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DE1856735U - Holzschichtstofftafel oder -platte fuer dekorationszwecke. - Google Patents

Holzschichtstofftafel oder -platte fuer dekorationszwecke.

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Publication number
DE1856735U
DE1856735U DESCH31591U DESC031591U DE1856735U DE 1856735 U DE1856735 U DE 1856735U DE SCH31591 U DESCH31591 U DE SCH31591U DE SC031591 U DESC031591 U DE SC031591U DE 1856735 U DE1856735 U DE 1856735U
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DE
Germany
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wood
layer
resins
top layer
adhesive
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Expired
Application number
DESCH31591U
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English (en)
Inventor
Guenter Schmidt
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Individual
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Publication date
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Priority to DESCH31591U priority Critical patent/DE1856735U/de
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    • B32B7/00Layered products characterised by the relation between layers; Layered products characterised by the relative orientation of features between layers, or by the relative values of a measurable parameter between layers, i.e. products comprising layers having different physical, chemical or physicochemical properties; Layered products characterised by the interconnection of layers
    • B32B7/04Interconnection of layers
    • B32B7/12Interconnection of layers using interposed adhesives or interposed materials with bonding properties

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Holzschichtstoff und Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Holzschichtstoffe, welche in Tafel-oder Plattenform erhalten werden können ; man kann die Tafeln oder Platten eckig und bzw. oder abgerundet ausgestalten, so daß sie für Dekorationszwecke, als Verkleidungen, als Fußbodenbelag, für die verschiedensten Gegenstände als passende Unterlagen etc. geeignet sind.
  • Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung solcher Holzschichtstoffe.
  • Es ist in der Technik bekannt, daß man verschiedene Materialien aufeinandcrschichten und miteinander verbinden kann, wobei flache und ebene Platten ausgebildet werden, wie beispielsweise Sperrholz oder sogenannte Hartpapierprodukte. Bei diesen Schichtstoffen ist es üblich, daß man verschiedene Materialien, welche unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, in mehreren Schichten miteinander kombiniert, so daß ein Endprodukt erhalten wird, welches besondere mechanische und chemische Eigenschaften aufweist, die dem jeweiligen Verwendungszweck angepaßt sind.
  • So ist es bei der Herstellung von Sperrholz bekannt, daß man Holzfurnierschichten mit einer Stärke von z. B. o, 5 mm oder 1 mm entweder in gleicher Faserrichtung des Holzes oder in rechtwinklig zueinander angeordneter Faserrichtung dos Holzes aufeinandcrschichtot und zwischen die Schichten Klebstoff einbringt, so daß bei Anwendung von druck und Warme ein Holzprodukt erhalten wird, welches biegsamer, fester und allgemein günstiger verarbeitbar als eine geschnittene Holzplatte von gleicher Stärke ist. Jedoch bleibt z. B. die Fäulnisanfälligkeit des Holzes erhalten.
  • Ferner sind sogenannte Hartpapierprodukte bekannt, bei welchen flüssige oder halbflüssige Kunstharzmasse auf Papierflächen aufgebracht oder die Papierflächen mit den Kunstharzmassen getränkt und zum Teil getrocknet werden ; daraufhin schichtet man mehrere solche Bahnen übereinander, gegebenenfalls unter Zwischenschichtung einer Klebemasse aus demselben Kunstharz, welches zum Tränken verwendet wurde ; diese Schichtstoffanordnung wird zur Verklebung und Aushärtung anschließend der Einwirkung von Wärme und Druck ausgesetzt. Es wird ein Endprodukt in einer Stärke von z. B. etwa 1 oder 2 mm erhalten, welches für Bauzwecke etc. eingesetzt werden kann.
  • Man kann bei solchen Schichtstoffen die Oberfläche transparent oder halb-transparent ausgestalten, indem ein entsprechendes Kunstharz für die Oberschicht ausgewählt wird.
