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DE1856027U - Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier. - Google Patents

Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier.

Info

Publication number
DE1856027U
DE1856027U DEG25615U DEG0025615U DE1856027U DE 1856027 U DE1856027 U DE 1856027U DE G25615 U DEG25615 U DE G25615U DE G0025615 U DEG0025615 U DE G0025615U DE 1856027 U DE1856027 U DE 1856027U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
hinge
feeler lever
hinged
pivot point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG25615U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alfred Grass GmbH
Original Assignee
Alfred Grass GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Grass GmbH filed Critical Alfred Grass GmbH
Priority to DEG25615U priority Critical patent/DE1856027U/de
Publication of DE1856027U publication Critical patent/DE1856027U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Tür, Fensterrahmen ud. dgl. mit Gelenkscharnier
    ============================================================
    Die vorliegende iieuerung bezieht sich auf eine Tür mit Gelenkscharnier, bei welcher Scharnierflügel auf je einem Bauelement angebracht sind, die das gegenseitige Verschwenken gestatten.
  • Zweck der Neuerung ist es, diesen Scharnier so auszubilden, dass die Bauelemente bei der Bewegung des Scharniers eine Kurve beschreiben können, die von einem Kreisbogen abweicht.
  • Die bekannten Scharniere besitzen einen festen Drehpunkt und bewirken dadurch bei Bewegung der an den Scharnierflügeln angeschlagenen Bauelemente deren Bewegung auf einen Kreisbogen. Nachteil dieser Ausführung ist es, daß es nicht möglich ist, z. B. bei der mordernen Bauweise die Türhälften oder Bauelemente so anzuschlagen, daß sie z. B. an eine hintere Begrenzungswand unmittelbar und dicht anliegen. Eine derartige Tür ließe sich mit den bekannten Scharnieren nicht öffnen, da der bewegte Türflügel mit einer Kante bei der Kreisbogenbewegung immer noch ein gewisses Stück sich hinter der Türhälfte bewegt oder der Türangel bewegt, an die er angeschlagen ist.
  • Gelenkscharniere finden auch in der modernen Wohnkultur in steigendem Maße Anwendung, da man bei der Formgebung, dem Neuzeitlichen Geschmack Rechnung tragend, den glatten, ebenen Flächen bei Einrichtungsgegenständen den Vorzug gibt, wobei tunlichst darauf geachtet wird, die Metallbeschläge, wie Scharniere etc., nach Möglichkeit so abzudecken, daß sie nicht zu sehen sind.
  • Bei einem drei-oder viertürigen Schrank beispielsweise muß ausser den beiden Aussenwänden im ersteren Fall eine Zwischenwand und im letzteren Fall sogar zwei Zwischenwände vorhanden sein, damit die dritte bzw. vierte Türe angeschlagen werden kann. Um die Anzahl der unschönen Stoßfugen auf das geringstmögliche Maß zu beschränken, ordnet man vorsteilhafterweise die einzelnen Türen so an, daß im geschlossenen Zustand das ausschwenkende Ende der einen Türe und mittelbar hinter dem im Drehpunkt liegenden Ende der nächstfolgenden Türe liegt.
  • Aufgabe der Neuerung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den Gelenkscharnier so auszubilden, daß es möglich ist, die bewegte Türhälfte nicht auf einem Kreisbogen, sondern auf einer beliebig wählbaren Kurve zu bewegen, um sich dadurch allen möglichen Bauformen anpassen zu können.
