DE1861877U - Sicherheitssitzvorrichtungen fuer fahrzeuge. - Google Patents
Sicherheitssitzvorrichtungen fuer fahrzeuge.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/30—Coupling devices other than buckles, including length-adjusting fittings or anti-slip devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/18—Anchoring devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
P.A. 560465*218.62
PATENTANWALT 8 Münllien 2, 29. August 1962
DIPL-ING. MARTIN LICHT Sendlinger Straße 55
Fernsprecher 224265
Postscheck-Konto: Mönchen 163397 \·*ά
EANGOL HELMETS LIMITED,
London W. 1., Fitzroy Square 39,
Großbritannien
Sicherheitssitzvorrichtungen für fahrzeuge
Die vorliegende Erfindung betrifft Sicherheitssitzvorrichtungen für Fahrzeuge; eine solche Ausrüstung enthält
eine band- oder gurtähnliohe Anschnallvorrichtung, die dazu bestimmt ist, einen Insassen vor Schaden für den
Fall zu bewahren, daß das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wird, der es sehr plötzlich zum Halten kommen läßt.
Die übliche Anordnung ist die, daß ein Gurt, der an einem oder mehreren geeigneten Ankerpunkten am Wagenboden
befestigt ist, um den Benutzer herum geht und mittels einer Schnalle zusammengehalten wird, die sich nicht von selbst
aufziehen kann, jedoch notfalls schnell öffnen läßt. Damit läßt sich der Gurt im normalen Gebrauch leicht anlegen und
auch dann ablegen, wenn er seine Aufgabe bei einem Unfall erfüllt hat, bei dem das Fahrzeug beschädigt oder überschlagen
ist. Eine Befestigungsform für diesen Gebrauch ist in der
Beschreibung 3Sr · S. 78476 IIl/44a des Anmelders offenbart
worden.
Außer der Befestigung durch die beim normalen Gebrauch verwendete Schnalle ist es erwünscht, daß die Yorrichtungen
für ein leichtes Lösen des Gurts von seinem Ankerpunkt am Fahrzeugboden ausgerüstet sind; die vorliegende Erfindung
"befaßt sich insbesondere unter diesem Gesichtspunkt mit
einer solchen Sicherheitssitzvorrichtung,
Erfindungsgemäß enthält der Ankerpunkt für den Gurt eine Öse oder ein Auge, am besten aus Metall; ein Teil
davon ist im Querschnitt leicht angeflacht und läßt sich mit einem Beschlag zusammenhaken, in den wiederum das Gürtende
sich einschnallen läßt; der Beschlag enthält einen Schlitz, der in der lichten Weite dem angeflachten Teil
der metallischen Öse entspricht und in ein etwas größeres, vorzugsweise kreisbogenförmiges, dem Hormalquerschnitt der
Öse entsprechendes Loch ausläuft. Infolgedessen läßt sich der Gurfbeschlag an der Ankeröse lediglich dadurch anbringen,
daß man den Schlitz über den angeflachten Ösenquerschnitt stülpt; danach kann der Beschlag zum anderen Ösenende
bewegt und lediglich durch Umkehr des Vorgangs wieder abgenommen werden.
Die metallische Öse kann die Form einer Eingschraube
haben, deren Ende durch den Wagenboden hindurchgeht und mittels einer Mutter an dem Einschraubende am Platz gehalten
wird. Vorzugsweise jedoch besteht die Öse aus einem U-förmig
en Rundmaterial mit zwei Einschraubenden und mit einer
Halteplatte zum Festmachen am Wagenboden. Vorteilhaft ist ein unsymmetrisches U, sodaß der Gurtzug, der nicht senkrecht
nach oben geht, die geringste Biegungsbeanspruchung und hauptsächlich unmittelbare Zugspannung ausübt.
Die Erfindung läßt sich am besten aus der folgenden Beschreibung verstehen; zwei mögliehe Ausführungsverfahren
sind als Beispiele in den Figuren 1-12 veranschaulicht.
Die Figuren 1-3 zeigen Vorder-, Seitenansicht und
!Draufsicht auf ein erstes lust er des Ankerpunkts.
Die figuren 4-7 zeigen eine Vorderansicht, z?/ei Seitenansichten
und eine Draufsicht auf ein zweites Muster eines Ankerpunkts,
Die Figuren 8-10 zeigen Vorder- und zwei Kantenansichten
des Gurtabschlußbeschlags.
Die Figuren 11 und 12 zeigen den Gurt am Platz mit
dem Beschlag der Figuren 8-10 und mit den entsprechenden Ankerpunkten der Figuren 4 und 1.
Der Ankerpunkt der Figuren 1-3 hat die Form einer Ringschraube mit einem Einschraubende 9 zum Befestigen der
Ringschraube am Fahrzeugboden. Die Öse 10 ist im Querschnitt
an den Stellen 11 und 12 so angeflacht» daß der geschlitzte Teil 13 des Gurtbeschlags 24 der Figur 9 darübergeht.
Der Ankerpunkt der Figuren 4-7 besteht aus einer TJ-förmigen Stange 20» die mit Hilfe ihrer Einschraubenden
21 und 22 in einer Halteplatte 23 und damit am Fahrzeugboden festgemacht ist. Die Stange ist unsymmetrisch, wie man in
Figur 4 sieht, und die im Querschnitt angeflachten Teile 15 und 16 sind an der vom Scheitel der Stange am weitesten
entfernten Seite gelegen.
