DE1870334U - Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr. - Google Patents
Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr.Info
- Publication number
- DE1870334U DE1870334U DEK41660U DEK0041660U DE1870334U DE 1870334 U DE1870334 U DE 1870334U DE K41660 U DEK41660 U DE K41660U DE K0041660 U DEK0041660 U DE K0041660U DE 1870334 U DE1870334 U DE 1870334U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- holding device
- shooting
- bundle
- bent
- targets
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 208000002173 dizziness Diseases 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
RA.079 52δ*-4.2.63
ADOLF KÄSER Erding, 7.Juni 1962.
Srding /Obb.
Schießseheibenbündel znm Beschießen mit Zimmerstutzen
oder Luftgewehr
efei·?
Bei den Vereinsschiessen, Preisschiessen oder Bezirks-, Landesoder
Bundeswettbewerben, wie sie von Schiessvereinen abgehalten v/erden, verwendet man Schießscheiben, die lose in bestimmter Anzahl
dfem Schützen ausgegeben und die einzeln auf dem Scheibenhalter der
Scheibenzuganlage aufgesteckt werden.
Der Kontrolle wegen sind für wenigstens zwei Schützen ein Schreiber
notwendig, der das einzelne Schussergebnis auf eine Bolette oder in eine Schiesskladde einträgt, egal ob auf eine Scheibe nur ein
Schuss oder mehrere, höchstens aber fünf Schüsse abgegeben werden.
Dies bedeutet, dass man bei Schiess-Wettkämpfen oder Schiess-Veranstaltungen,
wie solche des öfteren im grossen Stil abgehalten werden, beispielsweise für 100 Schießstände mindestens 50 Schreiber benötigt,
die selbstverständlich für diese Dienstleistung bezahlt seir wollen.
Bei einer täglichen Schießzeit für die Dauer von beispielsweise
14- Tagen bedeutet dies eine Ausgabe von mindestens DM 12 OOO.—.
Wenn dabei die einzelnen Schießscheiben nicht nummeriert und dementsprechend
eingetragen sind, beispielsweise wie dies insbesondere bei Vereins- oder kleineren Preisschiessen der Pail ist, kann ein
Schwindel trotzdem nicht ausgeschlossen sein.
Um diesen bedeutenden Ubelstand und Machteil auszuschliessen, wird
erfindungsgemäss eine Schießscheibe vorgeschlagen, die an einer Kante eine geeignete Möglichkeit vorgesehen hat, mit einer Serie
anderer Karten gebündelt werden zu können und zwar derart, dass sie sich einzeln um mindestens 180 bruchartig umlegen lassen,
sonst aber nicht unbedingt der Reihe nach nummeriert sein müssen. Vorteilhafterweise werden die am Rande mit einer Lochreihe versehenen
Scheiben mit einer Spiralfeder aus geeignetem Material zusammengehalten, die in bekannter V/eise eingebracht und an den Enden
gegen unbefugtes Austauschen von Schießscheiben gesichert ist. Di ese Spiralfeder gestattet es auch, dass das ganze Schießscheibenbündel
auf einen Drahtstiftvder erfindungsgemäss ausgebildeten
Haltevorrichtung aufgeschoben werden kann und die einzelnen Scheiben durch diese in die verschiedenen Gebrauchslagen zu bringen sind.
Die Haltevorrichtung ist so ausgebildet, dass sie auf jede beliebige
Scheibenzuganlage aufgesteckt v/erden kann, ohne notwendige Umänderungen derselben vornehmen zu müssen.
In einer beispielsv/eisen Ausführung nach der Erfindung besteht die
Haltevorrichtung aus einem entsprechend gebogenen Drahtsystem mit zwei Halteösenpaaren, die zum Aufstecken auf die Gabel der Scheibenzuganlage
dienen. Die dabei über die oberen Ösen vorstehenden
Finger der Gabel können, aber müssen nicht unbedingt umgebogen
werden. .
Während des Schiessens. wird das Scheibenbündel so gehandhabt, wie
es beispielsweise nach der Zeichnung dargestellt und anschliessend
beschrieben, ist,: Dabei zeigen:
F i g u r 1 eine erfindungsgemässeSchießscheibe in Vorderansicht,,
Figur 2 ein Schießscheibenbündel, bestehend aus zehn einzelnen
Schießscheiben in perspektivischer Ansicht; F i g u r 3 eine beispielsweise Haltevorrichtung; .
