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DE1860001U - Ballspiel. - Google Patents

Ballspiel.

Info

Publication number
DE1860001U
DE1860001U DEF22151U DEF0022151U DE1860001U DE 1860001 U DE1860001 U DE 1860001U DE F22151 U DEF22151 U DE F22151U DE F0022151 U DEF0022151 U DE F0022151U DE 1860001 U DE1860001 U DE 1860001U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
turntable
ball game
game according
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF22151U
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF22151U priority Critical patent/DE1860001U/de
Publication of DE1860001U publication Critical patent/DE1860001U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/22Accessories; Details
    • A63F7/36Constructional details not covered by groups A63F7/24 - A63F7/34, i.e. constructional details of rolling boards, rims or play tables, e.g. frame, game boards, guide tracks
    • A63F7/40Balls or other moving playing bodies, e.g. pinballs or discs used instead of balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Ballspiel
    Die Neuerung betrifft ein Ballspiel, bestehend aus einem Ziel
    cli
    und einem Ball, der insbesondere mit Hilfe eines Schlägers, beispielsweise nach Art eines Golfschläger, in ein Ziel getrieben werden soll.
  • Derartige Ballspiele sind bereits bekannt, insbesondere sind auch solche Spiele bekannt, die eine verkleinerte Nachahmung des verhältnismäßig viel Platz beanspruchenden Golfspieles darstellen sollen. Bei solchen sogenannten Miniatur-Golfspielen ist es ebenfalls bereits bekannt geworden, verschiedene Ziele, vor denen ggf. auch Rindernisse angeordnet sein können, auswechselbar anzuordnen. Neben Schiebern sind zu diesem Zwecke auch um eine horizontale oder vertikale Achse drehbare Drehscheiben bekannt geworden, auf denen die Ziele und bzw. oder Hindernisse angeordnet sind.
  • Die bisher bekannten Spiele dieser Art lehnten sich in der Gestaltung des Zieles sehr eng an das bekannte Golfspiel an, in dem ein der Größe des Balles angepaßtes Loch mit senkrechter Achse in geeigneter Weise vorgesehen wurde, zu dem der Ball auf einer vorgeschriebenen Bahn getrieben werden soll, wobei bis zur Erreichung des Loches in der Regel Hindernisse zu überwinden sind. Ist der Ball in verhältnismäßig kurzer Entfernung vor dem Loch angekommen, so muß er durch einen ziemlich genau in seiner Kraft bemessenen Schlag in das Loch getrieben werden, bei zu schwachem Schlag wird das Loch nicht erreicht, bei zu kräftigem Schlag fliegt der Ball über die uffnung des Loches hinweg.
  • Mit der Neuerung soll ein Ballspiel der eingangs genannten Art verfügbar gemacht werden, bei dem ein Loch mit vertikaler Achse vermieden ist, so daß keine besonderen Anlagen zur Durchführung des Spieles erforderlich sind, die in der Regel ortsfest oder nur unter verhältnismäßig großem Aufwand transportabel sind.
  • Zur Lösung der der Neuerung zugrundeliegenden Aufgabe wird von dem bekannten Ballspiel mit einem auf einer Drehscheibe angeordneten Ziel ausgegangen und neuerungsgemäß empfohlen, daß das Ziel ein Fangkorb mit im wesentlichen waagerecht verlaufender Längsachse ist und die Drehscheibe derart leicht und leicht drehbar ist, daß sie mit dem Fangkorb von der Wucht des in diesen laufenden Balles in Drehung versetzbar ist, wobei zweckmäßig auf der Drehscheibe ein dem Fangkorb diametral gegenüberliegendes Gegengewicht angeordnet ist. Um ein Herausspringen des Balles aus dem waagerechten Fangkorb zu verhindern, wird zweckmäßig vor der Fangkorböffnung eine in Richtung vom Fangkorb weg schwach und in entgegengesetzter Richtung steil geneigte Schwelle vorgesehen.
  • Die erforderliche leichte Ausbildung der Drehscheibe und die leichte Drehbarkeit wird am einfachsten dadurch erreicht, daß die Drehscheibe auf einem Träger angeordnet ist, selbst aus Kunststoff besteht, auf einer metallnen Achse sitzt und auf