  • Die Lösung der Aufgabe nach der Neuerung besteht darin, daß zusätzliche Steuerelemente, auf den das Gelenkscharnier bildenden Teilen angeordnet sind, welche den Schwenkpunkt des Scharniers verschieben.
  • Nach dieser Ausführung wird eine völlig neue Konstruktionrichtlinie bei der Ausbildung von Scharnieren verwandt. Bisher war auf der einen Scharnierhälfte ein Drehbolzen und auf der anderen Scharnierhälfte ein Lager, die dann ineinandergesteckt den Drehpunkt des Scharniers bildeten, um welchen die Bauelemente schwenken. Bei der neuen Ausführung ist dieser Lagerbolzen ebenfalls noch vorhanden. Der Teil aber, der als Lager in diesen Lagerbolzen eingreift, besitzt auf seinem anderen Ende Vorrichtungen, z. B. eine Verzahnung o. ä. durch die es möglich ist, während der Schwenkbewegung den Drehpunkt zu verschieben. Es ergibt sich dann, daß z. B. zusätzlich zur kreisbogenförmigen Bewegung noch eine geradliniege Bewegung zugeordnet wird und dadurch eine ganz andere Bewegung der schwenkbaren Teile zueinander möglich ist.
  • Eine Ausführung besteht darin, daß ein Steuerlement auf dem einen Scharnierflügel angeordnet ist, welches in der Nähe seines Drehpunktes einen oder mehrere Mitnehmerzacken besitzt, die in geeignet geformete Ausnehmungen am Ende eines Zwischengelenkes eingreifen, dessen Drehpunkt auf dem einen Scharnierflügel liegt, während das freie Ende des Steuerlementes, als Gleitschuh ausgebildet, in einer Führung läuft, welche auf des am anderen Scharnierflügel angeschlagenen Bauelement angeordnet ist, so daß bei Bewegung der Bauelemente sich der Drehpunkt des Gelenkscharnieres verschiebt.
  • Ein solches Steuerelement wird durch die Bewegungen des am Scharnier angeschlagenen Bauelementes gesteuert, verdreht sich dabei um seinen Drehpunkt und verdreht über die in die Ausnehmungen des Zwischengelenkes eingreifenden
    J
    Mitnehmerzacken dieses Zwischengelenk in Abhängi von der
    Schwenkbewegung des angeschlagenen Bauelementes, so daß keine willkürlich seitliche Verschiebung desselben mehr erfolgen kann.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Konstruktion des Gelenkscharnieres gemäß der vorliegenden Neuerung wesentlich vereinfacht werden kann, wenn das erwähnte Steuerlement in Form eines Fühlerhebels ausgebildet und durch ein elastisches Element in Richtung zu dem am zweiten Scharnierflügel angeschlagenen Bauelement vorgespannt ist.
  • Durch die Ausbildung des steuerelementes als vorgespannter Fühlerhebel erübrigt sich die Anordnung einer Führungsschiene auf dem angeschlagenen Bauelement, da der Fühlerhebel innerhalb seines Bewegungsbereiches ständig in Richtung zum angeschlagenen Bauelement gedrückt wird und während der Schwenkbewegung desselben darauf entlang gleitet. Damit dieses Entlanggleiten des Fühlerhebels auf dem angeschlagenen Bauelement ohne große Reibung vor sich gehen kann, ist es ein besonderes Merkmal der vorliegenden Neuerung, daß der Fühlerhebel an seinem freien Ende mit einer drehbar gelagerten Rolle ausgestattet ist.
  • Durch die Anordnung einer drehbar gelagerten Rolle gleitet der Fühlerhebel leicht über die schwenkenden Flächen des angeschlagenen Bauteiles und die erwähnte Rolle kann noch aus Gründen der Geräuschminderung mit einem elastischen Überzug, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff, versehen werden.
  • Es ist ein weiteres Merkmal der vorliegenden Neuerung, daß der zweite Scharnierflügel als Abrollbahn für die erwähnte Rolle des erwähnten Fühlerhebels ausgebildet ist.
