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DE186500C - - Google Patents

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Publication number
DE186500C
DE186500C DENDAT186500D DE186500DA DE186500C DE 186500 C DE186500 C DE 186500C DE NDAT186500 D DENDAT186500 D DE NDAT186500D DE 186500D A DE186500D A DE 186500DA DE 186500 C DE186500 C DE 186500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
sections
roller
machine
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT186500D
Other languages
English (en)
Publication of DE186500C publication Critical patent/DE186500C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/04Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling
    • B21D13/045Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by rolling the corrugations being parallel to the feeding movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung einer bestimmten Anzahl von Wellen in einem Blechstreifen, die sich in der Zuführungsrichtung· erstrecken. Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung derjenigen Art von Maschinen, bei welcher ein Streifen einem Kaltbiegeverfahren zwischen Walzenpaaren mit stufenweise sich ändernden Umfangen unterworfen wird, und
ίο zwar besteht die Maschine aus mehreren hintereinander liegenden Walzenpaaren, welche sämtlich mit gleicher Winkelgeschwindigkeit urngetrieben werden. Die zusammen arbeitenden Walzenprofile der einzelnen Paare ändern sich derart, daß jedes folgende Profil die durch das vorhergehende erzeugten Wellen vertieft, wobei der größte Durchmesser aller Walzen derselbe bleibt, der kleinste Durchmesser dagegen sich allmählich verringert.
Der zunehmenden Tiefe der Wellen entsprechend nimmt die Breite der Walzen ab.
Gemäß der vorliegenden Erfindung' besteht jede der Walzen aus einer Reihe von Walzenabschnitten, die unabhängig voneinander auf Wellen aufgereiht sind. Diese Walzenabschnitte werden durch' Federdruck in bestimmten Abständen voneinander gehalten, wobei die Querschiiittskontur des Walzenumfanges einer Welle entspricht und die Abschnitte der aufeinander folgenden Walzeupaare allmählich an Breite abnehmen und auch in allmählich abnehmenden Entfernungen voneinander angeordnet sind in Übereinstimmung .mit der Verringerung der wirklichen Breite des Bleches während seines Durchganges durch die Maschine. Die Anordnung ist eine derartige, daß, wenn ein Paar der Walzen arbeitet, die Abschnitte einer jeden Walze des Paares sich einander nähern, indem sie auf der Walzenwelle gleiten, und zwar in Übereinstimmung mit der Zusammenziehung, welche gleichzeitig die wirkliche Blechbreite erleidet infolge der zu gleicher Zeit stattfindenden Vertiefung der Wellen. Der Abstand der Abschnitte der aufeinander folgenden Walzenpaare ist so bestimmt, daß das Blech durch die Wirkung des einen Walzenpaares vorbereitet wird für den Eintritt in das nächstfolgende Walzenpaar und so ein schrittweises und ununterbrochenes allmähliches Wellen eintritt, ohne daß das Blech eine plötzliche oder heftige Beanspruchung erfährt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Grundriß und Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine, welche beispielsweise mit sechs Walzenpaaren arbeitet. Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch ein Paar der Wellwalzen in größerem Maßstabe, und zwar ist der Schnitt durch die gemeinsame Achsenebene der beiden Walzen geführt. Fig. 4 ist ein ähnlicher
Schnitt durch ein Walzenpaar, welches gleichzeitig zum Biegen des Bleches dient. Fig. 5 zeigt zum Zweck der Vergleichung einen einzelnen Walzenabschnitt von jedem der sechs Walzenpaare, welche bei der in Fig. 2 dargestellten Maschine gebraucht werden.
Die Maschine besteht aus einer Reihe von aufeinander folgenden Walzenpaaren A1, B1, A-, B2. . . . , deren Hauptangriffslinien in einer gemeinsamen Ebene sich befinden, welche für gewöhnlich annähernd wagerecht liegt. Die Endzapfen a*b der Wellen A, B der betreffenden Walzen liegen in Lagern, welche in senkrechter Richtung zu der Ebene χ, χ der Fig. 2
verstellbar sind, in welcher das Blech durch die Maschine hindurchläuft. Zu diesem Zweck sind die Lager so eingerichtet, daß sie in paarweise angeordneten Führungen c in den Seitenrahmen C der Maschine gleiten können, und zwar besteht jedes Lager für die oberen Walzenreihen A1, A2.... aus einer oberen und aus einer unteren Lagerschalenhälfte α1, α1, und jedes Lager für die unteren Walzenreihen
ίο B1, B- besteht aus oberen und unteren Lagerschalenhälften b1, b2.