  • Zu diesem Zweck haben sich insbesondere Melaminharze oder Harnstoffpolykondensationsharze als geeignet erwiesen. Bei solchen transparenten Oberschichten kann man einen bestimmten Oberflächeneffekt dadurch erzielen, daß man z. B. ein Gewebe mit einer erwünschten Musterung vor dem endgültigen Verpressen und vor der Wärmeeinwirkung einlegt.
  • Es gibt vielfältige derartige Oberflächeneffekte, jedoch keinen, der in Aussehen nit der besonderen Art von Holz zu vergleichen ist. Andererseits ist vielfach erwünscht, daß Schichtstoffplatten nit den vorteilhaften Eigenschaften von Schichtstoffen, wie hohe Biegsamkeit, besondere Zähigkeit und Festigkeit etc., den Eindruck von Holz vermitteln, wie er nur durch natürliches Holz gegeben wird.
  • Dementsprechend sind bereits Holzfurnierplatten in Stärken sowohl unter 1 mm als auch über 1 mn mit Trägerschichten zusammengeleimt worden. Dabei sind auch schon die Oberschichten mit Lack versehen worden, um die Sprödigkeit der Oberschicht zu vermindern und eine gewisse Holzsplittersicherheit herzustellen. Es hat sich jedoch bei sämtlichen, bisher in der Technik vorgeschlagenen Schichtstoffen dieser Art herausgestellt, daß sie nicht allen Anforderungen, welche an sie zu stellen sind, entsprechen, nämlich hinsichtlich der mechanischen und chemischen Eigenschaften in Verbindung mit der erwünschten Verwendung natürlichen Holzes, welches nach außen sichtbar ist, und den niedrigen Gewicht je Quadratmeter.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Holzschichtstoff geschaffen, bei welchem eine aus natürlichen Holz bestehende Schicht, eine damit fest verbundene Klarsichtoberschicht und eine damit fest verbundene Unterlage-oder Trägerschicht vorhanden sind, wobei jeweils zwischen zwei Schichten geigebenenfalls eine verklebende Zwischenschicht angeordnet ist.
  • Der Holzschichtstoff gemäß der Erfindung kann in Tafel-oder Plattenform etc. für Dekorationszweckc in flacher, ebener und eckiger und/oder abgerund@ter Ausgestaltung vorliegen.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Holzschichtstoff so ausgebildet, daß die Klarsichtoberschicht aus Polyvinylchlorid, gegebenenfalls mit Weichmacher versetzt, Polyvinylchlorid-Mischpolymerisaten, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Acryl-und Methacrylpolyncrisaten, Polycarbonaten, Melamin- und Harnstoffpolykondensaten, Polyvinylacetalen, Polyamiden, Cellulosederivaten, Polyolefinen, Polyfluorkohlenwasserstoffen, Polyfluorchlorkohlenwasserstoffen, Polyestern od. dgl. besteht. Die verklebende Zwischenschicht zwischen der Holzschicht und der Klarsichtoberschicht kann in Abhängigkeit von der Klarsichtoberschicht aus Klebern auf der Basis von Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyepoxydharzen, Cumaron-und Indenharzen, Polyester-und Polymischesterharzen, Phenol-Formaldehydharzen, Melaminharzen, Polyamiden, Polyurethanen, Polyacryl-und Polymethacrylharzen od. dgl. mit oder ohne Lösungsmittelzusatz oder Monomerenanteilen bestehen.
  • Es ist bei den Holzschichtstoff ferner vorgesehen, daß die Holzschicht aus Furnierholz, wie Eiche, Buche, Ahorn oder Edelholz od. dgl., mit einer Dicke von etwa o, 1 bis 10 nu besteht. Dabei kann die Klarsichtoberschicht aus den vorstehend genannten oder einem anderen transparenten Folicnnaterial in sehr geringer Stärke und bis herauf zu etwa 2 an vorliegen, wobei jedoch den jeweiligen endgültigen Anwendungszweck angepaßt auch andere Stärken in Frage können.
  • Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung kann die Unterlage-oder Trägerschicht aus Polyvinylchlorid und bzw. oder Polyvinylidenchlorid, gegebenenfalls mit einem Gehalt an Wcichnacher und bzw. oder Füllstoffen, ferner aus Gewebe, Holz, Pappe, Papier, einer Holzfaserplatte, Holzspanplatte, Hartfaserplatte, aus Blech, Sperrholz oder aus 2 oder mehr durch einen Kleber miteinander verbundenen Holzfurnierschichten bestehen. Es kann dabei die verklebende Zwischenschicht zwischen der Holzschicht und der Unterlage-oder Trägerschicht in Abhängigkeit von der Unterlage-oder Trägerschicht aus einen solchen Kleber bestehen, wie er vorstehend für die Verklebung zwischen der Holzschicht und der Klarsichtoberschicht genannt ist, wobei die Auswahl des besonderen Klebers den-jeweiligen Anwendungszweck angepaßt ist.
  • Ferner wird gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Holzschichtstoffen geschaffen, bei welchem man die Unterlage-oder Trägerschicht nit der Holzschicht beschichtet, wobei gegebenenfalls zwischen die beiden Schichten in Abhängigkeit von der Art der Unterlage- oder Trägerschicht ein Bindenittel eingebracht wird, die aus den beiden genannten Schichten bestehende Anordnung nit der Klarsichtoberschicht beschichtet, wobei gegebenenfalls zwischen die Holzschicht und die Klarsichtobcrschicht in Abhängigkeit von der Art der Klarsichtobcrschicht ein Bindemittel eingebracht wird, die Schichtenanordnung der Einwirkung von Wärme und bzw. oder Druck unterwirft und dabei oder danach einer mechanischen Endbearbeitung, wie Schneiden, Schleifen, Stanzen, Fräsen od. dgl. aussetzt.
  • In einer besonderen Ausführungsforn der Erfindung kann man das Verfahren zur Herstellung der Holzschichtstoffe auch so durchführen, daß man die Aufeinanderschichtung der drei Schichten, d. h. der Unterlage-oder Trägerschicht, der Holzschicht und der Klarsichtoberschicht, in der Reihenfolge durchführt, daß die Holzschicht mit der Klarsichtoberschicht versehen und diese Anordnung nit der Unterlage-oder Trägerschicht unterschichtet oder die Anordnung umgedreht und mit der Unterlage-oder Trägerschicht überschichtet und der Weiterbehandlung unterworfen wird.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, daß nan zunächst die Holzschicht nit dem die Verklebung zwischen einerseits der Holzschicht und andererseits der Klarsichtoberschicht und bzw. oder der Unterlage-oder Trägerschicht vermittelnden Kleber versieht, dann die Berührung Mit der Klarsichtoberschicht und bzw. oder Unterlage-oder Trägerschicht herstellt und die Anordnung der Weiterbehandlung unterwirft.
  • Überdies kann man gemäß der Erfindung auch so arbeiten, daß man zunächst die Unterlage-oder Trägerschicht und bzw. oder die Klarsichtoberschicht mit den Kleber versieht, dann die Berührung mit der Holzschicht herstellt und die geschichtete Gesamtanordnung der Weiterbehandlung unterwirft.
  • Bei den Verfahren gemäß der Erfindung kann der Kleber als Lösung, Emulsion, Suspension, Pulver, Schnelze od. dgl. aufgebracht werden ; nan kann den aufgebrachten Kleber zunächst einer Behandlung bei normaler oder erhöhter Temperatur unterwerfen und danach die Schichtung und Weiterbehandlung durchführen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der die Verklebung zwischen der Holzschicht und der Unterlage-oder Trägerschicht verMittelnde Kleber nit Hilfe eines aus den Klebematerial bestehenden zwischengelegten Filnes aufgebracht werden.
  • Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann nan in der Weise vorgehen, daß man die Holzschicht, d. h. eine Furnierplatte aus den betreffenden Holzarten, mit dem Kleber versieht, welcher aus einer Lösung, einer Emulsion, als Pulver od. dgl. aufgebracht wird. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, daß nan den Kleber auf die Klarsichtoberschicht aus einem der Folionnaterlalien aufbringt.