Figur 4 eine im Gebrauch befindliche, an die Scheibenzuganlage
montierte Haltevorrichtung mit eingelegtem . Schießscheibehbündel. " -
Die Schießscheibe 1 im Sinne der Erfindung ist nahe an einem Hand vorteilhafterweise
am unteren -mit einerLochreihe 2 versehen,
durch die unter Einbringung einer Spiralfeder 3 verwendungsweise mehrere Schießscheiben zu einem Bündel, wie in Fig.2 dargestellt,
bruchartig zusammengehalten werden können.-
Eine Spiralfeder.3 aus Kunststoff oder einem sonst geeigneten Ma-
"■■■■'■ · /
terial wird maschinell in bekannter Weise in die übereinanderliegenden
IiQchreihen des Kartenbündels eingeführt, an den Enden entsprechend umgebogen. Ein. Austauschen der so gebündelten Scheiben
mit einer anderen Scheibe/ist unmöglich. ~%ixm Bündeln von verwendungsweise
.mehreren Scheiben 1 kann selbstverständlich auch eine andere Vorrichtung Anwendung ginden und wird insbesondere darauf hinge-
wiesen, dass durch das allein gezeigte Beispiel die Ausführung der
Erfindung nicht, eingeschränkt sein soll. Ebenso verhält es sich mit
der Haltevorrichtung 5, &le nicht unbedingt aus.Draht, sondern auch
aus sonst geeignetem Material und ®onst einer zweckmässigen "Form.
bzw. Querschnitt, im Stanz-, Guss- oder Schweissverfahren hergestellt
sein kann und grösstenteils aus einem U-förmig, gebogenen
Bügel 6 besteht, dessen beide Enden zu paarweise übereinanderliegenden
Mngsösen 13, IJa gebogen sind. Zur Versteifung des Bügels 6
sind Querstäbe 7 vorgesehen, die über den Längsschenkeln des- Bügels
6 zu Halteösen 8 umgebogen sind. Zwischen den Querstäben 7, etwa in der Mitte, befindet sich auch noch ein Querstab 9, der
einseitig zu einem stehenden Schenkel 11 und weiter zu einer Queröse 12 aufgebogen ist.- Über dem Querstab 9 ist in geringem Abstand
an den Schenkel 11 ein Bündelaufnahmestift 10 angesehweisst. Wie in. Fig. 4 dargestellt, wird die Haltevorrichtung 5 auf die Finger 14
der Gabel 15 von oben her aufgesteckt und sonst liegt dieselbe
auf der Zugschnur 16 der Scheibenzuganlage 17 auf. In Fig. 4- ist
auch beispielsweise im hineingezogenen Zustand.des Scheibenhalters
dargestellt, wie eine bereits beschossene Scheibe 1,' also- die. erste
Scheibe, nach vorne abgelegt ist, wobei sie mittels der Halteösen 8
gehalten wird, und die zweite Scheibe 1 schon in der Queröse 12 zum
Beschiessen hochgestellt ist. Die anderen, noch unbeschOssenen Sehe
ben liegen - auch mittels Halteösen 8 gehalten- am Bogenteil-des
U-förmig gebogenen Bügels 6 zum einzeihen Hochstellen und. Beschiessen
bereit. Wenn das Kartenbündel fertig beschossen ist, wird es
aus den Halteösen 8 gelöst, vom Bündeiaufnahmestift 10 abgezogen
und in ein am Stand bereitgehaltenes Körbchen oder versperrbaren
■-. ■ ■ — c _
Kasten geworfen, aus denen die zur Schiessaufsieht und Bemessung
der Treffer bestimmten Personen die Bündel abholen können.
Bei Anfertigung der Haltevorrichtungj beispielsweise aus Kunststoff
oder Blech, brauchen die Halteösen 8 nicht extra umgebogen werden,
es genügen dann entsprechend gebogene Blattfedern. Dasselbe gilt
auch für die Ösen IJ und l]5a. ".""". " .