  • Durch eine solche Formgebung des zweiten Scharnierflügels erübrigt es sich, auf dem am Scharnier angeschlagenen Bauelement besondere Vorkehrungen zu treffen, daß die Rolle des Fühlerhebels beim Abrollen keine Rollspuren verursacht.
  • Die Veränderung des Drehpunktes kann auch dadurch erfolgen, daß mehrere Zwischenglieder zwischen Scharnierflügeln angebracht sind, die bei Bewegung des Eelenkscharniers dessen Drehpunkt verschieben.
  • Diese Zwischenglieder, die bei Bewegung der an den Scharnierhälften angeschlagenen Bauelemente bewegt werden, müssen also auf ihrer einen Seite in den Lagerzapfen eingreifen und auf ihrer anderen Seite das Lager der anderen Scharnierhälfte bilden. Während der Bewegung der Scharnierhälften wird dann der Abstand dieser beiden Lagerstellen voneinander geändert und dadurch die Abweichung von der Kreisbogenform während der Schwenkbewegung erzwungen.
  • Zweckmässig ist es, daß als elastisches Element eine Spiralfeder vorhanden ist, welche gleichzeitig über den Fühlerhebel als Zuhaltefeder wirkt.
  • Um die Zwischenglieder spielfrei zu führen und um deren Rückstellung zu gewährleisten, ist ein elastisches Element vorhanden, welches, wenn es genügend stark, z. B. als Spiralfeder ausgebildet ist, gleichzeitig als Zuhaltung für die Türen in der einen oder anderen Lage dient.
  • Durch den Fühlhebel werden die Zwischenglieder bewegt.
  • Wesentlich ist dabei, daß die Abrollbahn für den Fühlhebel eine Gerade ist.
  • Bei einer derartigen Ausführung wird die Schwenkbewegung
    aus einer kreisbogenformigund einer geradlinigen Bewegung
    zusammengesetzt.
    Es ist aber genauso möglich, daß die Abrollbahn für den Fühl-
    hebel Kurvenform besitzt.
  • Bei dieser Ausbildung wird dann die Schwenkbewegung der an den Scharnierhälften angeschlagenen Teile sich aus kreisbogenförmigen, geradlinigen und anders gearteten Wegen zusammensetzen. Man hat es dadurch in der Hand, Türen oder Bauelemente, die voneinander @@@@ zu- oder -wegbewegt werden sollen, beliebig, z. B. auch mit Hinterschneidungen u. ä. auszubilden, um gegebenenfalls einen unsichtbaren Schluß und gleichzeitige Uuerriegelung zu erreichen.
  • In den anliegenden Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Neuerung dargestellt, wobei aus den einzelnen Figuren und der dazugehörigen Beschreibung weitere Merkmale der Neuerung zu entnehmen sind.
  • Fig. 1 zeigt die bevorzugte Ausführungsform eines Gelenkscharnieres gemäß der Neuerung an der Zwischenwand eines mehrtürigen Schrankes angeordnet, wobei die am Gelenkscharnier angeschlagene Türe geschlossen ist, Fig. 2 zeigt ähnlich wie Fig. 1 die Anordnung des Gelenkscharnieres, jedoch ist in dieser Fig. die am Scharnierangeschlagene Türe einmal in halb-und einmal in ganz geöffneter Stellung zu sieben,
    '1 [
    Fig. 3 und 3a eine Detailzeichnung und zeigen den ersten
    Scharnierflügel des Gelenkscharnieres von der Seite und von vorne, die zylindrischen Bolzen (Fig. 3b, 3c) zur Lagerung des Fühlerhebels und des Zwischengelenkes, sowie das in diesem Falle als Spiralfeder (Fig. 3d) ausgebildete elastische Element, Fig. 4 a bis c sind Detailzeichnungen und zeigen den Fühlhebel und das Zwischengelenk (Fig. 4b, 4c) des Gelenkscharnieres gemäß der Neuerung von vorne und von der Seite, Fig. 5 und 5a sind Detailzeichnungen und zeigen den zweiten Scharnierflügel des Gelenksoharnieres gemäß der vorliegenden Neuerung in der Vorder-und Seitensicht.
