platte 37 erforderlich ist, das Tastsystem hochgradig empfindlich eingestellt werden.
  • Die Platte 37 stellt zusammen mit der zugeordneten Anlage, welche die Verschiebungen in die Plattenstellung ermöglicht, eine Einrückvorrichtung für die Kupplung dar.
  • Die Aufhängung 11 weist einen nach unten stehenden Hebel 50 auf. Der Hebel 50 besitzt einen mit dem Nockenfinger 35 zusammenwirkenden gekröpften Teil 51. Wie in F i g. 4 dargestellt, verschwenkt die Feder 12 die Aufhängung 11 in ihre angehobene Stellung, wenn der Nockenfinger 35 vom Hebel 50 abgezogen ist. Dadurch bewegt sich der Hebel 50 nach oben in die Berührungsstellung mit der rückwärtigen oder kleinen Seite des Nockens 34. Wird jedoch der Nockenfinger 35 in eine Stellung verdreht, in der er auf den Hebel weist, preßt er den Hebel nach außen, bis der Nockenfinger in der Kröpfung 51 liegt (F i g. 5). Die Schwenkung des Hebels 50 nach rechts, wie in F i g. 5 dargestellt, senkt die Aufhängung 11 und den Antriebsriemen in eine Lage ab, in der er die Gegenstände nicht berührt. In dieser Lage wird keine Antriebsenergie auf die auf den Rädern 4 aufliegenden Gegenstände übertragen. Gleichzeitig können weitere Aufhängungen und die ihnen zugeordneten, den Riemen aufnehmenden Räder durch Anschluß weiterer Aufhängungen an die abgesenkte Aufhängung 11 über geeignete Lenker abgesenkt werden.
  • Die F i g. 7 und 8 verdeutlichen die Anwendung der Erfindung auf einen schweren Rollenförderer. In diesem Fall berührt das Obertrum 7 des Riemens 6 statt unmittelbar die Gegenstände, die Unterflächen der die Fördererfläche bildenden Rollen 80. Das Obertrum 7 des Riemens liegt in Abständen auf verschwenkbar federnden Aufhängungen 11 angeordneten Rädern 10. Diese Aufhängungen werden ihrerseits angehoben und abgesenkt durch Betätigungsanordnungen 81, die den in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellten Vorrichtungen entsprechen. Diese werden wiederum vom unteren oder Rücklauftrum 7 a des Antriebselements angetrieben.
  • Da die Gegenstände in umgekehrter Richtung, wie durch den Pfeil in F i g. 8 angegeben, vorgetrieben werden, sind die Tastelemente 82 auf der gegenüberliegenden Seite der Betätigungsanordnung 81 angebracht. Dies erfordert auch die Anbringung der Platte 37 auf der gegenüberliegenden Seite der Anordnung 81, auf der sie an die ihr zugeordneten Tastelemente 82 angelenkt ist. Die Tastelemente sind drehbar auf einer geeigneten Stange 84 angebracht. Wenn ein Gegenstand über den Förderer läuft, drückt er deshalb eines der Tastelemente 82 nieder und betätigt die Kupplung der angeschlossenen Betätigungseinrichtung 81, die das Obertrum 7 des Antriebselements so weit abfallen läßt, daß es die Rollen 80 in dem betreffenden Bereich freigibt. Dadurch entsteht ein Bereich ohne Antriebsenergie. Eine solche Zone ist auf der linken Seite der F i g. 8 dargestellt. Wie in F i g. 8 angegeben, können zwei oder mehrere, den Riemen abstützende Aufhängungen 11 zur gleichzeitigen Betätigung mittels einer einzelnen Betätigungsanordnung 81 aneinander angelenkt sein.
  • Die Fig. 9 bis 13 verdeutlichen eine besondere Ausbildung der in den Ausführungsformen nach den F i g. 4, 5 und 6 benutzten Kupplung 30. Nach F i g. 9 besteht zunächst die Kupplung aus einer Antriebsscheibe 32, einem Steuerring 33 und einer Abtriebsscheibe 31. Die Antriebsscheibe 32 weist einen ringförmigen, auf einer Seite vorstehenden Kragen 92 auf.
  • Der Kragen 92 besitzt im wesentlichen verminderten Durchmesser, sitzt innen und wirkt als Lager für einen Steuerring 33. Der Steuerring 33 ist allgemein ringförmig mit einer mittleren Öffnung93 von solchem Durchmesser, daß zwischen ihm und dem Kragen bei Drehung der Antriebsscheibe 32, während der Steuerring festgehalten wird, keine Verbindung besteht.
  • Der Steuerring 33 weist einen radial vorstehenden Anschlag 39 auf, wodurch seine Drehung oder Nichtdrehung steuerbar ist. Man erkennt, daß für den Fall der Notwendigkeit zusätzlicher Steuerungszeitpunkte während jeder Drehung mehr als ein Anschlag 39 auf dem Steuerring ausgebildet werden kann.
