DE1860970U - Doppelriemchen-streckwerk, insbesondere fuer wolle und langstapelige chemiefasern. - Google Patents
Doppelriemchen-streckwerk, insbesondere fuer wolle und langstapelige chemiefasern.Info
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- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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Description
Doppelriemohenstreekwerk, insbesondere für Wolle und langstapelige
Chemiefasern
Die vorgeschlagene Neuerung bezieht sich auf ein Doppelriemchenstreckwerk
für Spinnmaschinen, dessen Oberkäfig durch seine freie Beweglichkeit
in Richtung der Streckfeldebene unter dem Einfluß seines Gewichtes die Oberriemchen spannt.
Bs ist bekannt, die Oberriemehen-Zwillingswalze in Durchzugsstreckwerken
mittels eines Lenkers mittig an einem aufklappbaren Tragarm zu lagern und auch den Öberkäfig entweder an diesem Lenker der
Oberwalze und / oder an dieser selbst anzubringen. Beim Hochklappen
des Tragarmes bzw. der Seitenführungen ivird daher auch der
Oberkäfig mit hochgeklappt» Diese bekannte Ausführung ist jedoch nicht ohne weiteres auf einen Oberkäfig zu übertragen, der in Faserlaufrichtung
frei beweglich sein soll.
Um auch in diesem Fall die Oberriemehenzwillingswalze und den freibeweglich
geführten Oberriemchenkäfig durch Hochklappen des OberwalzenTragund
Belastungsarmes mit abzuheben, schlägt die Erfindung vor, die Oberriemehenzwillingswalze entweder durch einen Halter, ein
Zwischenstück oder ein Sattelstück an ihren Seitenzapfen oder durch
ein Zwischenstück oder auf bekannte Weise durch einen Halter oder ein Sattelstück zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes mittig an ihrem
Achshals zu halten, wobei der Oberriemchenzwillingskäfig mit je
einer vorderen und hinteren Zunge am Lenker der Ausgangswalze und an dem genannten Halter, Zwischenstück oder Sattelstück seitlich
geführt aufruht*
Die in bekannter Weise mittels eines Zahnkranzes von der mittleren
Unterwalze formschlüssig angetriebene Oberriemehenzwillingswalze kann dabei im einzelnen von einem gabelförmigen Halter zu beiden
Hlhwei*: Diese Unterloge (Beschreibung und Schtrlzanspr.) Isf die zuietzl eingereichte; sie weich» von der Wprffassung
der ursprünglieh eingereichten Unlerlogen ab. Die rechtliche Bedeutung der Abweichung fs} nicht geß$j.it
Die ursprünglich eingereichten-Unterlogen, befinden sich in den ■ Amtsakten,. Sie können jederzeit ohne Nagh^ls
eifiss rechtlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopiert oder FUraloeootive
zv den üblichen Preisen geliefert. Deutsches Potentamt,. GebrauehsmustersteHö.
Seiten ihres Zahnkranzes mittig an ihrer Achse oder an ihren
Seitenzapfen geführt und gegebenenfalls belastet werden.
In einer anderen Ausführungsform sieht die Erfindung vor, die Oberriemchenzwilligswalze durch ein mit einem Bolzen in
ihrem Lenker gehaltenes Zwischenstück zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes
ffiittig an ihrer Achse oder an ihren Seitenzapfen zu
führen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß die Oberriemchenzwillingswalze durch ein verschiebbar auf dem Trag- und Belastungsarm befestigtes Sattelstück ebenfalls
zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes mittig an ihrer Achse oder an ihren Seitenzapfen geführt und gegebenenfalls belastet wird.
Die Zeichnung zeigt die vorgeschlagene Erfindung in schematischer
Darstellung.
Fig. 1 Schnitt durch ein Streckwerk mit dem vorgeschlagenen
Oberkäfig und der an einem gabelförmigen Lenker geführten Oberriemchenzwillingswalze.
Fig. 2 Draufsicht auf einen schmal ausgeführten Lenker mit Oberkäfig
und Oberriemchenzwillingswalze.
Fig. 3 Draufsicht auf einen breit ausgeführten Lenker.
Fig. 4 Ansicht der Fig. 3 von der Seite*
Fig» S Ansicht eines die Oberriemchenzwilligswalze und den Oberkäfig
führenden gabelförmigen Zwischenstückes»
Fig. 6 Draufsicht auf ein schmal ausgeführtes Zwischenstück nach Fig. 5.
Fig. 7 Draufsicht auf ein breit ausgeführtes Zwischenstück
nach Fig. 5.