  • In Fig. 1 ist an die Zwischenwand 1 eines Schrankes mittels des Gelenkschernieres gemäß der vorliegenden Neuerung, welches im allgemeinen mit"G"bezeichnet ist, eine Türe 3 angeschlagen. Das schwenkende Ende einer zweiten Türe 2 schlägt gegen die gleiche Zwischenwand 1 und ihre Kante liegt unmittelbar hinter der rückwärtigen Kante der Türe 3, welche in dieser Fig. geschlossen eingezeichnet ist. Ein Fühlerhebel 7 ragt aus dem ersten Scharnierflügel 4 des Gelenkes heraus und hat an seinem freien Ende eine drehbar gelagerte Rolle 8. Durch ein elastisches Element, beispielsweise einer Spiralfeder 9, wird der Fühlerhebel 7 um den Bolzen 5 gegen den Uhrzeigersinn gedrückt und liegt mit der an seinem Ende befestigten drehbaren Rolle 8 auf dem als Abrollbahn ausgebildeten Ende des zweiten Scharnierflügels 9 auf. Die Mitnehmerzacken 11 des Fühlerhebels 7 greifen dabei in die Ausnehmungen 12 des Zwischengelenkes 13 ein, welches am Bolzen 10 drehbar gelagert ist und halten dieses Zwischengelenk 13 in der in der Fig. 1 eingezeichnete Lage fest. Das andere Ende des gekrümmt ausgebildeten Zwischengelenkes 13 ist in geeigneter und in später noch näher beschriebenee Art und Weise am Bolzen 14 des zweiten Scharnierflügels 9 drehbar gelagert.
  • Wird nun die Türe 3 in die in der Fig. 2 gestrichelt eingezeichnete Stellung bewegt, so folgt der Fühlerhebel 7 unter dem Einfluß des Druckes der Spiralfeder 9 der ausweichenden Türe 3, indem er sich um den Bolzen 5 im Uhrzeigersinn verdreht, wobei die an seinem freien Ende gelagerte Rolle 8 auf dem als Abrollbahn ausgebildeten zweiten Scharnierflügel 9 in Richtung des Pfeiles A abläuft. Durch diese Bewegung des Fühlerhebels 7 im Uhrzeigersinn wird über die Mitnehmerzacken 11 und die Ausnehmungen 12 das Zwischengelenk i3 im Uhrzeigersinn um den Bolzen 10 verdreht, wodurch sich der Bolzen 14, welcher den Drehpunkt für die Türe 3 darstellt, in Richtung des Pfeiles B verschiebt.
  • Hierdurch wird auch die Türkante 3a während ihrer Drehbewegur in Richtung des Pfeiles B verschoben und entfernt sich dabei von der Türkante 2a der Türe 2 genügend weit, damit sie sich gegenüber dieser Kante nicht verklemmen kann.
  • Ist die Türe 3 so weit ausgeschwenkt, daß sie sich in der in Fig. 3 in vollen Linien eingezeichneten Stellung befindet, dann liegt wohl die Rolle 8 des Fühlerhebels 7 nicht mehr auf dem zweiten Scharnierflügel 9 auf, sondern presst sich unter dem Einfluß des Druckes der Feder 9 gegen die linke Kante des Zwischengelenkes 13 und hält dieses in der eingezeichneten Stellung fest. Die Kante 3a der Türe 3 legt sich in dieser Stellung in ihrer gesamten Länge gegen die Stirnfläche der Zwischenwand 1 und hat dabei von dem als Drehpunkt dienenden Bolzen 14 dinen genügend großen Abstand, so daß ein fester und sicherer Anschlag gewährleistet ist.
  • Man ersieht aus der Fig. 2, daß die Türe 3 in jeder ihrer möglichen Stellungen die Türe 2 in ihrer Bewegungsfreiheit niemals beeinträchtigen kann, trotzdem die Kanten 3a und 2a in geschlossener Stellung dicht nebeneinander liegen.
  • Es muß hier festgestellt werden, daß es ohne weiteres möglich ist, auch die Türe 2 mit einem Gelenkscharnier G an die Zwischenwand 1 anzuschlagen, ohne daß sich diese beiden Türen 1 und 2 bei ihren Schwenkbewegungen jemals gegenseitig behindern können.
