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DE1866353U - Elektrische abzweigdose. - Google Patents

Elektrische abzweigdose.

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Publication number
DE1866353U
DE1866353U DE1962K0043156 DEK0043156U DE1866353U DE 1866353 U DE1866353 U DE 1866353U DE 1962K0043156 DE1962K0043156 DE 1962K0043156 DE K0043156 U DEK0043156 U DE K0043156U DE 1866353 U DE1866353 U DE 1866353U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
junction box
terminals
box according
lid
electrical junction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962K0043156
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kaiser & Spelsberg
Original Assignee
Kaiser & Spelsberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaiser & Spelsberg filed Critical Kaiser & Spelsberg
Priority to DE1962K0043156 priority Critical patent/DE1866353U/de
Publication of DE1866353U publication Critical patent/DE1866353U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/16Distribution boxes; Connection or junction boxes structurally associated with support for line-connecting terminals within the box

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DiPL-ING. LUDEWIG · dipl-phys. BUSE - wuppertal-barmen
89 Kennwort; Trägerdeckel
Firma Kaiser & Speisberg, Schalksmühle (Westf.)
Elektrische Abzweigdose
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Abzweigdose, insbesondere für die Hausinstallation, mit einem Deckel, der lösbar mit dem Gehäuse oder mit einer darin befindlichen Halteeinrichtung verbunden ist.
Es sind mannigfache Ausführungsformen solcher elektrischer Abzweigdosen bekannt, jedoch lagern bei ihnen die elektrischen Einrichtungen im Bereich des Bodens der Dose. In der Regel wird ein Kontakt- oder Sockelstein verwendet, der die elektrischen Einrichtungen, wie beispielsweise Anschlußklemmen trägt. Nachteilig ist dabei, daß zusätzliche Kontaktsteine benutzt werden müssen, die darüber hinaus noch in einem besonderen Arbeitsgang hergestellt und gesondert mit der Abzweigdose verbunden werden müssen. Dadurch verteuert sich deren Fertigung; außerdem liegen die Anschlußklemmen ziemlich tief im Innern der Dose, was sich beim Anschließen der Kabelenden nachteilig bemerkbar macht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, elektrische Abzweigdose» der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, wobei insbesondere die angeführten Nachteile bekannter Ausführungsformen beseitigt werden sollen. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Dosendeckel zugleich als Träger für elektrische Einrichtungen, wie Anschlußklemmen od.dgl.
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benutzbar ist. Die erfindungsgemäße Ausbildung einer elektrischen Abzweigdose, bei der die Anschlußklemmen od.dgl. dem lösbaren Deckel zugeordnet sind, hat den Vorteil, daß auf einen besonderen Kontakt- oder Sockelstein gänzlich verzichtet werden kann. Vielmehr wird stattdessen der sowieso vorhandene Deckel als Träger für die elektrischen Einrichtungen mit herangezogen. Damit hat bei der erfindungsgemäßen Abzweigdose der Deckel zweierlei Punktionen zu erfüllen, einmal die herkömmliche, die Abzweigdose-n nach außen hin abzuschließen, zum anderen die elektrischen Einrichtungen, wie Anschlußklemmen zu tragen. Dadurch ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung bei der Herstellung. Hinzu kommt noch, daß der Deckel, der ja in aller Regel sowieso aus einem elektrisch isolierenden Werkstoff gefertigt ist, die Anschlußklemmen ohne besondere Vorkehrungen hinsichtlich einer Abisolierung aufnehmen kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, daß durch den Portfall des Kontakt- oder Sakeisteines Platz in der Abzweigdose frei wird, der zur Unterbringung von anderen Einrichtungen benutzt werden kann.
An sich können die elektrischen Einrichtungen unmittelbar auf den. Innenflächen eines herkömmlichen Deckels einer elektrischen Abzweigdose angebracht werden, was beispielsweise durch Anschweißen oder Kleben mit Adhäsionsmitteln geschehen kann. Zweckmäßig erscheint es jedoch, dem Dosendeckel Aufnahmen zur Unterbringung der elektrischen Einrichtungen zuzuordnen, die vorzugsweise in leber Kreuz angeordneten Armen oder Balken liegen. Auf diese Weise erhalten die elektrischen Einrichtungen einen verbesserten Sitz und es kann auf die erwähnten Befestigungsmittel, wie Heber od.dgl. verzichtet werden. Bei der bevorzugten Ausftihrungs-
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form ist der Dosendeckel mit den Balken einstückig, so daß es keiner zusätzlichen Mittel bedarf, die Arme oder Balken am Dosendeckel festzulegen.
Zur Unterbringung der elektrischen Einrichtungen sind wie schon gesagt, Aufnahmen im Dosendeckel vorgesehen. Vorzugsweise handelt es sich dabei um Aufnahmekammern, deren Abmessungen denjenigen der aufzunehmenden elektrischen Einrichtungen angepaßt sind. Die Befestigung der Anschlußklemmen od.dgl. in diesen Aufnahmekammern erfolgt in einfacher Weise durch Festklemmen. Wenn jedoch auf eine stärker belastbare Verbindung Wert gelegt wird, ist es zweckmäßiger, den Anschlußklemmen eine Abdeckung zuzuordnen, die Durchbrüche aufweist, welche teils als Kabeleinführung, teils zum Durchgriff von Bereichen der Anschlußklemmen dienen« Durch diese Abdeckung ist es nicht nur möglich, Anschlußklemmen, welche ganz in ihrer Aufnahme ruhen, gegen Herausfallen abzus/^ichern, sondern es können auch Anschlußklemmen, die nur in einer sockelartigen Ausnehmung lagern oder sogar auf einer ebenen Fläche ruhen, durch die Abdeckung gegen Verschieben und/oder Herausfallen gesichert werden. Im letztgenannten Falle ist es vorteilhaft, wenn die Abdeckung Haltemittel besitzt, die sich stulpartig über Bereiche der elektrischen Einrichtungen legen. Zur Vereinfachung der Fertigung ist es vorteilhaft, sämtlichen Anschlußklemmen des Dosendeckels eine gemeinsame Abdeckung zuzuordnen.
