DE1866729U - Zeileanweiser. - Google Patents
Zeileanweiser.Info
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- Germany
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- plate
- line
- lips
- sheet
- edge
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
Landscapes
- Sheet Holders (AREA)
Description
Dr.-1Π U^ Essen, den 29. November 1962 ^**00"
Dr.Anc.-c-iewski (l8 43OAi-)
Telefon
Gebrauchsmusteranmeldung
des Herrn Isaac Keesing jr.,
Amsterdam, Schubertstraat 84
- Niederlande -
des Herrn Isaac Keesing jr.,
Amsterdam, Schubertstraat 84
- Niederlande -
Zeileanweiser
Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeileanweiser, d.h. eine Anweisvorrichtung, die um den Rand von einem
Blatt eines Buches oder dergleichen geschoben werden kann zur Markierung einer bestimmten Zeile einer Seite,
z.B. um die Stelle anzugeben, bis an welche man diese Seite gelesen hat.
Blattweiser mit um den Rand eines Blattes klemmbaren Teilen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Im
allgemeinen haben die bekannten Blattweiser jedoch einen ziemlich großen, außerhalb des Blattes des Buches
ausspringenden Teil, wodurch der Blattweiser sich beim
Mitnehmen oder Verlegen des Buches leicht verschieben kann. Wenn andererseits der Blattweiser genügend straff
um den Rand des Blattes klemmt, um eine Verschiebung zu verhindern, tritt bei den bekannten Blattweisern leicht
eine Beschädigung des Blattes auf, insbesondere bei in Dünndruck ausgeführten Büchern.
Außerdem sind die bekannten Blattweiser dazu bestimmt, um auf den oberen Rand von einem Blatt eines
Buches geschoben zu werden und sie sind, auch infolge des verhältnismäßig großen vorspringenden Teiles,
nicht geeignet um auf den Seitenrand eines Blattes angebracht zu werden. Demzufolge sind die bekannten
Blattweiser auch nicht geeignet um zu gleicher Zeit als Zeileanweiser benutzt zu werden, d.h. um anzugeben,
bis an welche Zeile man eine bestimmte Seite gelesen hat. Für solch einen Zeileanweiser gilt selbstverständlich
in noch stärkerem Maße, daß er sich nicht verschieben darf und trotzdem das Blatt nicht beschädigen
darf, während zu gleicher Zeit die Form des auf dem Blatt liegenden Teiles dazu geeignet sein soll eine bestimmte
Zeile deutlich zu markieren.
Die Erfindung hat zum Zweck einen Zeileanweiser zu beschaffen, der den obenerwähnten Erfordernissen entspricht.
Der Zeileanweiser nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine flache längliche Platte aus einem dünnen
biegsamen Kunststoff, in welcher Platte wenigstens zwei Lippen ausgeschnitten sind, die sich von einer dicht bei
einer kurzen Seite der Platte liegenden Basislinie, wo sie mit der Platte verbunden sind, nebeneinander in der
Längsrichtung der Platte erstrecken, und die durch einen
zwischenliegenden streifenförmigen Teil der Platte voneinander getrennt sind, wobei wenigstens eine Längsseite
der Platte senkrecht zu der genannten Basislinie der Lippen läuft, derart, daß beim, mit den Lippen an
der einen Seite des Blattes und mit dem Körper der Platte an der anderen Seite des Blattes, auf den Seitenrand
eines Blattes geschobenen, Blattweiser die erwähnte Längsseite zum Anweisen einer Zeile dienen kann. Vorzugsweise
ist die Platte dabei durchsichtig ausgeführt.