  • Der so aufgebrachte Kleber kann zum Anziehen, Einziehen, Zerfließen und zur Entwicklung der Klebeeigenschaften einer üblichen Behandlung unterworfen werden, wobei normale oder erhöhte Temperatur angewendet wird. Hierbei soll der Kleber eine feste Verankerung in der Schicht erhalten, auf die er aufgetragen ist.
  • Wenn man für diesen Zweck der Aufbringung des Klebers die üblichen Aufstreichnaschinen anwendet, kann ebenfalls eine anschließende Windbehandlung od. dgl. erfolgen, beispielsweise zur teilweisen Austreibung von Lösungsmittel oder Enulsionswasser etc.
  • Die Auswahl des für diesen Zweck angewendeten Klebers soll so erfolgen, daß er einerseits tief in die toren der Holzschicht eindringen kann, andererseits die nötige Verankerung physikalisch und bzw. oder chemisch in der Klarsichtoberschicht erhält, ohne daß die Transparenz der Klarsichtoberschicht verloren geht.
  • Da manche Filnmaterialien, welche ausreichende Transparenz aufweisen, bei einer Behandlung unter Wärne und bzw. oder Druck mit einer darunter befindlichen Holzfurnierschicht, wie dies gemäß der Erfindung erfolgt, auch ohne Teilnahme eines Klebers eine haftende Verbindung nit der Unterlage eingehen, beispielsweise bei Anwendung von Melaninharzfilmen oder Harnstoffpolykondensationsharzfilnen, kann man in solchen Fällen den Kleber fortlassen. Es ist bei der Behandlung unter Wärne und Druck lediglich dafür zu sorgen, daß die Verbindung zwischen den beiden Schichten einwandfrei hergestellt wird.
  • Wenn man die Verbindung zwischen der Unterlage-bzw.
  • Trägerschicht und der Holzschicht herstellt, kann einer der genannten Klebstoffe, welcher in Abhängigkeit von der Art der Unterlage-oder Trägerschicht und der Art des Holzes auszuwählen ist, wiederum auf eine der beiden Schichten aufgebracht werden, d. h. von Hand, halbautomatisch oder vollautomatisch. Ferner kann eine entsprechende Vorbehandlung durchgeführt werden, bevor die Schichtung ausgeführt wird.
  • Da als Unterlage-oder Trägerschicht die verschiedenstan Materialien in Frage können, wie beispielsweise Hartfaserplatten, Holzspanplatten, Blech, weichgestelltes und bzw. oder füllstoffhaltiges Polyvinylchlorid oder Polyvinylidcnchlorid, kann nan die jeweiligen Naßnahnen dieser Schichtung den betreffenden Materialien anpassen. Die Kleber sind für den besonderen Anwendungszweck entsprechend auszuwählen ; sie werden als Lösungen, Emulsionen, als Pulver, in besonderen Fall in Form eines Filmes etc. eingesetzt.
  • Es ist, wie vorstehend erwähnt, bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung möglich, daß man entweder zunächst die verklebende Schichtung zwischen der Unterlage-oder Trägerschicht und der Holzschicht herstellt und danach die Klarsichtoberschicht aufbringt oder daß nan die Reihenfolge umkehrt. Die Auswahl der geeigneten Reihenfolge hängt von den angewendeten Materialien und den erwünschten Endergebnissen ab.
  • Man kann sowohl diskontinuierlich oder halb-kontinuierlich als auch kontinuierlich arbeiten. Für die kontinuierliche Ausführung eignen sich die üblichen Anlagen. Bei diskontinuierlicher Ausführung kann man die einzelnen Schichten in der vorstehend beschriebenen Weise aufeinanderbrigen und die Anordnungen in einer Etagenpresse od. dgl. der Einwirkung von Druck und bzw. oder Wärme aussetzen, wobei die Beschaffenheit der Oberfläche, insbesondere an der Seite der Klarsichtoberschicht, von der Anwendung polierter oder unpolierter Nickelplatten, Chronplatten od. dgl. abhängt. Dabei können in der Etagenpresse die einzelnen Schichtstoffanordnungen auch wechselseitig und gegeneinander gerichtet aufgeschichtet sein, d. h. jeweils mit einer Zwischenplatte.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher veranschaulicht.