Die Aufnahmen, in welchen die Anschlußklemmen eingelagert sind, können insbesondere in ihrem Bodenbereich Freiraum, wie Sacklöcher od.dgl. aufweisen. Solcher Freiraum dient zur Unterbringung der über die eigentliche elektrische Einrichtung hinausragenden Draht-
enden. Dies hat den Vorzug, daß das Erlassen der Drähte nicht an deren äußerster Spitze vorgenommen zu werden braucht, vielmehr erfolgt dies etwas entfernt vom vorderen freien Drahtende. Es ergibt sich somit eine wirksame und dauerhafte Kontaktgabe.
Es empfiehlt sich, die elektrischen Einrichtungen auswechselbar in ihren Aufnahmen anzuordnen. So können Aufnahmen gebraucht ttrer den, in die die elektrischen Einrichtungen eingeschoben, eingesteckt oder eingedrückt werden. Man kann auch Teile des Dosendeckels oder der Balken elastisch ausbilden und diese Elastizität ausnutzen, um die elektrischen Einrichtungen festzulegen. Man kann aber auch Feder und Nut vorsehen, besonders dann, wenn auf eine festere Verbindung Wert gelegt wird.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, ein und demselben Dosendeckel gleich gestaltete elektrische Einrichtungen zuzuordnen, sondern diese können bei Bedarf auch unterschiedlich sein. Bei den unterschiedlich gestalteten elektrischen Einrichtungen kann es sich einmal um Klemmen mit einer schraubenlosen Befestigung für die Drahtenden handeln, zum anderen aber auch um Einrichtungen, die eine Schraubbefestigung vorsehen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen:
Pig. I einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Abzweigdose nach der Linie I - I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die dem Doseninnern zugekehrte Seite eines Dosendeckels, und
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Pig. 3 einen Schnitt durch einen Dosendeckel nach der Linie III - III der Fig. 2.
Die Abzweigdose besteht aus einem Dosengehäuse 10 mit einem Einsatz 11, der mittig einen säulenartigen Stutzen 12 aufweist. Dieser dient zur lösbaren Befestigung eines Dosendeckels, der generell mit 13 bezeichnet ist. Die Befestigung geschieht mit einer Schraube Ik, die im Dosendeckel 13 drehbar aufgenommen ist und in einer im freien Ende des Stutzens 12 befindlichen Gewindebohrung 15 zur Wirkung kommt. Sowohl das Dosengehäuse 10 als auch der Einsatz 11 und der Dosendeckel sind aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen Werkstoffe gefertigt. Der Einsatz 11 kann auf an sich bekannte Art und Weise an den Innenwandungen des Gehäuses befestigt werden.
Der Dosendeekel 13 ist an seiner Außenfläche eben gestaltet, während er an der Innenseite, d.h. an der dem Innern der Dose zugekehrten Seite im Kreuz angeordnete Arme oder Balken l6 trägt. Im-Kreuzungspunkt der Balken 16 liegt eine Ausnehmung 17 für das freie Ende des säulenartigen Stutzens 12, Die Abmessungen der Ausnehmung 17 sind größer als diejenigen des freien Endes des Stutzens, so daß letzterer mit Spiel in die Ausnehmung eingreifen kann. Eine paßgerechte Lagerung des Dosendeckels 13 im Dosengehäuse 10 erfolgt dagegen im Bereich der freien Enden der Balken l6. Um dieses zu erreichen, ist jeder Balken 16 nur soweit an den Deckelrand herangeführt, daß sich diese zwar in das Doseninnere einführen lassen, dann jedoch mit den Stirnflächen ihrer freien Enden an den Innenwandungen des Dosengehäuses 10 anliegen. Dieses Dosengehäuse ist dabei einstückig aus Isoliermaterial hergestellt und wie aus der Fig. 1 ersichtlich, mit ei-
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ner die Innenwandung bedeckenden Schicht 18, beispielsweise aus getränkter Pappe versehen.
Die Arme oder Balken 16 nehmen in Aufnahmen 19 Anschlußklemmen
20 auf. Die Aufnahmen 19 besitzen etwa im Querschnitt U-förmige Gestalt, wobei jedoch der Boden der Aufnahmen 19 je ein Sackloch
21 aufweist. Zwischen diesem Sackloch 21 und der Aufnahme 19 liegt noch ein trichterförmiges Zwischenstück 22.
Die Anschlußklemmen 20 bilden ebenfalls im wesentlichen ein U-Profil, wobei der Steg unterschiedliche Formen aufweist. Dieser hat fünf Bereiche, welche sich von Schenkel zu Schenkel erstrekken und in Richtung zur Maulseite erhaben gewölbt ausgebildet sind. Vier dieser Bereiche sind durch Schlitze voneinander getrennt, die sich in ihrer Länge fast über die gesamte Stegbreite erstrecken. Außerdem sind die Stegteile der vier Bereiche etwa mittig in Längsrichtung der Anschlußklemmen 20 getrennt. Hierdurch ergeben sich zwei gegeneinander stehende Zungen, welche als Sperrstreben in Richtung auf die Sacklöcher 21 zu abgebogen sind.
Die Anschlußklemmen 20 werden in ihren Aufnahmen 19 durch eine Abdeckung 25 gehalten. Diese entspricht in ihren Umrissen im wesentlichen denjenigen der Balken 16. Die Abdeckung 25 weist Durchbrüche für die Einführung der Drahtenden und für Betätigungswerkzeuge für die Anschlußklemmen 20 auf. Die zum Einführen der Drahtenden dienenden Durchbrüche 23 sind mit den Sacklöchern 21 fluchtend angeordnet. Zuei Lösen der in die Anschlußklemmen 20 eingeführten Drahtenden sind Schlitze 24 vorgesehen, in die Werk-
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zeuge, beispielsweise Schraubenzieher bereichsweise eingesteckt werden können, so daß sie zwischen die äußere Wandung der Schenkel der Kontaktleisten und der Wand der Aufnahmen 19 gelangen.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann der Deckel eine andere Form aufweisen, beispielsweise eine vieleckige. Selbstverständlich muß dann das Gehäuse mindestens bereichsweise dieser Form angepaßt sein. Die dargestellten Anschlußklemmen haben nur als ein Beispiel für viele Möglichkeiten zu gelten. Es können alle an
typen/
sich bekannten Anschlußklemmen^ eingesetzt werden. Neben schraubenlos arbeitenden können auch solche mit einer Kontaktschraube benutzt werden. Die Einführung der Drahtenden in die Anschlußklemmen braucht keineswegs immer quer zur Deckelebene zu erfolgen. So kann bei Bedarf auch eine seitliche Einführung benutzt werden.