    wenigstens einem um die Achse liegenden metallnen Ring aufliegt.
    tD
    Zur Erleichterung des Transports wird vorgeschlagen, daß auf der Metallachse eine zweckmäßig aus elastischem Kunststoff bestehende Kappe aufsitzt, die mit Vorsprüngen in eine Nut in der Achse einschnappt und in der Betriebsstellung nicht mit der Drehscheibe in Berührung kommt. Eine solche Kappe hält die Drehscheibe beim Transport mit dem Träger zusammen, ohne die Drehung im Betrieb zu behindern, ermöglicht aber auch ein schnelles Abneh-
    men der Drehscheibe vom Träger, z. B. um evtl. eingedrungenen Sand
    men der L
    o. dgl. zu entfernen.
  • Der Fangkorb besteht zweckmäßig aus elastischem Kunststoff. wenn bei einem neuerungsgemäßen Ballspiel der Ball den Fangkorb verfehlt und an dessen Kante auftrifft, so wird die Scheibe in Drehung versetzt, so daß der Ball über das Ziel hinausrollt und der nächste Schlag, der den Ball in den Fangkorb treiben soll,
    aus einer anderen Richtung zu erfolgen hat als der vorhergehende
    CD
    Schlag. Es wird also praktisch derselbe Effekt erreicht wie bei
    z
    Löchern mit senkrechter Längsachse.
  • Diese Drehbewegung kann noch zusätzlich für den Spielzweck ausgewertet werden, indem der Drehscheibenträger mit einer Skala und die Drehscheibe mit einer Marke ausgestattet wird. Die Skala kann beispielweise mit Ziffern in der normalen Zählreihenfolge versehen werden, und bei Beginn des Spieles wird die Marke auf die Zahl 0 der Skala eingestellt. Wird z. B. der Ball nicht in den Fangkorb geschlagen, sondern trifft auf dessen Rand auf und setzt die Drehscheibe in Bewegung, so kann die erreichte Tunktzahl zu Strafpunkten ausgewertet werden, umgekehrt kann die beim Einlaufen des Balles in den Fangkorb erreichte Punktzahl als Pluspunktzahl gewertet werden. Selbstverständlich ist auch jede andere Skalenbezeichnung bei entsprechender Änderung der Spielregeln verwertbar.
  • ;.'wenn das neuerungsgemäße Ballspiel im Freien gespielt werden soll, so wird in der Regel ein normaler Ball, beispielsweise in Form eines Tennis-oder Golfballes o. dgl. verwendet. Soll das Ballspiel jedoch in geschlossenen Räumen, insbesondere in Wohnräumen gespielt werden, so sind die normalen Bälle ungeeignet, da sie in der Regel von der Wucht auch eines schwachen Schlages auf den üblichen glatten Flächen von Innenräumen sehr weit rollen.
  • Für derartige Zwecke wird neuerungsgemäß ein Ball in Form eines kugelförmigen Hohlkörpers aus elastischem Material vorgeschlagen, dessen Wandung von einer Anzahl in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordneter Löcher durchsetzt ist, deren Durchmesser im Verhältnis zum Balldurchmesser so groß bemessen ist, daß jeder Lochrand eine ausreichende Standfläche für den Ball bildet.
  • Ein derartig ausgebildeter Ball kann auch bei verhältnismäßig kräftigen Schlägen nur eine begrenzte Strecke rollen, weil die vorgesehenen Standflächen dem Weiterrollen des Balles einen beträchtlichen Widerstand entgegensetzen. Eine ausreichende Standfläche kann dadurch erzielt werden, daß der Durchmesser der Löcher des Balles größer als der halbe Radius des Balles bemessen wird.
  • Die Rollfähigkeit des Balles kann neuerungsgemäß noch herabgesetzt werden, wenn der Ball mit Noppen versehen ist.
  • Ein solcher Ball kann auf einfachste Weise hergestellt werden, wenn er aus zwei gleichen Hälften besteht, die gemeinsam mit einem Bandring vernietet sind. Es sind dann nur zwei unterschiedliche, insgesamt drei Spritzgußteile erforderlich, und ein schwieriger Stumpfschweißvorgang ist überflüssig. Es konnte festgestellt werden, daß durch den Bandring keine oder jedenfalls keine beim Spiel störende Unwucht des fertigen Balles hervorgerufen wird.
  • Die Neuerung soll anhand eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert werden.