    Figur 1 stellt in vergrößerten Maßstab einen Querschnitt
    durch den Holzschichtstoff gemäß der Erfindung dar ; Figur 2 stellt eine Draufsicht auf eine Holzschichtstofftafel bzw. Holzschichtstoffplatte gemäß der Erfindung dar.
  • In Figur 1 bedeutet das Bezugszeichen (1) die Holzschicht, auf welcher die Klarsichtoberschicht (2) fest angebracht ist, wobei sich bei (4) Kleber befinden kann, welcher in die Poren der Holzschicht (1) eingedrungen ist und die feste Verbindung zwischen den Schichten (1) und (2) herstellt.
  • Ferner bedeutet (3) die Unterlage-oder Trägerschicht, welche durch einen bei (5) gegebenenfalls angeordneten Kleber Mit der Holzschicht (1) verbunden ist.
  • In Figur 2 bezeichnet (6) die Länder einer Holzschichtstofftafel, wobei die Klarsichtoberschicht nach oben geruchtet ist, so daß man durch diese hindurch die bei (7) angedeutete Holzmaserung erkennen kann.
  • Die für den Holzschichtstoff angewendeten einzelnen Schichten, d. h. die Holzschicht, die Klarsichtoberschicht und die Unterlage-oder Trägerschicht, können in den verschiedensten Stärken eingesetzt werden. Ferner besteht die Möglichkeit, daß man als Unterlage, wie vorstehend ausgeführt, lediglich ein die mechanische Festigkeit vermittelndes Gewebe anbringt.
  • Der nach den Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Holzschichtstoff kann in größeren oder kleineren Tafeln erhalten werden, welche länglich, rechteckig, quadratisch, abgerundet oder in ähnlichen Fornen ausgebildet sein können.
  • Diese Schichtstofftafeln weisen auf der einen Seite das Aussehen von Holz auf, wobei ein Hochglanzeffekt, ein Seidenglanzeffekt oder ein Matteffekt erzielt werden können, wenn man die entsprechenden Platten bein Pressen anwendet. Ferner weist der Holzschichtstoff gemäß der Erfindung die erwünschten Festigkeit-und Biegsamkeitseigenschaften von solchen dünnen Schichtstoffprodukten auf.
  • Man kann durch besondere Auswahl einerseits der Klarsichtoberschicht und andererseits der Unterlage-oder Trägerschicht auch die chemischen Eigenschaften der sich ergebenden Oberflächen des Holzschichtstoffes variieren. So kann es beispielsweise erwünscht sein, daß nan durch Anwendung eines besonderen Melanin-oder Harnstoffpolykondcnsationsharzes als Klarsichtoberschicht eine besondere Wärmefestigkeit erzielt, während in gewissen Fällen durch Anwendung einer anderen Klarsichtoberschicht eine Lichtfestigkeit, Vergilbungsfestigkoit od. dgl. erzielt wird.
  • Ebenfalls kann gemäß dem erwünschten Anwendungszweck die Unterschicht aus Gewebe, Blech, Holz, Polyvinylchlorid od. dgl. bestehen, wobei die Anwendung als Baumaterial, als Wandplatte, als bewegliche Unterlage auf den Fußboden oder auf Tischen die jeweilige Auswahl angibt.
  • Bei diesen Produkten komnt es darauf an, daß nan entsprechend den technischen Anforderungen eine abriebfeste Oberfläche, eine besonders biegsame Oberfläche, eine wärmebeständige Oberfläche od. dgl. herstellt. Ferner kann nan die Empfindlichkeit gegenüber Säuren, Ölen, Fetten, Farben, Alkalien, Wasser und Wasserdampf oder Ungeziefer, wie Milben, Termiten, Insekten od. dgl., in der geeigneten Weise regeln, wobei der besondere Vorteil erzielt wird, daß die Widerstandfähigkeit eines Schichtstoffes erhalten wird, jedoch in Verbindung mit den erwünschten Naturholzaussehen.