Claims (10)

ΡΔ 787(143*1(11? PATENTANWÄLTE Γ.Η. /0/JHO IU. I^ DiPL.-iNG. LUDEWIG · dipl-phys. BUSE - wuppertal-barmen 89 Ansprüche ;
1. Elektrische Abzweigdose, insbesondere für die Hausinstallation, mit einem Deckel, der lösbar mit dem Gehäuse oder mit einer darin befindlichen Halteeinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosendeckel (13) zugleich als Träger für elektrische Einrichtungen, wie Anschlußklemmen (20) od.dgl. benutzbar ist.
2. Elektrische Abzweigdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Dosendeckel (13) Aufnahmen zur Unterbringung der elektrischen Einrichtungen (20) zugeordnet sind, die vorzugsweise in über Kreuz angeordneten Armen oder Balken (l6) liegen.
3. Elektrische Abzweigdose nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosendeckel (l3) mit den Balken (l6) einstückig ist.
4. Elektrische Abzweigdose nach Anspruch 2 und 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen (20) in Ausnehmungen (19) der Balken (l6) lagern.
5. Elektrische Abzweigdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (l9) je in ein Sackloch (21) übergehen.
6. Elektrische Abzweigdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlußklemmen (20) eine Abdeckung (25) zugeordnet ist, die Durchbräche (22, 24) aufweist, die teils als Kabeleinführung, teils zum Durchgriff von Bereichen der Anschlußklemmen (20) dienen.
7. Elektrische Abzweigdose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sämtlichen Anschlußklemmen (20) des Dosendeckels (13) eine gemeinsame Abdeckung (25) zugeordnet ist.
8. Elektrische Abzweigdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Einrichtungen, wie Anschlußklemmen (20), auswechselbar im Dosendeckel (I3) angeordnet sind.
9. Elektrische Abzweigdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem einzigen Dosendeckel (13) unterschiedlich gestaltete elektrische Einrichtungen (20) zugeordnet sind.
10. Elektrische Abzweigdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrische Einrichtungen Klemmen mit einer schraubenlosen Befestigung für die Drahtenden benutzt sind.
DE1962K0043156 1962-12-10 1962-12-10 Elektrische abzweigdose. Expired DE1866353U (de)

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