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DE1858905U - Abformvorrichtung zum herstellen eines schnittmusters. - Google Patents

Abformvorrichtung zum herstellen eines schnittmusters.

Info

Publication number
DE1858905U
DE1858905U DEP17763U DEP0017763U DE1858905U DE 1858905 U DE1858905 U DE 1858905U DE P17763 U DEP17763 U DE P17763U DE P0017763 U DEP0017763 U DE P0017763U DE 1858905 U DE1858905 U DE 1858905U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impression device
pattern
impression
making
section pattern
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17763U
Other languages
English (en)
Inventor
Berta Melder
Irene Defregger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP17763U priority Critical patent/DE1858905U/de
Publication of DE1858905U publication Critical patent/DE1858905U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/30Moulds
    • B29C51/32Moulds having cutting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Abformvorrichtung zum Herstellen eines Schnittmusters Der Zweck der Neuerung besteht darin, eine Schablone zu schaffen, die die genauen Körpermaße der einzelnen Körerteilte wiedergibt. Diese schablone bzw. Abformvorrichtung soll dazu benutzt werden, ein Schnittmuster herzstellen, um jedes gewünschte Modell oder jede gewünschte Form individuell für jede. Person anzufertigen.
  • Die bekannten Schnitte oder Schnittmuster gibt es nur für bestimmte Körpergrössen, wobei also innerhalb dieser Körpergrössen nicht auf die besonderen Körpermaße oder Körper-
    abmessungen. Rücksicht genommen ist. Um nun nach diesen
    Schnitten ein den Körpermaßen angepaßtes Kleidungsstück
    herzustellen, bedarf es einer großen Geschicklichkeit und großer Erfahrung im Schneidern.
  • Die bekannten Schneiderbüsten dienen lediglich dazu, den Oberkörper bis zur Taille getreu nachzuformen und diese abgeformte Büste dann zum Anprobieren zu benutzen.
  • Durch die Neuerung wird eine Abformvorrichtung geschaffen, die zum Herstellen eines Schnittmusters nach Abformung vom
    o
    Körper flachgedrückt wird, damit ihr Aussenumfang auf einer Fläche unter Berücksichtigung der erforderlichen Maßzuschläge abgezeichnet werden kann. Diese Abformvorrichtung ist gemäß der Neuerung dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einmal in der Längsrichtung der hohlen Form zum Öffnen unterteilt ist, und dass die Ränder an der Trennstelle lösbar miteinander verbunden sind.
  • Die Abformvorrichtung zum Abnehmen der Körpermaße und Anfertigen der Schablone kann wie die bekannten schneiderbüsten aus einem Drahtgeflecht aus Metall-oder Kunststoffdrähten oder einer Kombination davon oder aus Bändern oder schließlich auch aus einer Folie bestehen, wobei das Material so beschaffen sein muß, daß es sich gut eindrücken läßt und der Form anpaßt und trotzdem genügend Widerstandfähigkeit besitzt, um bei dem weiteren Hantieren die Form beizubehalten. Diese Abformvorrichtung muß mindestens an einer Stelle zu öffnen sein, so daß man sie zur Aufnahme der Randlinie und damit Anfertigen der Schablone flachdrücken kann. Je nach der Form des Körperteiles soll diese Abformvorrichtung aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen. Bei einem Arm oder einem Bein besteht diese Form zweckmäßig aus zwei Teilen, wobei diese beiden Teile auf solch einer Linie gelenkig miteinander verbunden sind, die fast auf einer Geraden liegen.
  • Das Schnittmuster wird auf folgende Weise hergestellt. mach Abformen eines entsprechenden Körperteiles wird die Abformvorrichtung geöffnet und flachgedrückt. Daraufhin wird die Umfangslinie auf ein Papier oder eine andere Fläche aufgezeichnet. Zu dieser Umfangslinie wird dann an bestimmten Stellen entsprechend der herzustellenden Form ein Haßzuschlag zugeschlagen. Nach diesem Schnittmuster wird dann der Stoff in der üblichen gleise ausgeschnitten.
  • Mit der Abformvorrichtung nach der Neuerung gelingt es mit Leichtigkeit, für jede Person individuelle Schnitte herzustellen.
  • Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Abformvorrichtung nach der Neuerung.