Es hat sieh gezeigt, daß ein auf diese Weise ausgeführter Blatt- und Zeileanweiser, der also nur minimal außerhalb
des Blattes vorspringt,infolge seiner dünnen und leichten Ausführung, sowie durch das doppelte Klemmen der
beiden Lippen, solide auf dem Blatt festsitzt ohne es zu beschädigen. Selbst wenn man das Buch, z.B. ein Taschenbuch,
in die Tasche steckt oder es hin und her schüttelt, wird der Blattweiser an seiner Stelle festsitzen bleiben
und immer noch die richtige Zeile anweisen. Bei einer durchsichtigen Ausführung des Blattweisers hat man den
Vorteil, daß man beim V/eiterlesen die letzte Zeile, bei welcher man geblieben war, wieder überlesen kann ohne
dazu den Blattweiser zu entfernen. Man kann also den Blattweiser an der-selben Stelle belassen, so daß dieser nicht
abhanden kommen kann, und man braucht diesen erst zu entfernen, wenn man nach dem Lesen eine folgende Stelle in
dem Buch mittels des Blatt- und Zeileanweisers markieren will.
Vorzugsweise sind in dem Körper der Platte ein oder mehrere Löcher ausgeschnitten um das Gewicht des Blattweisers
noch weiter herunterzubringen und dadurch die Gefahr einer Verschiebung des Blattweisers noch mehr zu
verringern. Nach der Erfindung kann außerdem auf die Platte an einer oder an beiden Seiten ein Pfeil angebracht
werden, der nach den zum Anweisen einer Zeile dienenden Längsrad der Platte weist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zeileanweisers
nach der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht des Zeileanweisers in der wirklichen Größe.
Fig. 2 zeigt in kleinerem Maßstab eine Vorderansicht des auf den Seitenrand von einem Blatt eines
Buches angebrachten Zeileanweisersj und
Fig. 3 zeigt eine Hinteransicht des Blattes mit darauf
angebrachten Zeileanweiser nach Fig. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Zeileanweiser besteht aus einer Platte 1 von hauptsächlich rechteckiger Form
mit abgerundeten Ecken, welche Platte aus einem dünnen biegsamen Kunststoff hergestellt ist und außerdem durchsichtig
ist, so daß man durch die Platte hindurch die darunterliegenden Zeilen lesen kann. Dabei kann die trans>
parente Platte auch gefärbt sein.
Die Platte hat zwei parallel zueinander laufende Längsseiten 2 und 3, eine gerade kurze Seite 4 und an dem
gegenüberliegenden Ende eine halbkreisförmige abgeschnittene Seite 5· In der Platte sind zwei Lippen 6 ausgeschnitten,
die von einer in einem geringen Abstand von und parallel zu der kurzen Plattenseite 4 laufenden,
imaginären Basislinie 7 ausgehen. Die Lippen haben an ihrer Basis die größte Breite und erstrecken sich in
der Längsrichtung der Platte 1, wobei ihre zueinander gewendeten Innenränder gerade verlaufen und einen streifenförmigen
Teil 8 des Plattenkörpers einschließen, während die äußeren Ränder 9 el©** Lippen β einen innenwärts
gebogenen Verlauf aufweisen, wodurch die Lippen Je in
eine Spitze enden. An der Stelle der Basislinie 7 befindet sich zwischen dem äußeren Lippenrand 9 und dem angrenzenden
Längsrand der Platte nur noch ein schmaler Streifen des Plattenmaterials.
Wie in Figur 1 gezeigt wird, ist längs dem Umriß der Lippen 6 ein Teil des Materials der Platte weggeschnitten zur
Bildung von verhältnismäßig breiten Spalten 15* bzw. 14,
um den Durchgang des Blattes zu erleichtern und die Gefahr der Beschädigung desselben zu verringern. Die Breite dieser
Spalten ist einige Male größer als die Dicke der Platte,
In der Platte 1 ist in Relief ein Pfeil 10 eingepreßt, der nach dem unteren Läogsrand 2 der Platte weist. Zur
Verringerung des Gewichtes der Platte ist darin weiter noch ein Loch 11 ausgeschnitten.