  • Ein wesentlicher Vorteil besteht bei diesen Produkten darin, daß das Holz nicht mehr arbeitet und so Verzerrungen etc. vermieden werden. Die Oberfläche bleibt stets Geschlossen.
  • Die vielfältigen Ausgestaltungsnöglichkeiten bei den Holzschichtstoff genäß der Erfindung gestatten Anwendungen solcher Platten oder Tafeln entweder als bewegliche Einzelstücke, z. B. auf den Fußboden, auf Tischen etc., oder als Bauteile in besonderen Zuschnitten für den Waggonbau, als Fußbodenbelag, für Wandverkleidungen, Ladenbau, Schiffbau, Flugzeugbau etc., wobei jeweils echtes Holz in Erscheinung treten soll, jedoch an Gewicht und Material zu sparen ist und Haltbarkeit, chemische Widerstandsfähigkeit, Glätte der Oberfläche, Bruch-und Reißfestigkeit etc. von besonderer Bedeutung sind.

Claims (7)

  1. Schutznnaprüchc v 1.) Holzachichtstofftafel oder-platte für Dekorations-
    zwecke od. dgl. in flacher, ebener und eckiger und/oder abgerundeter Ausgestaltung, Gekennzeichnet durch eine aus natürlichem Holz bestehende Schicht (1), eine damit fest verbundene Klarsichtoberschicht (2) und eine danit fest verbundene Unterlage-oder Trägerschicht (3), wobei jeweils zwischen zwei Schichten (1), (2) tun, 1 (3) gegebenenfalls eine verklebende Zwischenschicht (4,5) angeordnet ist.
  2. 2.) Holzschichtstoff nach Anspruch 1, dadurch Gekennzeichnet, daß die Klarsichtoberschicht aus Polyvinylchlorid, gegebenenfalls mit Weichmacher versetzt, Polyvinylchlorid-Mischpolymerisaten, Polyvinylidenchlirid, Polystyrol, Acryl-und Methacrylpolymerisaten, Polycarbonaten, Melanin-und Harnstoffpolykondensaten, Polyvinylacetalen, Polyamiden, Cellulosederivaten, Polyolefinen, Polyfluorkohlenwasserstof- chlor fen, Polyfluorkohlenwasserstoffen, Polyestern od. dgl.
    besteht.
  3. 3.) Holzschichtstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verklebende Zwischenschicht zwischen der Holzschicht (1) und der Klarsichtoberschicht (2) in Abhängigkeit von der Klarsichtoberschicht aus Klebern auf der Basis von Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyepoxydharzen, Cunaron-und Indenharzen, Polyester-und Polynischesterharzen, Phenol-Fornaldehydharzen, Melaninharzen, Polyamiden, Polyurethanen, Polyacryl-und Polymethacrylharzen od. dgl. mit oder ohne Lösungsmittelzusatz oder Mononercnantoilen oder aus Naturharzen oder Gemischen davon besteht.
  4. 4.) Holzschichtstoff nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzschicht (1) aus Furnierholz, wie Eiche, Buche, Ahorn oder Edelholz od. dgl., nit einer Dicke von etwa o, 1 mm bis lo nn besteht.
  5. 5.) Holzschichtstoff nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekonnzeichnet, daß die Klarsichtoberschicht aus dünnem Folienmaterial oder aus Material mit einer Stärke bis zu etwa 2 mn besteht.
  6. 6.) Holzschichtstoff nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage- oder Trägerschicht aus Polyvinylchlorid und bzw. oder Polyvinylidenchlorid, gegebenenfalls nit einen Gehalt an Weichmacher und bzw. oder Füllstoffen, ferner aus Gewebe, Holz, Pappe, Papier, einer Holzfaserplatte, Holzspanplatte, Hartfaserplatte, aus Blech, Sperrholz oder aus 1 oder 2 oder mehr durch einen Kleber nit einander verbundenen Holzfurnierschichten besteht.
