DE1854633U - Geraet zur viehpflege. - Google Patents
Geraet zur viehpflege.Info
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Classifications
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Description
- "Gerät zur Viehpflege In Rindviehställen werden heute üblicherweise Krippengitter verwendet. In der Regel sind letztere mit einer Vorrichtung zum Verschließen ausgerüstet. Mittels der Verschließvorrichtung kann das Tier während der Futteraufnahme sowie gegebenenfalls beim Melken, Putzen und Stallreinigen an dem ihm an der Krippe zugemessenen Platz festgehalten werden.
- Das Gerät nach der Neuerung ist zur Verwendung in Verbindung mit solchen verschließbaren Krippengittern bestimmt. Es hat in erster Linie den Zweck, den Tieren die Möglichkeit zu verschaffen, sich am Hals und Nacken scheuern zu können. Bislang konnten die Tiere beim Juckreiz am Hals sich keinerlei Erleichterung verschaffen. Hier soll nun die Neuerung Abhilfe bringen.
- Das Gerät nach der Neuerung ist vor allem zur Verwendung an Krippengittern mit Verschlußgabel an einer in Widerristhöhe drehbar gelagerten Stange bestimmt. Erfindungsgemäß zeichnet es sich durch einen spitzbogenförmigen, zwischen den Gabelschenkeln und der Stange anbringbaren Bügel mit innenseitigen Höckern aus, an welchen das bei geschlossenem Gitter festgehaltene Tier sich am Hals scheuern kann. Der Bügel ist voreilhafterweise aus Flachprofilwerkstoff gefertigt, wobei die Höcker durch Einprägungen gebildet werden. Letztere sind am Bügel verteilt mit gegenseitigem geringen Abstand angeordnet. Damit die Tiere sich auch bei geöffnetem Krippengitter Erleichterung gegen den Juckreiz verschaffen können, empfiehlt es sich, nach der der Bügelöffnung abgekehrten Seite der Stange hin eine Zacke vorzusehen, die vornehmlich von einer dreieckigen Platte gebildet wird und an den dem Tier zugekehrten Dreiecksseiten eine stumpfe Zahnung aufweist. Durch diese Ausbildung hat das Tier die Möglichkeit, sich am Hals sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Krippengitter zu scheuern.
- Um das Gerät in einfacher Weise lagesichernd an der Verschlußgabel anbringen zu können, empfiehlt es sich, an den freien Enden der Bügelschenkel Manschetten anzubringen, mittels welcher das Gerät auf die Schenkel der Verschlußgabel geschoben werden kann. Damit das in dieser Weise in der Lage gesicherte Gerät an der Verschlußgabel festgelegt werden kann, ist es ferner ratsam, an der Spitze des Bügels eine Rohrschelle vorzusehen, die an der Stange festgeklemmt werden kann. Damit auch die Zacke in einfacher Weise festgelegt werden kann, ist es ratsam, diese beim Festklemmen der Schelle von letzterer mit erfassen zu lassen. Das Gerät kann in seiner Gänze aus Metall bestehen, doch läßt es sich im Bedarfsfall auch aus Kunststoff erstellen.
- Die Neuerung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigen : Fig. 1 ein Krippengitter mit Verschlußgabel in geöffnetem Zustand, in Ansicht, Fig. 2 das Krippengitter nach Fig. 1 in geschlossenem Zustand, in Ansicht, Fig. 3 das Gerät nach der Neuerung, schaubildlich, Fig. 4 einen Durchschnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Zacke des Gerätes nach Fig. 3.
- Bei dem Rohrrahmen-Krippengitter nach Fig. 1 und 2 ist in Vjiderristhöhe die Stange 1 drehbar auf den Stützen 2 und 3 gelagert. Im Bereich der Gitterdurchtrittsöffnungen 4 sind an der Stange 1 Rohrstutzen 5 und 6 angebracht, die zusammen mit der Stange 1 eine Verschlußgabel bilden. In geöffnetem Zustand weisen die Rohrstutzen 5 und 6 nach oben (Fig. 1), in geschlossenem Zustand sind sie in die Gitterebene (Fig. 2) gedreht worden.