  • Neben dem Anschlag 39 weist der Ring eine seitliche Öffnung94 auf, welche durch den Steuerring von einer Seite zu einer anderen verläuft. In dieser Öffnung liegt ein Kupplungselement 95, das aus einer Kugel von gehärtetem Stahl besteht. Diese sitzt lose in der Öffnung 94. Ihr Durchmesser ist größer als die Dicke des Steuerringes 33, und sie ragt leicht über jede Seite des Steuerringes hinaus.
  • Neben der der Antriebsscheibe 32 gegenüberliegenden Stirnseite befindet sich eine Abtriebsscheibe 31.
  • Die Abtriebsscheibe 31 weist eine zugespitzte Ausnehmung 96 an ihrer neben dem Steuerring 33 liegenden Stirnseite auf. Die Ausnehmung 96 läuft aus ihrer maximalen Tiefe in Antriebsrichtung auf Null ab.
  • Die gleiche Stirnseite weist außerdem eine mittlere Gegenbohrung 97 (F i g. 12) zur Aufnahme der Feder 98 auf. Die Feder besitzt ein radial vorstehendes Ende 99, das sich auf eine Endwand 100 der Ausnehmung 96 abstützt. Das andere Ende der Feder weist eine seitlich vorstehende Öse auf, welche in die Öffnung 94 ragt und hinter dem Kupplungselement 95 liegt.
  • Die Feder preßt das Kupplungselement in die Drehrichtung der Antriebsscheibe 32. Zwischen den Enden 99 und 101 sitzt die Feder in der Gegenbohrung 97 und ist um die Welle 102 gelegt, welche die Kupplungsanordnung zusammenhält. Die Antriebsscheibe 32 oder die Abtriebsscheibe 31 können für sich oder auch nicht auf der Welle 102 befestigt sein. Ist die Antriebsscheibe 32 auf der Welle befestigt, so wird die Welle zur Energiequelle, und die restliche Anordnung ist auf der Welle frei drehbar. Wird die Abtriebsscheibe 31 auf der Welle befestigt, so dreht sich die Welle lediglich bei gekuppelter Kupplung.
  • Die Antriebsscheibe 32 kann an irgendeine zweckmäßige, eine Drehbewegung liefernde Kraftquelle angeschlossen werden, und die Abtriebsscheibe 31 läßt sich an irgendeiner passenden Vorrichtung zur Verarbeitung der von der Kupplung aufgenommenen Drehbewegung anschließen.
  • Der Steuerring 33 liegt zwischen der treibenden und der getriebenen Scheibe. Für ihn ist hinreichend Spiel vorgesehen, um eine Mitnahme einer der Scheiben zu vermeiden. Deshalb ist er zwischen diesen frei drehbar, jedoch der auf ihn infolge der Tatsache, daß er von dem dauernd umlaufenden Kragen 92 abgestützt ist, übertragenen Reibkraft ausgesetzt.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung ist am besten aus den Fig. 9 und 11 zu ersehen. Wenn der Steuerring 33 gegen Drehung durch eine feste Vorrichtung 103, an der der Anschlag 39 anliegt, festgehalten wird, wird das Kupplungselement 95 im weiteren Teil der Ausnehmung 96 gehalten, in welchem sein Durchmesser so groß ist, daß es keinen Kupplungseingriff mit der geneigten Wandung der Ausnehmung herstellt. Die Antriebsscheibe 32 dreht sich daher weiter, ohne daß eine feste Verbindung zwischen ihr und der Abtriebsscheibe 31 besteht, und ihre Bewegung wird nicht auf das getriebene Teil übertragen. Der leichte Reibungsschluß zwischen dem Steuerring 33 und der Antriebsscheibe 32 sucht den Steuerring mit dem getriebenen Teil zu drehen. Die Drehung wird jedoch von der festen, dem Anschlag 39 anliegenden Anschlagfläche 103 verhindert. Der auf die Anschlagfläche 103 ausgeübte Druck ist gering, da er lediglich die geringen, durch diesen Reibungsschluß hervorgerufenen Kräfte zu überwinden hat.
  • Wird der Anschlag 39 freigegeben, so wird durch den leichten Reibungsschluß zwischen dem Steuerring 33 und der Antriebsscheibe 32 der Steuerring mit dem Treibteil bewegt. Dadurch bewegt sich das Kuppelelement 95 in das enge Ende der Ausnehmung 96.
  • Bei seiner Verschiebung in Richtung auf das enge Ende der Ausnehmung verkeilt sich das Kuppelelement zwischen der Stimfläche der Antriebsscheibe 32 und der zugespitzten Seite der Ausnehmung 96.
  • In dieser Stellung kuppelt es die treibende und die getriebene Scheibe miteinander.
  • Die Kupplung arbeitet in der oben beschriebenen Weise auch ohne die Feder 98. Wird die Feder 98 verwendet, dreht die Kraft der Feder bei Nachlassen des Steuerringes 33 automatisch den Steuerring und das Kuppelelement nach vorn, um die Kupplung des treibenden und getriebenen Teils herzustellen. Die Verwendung der Feder 98 ändert prinzipiell die Wirkungsweise nicht, vermindert jedoch den Schlupf, der sich aus der Zeit ergibt, welche die Reibkräfte allein benötigen, um den Steuerring zur Herstellung des Kupplungseingriffes zu verschieben.
