DE186523C - - Google Patents
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- DE186523C DE186523C DENDAT186523D DE186523DA DE186523C DE 186523 C DE186523 C DE 186523C DE NDAT186523 D DENDAT186523 D DE NDAT186523D DE 186523D A DE186523D A DE 186523DA DE 186523 C DE186523 C DE 186523C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D83/76—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing fluent contents by means of a piston
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
bes
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(7Uz ^Civfcr.fifo-iac
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186523 KLASSE 81c. GRUPPE
FREDERICK REESOR JAMES in LONDON.
Behälter für zähflüssige Stoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1906 ab.
Die Erfindung betrifft Behälter für zähflüssige Stoffe, bei denen ein zweiter oder
falscher Boden zur Verwendung kommt, welcher im Behälter aufwärts bewegt wird und
als ein den Inhalt herauspressender Kolben wirkt.
Bei Behältern genannter Gattung ist bisher keine Einrichtung vorgesehen worden, mittels
deren unterhalb des auf und nieder bewegliehen Bodens Luft zugeführt werden kann;
infolgedessen wirkt die Aufwärtsbewegung dieses Bodens auf Erzeugung einer Luftverdünimng
unterhalb desselben mit dem Erfolge hin, daß Kraft angewandt werden muß, um
den durch die Luftverdünnung hervorgerufenen Widerstand zu überwinden. . Die Erfindung
besteht in der Anordnung einer Luftzuführung auf der Unterseite des Zwischenbodens
oder Kolbens.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen
veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Be-, hälter,
Fig. 2 den Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 2 den Grundriß zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des oberen Endes des Behälters mit verschlossener Auslaßöffnung,
Fig. 4 eine Ansicht des oberen Behälterendes mit freigegebener Auslaßöffnung,
Fig. 5 und 6 einen wagerechten und einen senkrechten Schnitt durch eine" zweite Ausführungsform des Behälters,
Fig. 5 und 6 einen wagerechten und einen senkrechten Schnitt durch eine" zweite Ausführungsform des Behälters,
Fig. 7 einen Aufriß einer Ausführungsform des Behälters, bei welcher der Deckel für den
Auslaß in Fortfall kommt,
Fig. 8 und 9 den Grundriß und einen senkrechten Schnitt zu der Fig. 7,
Fig. 10 eine Einzelheit im Schnitt in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 11 den Grundriß einer weiteren abgeänderten
Ausführungsform und
Fig. 12 einen vergrößerten Schnitt durch die Fig. 11.
Der im vorliegenden Falle aus Blech gefertigte Hauptteil α des Behälters ist im
Querschnitt kreisförmig. Er ist an seinem oberen Ende mit einem Hals b versehen, der
an einer Seite eine Auslaßöffnung c besitzt. Durch das obere geschlossene Ende des
Halses b tritt ein Rohr d, an dessen unterem Ende ein Kolben befestigt ist. Dieser besteht
im vorliegenden Falle aus zwei Platten e, e1, deren Durchmesser etwas geringer als derjenige
des Behälterinneren ist, und zwischen denen eine Scheibe f aus Leder, Filz oder
dergl. angeordnet ist, so daß das Ganze einen in dem Behälter freibeweglichen Kolben bildet.
Das Rohr d ist an seinem oberen und unteren Ende offen, so daß zur Unterseite des Kolbens
Luft zugelassen oder von ihr fortgetrieben werden kann, damit ein leichtes Hin- und Herbewegen des Kolbens ermöglicht
wird. Das obere Ende des Rohres d tritt durch eine Verschlußkappe g, an der es befestigt
ist und die solche Abmessungen bcsitzt, daß sie mehr oder weniger genau auf
das Ende des Halses b paßt. Hierbei ist die Verschlußkappe so tief, daß, wenn der Kolben
sich in seiner niedrigsten Stellung befindet, die Auslaßöffnung c vollkommen bedeckt ist. ·
Um den Kolben zu heben oder zu senken, ist eine senkrechte Stange h vorgesehen, deren
oberes Ende rechtwinklig abgebogen und an der Verschlußkappe g befestigt ist. Die
Stange h befindet sich parallel zum Behälter auf dessen Außenseite und wird durch eine
Öse i geführt. Um die Bewegung der Stange h zu erleichtern, sind Ausbiegungen j, j1 an ihr
vorgesehen. .· Beim Gebrauch wird der Behälter mit der Hand erfaßt und die Stange h
dadurch nach oben gedrückt, daß der Daumen die an sie angeschlossene Verschlußkappe g
hebt, so daß die Auslaßöffnung c freigegeben
ίο wird. Hierdurch wird gleichzeitig der Kolben
im Behälter gehoben und damit dessen Inhalt durch die Öffnung c (Fig. 4) herausgepreßt.