  7. 7.) Holzschichtstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verklebende Zwischenschicht zwischen der Holzschicht (1) und der Unterlage-oder Trägerschicht (3) aus einen Kleber gemäß Anspruch 3 besteht.
    Anliegend werden in dreifacher Ausfertigung neue Schutzansprüchc 1 bis 7 überreicht.
    Es wird gebeten, diese neuen Schutzansprüche 1 bis 7 an die Stelle der bisherigen Schutzansprüche 1 bis 7 zu setzen. SchutsaMprUche 1.)Holzschichtstofftafel oder-platte fUr Dekorationa- zwecke od. dgl. in flacher, ebener und eckiger und/oder ab- gerundeter Ausgestaltung, gekennzeichnet durch eine aus na- türliohem Holz bestehende ditnue Femierachicht (i), eine damit fest verbunden* dunne Kunstatoffolien-Klareichtober- schicht (2) und eine damit rent verbunden* dicker* Unterlage- oder Trägerschicht (3), wobei Jeweils mwischen mwei Schichten (1), (2) und (3) gegebenenfalls eine verklebende Zwischen- echicht (4, 5) angeordnet iet. 2.) Holzechiohtetoff nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Kunstatoffolien-Klarsichtoberechicht aue Polyvinylchlorid, gegebenenfalla mit Weichnacher versetzt, PolyvinyLchlorid-Mieohpolymerieuten, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Acryl-und Methacrylpolymerieaten, Polycarbonaten. Melamin-und Hamatoffpolykondeneaten, Polyvinylacetalen, Polyamiden,Celluloeederivaten, Polyolefinan, Polyfluorkoh- lenvaseerstoffeng Polytluorchlorkohlanwaauerstotreng Poly- eatern od. dgl. besteht. 3*) Holzechichtetoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- kennzeichnet, daß die vorklebende Zwiachenachicht zwischen der Holzschicht (1) und der Klaraichtoberechicht (2) in Ab- hängigkeit von der Klaraichtoberschicht aus Klebern auf der Baais von Polyvinylchlorid, Polyvinylischlorid, Polyvinyl- acetat,Polyepoxydharzen, Cumaron-und Indenharzen, Polyeater-
    undPolymisehesterharzen, Phonol-Pormaldahydharzen, Xelaminhar- zen, Polyamiden, Polyurethanen, Polyacryl-und Polymethaoryl- harzen od. dl. mit oder ohne Losungsmittelzusatz oder Xono- merananteilen oder aus Maturharzen oder Gwnisohen davon b- steht. 4.)Holaschichtstoff nach einem der Ansprüche 1 bis dadurchgekennNwiohnet, daß diw dünnw Holsturnier*ohicht (1) aus Holz, wie Eicheg Bucheu Ahorn oder Edelholz od. dgleg besteht. ,.)Holasohiohtatoff naoh eineM der Ansprüche 1 bi< 4, dadurchgekennzeichnet, daß die Klareichtoberschicht aus dünnen Folienmaterial Mit einer Stärke bis zu etwa 2 m be- steht. 6.)HolBeohichtetoff nach eineM der AnsprUche 1 bi* 5, dadurchekenn. eiohnet. daß die dickere Unterlace-oder TrA- rschicht aus Polyvinylchlorid und bzw. oder Polyvinyliden- chlorid, gwgebonnfall* mit einem Gehalt an Weichmacher und bzw. oder PUllatoffen, ferner aus Gewebe, Holz, Pappe, Pa- pier, einer Holzfaserplatte, Holzspanplatte, Hartfaserplatte, aus Blech, Sperrholz oder aus 1 oder 2 oder mehr durch einen Kleber mit einander verbundenen Holzfurnierechichten beeteht. 7.) Holzzchichtetoff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, daß die verklebende Zwischenschicht zwischen der Holzschicht (1) und der Unterlage-oder Träger- achicht (3) aus einen Kleber geau Anspruch 3 besteht*
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