Die untere Schalenhälfte V jeder unteren Walze B1, B2 ruht auf einem aufrecht stehenden verstellbaren, durch einen Zapfen D ge-.15 bildeten Anschlag, der in einen in den Fuß der Führung c eingesetzten Block d eingeschraubt ist. Die untere Schalenhälfte a2 jeder oberen Walze A1, A2. . . . liegt auf einem Zwischenblock E, welcher seinerseits auf der unteren Schalenhälfte b1 der entsprechenden unteren Walze aufruht, während auf die obere Schalenhälfte a1 einer jeden oberen Walze ein nachgiebiger Druck mittels einer kräftigen Feder F ausgeübt \vird, welche sich gegen eine Anschlagschraube G legt, die durch ein die oberen Enden jedes Führungspaares c überbrückendes Querstück g hindurchgeschraubt ist. Dabei wirkt die Schraube auf das obere Federende mittels einer in den Führungen gleitenden Platte / ein. Um zu bewirken, daß, wenn die obere Walze sich während der Arbeit hebt, ihre untere Lagerhälfte a2 der Aufwärtsbewegung des Walzenzapfens α folgt, ist eine verhältnismäßig schwache gewundene Feder e zwischen den Schalenhälften a2 und b1 vorgesehen, welche durch ein Loch hindurchgeht, das den Zwischcnblock E von oben nach unten durchzieht.
Alle Walzen einer jeden Reihe, und zwar die obere sowohl als auch die untere, werden in derselben Richtung und mit derselben Winkelgeschwindigkeit angetrieben. Dazu sind an den Endzapfen α aller Walzen der oberen Reihe, und zwar auf der einen Seite der Maschine Kammwalzen H von gleichem Durchmesser angeordnet und zwischen den Kammwalzen je zweier aufeinander folgender Walzen der Reihe Kammwalzen I vorgesehen, welche in die Kammwalzen H auf jeder Seite eingreifen und sich auf festen, von den Seitenrahmen C getragenen Zapfen i drehen. In gleicher Weise sind auf den Endzapfen b aller Walzen der unteren Reihe an der entgegengesetzten Seite der Maschine Kammwalzen H1 von gleichem Durchmesser angeordnet, wobei wieder zwischen je zwei aufeinander folgenden lose laufende Kammwalzen P sich befinden, welche auf festen Zapfen i1, die gleichfalls von dem Seitenrahmen C der Maschine getragen werden, sich drehen. Hierdurch wird die Drehbewegung jeder Walze mit gleicher Geschwindigkeit und in derselben Richtung in jeder Reihe übertragen.
Die Zapfen i und i1 sind einstellbar in derselben Richtung wie die Walzenlager, zu welchem Zweck jeder von einem Block / getragen wird, der in Führungen / des Seitenrahmens C der Maschine gleitet. Dieser Block wird durch eine obere und eine untere Stellschraube K, K1 in seiner Lage gehalten, welche durch die Verbindungsstücke k, k1 des Rahmens C hindurchgeschraubt sind. Durch Einstellen der Schrauben D, K und K1, welche zu den drei letzten Walzenpaaren der Maschine gehören, in der Weise, daß ihre Angriffslinien allmählich außerhalb der gemeinsamen Ebene der Angriffslinie der verbleibenden Walzenpaare der Maschine liegen, kann erzielt werden, daß die Bleche die Maschine mit gewünschtem Krümmungsgrad in der Längsrichtung ihrer Wellen verlassen.