Beim Gebrauch des Zeileanweisers wird die Platte 1 auf den Seitenrand eines Blattes 12 (siehe Figuren 2 und 3)
eines Buches geschoben, wobei die Lippen β sich gegen die Hinterseite des Blattes anliegen. Der Anweiser wird
dabei so weit auf das Blatt geschoben, daß der Blattrand
bis an die Basislinie 7 der Lippen reicht, in welcher Lage der Rand 2 der Platte senkrecht zu dem Rand des
Blattes 12 steht. In diesem Stand kann also der Rand 2 der Platte zum Anweisen einer bestimmten Zeile der betreffenden
Seite des Buches dienen. An der Stelle der Basis der Lippen β greift der Zeileanweiser mit nahezu seiner
ganzen Breite um das Blatt, wobei zwischen dem Blatt und den beiden Lippen β einerseits und dem Mittelstreifen 8
und den beiden Seitenstreifen der Platte andererseits eine genügende Reibung auftritt um eine unbeabsichtigte
Verschiebung des Zeileanweisers unmöglich zu machen. Infolge der geringen Dicke der Platte und durch die Spalten
13f I^ kann das Blatt, wenn es in diese Weise eingeklemmt
ist, nicht beschädigt oder zerknittert werden, wenn auch das Buch in Dünndruck ausgeführt wäre. Außerdem wird die
Platte bei ihrem kurzen Seitenrand k nur über einen minimalen
Abstand außerhalb des Blattes vorsprüngen, so daß, selbst wenn das Buch z.B. in die Tasche gesteckt wird,
der Zeileanweiser mit diesem vorspringenden Teil, auch dank den abgerundeten Ecken desselben, nicht hängen bleiben
kann. Das geringe Gewicht der Platte trägt außerdem auch noch dazu bei, daß diese auf seinem Platz festsitzen
bleibt. Selbstverständlich kann der Zeileanweiser auch umgekehrt, d.h. mit den Lippen an der
Vorderseite des Blattes, auf den Rand des Blattes angeordnet werden, falls man eine Zeile auf der anderen
Seite des Blattes markieren will. Der Pfeil 10 bleibt dann sichtbar.
Claims (6)
1. Zeileanweiser, versehen mit um den Rand von einem
Blatt eines Buches oder dergleichen klemmbaren Teilen, gekennzeichnet durch eine flache längliche Platte aus
einem dünnen biegsamen Kunststoff, in welcher Platte wenigstens zwei Lippen ausgeschnitten sind, die sich
von einer dicht bei einer kurzen Seite der Platte liegenden Basislinie, wo sie mit der Platte verbunden sind,
nebeneinander in der Längsrichtung der Platte erstrekken,
und die durch einen zwischenliegenden streifenförmigen Teil der Platte voneinander getrennt sind, wobei
wenigstens eine Längsseite der Platte senkrecht zu der genannten Basislinie der Lippen läuft, derart, daß beim,
mit den Lippen an der einen Seite des Blattes und mit dem Körper der Platte an der anderen Seite des Blattes,
auf den Seitenrand eines Blattes geschobenen, Blattweiser die erwähnte Längsseite zum Anweisen einer Zeile
dienen kann.
2. Zeileanweiser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte durchsichtig ist.
J5. Zeileanweiser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Körper der Platte ein oder mehrere Löcher ausgeschnitten sind.
4. Zeileanweiser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder in die
Platte an einer oder an beiden Seiten ein Pfeil angebracht worden ist, der nach den, zum Anweisen einer
Zeile dienenden, Längsrand der Platte weist.
5· Zeileanweiser nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen bei ihrer Basislinie die größte Breite haben und dort
nur durch einen schmalen Streifen des Materials der Platte von den Längsrändern der Platte getrennt sind,
während die äußeren Seitenränder der Lippen nach vorne konvergieren.
6. Zeileanweiser nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß längs dem Umriß der Lippen in der Platte Spalten ausgeschnitten worden
sind, deren Breite einige Male größer ist als die Dicke der Platte beträgt.
Patentanwälte Dr. Idel und Dr. W. Andrejewski
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK43090U DE1866729U (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Zeileanweiser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK43090U DE1866729U (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Zeileanweiser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1866729U true DE1866729U (de) | 1963-02-07 |
Family
ID=33144513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK43090U Expired DE1866729U (de) | 1962-12-01 | 1962-12-01 | Zeileanweiser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1866729U (de) |
-
1962
- 1962-12-01 DE DEK43090U patent/DE1866729U/de not_active Expired
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