Beim Senken der Stange h und der daraus sich ergebenden Abwärtsbewegung des an dem
Rohr d befestigten Kolbens wird der Behälterinhalt im Halse b durch die eintretende Luft
nach unten gedrückt und die Verschlußkappe g in die Stellung zurückgebracht,· in welcher sie
die Öffnung verschließt. Statt die Luft nach dem unteren Teil des Behälters durch das
Rohr d zu leiten (Fig. 1 und 2), karin ein besonderes Luftzuführungsrohr / für die
Unterseite des Kolbens außen an der Tube angeordnet sein (Fig. 5 und 6). In diesem
Falle dient zur Bewegung des Kolbens eine volle Stange k. Das Luftzuführungsrohr kann
jedoch auch innerhalb des eigentlichen Behälters sich befinden oder, wo dieser hinreichende
Materialstärke aufweist, kann in ihm ein Luftzuführungskanal ausgebildet werden.
In gewissen Fällen ist die Verschlußkappe g entbehrlich, was die Bauart der Vorrichtung
wesentlich vereinfacht. Sie ist in den Fig. 7 bis 10 veranschaulicht.
Der Behälter α ist an seinem oberen Ende mittels eines Korkens m oder dergl. verschlossen,
durch den das den Kolben tragende Rohr d hindurchtritt, und der außen von
einem zweckmäßig aus Metall hergestellten Deckel m1 umgeben ist. Das Rohr d ist an
seinem oberen Ende zum Durchlassen des Endes eines Drahtes n, der nach dem Hindurchtreten
durch das Rohr um dieses herumgebogen ist, durchbohrt. Eine Schulter ηΛ
wird dadurch gebildet, daß der Draht vor seinem Eintritt in das Rohr abgebogen ist,
wodurch eine Verschiebung des Drahtes verhütet wird. Dieser ist bei n2 so gebogen,
daß er ein Griffstück bildet; sein Hauptteil geht durch eine am Deckel m ausgebildete
Führung 0 hindurch. Das untere Ende des Drahtes ist bei ?z3 gleichfalls gebogen.
Der durch den Korken m hindurchtretende Auslaßhals ist mit ρ bezeichnet. Es ist zu
beachten, daß bei der soeben beschriebenen Vorrichtung die Verbindungen zwischen den
verschiedenen Teilen ohne Zuhilfenahme von Verlötung bewerkstelligt, die Herstellungskosten
demzufolge beträchtlich vermindert werden.
Für den Hals ρ kann eine Verschlußkappe vorgesehen werden, die an dem Ende des
Drahtes η in der aus den Fig. 11 und 12 ersichtlichen
Weise befestigt ist, wo eine Schulter q und q1 auf jeder Seite des Rohres η
angeordnet ist, so daß die Längsverschiebung des Drahtes auch verhütet ist. Die Verschlußkappe
wird dadurch befestigt, daß man das Ende des Drahtes in eine Ringnut r der Kappe hineinpreßt.
Statt daß der Draht zur Verhinderung seiner Verschiebung gebogen wird,' kann er
natürlich flach geschlagen werden, so daß er eine· größere Breite erhält und sein Durchgang
durch die Öffnung in dem Rohr verhütet wird.
Claims (4)
1. Behälter für zähflüssige Stoffe mit
einem den Inhalt herauspressenden, auf und nieder beweglichen Zwischenboden, gekennzeichnet durch eine nach der Unterseite
des Zwischenbodens führende Luftleitung, um' bei der Bewegung des Zwischenbodens
eine Luftverdünnung· oder Luftpressung auf der Unterseite des Zwischenbodens und damit einen .schweren
Gang des Zwischenbodens zu verhüten.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden
mit einem aus dem Behälter herausreichenden Rohr (d) versehen ist, das die Luft
nach der Unterseite des Zwischenbodens leitet (Fig. 1 bis 4).
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in der Behälterwand
ein Luftzuleitungsrohr (I) starr befestigt ist, dessen eine Öffnung nach
außen und dessen andere Öffnung nach der Unterseite des Zwischenbodens führt.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Zwischenboden
bewegenden Element (Rohr d oder Stange k) die Verschlußkappe (g) für die
Behälteröffnung sowie eine an der Außenseite des Behälters geführte Stange (h
oder n) befestigt sind, so daß bei der Bewegung der Stange (h oder n) nach oben
die Behälteröffnung freigegeben und gleichzeitig aus dieser, unter Zuführung von
Luft nach der Unterseite des Zwischenbodens, tier Behälterinhalt herausgepreßt
wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186523C true DE186523C (de) |
Family
ID=450276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186523D Active DE186523C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186523C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2656854A2 (fr) * | 1989-02-24 | 1991-07-12 | Laffy Raoul | Recipient ou flacon aseptique conservateur d'un produit non pateux. |
-
0
- DE DENDAT186523D patent/DE186523C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2656854A2 (fr) * | 1989-02-24 | 1991-07-12 | Laffy Raoul | Recipient ou flacon aseptique conservateur d'un produit non pateux. |
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