Jede der Walzen A1, A2 . . . . bezw. B1, B2. . . . jeder Reihe wird aus einer Anzahl von Abschnitten 1, 2A1, 3A1. . . . , lA2, 2A2,
3A2 bezw. iß1, 2J51, 3B1 , iß2, 2B2,
3B2.... gebildet, die unabhängig voneinander auf den mittleren Teil der Walzenwelle A oder B so aufgereiht sind, daß sie auf der Walze gleiten können, aber gegen Drehunggesichert sind. Die nebeneinander liegenden 9η Abschnitte werden durch Federn L, welche in den aneinander liegenden Flächen der Abschnitte in Aussparungen liegen, auseinandergedrückt, und der Eintritt von Staub und Sand in diese Aussparungen λνίιχΐ durch Hülsen I verhindert, welche, wie in Fig. 4 dargestellt, in die Aussparungen je zweier aneinander liegender Walzenabschnitte lose hineingelegt sind.
Der Abstand der Abschnitte voneinander wird außerdem durch Anschläge M zwischen den Abschnitten bestimmt, die auf der Welle befestigt sind. Sie legen den Abstand, bis zu welchem ein Walzenabschnitt von dem nächsten durch die Wirkung der Federn hinweggedrückt wird, in der Weise fest, daß die nebeneinander liegenden Abschnitte sich nur soweit als nötig ist, voneinander entfernen können.
Um einen Anschlag oder eine bestimmt gegebene Ebene vorzusehen, von welcher die Wirkung jedes Walzenpaares ausgeht, ist ein einziger Abschnitt eines jeden Walzenpaares fest auf seiner Welle befestigt. Es ist zweckmäßig und besonders in solchen Fällen, in denen, wie bei dem gewählten Beispiel, gewöhnliche Wellbleche hergestellt werden sollen, den mittleren Abschnitt der einen Walze, beispielsweise der unteren, eines jeden Walzenpaares auf seiner Welle zu befestigen, wie dies die Fig. 3 zeigt, welche einen Längs- ! schnitt durch das zweite Paar A-, B2 der in
Fig. I gezeichneten Walzen darstellt, wobei der mittlere Walzenabschnitt 7B2 der unteren Walze B2 dieses Paares auf der Welle unverschiebbar befestigt ist. Infolge dieser Anordnung wird, wenn Blech durch die Maschine läuft, stets ein Bestreben vorhanden sein, daß die Mittellinie desselben in der Mitte der Breite aller Walzen verbleibt, so daß die Zu-. sammenziehung des Bleches infolge der allmählichen Vertiefung seiner Wellen von der Kante des Bleches nach der Mittellinie hin stattfindet und bewirkt, daß die gleitenden Walzenabschnitte sich dem festen Abschnitt entgegen dem Druck der Federn L nähern.
Natürlich kann auch ein anderer Walzenabschnitt als der mittlere auf der Welle befestigt werden. In jedem Falle werden, wenn die Walzen zur Wirkung gelangen, die gleitenden Walzenabschnitte gezwungen werden,. sich dem festen Abschnitt von einer oder von beiden Seiten her zu nähern. Der Betrag dieser gleitenden Bewegung wächst natürlich mit' der Entfernung jedes gleitenden Abschnittes von dem feststehenden. Mit dieser Entfernung muß daher die Stärke der Federn abnehmen.
Die Walzenabschnitte der oberen und unteren Reihe sind versetzt zueinander angeordnet, so daß die Teile größten Durchmessers 3/ mit den Teilen kleinsten Durchmessers ζ der Gegenwalzen zusammen arbeiten (Fig. 3 und 4). Die größten Durchmesser bleiben durch die ganze Maschine hindurch bei allen Walzenabschnitten dieselben, so daß, da alle Walzen mit derselben Winkelgesctnvindigkeit getrieben werden, die Teile größten Durchmessers gleiche Umfangsgeschwindigkeit in der ganzen Maschine haben.
Die Profile der aufeinander folgenden Walzenpaare ändern sich allmählich in leichter Abstufung' von der ursprünglichen Form, in welcher die Differenz der Durchmesser der Teile y und ζ die geringste ist, bis zu der endgültigen Form, in welcher diese Differenz die größte ist; dabei hat jedes Walzenpaar einen gleichen oder annähernd gleichen Anteil an der Arbeit vom Beginn bis zur Vollendung der dem Blech zu erteilenden endgültigen Gestalt. Die Teile ζ von kleinstem Durchmesser nehmen allmählich an Durchmesser ab, und infolgedessen sind die Achsen der aufeinander folgenden Walzenpaare allmählich dichter aneinander gesetzt.