  • Es ist offensichtlich, daß bei Anordnung mehrerer Gelenkscharniere G, wie dies bei Türen unbedingt erforderlich ist, und wo mindestens zwei, bei hohen Türen aber drei oder vier Scharniere angeordnet werden müssen, aufgrund der besonderen Ausbildung der Gelenkscharniere gemäß der Neuerung gewährleistet ist, daß die seitliche Verschiebung der Bolzen 14, welche die Drehpunkte für die Türe 3 darstellen, in Richtung des Pfeiles B für sämtliche angeordnete Gelenkscharniere gleichmässig erfolgt und dadurch eine Verwindung der Türe 3 von vornherein mit Sicherheit ausgeschaltet ist.
  • Fig. 3 a und c zeigen den ersten Scharnierflügel 4, welcher mit einem Befestigungsflansch 4a ausgerüstet ist, in welchem Bohrungen 4b vorgesehen sind, um den Scharnierflügel mittels Schrauben zu befestigen. Vorteilhafterweise werden zwei dieser Bohrungen als Langlöcher 4c ausgebildet, um ein Justieren des Scharnierflügels beim Einbau zu ermöglichen. Die endgültige Befestigung erfolgt dann mittels Schrauben, welche durch die Bohrungen 4b hindurchgeführt werden. Senkrecht zum Flansch 4a stehen mit einem Abstand gegeneinander zwei Führungsflächen 4d, welche Bohrungen 4e besitzen, damit z. B. die Bolzen 5 und 10 hindurchgeschoben werden können. Der Abstand zwischen den beiden Führungsflächen 4d entspricht mit Berücksichtigung eines gewissen Spieles der Dicke des Fühlerhebels 7 und des Zwischengelenkes 13. Eine Ausnehmung 4f, welche senkrecht zum Flansch 4a in den beiden Führungs-
    flächen 4d vorgesehen ist, dient zur Aufnahme der Spiral-
    feder6.
    In Fig. 4 a-c sind der Fühlerhebel 7 sowie das Zwischengelenk
    13 gezeigt, welche im Zwischenraum zwischen den beiden Führungs
    flächen 4d des ersten Scharnierflügels 4 gelagert werden.
  • Der Fühlerhebel 7 hat eine Bohrung 7b, durch welche der Bolzen 5 hindurchgeführt wird. Eine Nase 7a dient als Stützpunkt für die Spiralfeder 6. Zwei Mitnehmerzacken 11, welche etwa die Form einer Evolvente haben, sind in unmittelbarer Nähe der Bohrung 7b angeordnet. Das freie Ende des Fühlerhebels 7 ist gabelförmig ausgebildet und trägt eine drehbar gelagerte Rolle 8. Das Zwischengelenk 13 hat die gleiche Dicke wie der Fühlerhebel 7 und ist im wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet und mit einer Bohrung 13a versehen, durch welche der Bolzen 10 hindurchgeführt werden kann.
  • In unmittelbarer Nähe der Bohrung 13a sind Ausnehmungen 12 vorgesehen, welche der Evolventen-Form der Mitnehmerzacken 11 angepasst sind. Am anderen Ende des Zwischengelenkes 13 befindet sich eine Bohrung 13b.
  • Fig. 5, 5a zeigen den zweiten Scharnierflügel 9, wobei der Befestigungsflansch 9a so weit verlängert ist, daß er als Abrollbahn für die Rolle 8 dienen kann. Auch in diesem Flansch sind Bohrungen 9b und Langlöcher 9c zur Justierung und Befestigung des Scharnierflügels 9 vorgesehen. Unterhalb des Flansches 9a und diesen seitlich überragend, ist ein Prisma 9e in geeigneter Weise befestigt und zwischen den beiden Langlöchern 9c in der Breite so weit reduziert, daß die Langlöcher nicht überdeckt werden. Eine Ausnehmung 9f, deren Breite unter Berücksichtigung eines gewissen Spieles der Dicke des Fühlerhebels 7 und des Zwischengelenkes 13 entspricht, liegt senkrecht zum Eefestigungsflansch 9a und hat an dem den Flansch 9a überragenden Teil eine