Der Abschlußbeschlag 24 der Figuren 8-10 ist vorzugs-
?;eise aus Stahl und hat wie gesagt einen Schlitz 13, der über den im Querschnitt angeflachten Ösenteil des Ankerpunkts
paßt; der etwa kreisbogenförmige Teil 14 des Schlitzes ist etwas größer im Durchmesser als der Hauptquerschnitt der
Öse 10 oder 20, sodaß er frei um ihn herum paßt, aber nur
an der Stelle abgenommen werden kann, an der sich die angeflachten Teile 11 und 12 befinden. Der Beschlag ist
bei 17, 18 und 19 (Figur 9) so geschlitzt, daß der Gurt mit ihm dort durch Einfädeln in bekannter Weise durch die
Schlitze angeschlossen werden kann. Hiermit erhält ein Gurt von genormter Länge die Möglichkeit, in verschiedenen
Wagentypen und -größen benutzt zu werden. Um für einen bestimmten Benutzer zu passen, wird die Einstellung des Gurts
vorzugsweise an dem Punkt vorgenommen, wo er am Schloß befestigt ist.
Die figuren 11 und 12 zeigen einen Gurt 25, der durch die Schlitze des Beschlags 24 gefädelt ist, und zeigen den
Beschlag 24, wie er an den Inkerpunkten der figuren 4 und 1 verankert ist. Der Zug des Gurtes ist nach oben und von der
Seite weggerichtet, an der der Beschlag 24 angebracht ist.
Zur weiteren Vorsorge gegen unrichtiges funktionieren kann eine kleine federklammer angeordnet werden, um die angeflachten
Teile an der Ankeröse zu bedecken; diese Klammer wird zur Seite geschoben, wenn der Gurt ausgehakt werden
soll. Dies ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Erfindungsgemäß können daher die Vorsichtsmaßnahmen gegen zufälligen falschen Gebrauch, die bei einer Sicherheitsvorrichtung
der geschilderten Art erwünscht sind, in einer einfachen und wirtschaftlichen Weise durchgeführt
werden.
Claims (5)
1. Ein Ankerpunkt für einen Sitzanschnall- oder
Sicherheitsgurt mit einer Öse, dadurch gekennzeichnet, daß diese (10, 20) einen im Querschnitt leicht angeflachten
(11, 12, 15, 16) Teil zum Zusammenhaken mit einem Schlitz (13, H) in einem Beschlag (24) hat, in den sich
der Gurt (25) einschnallen (17, 18, 19) läßt.
2. Ein Ankerpunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er die lorm einer Eingschraube (10) hat und
daß deren Ende Gewinde (9) trägt.
3. Ein Ankerpunkt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer U-förmigen Stange (20) mit Einschraubenden
(21, 22) und aus einer Platte (23) besteht und daß diese von zwei Löchern durchbohrt ist, durch die die Stangenenden
hindurchgehen.
4. Ein Ankerpunkt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange unsymmetrisch ist.
-2-
5. Ein Beschlag, in den sieh ein Sitzanschnalloder
Sicherheitsgurt einschnallen und der sich mit einem Ankerpunkt nach einem der vorstehenden Ansprüche zusammenhaken
läßt und einen Schlitz enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dieser (13) in der lichten Weite dem angeflachten
Teil der Öse des Ankerpunkts entspricht und daß er in ein etwas größeres loch (H) ausläuft, das dem normalen Querschnitt
der Öse entspricht.
6, Eine Vorrichtung zum Anbringen eines Sitzanschnalloder Sicherheitsgurts, gekennzeichnet durch einen Ankerpunkt
nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und durch einen Beschlag nach Anspruch 5.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3621561A GB995634A (en) | 1961-10-09 | 1961-10-09 | Improvements in safety seat assemblies for vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1861877U true DE1861877U (de) | 1962-11-08 |
Family
ID=10386053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962K0042346 Expired DE1861877U (de) | 1961-10-09 | 1962-08-29 | Sicherheitssitzvorrichtungen fuer fahrzeuge. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1861877U (de) |
| GB (1) | GB995634A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1655079B1 (de) * | 1967-08-24 | 1970-02-12 | Sigmatex Ag | Verankerung fuer den Sicherheitsgurt eines Kraftfahrzeuges |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2178472B (en) * | 1985-07-27 | 1989-03-01 | Ford Motor Co | Securing vehicles on transporters |
| GB9107619D0 (en) * | 1991-04-10 | 1991-05-29 | Hempsted Group Holdings Ltd | A fastener and method of using same |
| US5325568A (en) * | 1993-06-21 | 1994-07-05 | Ronald Bruhm | Tie-down device combining a looped strap and a snubbing clinch |
| US6030159A (en) * | 1997-07-29 | 2000-02-29 | Aar Corp. | Multipurpose cargo tie down system |
-
1961
- 1961-10-09 GB GB3621561A patent/GB995634A/en not_active Expired
-
1962
- 1962-08-29 DE DE1962K0042346 patent/DE1861877U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1655079B1 (de) * | 1967-08-24 | 1970-02-12 | Sigmatex Ag | Verankerung fuer den Sicherheitsgurt eines Kraftfahrzeuges |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB995634A (en) | 1965-06-23 |
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