Die Höhe der Zwischenblöcke E ist eine derartige, daß der zAvischen den Laufflächen der Walzen eines jeden Paares erzielte Abstand durch die ganze Maschine hindurch derselbe ist, und zwar so groß, wie die Dicke des zu walzenden Bleches beträgt, so daß das letztere nicht zwischen den Teilen y der einen Walze und den Teilen ζ der anderen Walze eines Paares eingeklemmt wird, sondern daß es nur oder hauptsächlich nur mit den vorspringenden Teilen beider Walzen in Berührung kommt. Da die Teile y von größtem Durchmesser gleiche Umfangsgeschwindigkeit in der Maschine haben, so wird das Blech mit dieser Geschwindigkeit von allen Walzen von seinem Eintritt in die Maschine an bis zu seinem Austritt weiter befördert und es ist weder einer Zug- noch einer Druckbeanspruchung in Richtung seiner Länge während dieser Behandlung unterworfen.
Um weiterhin die Gleichheit der Förderbewegung· des Bleches in der Maschine zu sichern, besonders wenn die zusammen arbeitenden Zonen der entsprechenden Glieder eines Walzenpaares beträchtlich im Durchmesser voneinander verschieden sind (wie beispielsweise bei einigen nicht symmetrischen Querschnitten), kann irgendeine mittlere Umfangszone einer Walze, welche die Fördergeschwindigkeit, die durch die mit ihr zusammenwirkende Zone der anderen Walze des Paares erzielt wird, entweder zu verzögern oder zu beschleunigen strebt, so ange-. ordnet werden, daß sie sich frei auf ihrer Welle oder auf dem betreffenden Walzenabschnitt, von dem sie einen Teil bildet, dreht.
Um das Blech endgültig fertigzustellen und eine gleichmäßige Gestalt der einzelnen Wellen in der ganzen Blechlänge zu erzielen, ist es zweckmäßig, wenigstens zwei oder mehr Walzen am Ende der Maschine von gleicher Gestalt zu machen, wie dies bei Ar>, B5, Ae, Be in dem dargestellten Beispiel angedeutet ist.
Es können Führungen vorgesehen werden, durch welche die seitlichen Ränder des Bleches nach Verlassen des einen Walzenpaares dem nächstfolgenden Walzenpaar zugeführt werden, um einen geraden Lauf des Bleches bei seinem Durchgang durch die Maschine zu erzielen. Solche Führungen können, wie in Fig. ι dargestellt ist, aus Paaren von Reibungsrollen N bestehen, welche sich an gegenüberliegenden Seiten der Maschine auf Achsen η drehen können, die sich senkrecht zur Blechebene erstrecken und von Trägern O gehalten werden, welche nach innen von den Seitenrahmen C der Maschine her zwischen die Walzenpaare hineinragen. Die Achsenträger sind in Schlitzen 0 in den Trägern O einstellbar, so daß die Entfernung zwischen den Führungsrollen N an den gegenüberliegenden Seiten der Maschine entsprechend der Breite des zu behandelnden Bleches eingestellt werden kann.
Die Drehung wird zweckmäßig einem etwa in der Mitte der ganzen Maschinenlänge befindlichen Walzenpaare mitgeteilt, und zwar geschieht dies bei dem dargestellten Beispiel
von einer mit einem Schwungrad P versehenen Treibwelle p aus mittels eines Zahnrades q auf dieser Welle, welches in ein großes Zahnrad Q der Welle r eingreift. Auf dieser Welle r sitzt ein Trieb R, welcher in die Kammwalze H1 der Welle des unteren Gliedes des dritten Walzenpaares A3, B3 eingreift. Diese Kammwalze H1 überträgt die Bewegung nicht nur auf die Walzen der unteren
ίο Reihe auf jeder Seite, sondern auch auf die entsprechende Walze der oberen Reihe und damit auf alle Walzen. Die obere Walze As ist mit einem Zahnrad .S versehen, welches fest auf dem gegenüberliegenden Ende der Welle sitzt und mit der Kammwalze H1 der Walze B3 kämmt.