  • Das Ballspielziel besteht aus einem kreisförmigen Drehscheibenträger, einer darauf angeordneten kreisförmigen Drehscheibe und einem auf dieser befestigten Fangkorb. Im Zentrum des Drehscheibenträgers ist eine metallne Achse angeordnet, an der die Drehscheibe mit einer Nabe gelagert ist. Aus Herstellungsgründen empfiehlt es sich, sowohl den Drehscheibenträger als auch die Drehscheibe aus Kunststoff herzustellen, beispielsweise zu spritzen. Die Drehscheibe läuft dann leicht auf der metallnen Achse, unter Umständen tritt jedoch eine verhältnismäßig starke Reibung zwischen der Drehscheibe und dem Drehscheibenträger auf, die eine leichte Drehung der Drehscheibe mit Bezug auf den Träger verhindert. Um eine solche unerwünschte Reibung mit Sicherheit zu verhindern, ist unterhalb der Nabe zwischen der Drehscheibe und dem Drehscheibenträger ein um die Achse gelegter Metallring angeordnet, der für genügenden Abstand von Drehscheibe und Drehscheibenträger auch bei einseitiger Belastung der Drehscheibe, insbesondere durch den Ball oder bei schräger Aufstellung der Drehscheibe sorgt, gegebenenfalls können auch mehrere Metallringe vorgesehen sein, insbesondere um Toleranzen auszugleichen. Der Fangkorb besteht zweckmäßigerweise aus elastischem Kunststoff, so daß er auch beim Transport nicht beschädigt werden kann. Der Fangkorb besteht aus einem flach ausbreitbaren Netz, das in die ersichtliche Form gebogen und auf der Drehscheibe befestigt z. B. aufgenietet ist. Auf der Achse sitzt eine aus elastischem Kunststoff bestehende Kappe, die mit Vorsprüngen auf bekannte Weise in eine Nut in der Achse einschnappt. Sie kommt mit der Drehschei. be in der normalen Betriebsstellung nicht in Berührung.
  • Diametral dem Fangkorb gegenüber ist auf der Drehscheibe ein Gegengewicht angeordnet. Vor dem Fangkorb ist eine Schwelle vor-
    gesehen, die zum Fangkorb hin steil und in entgegengesetzter
    CD
    Richtung schwach abfällt.
  • Der Ball ist ein kugelförmiger Hohlkörper aus elastischem Material, insbesondere einem elastischem Kunststoff, dessen Wandung von einer Anzahl Löcher durchbrochen ist. Diese Löcher sind in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordnet, so daß durch die Ebenen ihrer Ränder gelegte Flächen die Flächen eines regelmäßigen Polyeders bilden, im Modell die eines Zwölfflächners. Der Durchmesser der Löcher ist etwas größer als der halbe Radius des Balles, im Modell ist der Durchmesser so bemessen, daß Lochdurchmesser plus eine Breite des zwischen den Löchern stehenge-
    bliebenen Steges der Wandung gleich dem halben Radius des Balles
    ist.
    Zur weiteren Herabsetzung des Rollvermögens des neuerungsgemäßen
    Balles ist dieser mit einer Anzahl Noppen ausgestattet, von denen
    jeweils fünf um eines der Löcher herum angeordnet sind bei dieser Zählung muß natürlich jede Noppe jeweils drei angrenzenden Löchern zugerechnet werden.
  • Der Ball besteht aus zwei gleichen Hälften, die gemeinsam mit einem Ringband vernietet sind. Die Nieten sind gleichzeitig so ausgebildet und angeordnet, daß sie auf der Außenseite hervorstehen und Noppen wie die Noppen auf der Ballwandung bilden.
  • Zum Spielen wird der Ball mit einem Schläger, beispielsweise in Form eines Golfschlägers, auf das Ziel zu getrieben. Läuft der Ball in den Fangkorb ein oder trifft er auf dessen Rand auf, so erhält die Drehscheibe einen Impuls, durch den sie gegenüber dem Drehscheibenträger verdreht wird, und zwar hängt das Ausmaß der Drehung von der Stärke des Impulses, also der Wucht des Balles ab. Um das Ausmaß der Drehung feststellen zu können, ist der über die Drehscheibe herausstehende Rand des Drehscheibenträgers mit einer Skala versehen, die Nummern bzw. Zahlen oder auch andere Symbole tragen kann. Die Skala kann eingeformt oder einfach aufgedruckt sein. Auf der Drehscheibe ist eine Marke angebracht, die zur Feststellung der Drehbewegung gegenüber der Skala dient.
  • Um eine Drehung des Drehscheibenträgers zu verhindern, können darunter noch Gummifüße und bzw. oder Saugnäpfe wahlweise angeordnet sein.