Verbreiterung 9g, deren Breite etwas größer ist als die doppelte Breite der Ausnehmung 9f. Dort, wo die Ausnehmung 9f den Befestigungsflansch 9a überschneidet, ist dieser in gleicher Breite und gleicher Länge ausgefräst. Parallel zum Befestigungsflansch 9a und im wesentlichen in der Mitte der Höhe des Prismas 9e ist ein Bolzen 14 vorgesehen, welcher unter Berücksichtinung eines gewissen Spieles im Durchmesser der Bohrung 13a entspricht. Die Länge des Bolzens ist etwas großer als die Breite der Ausnehmung 9f.
  • Es lässt sich ersehen, daß das Ende des Zwischengelenkes 13 in der Verbreiterung 9g eingeschoben werden kann, bis sich die Bohrung 13a mit dem Bolzen 14 deckt und das Zwischengelenk 13 dann auf diesen Bolzen aufgeschoben werden kann.
  • Durch diese Anordnung ist es möglich, den ersten und den zweiten Scharnierflügel auf einfachste Art und reise voneinander zu trennen und wenn der zweite Scharnierflügel 9 so angeordnet wird, daß die Verbreiterung 9g nach unten gerichtet ist, kann das daran angeschlagene Bauteil durch einfaches Hochheben aus der Scharnierbefestigung gelöst und abgenommen werden.
  • Wenngleich in der vorhergehenden Beschreibung und in den Zeichnungen nur eine bevorzugte Ausführungsform und An-
    wendungsmöglichkeit des Gelenkscharnieres gemäß der vor-
    liegenden Neuerung beschrieben und dargestellt wurde, muß
    festgehaltenwerden, daß/dieses Gelenksoharnier üb8rall
    dort Anwendung finden kann, wo es sich darum handelt, durch eine Drehpunktsuerlagerung eines schwenkbaren Bauelementes es zu ermöglichen, dieses in unmittelbarer Nähe eines anderen Bauelementes anzuordnen, ohne daß dabei während der Schwenkbewegung Verklemmungen auftreten köneen.
  • Besonders wird noch die Möglichkeit erwähnt, daß das gleitende Ende des Fühlhebels Vorsprünge besitzt, welche bei eingeschwenkter Tür bzw. bei eingeschwenktem Bauelement in auf der Abrollbahn angeordnete Vertiefungen mit sperrenden Vorsprüngen rasten.
  • Der Fühlhebel dient nach dieser Ausführung gleichzeitig als Rastgesperre, um dann die Tür in der eingeschwenkten Lage zu halten.
  • Zur Ausgestaltung dient es ferner, daß die Rastung elektromagnetisch oder mechanisch über einen Druckknopf lösbar ist und die eingeschwenkte Tür unter Druck der Gegenfeder des Fühlhebel in ihre Ausgangslage schwenkt.
  • Der Fühlhebel, der entgegen einem elastischen Element bewegt wird, liegt also unter Spannung in der Rastung. Wird die Rastung gelöst, so drückt der Fühlhebel die Tür in die Ausgangslage zurück. Dieses Lösen der Rastung kann durch Fernbedienung oder einen Druckknopf erfolgen, so daß man es in der Hand hat, die Türen, wenn z. B. die Raststellung die Sch Herstellung ist, durch irgendeinen Druckknopf zu öffnen.
  • Es bestehen auch andere Möglichkeiten, um den Drehpunkt zu verändern. Eine davon ist, daß die Veränderung des Drehpunktes hydraulisch, z. B. durch Bewegung eines Steuerkolbens während der Schwenkbewegung erfolgt. Eine andere besteht darin, daß die Veränderung des Drehpunktes elektromagnetisch bzw. magnetisch,'z. B. durch die Bewegung eines Hubmagneten während der Schwenkbewegung erfolgt.
  • Bei allen diesen Ausführungen erreicht man also entlang einer gewollten Kurve die Annäherung des einen Bauelementes an das andere Bauelement während der Schwenkbewegung, um frei zu sein in der konstruktiven Ausbildung der Bauelemente. Schutzansprüche