Wenn das zu behandelnde Blech nicht nur, wie beschrieben, gewellt, sondern auch in der Längsrichtung gebogen werden soll, so ist es nötig (bevor das Biegen geschieht, welches, wie oben auseinandergesetzt wurde, durch die Endwalzen Aa, Bs, Aa, Bs der Maschine bewirkt wird), die Wellen von einer Tiefe zu machen, welche etwas größer, und von einer Breite, welche etwas geringer als erforderlich ist, so daß infolge der Vergrößerung der Breite und der Abnahme der Tiefe der Wellen beim späteren Biegen des Bleches in der Längsrichtung die Wellen schließlich die gewünschte Breite und Tiefe erhalten, wobei sich natürlich das Verhältnis dieser Vergrößerung bezw. Verringerung mit dem Grad der dem Blech zu gebenden Längskrümmung ändert.
Infolge dieser Verbreiterung der Wellen während des Biegens des Bleches ist es nötig für den Fall, daß Endwalzen A", B'% A0 , Ba vorhanden sind, durch welche das Blech nach seiner Wellung gebogen wird, die gleitenden Walzenabschnitte so einzurichten, daß sie von dem feststehenden Abschnitt sich entfernen können, anstatt sich ihm zu nähern, wie νοτ-her bei den Wellwalzen beschrieben worden ist. Bei den Biegewalzen ist daher, wie Fig. 4 zeigt, die Lage der Anschläge M im \^erhältnis zu den Walzenabschnitten die umgekehrte wie bei den Wellwalzen nach Fig. 3, so daß, während bei den Wellwalzen (Fig. 3) jede Feder L für gewöhnlich den benachbarten Walzenabschnitt von dem festen Walzenabschnitt des entsprechenden Gliedes des Walzenpaares fortdrückt, bei den Biegewalzen (Fig. 4) jede Feder L für gewöhnlich denjenigen Walzenabschnitt, welcher an ihrer inneren Seite liegt, in Richtung gegen den festen Walzenabschnitt drückt. Daher müssen bei den Biegewalzen (Fig. 4) die Federn L, durch welche die äußersten Walzenabschnitte für gewöhnlich nach innen gegen die entsprechenden Anschläge M gedruckt werden, mit Anschlag in der Form von Ringen f versehen sein, welche an den betreffenden Wellen befestigt sind. Die Stärke der Federn muß mit ihrer Entfernung von dem festen Walzenabschnitt zunehmen. Die genannten äußeren Walzenabschnitte tragen Hülsen I1, welche den früher beschriebenen Hülsen I ähnlich sind, jedoch kann eine jede derselben über den Umfang des entsprechenden Anschlagringes t hinweggleiten.
Es ist klar, daß weder die Zahl der Wellwalzen, noch die Zahl der am Ende stehenden Biegewalzen auf eine bestimmte Zahl beschränkt zu sein braucht.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Wellblech, bei welcher die einzelnen hintereinander liegenden Walzen aus einzelnen auf ihren Achsen verschiebbaren Abschnitten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenprofil sich allmählich so ändert, daß der größte Durchmesser aller Walzen derselbe bleibt und nur der kleinste Durchmesser allmählich abnimmt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den einzelnen Walzenabschnitten eines jeden Walzenpaares einer fest auf seiner Achse sitzt, während die anderen unter sich durch Federn (L) verbunden sind, welche von diesen festen Abschnitten nach jeder Seite hin an Stärke abnehmen, wobei Anschläge (M) an der Walzenachse die Verschiebung der Abschnitte begrenzen.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Walzenabschnitten liegenden Federn durch übergelegte, in seitliche Aussparungen der Abschnitte eingreifende Hülsen (I) geschützt sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden letzten Walzenpaare der Maschine als Biegewalzen dienen und gleichfalls aus Abschnitten bestehen, von denen einer in jedem Walzenpaar fest auf der Achse sitzt, während alle anderen verschiebbar sind, wobei jedoch die Stärke der zwischenliegenden Federn (L) von dem festen Abschnitt ab zunimmt und die Anschläge für die Walzenabschnitte auf der anderen Seite jedes Abschnittes liegen, so daß die Abschnitte durch die Federn nach dem festen Abschnitt hin gedrückt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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