Fig» 8 Ansicht eines die Oberriemchenzwiliingswalze und den
Oberkäfig führenden Battelstückes.
Pig. 9 Draufsicht auf ein schmal ausgeführtes Sattelstück
nach Fig» 8.
Fig.10 Draufsicht auf ein breit ausgeführtes Sattelstück
nach Fig. 8, . "V
Der in Richtung der Streckfeldebene bewegliche Öberkäfig 1,
der mittels seiner Umlenkschiene 11 durch die in Richtung der
geneigten Streckfeldebene wirksame Komponente seines Gewichtes
die Oberriemchen 2 spanntj ist an sich bekannt* Während die
Oberriemehen einerseits durch die ümlenksehiene des Oberkäfigs in
Verzugsrichtung gezogenherden* dient die von ihnen umhüllte Oberriemchenzwillingswälze 3 als festes öegenlager. Nach der vorgeschlagenen Erfindung ist diese Oberriemchenzwillingswälze 3 mittels
eines gabelförmigen Halters 5, der außermittig aa ihren Seitenzapfen 31 oder mittig an ihrer Achse 33 angreift, im Trag- und
Belastungswarm4gelagert. Der Halter 5 ist zu diesem Zweck gabelförmig ausgeführt und zwar entweder breit, so daß ^r, wie in
Fig· 3 dargestellt, die Oberriemchenzwillingswälze 3 an ihren
Seitenzapfen 31 führt, öder schmal, wobei er, wie in Fig. 2 gezeigt,
die Oberriemchenzwillingswälze 3 zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes
32 mittig an ihrer Achse führt.
Dieser Halter 5 dient ift erster Linie ziur Führung der OberriemchenWaize
3; falls diese Walze eigenbelastend sein soll,
übt er keinen Druck auf sie aus· Es kann ihm jedoch auch eine
Feder entsprechender Härte zugeordnet sein und dadurch die
Oberriemehenzwillingswalze 3 mehr oder weniger stark: durch
ihn belastet werden. ;
Beim Hochklappen des Trag^- und BelastungswarBies 4 ivird die
OberriemchenwzXllingswalze 3 mit hochgehoben, da sie aber
durch die Oberriemchen 2 untrennbar mit dem Oberkäfig 1 verbunden ist, sind Mittel vorgesehen, durch die auch der Öberkäfig
mit abgehoben wird. Es sind dies eine hintere und eine
vordere Zunge 12 und 13» mit denen der Oberkäfig 1 an dem
Lenker 50 der Ausgangswalze und dem Halter :5 dear Oberriemchenzwillingswalze
geführt ist. Diese Führung an dem ism Profil ü-förmigen Lenker 50 und dem mit einer entsprechenden Ausspar*·
ung 52 versehenen Halter 5 wirkt so, daß sie den Oberkäfig 1
in Arbeitsstellung nur seitlich führt, ihm jedoch in Verzugrichtung und senkreckt zur Streckfeldebene seine; freie Beweglichkeit läßt, um ihm die Möglichkeit zu geben, die Oberriemchen
2 zu spannen und bei ungleicher Lunten- oder
Riemchendicke nach oben auszuweichen. Erst beim Hochklappen
des Trag- und Belastungsarmes 4 legen sich die Zungen 12 und
auf den Lenker 50 und den Halter 5 und nehmen den Oberkäfig 1 mit hoch* Damit wird die Streckfeldebene völlig freigelegt ;
und ist zur Bedienung leicht zugänglich.«
Als weitere Möglichkeit zur Führung der Gberriemchenzwillingswalze
3 schlägt die Erfindung ein gabelartigeis Zwisciienstück 6
vor, das mit einem Bolzen 61 in einen Lenker 51 des Trag- und
Belastungsarmes 4 gelagert ist und - in einer schmalen Ausführungs«-
form -r die Oberriemchenzwillingswalze 3 zu beiden Seiten ihres
Zahnkranzes 32 mittig an ihrer Achse 33 oder - in einer breiten
Ausführung - an ihren Seitenzapfen 31 führt.Der Oberkäfig 1
stützt sieh hier mit seiner hinteren Zunge 13 auf einer Führung des gabelartigen Zwischenstückes 6 ab. ,;--■".