Scnutzansprüche:
Claims (1)
- Schutzansprüche:1. Schießscheiben/zum Beschiessen feit Zimmerstutzen oder Luftgewehr und deren Befestigung, dadurch gekennzeichnet,. dass mehrere. Scheiben (1) .mit einer geeigneten Einrichtung zusammengebündelt bruchartig einzeln um. mindestens 180 klappbar auf einer Haltevorrichtung (5) aufgesteckt, mit der Scheibenzuganlage in. Verbindung gebracht sind-.2. SehießscheiyeiL nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese nahe, vorzugsweise am unteren Rand, eine Loch-durch ."■'.-■" reihe eingebracht haben,/die bei einer verwendungsweisen Serie von übereinanderliegenden Scheiben eine Spiralfeder in gleicher Länge wie die Scheibe, aus Kunststoff oder sonst geeignetem Material eingebracht und an den Enden umgebogen ist.3· Schießscheiben nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den.unteren Kanten der Scheiben (l) und dem inneren Durchmesser der Spiralfeder (3) oder einer sonstigen. Bündelvorrichtung ein Abstand besteht, der mindestens so gross ist,, als der Querschnitt des Bündelaufnahmestiftes (10).A. Haltevorrichtung für . verwendungsweise nach Serie gebündelten Schießscheiben,, nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie - mit Äufsteckösen (13,13a) versehen - geeignet ist, auf die Gabel (l*?) Ae& Scheibenzugwagens (1?) aufgesteckt zu— 1 —■■-'. 7>.-werden, sonst zwischen einer vorderen und hinteren Klemmablage
eine Halteöse (12) vorgesehen &at, an die der" Beine nach einzeln
die Schießscheiben hochgestellt, gehalten werden können.5· Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufstecken des Scheibenbündels unter der Queröse(12)
ein Bündelaufnahmestift #(l0) angeordnet ist, derart, · dass das Schei' benbündel seitlich eingeschoben werden kann..6. Haltevorrichtung nach Anspruch 4 und 5>, dadurch gekennzeichnet, dass an d#n beiden Enden eines Ü-formig gebogenen Drahtbügels paarweise übereinander Längsösen (IJ,1Ja) angebogen sind,die in einem Abstand höhenmässig zueinander stehen, der kleiner ist als die in diese Ösen einzusteckenden Finger (14) der Gabel (15) hoch
sind. ■ ..; 7· Haltevorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekenn* zeichnet, dass zwischen zwei an den .Längsschenkeln des Ü-förmig
gebogenen Bügels (6) im Abstand etwa einer Scheibenbreite angebrachte Querstäbe (7) mit an den Enden aufgebogenen Halteösen (8)
oder Klemmfedern ein parallel liegender Quer-stab (9) angeordnet 'ist der zu einem Schenkel (11) mit einem Bündelaufnahmestift (IQ) und
mit einer Queröse (12) aufgebogen ist. . ' . .8. Haltevorrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekenn· zeichnet, dass sie mit den Iiängsösenpaaren (I3,15a) über die Pinger (14) der Scheibengabel (15) gesteckt, mit den Querstäben (7 und 9)
auf dem Zugseil (16) der Scheibenzuganlage (17) aufliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK41660U DE1870334U (de) | 1962-06-08 | 1962-06-08 | Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK41660U DE1870334U (de) | 1962-06-08 | 1962-06-08 | Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1870334U true DE1870334U (de) | 1963-04-11 |
Family
ID=33144075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK41660U Expired DE1870334U (de) | 1962-06-08 | 1962-06-08 | Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1870334U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3741608A1 (de) * | 1987-12-09 | 1989-06-22 | Goetze Ag | Schwingungstilger fuer rotierende wellen |
-
1962
- 1962-06-08 DE DEK41660U patent/DE1870334U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3741608A1 (de) * | 1987-12-09 | 1989-06-22 | Goetze Ag | Schwingungstilger fuer rotierende wellen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60115833T2 (de) | Ausziehbare bodenplatte für pistolenmagazine | |
| DE10392248T5 (de) | Schusswaffen-Sicherheitsvorrichtung | |
| DE202020106573U1 (de) | Vorrichtung zur Präsentation oder Bevorratung von Waren | |
| DE1870334U (de) | Schiessscheibenbuendel zum beschiessen mit zimmerstutzen oder luftgewehr. | |
| DE202018105681U1 (de) | Regalsystem | |
| DE476242C (de) | Vorrichtung zum Sammeln von Spielbaellen | |
| DE2347663C3 (de) | Befestigungsvorrichtung mit einem Halter für eine automatische Waffe mit offenem Verschluß | |
| DE202008013022U1 (de) | Geschossfangvorrichtung | |
| DE701194C (de) | Reiter fuer Karteiblaetter | |
| DE1183835B (de) | Vorrichtung fuer Schiessscheiben und deren Befestigung | |
| DE723614C (de) | Kartei | |
| DE20002823U1 (de) | Wurfspielgerät, insbesondere Elektronikdart | |
| DE202009009813U1 (de) | Geschossfang | |
| DE202013009993U1 (de) | Kugelfang | |
| DE29800638U1 (de) | Figurleuchtenanordnung | |
| AT412257B (de) | Halterung, insbesondere skihalterung | |
| CH665759A5 (en) | Support for stacked printed matter - consists of tray resting on L=shaped arms | |
| DE646750C (de) | Einrichtung zum Werfen von Sperrmitteln fuer militaerische Sperrhindernisse | |
| DE637021C (de) | Jacquardkarte fuer einbettige Flachstrickmaschinen | |
| DE102020118328A1 (de) | Aufsatz für einen Anzündkamin | |
| AT203999B (de) | Vorrichtung zum Auswählen von Karteikarten, Ordnermappen od. dgl. | |
| DE2016759C2 (de) | Münzstapler mit zwei Münzkanälen | |
| DE102013018402A1 (de) | Kugelfang | |
| CH143431A (de) | Vorrichtung an Gewehren zum Schiessen aus Deckung. | |
| DE1452921U (de) |