Claims (1)

  1. Schutz ans prüche ------------------------------ 1. Tür mit eleilkcharnisr, Goi welcher Sctornierflübel auf
    je einem Bauelement angebracht sind, die das gegenseitige Verschwenken gestatten, d a d a r c h g e k e n n z e i c h n e-t dass zusätzliche Steuerelemente auf den das Gelenkscharnier bildenden Teilen angeordnet sind, welche den Schwenkpunkt des Scharniers verschieben.
    2. Tür mit Gelenkscharnier nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass ein Steuerelement auf dem einen Scharnierflügel angeordnet ist, welches in der Nähe seines Drehpunktes einen oder mehrere Mitnehmerzacken be- sitzty die in geei net geformte AusnehLiun.'en am nde eines Zwischengelenkes eingreifen ; dessen Drehpunkt auf dem einen Scharnierflügel liegt, während das freie Ende des Steuer- elementes al, Gleitschuh ausgebildete in einer Führung läuft,
    welche auf dem am anderen Scharnierflügel /
    angeschlagenen Bauelement angeordnet ist, so dass bei Bewe- gung des Bauelemente sich der Drehpunkt des Gelenkscharnieres
    verschiebt.
    3. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das erwähnte Steuerelement in Form eines Fühlerhebels ausgebildet und durch ein elastisches Element in Richtung zu dem am zweiten Scharnierflügel angeschlagenen Bauelement vorgespannt ist.
    4. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t , dass der Fühlerhebel an seinem freien Ende mit einer drehbar gelagerten Rolle ausgestattet ist.
    5. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen l bis 4, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass der eine Scharnierflügel eine Abrollbahn für die Rolle des Fühlerhebels besitzt.
    6. Tür mit Gelenkscharnier nach Anspruch 1, d a dur ch g e k e n n z e i c h n e t, dass mehrere Zwischenglieder zwischen Scharnierflügeln angebracht sind, die bei Bewegung des Gelenkscharniers diesen Drehpunkt verschieben.
    7. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass als elastisches Element eine Spiralfeder vorhanden ist, welche gleichzeitig über den Fühlerhebel als zuhaltefeder wirkt.
    8. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Abrollbahniir den Fühlhebel eine Gerade ist.
    9. Tür mit Gelenkscharnier nach den Ansprüchen 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t 9 dass die Abrollbahn für den Fühlhebel Kurvenform besitzt. lo. Tür mit Gelenkscharnier nach Anspruch 1, d a d u r u h g e k e n n z e i c h n e t dass das gleitende Ende des Fühlhebels Vorsrünge besitzt ;,.. elche bei eingeschwenkter
    Tür bzw. bei eingeschwenktem Bauelement in auf der jbrollbahn angeordneten Vertiefungen mit sperrenden Vorsprüngen rasten.
    11. Tür mit Gelenkscharnier nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, ewss die Rastung elektromag- netisch oder mechanisch über einen Druckknopf lösbar ist und dieeingeschwenkte Tür unter i) rucn der Gegenfeder o. e& Fühl-
    hebels in ihre Ausgangslage schwenkt.
    12. Tür mit Gelenkscharnier nach Anspruch 1, d a d u r o h g e k e n n z ei c h n e t , dass die Veränderung des Drehpunktes hydraulisch ; z. B. durch Bewegung eines Steuerkolbens während der Schwenkbewegung erfolgt.
DEG25615U 1962-03-24 1962-03-24 Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier. Expired DE1856027U (de)

Priority Applications (1)

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DEG25615U DE1856027U (de) 1962-03-24 1962-03-24 Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier.

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DEG25615U DE1856027U (de) 1962-03-24 1962-03-24 Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier.

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Publication Number Publication Date
DE1856027U true DE1856027U (de) 1962-08-02

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DEG25615U Expired DE1856027U (de) 1962-03-24 1962-03-24 Tuer, fensterrahmen u. dgl. mit gelenkscharnier.

Country Status (1)

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DE (1) DE1856027U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2459346A1 (de) * 1974-12-16 1976-07-01 Lautenschlaeger Kg Karl Spiegelscheiben-scharnier

Cited By (1)

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DE2459346A1 (de) * 1974-12-16 1976-07-01 Lautenschlaeger Kg Karl Spiegelscheiben-scharnier

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