Schließlich ist es denlcbar, die Oberriemchenzwillingswaizie 3
in einem Sattelstück 7 zu lagern, das beispielsweise mit einer
Sehraube 72 unmittelbaram Trag- und. Belastungsarm 4 angebracht
Auch dieses Sattelstück 7 kann schmal (Fig* 9) oder breit
(Fig. 10) ausgeführt sein und die Öberriemchenzwilliiigswalze 3
an beiden Seiten ihres Zahnkranzes 32 mittig an ihrer Achse 33 oder
an ihren Seitenzapfen 31 führen. 71 stellt wieder eine in seitlicher Richtung wirksame Führung JEur-,di.e: Zunge 13 des Oberkäfigs
1 dar.
Claims (7)
1.) Doppelriemchenstreckwerk, insbesondere für Wolle und
langstapelige Chemiefasern mit einem parallel zur Streckfeldebene
in Faserlaufrichtung freibeweglich geführten
und die Oberriemchen spannenden Oberriemchenkäfig und einem
aufklappbaren, mittig über den Oberwalzenzwillingen angeordneten Oberwalzentrag- und Belastungsarm, von dem die Oberwalzen geführt und belastet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die in bekannter Weise durch einen Zahnkranz von der
Uttterwalze aus angetriebene Oberriemchenzwillingswalze (3)
entweder durch einen Halter (5), ein Zwischenstück (6) oder
ein Sattelstück (T) an ihren Seitenzapfen (31) oder durch
ein Zwischenstück (6) oder auf bekannte Weise durch einen
Halter (5) oder ein Sattelstüek (7) zu beiden Seiten
ihres Zahnkranzes (32) mittig an ihrem Achshals (33) gehalten
ist, wobei der Oberriemchenzwillingskäfig (1) mit je einer
vorderen und hinteren Zunge (12 und 13) am Lenker (50) der
Ausgangswalze und an dem genannten Halter (5), Zwischenstück (6) oder Sattelstüek (T) seitlich geführt aufruht
und der Oberriemchenkäfig (l) in Faserlaufrichtung und senkrecht
zur Streckfeldebene frei beweglich ist»
2») Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberriemchenzwillingswalze (3) von einem gabelförmigen Halter (5) zu beiden Seiten des Zahnkranzes
(32) mittig an ihrer Achse (33) geführt und gegebenenfalls
belastet wird (Fig. 2).
3.) Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberriemchenzwillingswalze (3) von einem
gabelförmigen Halter (5) an ihren Seitenzapfen (31) geführt und gegebenenfalls belastet wird (Fig.3).
•it
4.) Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberriemchenzwillingswalze (3) durch ein
zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes (32) mittig an ihrer Achse (33) angreifendes, mit dem Bolzen (61) im Lenker (51)
gehaltenes Zwischenstück (6) geführt wird (Fig.6).
5.)- Doppelriemehenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ©berriemehenzwillingswalze (3) durch ein
mit dem Bolzen (et) im Lenker (5l) gehaltenes Zwischenstück
(6) an ihren Seitenzapfen (31) geführt wird (Fig.7).
6.) Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberriemchenzivilligswalze (3) durch ein
verschiebbar auf dem Trag- und Belastungsarm (4) befestigtes
Sattelstück (7) zu beiden Seiten ihres Zahnkranzes (32)
mittig an ihrer Achse (33) geführt und gegebenenfalls belastet
wird (Fig. 9).
7.) Doppelriemchenstreckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberriemehenzwxllingswalze (3) durch ein verschiebbar auf dem Trag- und Belastungsarm (4) befestigtes
Sattelstück (7) an ihren Seitenzapfen (31) geführt und gegebenenfalls belastet wird (Fig.10).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961Z0007290 DE1860970U (de) | 1961-05-26 | 1961-05-26 | Doppelriemchen-streckwerk, insbesondere fuer wolle und langstapelige chemiefasern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961Z0007290 DE1860970U (de) | 1961-05-26 | 1961-05-26 | Doppelriemchen-streckwerk, insbesondere fuer wolle und langstapelige chemiefasern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1860970U true DE1860970U (de) | 1962-10-25 |
Family
ID=33153794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961Z0007290 Expired DE1860970U (de) | 1961-05-26 | 1961-05-26 | Doppelriemchen-streckwerk, insbesondere fuer wolle und langstapelige chemiefasern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1860970U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510719B1 (de) * | 1962-11-06 | 1969-10-23 | Luwa Ag | Reinigungsvorrichtung fuer Streckwerkszylinder |
-
1961
- 1961-05-26 DE DE1961Z0007290 patent/DE1860970U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510719B1 (de) * | 1962-11-06 | 1969-10-23 | Luwa Ag | Reinigungsvorrichtung fuer Streckwerkszylinder |
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