Claims (10)

  1. S c hut z ans p rüche 1. Ballspiel, bestehend aus einem auf einer Drehscheibe angeordneten Ziel und einem Ball, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziel ein Fangkorb mit im wesentlichen waagerecht verlaufender Längsachse ist und die Drehscheibe derart leicht und leicht drehbar ist, daß sie mit dem Fangkorb von der Wucht des in diesen laufenden Balles in Drehung versetzbar ist, wobei zweckmäßig auf der Drehscheibe ein dem Fangkorb diametral gegenüberliegendes Gegengewicht angeordnet ist.
  2. 2. Ballspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Fangkorböffnung eine in Richtung vom Fangkorb weg schwach und in entgegengesetzter Richtung steil geneigte Schwelle vorgesehen ist.
  3. 3. Ballspiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheibe auf einem Träger angeordnet ist, selbst aus Kunststoff besteht, auf einer metallnen Achse sitzt und auf wenigstens einem um die Achse liegenden metallnen Ring auf- CD
    liegt.
  4. 4. Ballspiel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Metallachse eine zweckmäßig aus elastischem Kunststoff bestehende Kappe aufsitzt, die mit Vorsprüngen in eine Nut in der Achse einschnappt und in der Betriebsstellung nicht mit der Drehscheibe in Berührung kommt.
  5. 5. Ballspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorb aus elastischem Kunststoff besteht.
  6. 6. Ballspiel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehscheibenträger mit einer Skala und die Drehscheibe mit einer Marke ausgestattet ist.
  7. 7. Ballspiel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Ball ein kugelförmiger Hohlkörper aus CD
    elastischem Material ist, dessen Wandung von einer Anzahl in gleichmäßigen Abständen voneinander angeordneter Löcher durchsetzt ist, deren Durchmesser im Verhältnis zum Balldurchmesser so groß bemessen ist, daß jeder Lochrand eine ausreichende Standfläche für den Ball bildet. b.
  8. Ballspiel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet 9 daß der Durchmesser der Löcher des Balles größer als der halbe Radius des Balles ist.
  9. Ballspiel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball mit Noppen versehen ist.
  10. 10. Ballspiel nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ball aus zwei gleichen Hälften besteht, die gemeinsam mit einem Bandring vernietet sind.
DEF22151U 1962-05-29 1962-05-29 Ballspiel. Expired DE1860001U (de)

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DEF22151U DE1860001U (de) 1962-05-29 1962-05-29 Ballspiel.

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DEF22151U DE1860001U (de) 1962-05-29 1962-05-29 Ballspiel.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1860001U true DE1860001U (de) 1962-10-11

Family

ID=33036423

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF22151U Expired DE1860001U (de) 1962-05-29 1962-05-29 Ballspiel.

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DE (1) DE1860001U (de)

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