  • Ist die Keilkupplung einmal hergestellt, so findet die Übertragung von Energie von der Antriebsscheibe auf die Abtriebsscheibe nur noch über das Kuppelelement (Kugel 95) statt. Der Steuerring 33 hängt lose zwischen den beiden Scheiben und wird vom Kuppelelement getragen. Da der Steuerring 33 selbst nicht die Treibenergien überträgt, kann er durch sehr geringe Kräfte zum Einrücken oder Ausrücken gebracht werden. Er läßt sich in feststehender Lage mit einer Kraft halten, die lediglich das geringe, bei seinem Ablauf auf die Antriebsscheibe 32 erzeugte Drehmoment übersteigt oder bei Verwendung der Feder 98 dieser Kraft zuzüglich der Kraft der Feder entspricht. Die Feder 98 besitzt einen niedrigen Spannungswert und vermehrt derart lediglich geringfügig die durch die Reibung allein erzeugten Kräfte. Um die Kupplung auszurücken, bedarf es lediglich der Anwendung einer ausreichenden Kraft, um das Moment des Steuerringes zu überwinden und das Kupplungselement in das weite Ende der Ausnehmung 96 zu verschieben. Hier handelt es sich wiederum um eine geringe Kraft, da das Kuppelelement auf einer Keilfläche gehalten ist und sich bei sehr geringer Kraftanwendung verschiebt. Gleichzeitig bildet sich, da die Einheit nach dem Keilprinzip arbeitet, eine sehr feste Kupplung, und es lassen sich erhebliche Drehmomente mit der Kupplung übertragen. Wegen der Einfachheit ihres Aufbaus und ihrer Wirkungsweise ist die Kupplung zuverlässig, billig in der Herstellung und leicht zu warten.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Sammelförderer mit einer das zu fördernde Stückgut tragenden Förderbahn und einem dauernd umlaufenden endlosen Antriebsmittel, das auf beweglichen Tragrollen gelagert ist und mit diesen abschnittsweise in zwei Stellungen verbringbar ist, wobei in der ersten Stellung ein Antrieb des Fördergutes in dem zugehörigen Abschnitt erfolgt und in der zweiten Stellung der Antrieb des Fördergutes unterbrochen ist, und mit in der Förderbahn angeordneten, vom Fördergut betätigbaren Tastgliedern, die Betätigungsvorrichtungen zum Verschieben der Tragrollen des Antriebsmittels jeweils in dem Abschnitt steuern, der hinter dem zugehörigen Tastglied liegt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tastglied (43) eine Einrückvorrichtung (37, 41) für eine Kupplung (30) betätigt, die zwischen einer vom dauernd umlaufenden Antriebsmittel (6) gedrehten Antriebsrolle (24) und der Betätigungsvorrichtung (15) zum Verschieben der Tragrollen (10) des Antriebsmittels (6) angeordnet ist, und daß die Betätigungsvorrichtung einen drehbaren Nocken (34) aufweist, der einen mit der schwenkbar gelagerten Tragrolle (10) verbundenen Hebel (50) gegen die Kraft einer Feder (12) verschwenkt.
  2. 2. Sammelförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (30) eine axial wirkende Klemmkupplung ist, die von der Einrückvorrichtung(37, 41) jeweils für eine halbe Umdrehung des Nockens (34) einrückbar ist.
  3. 3. Sammelförderer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (30) einen Steuerring (33) zwischen einer Antriebsscheibe (32) und einer Abtriebsscheibe (31) aufweist, wobei die Abtriebsscheibe eine Ausnehmung (96) mit abnehmender Tiefe zum Eingriff eines in einer Öffnung (94) des Steuerringes (33) geführten Kupplungselements (95) aufweist, und der Steuerring mit mindestens einem Anschlag (39) versehen ist.
  4. 4. Sammelförderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (95) eine Kugel ist.
  5. 5. Sammelförderer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Feder, die das Kupplungselement (95) in das flache Ende der Ausnehmung (96) drückt.
  6. 6. Sammelförderer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Feder (98), die den Steuerring (33) und das Kupplungselement (95) in Richtung des flachen Endes der Ausnehmung (96) drückt.
  7. 7. Sammelförderer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückvorrichtung durch eine federbelastete schwenkbare Platte (37) mit zwei den Steuerring (33) der Kupplung umgreifenden Anschlagnasen (38, 38 a) und eine vom Tastglied (43) betätigbare Anschlußstange (41) gebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911 563; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 568; österreichische Patentschriften Nr. 195 344, 203 955; britische Patentschriften Nr. 855 922, 873 033; französische Patentschrift Nr. 1 264 667; USA.-Patentschriften Nr. 2964 163, 3 012 652, 3034637.
DER35269A 1962-06-20 1963-05-27 Sammelfoerderer Pending DE1275949B (de)

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US1275949XA 1962-06-20 1962-06-20

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