  • Fig. 1 zeigt eine Abformvorrichtung mit einem den Arm darstellenden Hohlkörper.
  • Fig. 2 zeigt den ausgestrichenen Hohlkörper in Draufsicht.
  • Fig. 3 zeigt das nach dem Hohlkörper hergestellte Schnittmuster.
  • Eine Abformvorrichtung 1 herkömmlicher Konstruktion aus einem Drahtgeflecht läßt sich an den mit 2 bezeichneten Stellen öffnen, so daß es möglich ist, sie wie ein Hemd auszuziehen. Infolge der Plastizität des verwendeten Drahtgeflechte kann nunmehr durch Abdrücken die genaue Körperform wiedergegeben werden. wird die rüste durch Anbringen mehrerer öffnungsstellen in mehrere für die Aufstellung eines Schnittmusters geeignete Flächenteilstücke aufgeteilt, so ist es möglich, nach Abdrücken, Öffnen und Ausstreichen der Büste in eine Ebene, einen für die jeweilige Figur passenden Grundschnitt herzustellen, der einem hautengen Kleidungsstück entspricht. Durch Anbringen entsprechender Zumaße ist es dann möglich, ein der jeweiligen Modeform entsprechendes Schnittmuster herzustellen.
  • Dieses Prinzip ist im einzelnen an Hand der Herstellung eines Schnittmusters für z. B. einen engen Eleiderärmel erläutert. Teil 3 Fig. 1 zeigt einen Arm aus Drahtgeflecht, der mit der Lüste 1 an den Stellen 4 beispielsweise durch Druckknöpfe oder dgl. leicht lösbar verbunden ist. Außerdem besitzt der Arm noch die Trennstellen 5 und 6, durch die seine Mantelfläche in zwei schnittgerechte Einzelflächen aufgeteilt wird.
  • Nach dem Abformen am Körper werden die Trennstellen 4, 5 und 6 gelöst und der den Arm darstellende Hohlkörper abgenommen.
  • Nunmehr ist es möglich, diesen Hohlkörper in eine Ebene 2) auszustreichen, wenn vorher noch der in Fig. 1 dargestellte Verschluß 7 geöffnet wird, wodurch eine annähernde Abwicklung der Armkugel möglich wird.
  • Fig. 2 zeigt ferner die Kontur x, die nach dem Abwickeln des Hohlkörpers gezeichnet werden kann und den Grundschnitt des Ärmels darstellt.
  • Zu diesem Grundschnitt werden nun, wie in Figur 3 dargestellt, beispielsweise die mit a, b, c und d bezeichneten Maßzuschläge zugegeben, wodurch je nach Größe dieser Zuschläge die gewünschte Armelform erhalten wird. Diese Haßzuschläge lassen sich in der Regel in Abhängigkeit von den Armmaßen (w + x) y und z ermitteln, wobei das Maß y auf der Höhe des Ellbogens liegt, so daß sich für die jeweilige Armelform, z. B. "enger Kleiderarm", zweiteiliger Kostümärmel oder dgl. entsprechende Zuschläge a, b, c und d ergeben, die für die jeweilige Armelform in einer Tabelle zusammengefaßt werden können.
  • Diese Tabelle enthält auch verschiedene Werte von w, x, y, z, auch wäre es denkbar eine Rechenscneibe oder Rechenschieber dergestalt aufzubauen, daß nach Einstellen eines solchen Gerätes auf die Armelformen und die Werte w bis z, die ufer-je a bis d automatisch abgelesen werden können.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche 1. Abformvorrichtung, die zum Herstellen eines Schnittmusters nach Abformung vom Körper flachgedrückt wird, damit ihr Aussenumfang auf einer Fläche unter Berück- sichti,-- sichtigung der erforderlichen llaßzuschläge abgezeich-
    net werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Abformvorrichtung mindestens einmal in der Längsrichtung der hohlen Form zum öffnen unterteilt ist und dass die Ränder an der Trennstelle lösbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Abformvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens zwei ganz oder teilweise gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht.
DEP17763U 1961-01-19 1961-01-19 Abformvorrichtung zum herstellen eines schnittmusters. Expired DE1858905U (de)

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Publications (1)

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DE1858905U true DE1858905U (de) 1962-09-27

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DEP17763U Expired DE1858905U (de) 1961-01-19 1961-01-19 Abformvorrichtung zum herstellen eines schnittmusters.

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