- Das Gerät nach der Neuerung besteht im wesentlichen aus einem spitzbogenförmigen Bügel 7 mit nach innen weisenden Höckern 8, die mit geringem gegenseitigen Abstand a verteilt am ganzen Bügel angeordnet sind. Der Bügel 7 ist an seiner Spitze mit der Rohrschelle 9 fest verbunden. An seinen freien Enden weist er darüberhinaus Manschetten 10 und 11 auf. Dem Gerät gehört ferner noch eine Zacke 12 an, die von einer Platte mit dreieckförmiger Spitze gebildet wird, wobei diese eine stumpfe Zahnung 13 besitzt.
- Zum Anbringen des Gerätes wird dieses mit seinen Manschetten 10 und 11 auf die Stutzen 5 und 6 geschoben und mittels der Schelle 9 unter Heranziehung einer Spannschraube 14 an der Stange 1 befestigt. Dabei wird zugleich die Zacke 12 mittels der Schelle 9 festgeklemmt, und zwar derart, daß deren Spitze nach der der Bügelöffnung 15 abgekehrten Seite weist.
- Der Bügel 7 kann beispielsweise aus Flacheisen bestehen, und die Höcker 8 können mittels eines Durchschlags erzeugt werden. Dann bilden sich warzenartig Vorsprünge 16 mit kraterartigen Öffnungen 17. Solche Höcker sind besonders günstig, weil sie zum einen eine Kratzwirkung erzielen lassen, zum andern aber ein Aufscheuern der Tiere praktisch verhindern.
- Der Bügel könnte selbstverständlich auch eine vom Spitzbogen etwas abweichende Form aufweisen. Auch braucht er nicht notwendigerweise aus Metall zu bestehen, vielmehr ist es auch möglich, ihn aus Kunststoff zu erstellen.
- Bei geöffneter Verschlußgabel weist die Zacke 12 nach unten.
- Das Tier kann sich daher an dieser Zacke scheuern. Bei geschlossenem Krippengitter (Fig. 2), wobei das Tier festgehalten wird, kann sich dieses an den Höckern des Bügels 7 scheuern.
- Am Rohrrahmengitter können zusätzlich, etwa bei a und b Rohrschellen angebracht werden, die nach der Öffnung c hin weisende Höcker entsprechend den am Bügel 7 vorgesehenen Höckern 8 besitzen.
Claims (10)
- Schutzansprüche 1. Gerät zur Viehpflege an Krippengittern mit Verschlußgabel an einer in Widerristhöhe drehbar gelagerten Stange, gekennzeichnet durch einen spitzbogenförmigen, zwischen den Gabelschenkeln (5,6) und der Stange (1) anbringbaren Bügel mit innenseitigen Höckern (8), an welchen das bei geschlossenem Gitter festgehaltene Tier sich am Hals scheuern kann.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (7) aus Flachprofilwerkstoff gefertigt ist und die Höcker (8) durch Einprägungen gebildet sind.
- 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höcker mit geringem gegenseitigen Abstand am Bügel (7) verteilt angeordnet sind.
- 4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Bügelschenkel Manschetten (10, 11) angebracht sind, die zum Anbringen des Bügels an der Verschlußgabel auf deren Schenkel (5,6) schiebbar sind.
- 5* Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine an der Spitze des Bügels vorgesehene Rohrschelle (9), mittels welcher das Gerät an der drehbaren Stange (1) befestigbar ist.
- 6. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Zacke (12), die nach der der Bügelöffnung (15) abgekehrten Seite der Stange (1) weist und bei geöffneter Verschlußgabel den Tieren ermöglicht, sich am Nacken zu scheuern.
- 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zacke als dreieckige Platte ausgebildet ist, die an den dem Tier zugekehrten Dreiecksseiten eine stumpfe Zahnung (13) aufweist.
- 8. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Bügel aus Metall besteht.
- 9. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Kunststoff gefertigt ist.
- 10. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch zusätzliche, am Rahmengitter anbringbare Rohrschellen mit nach außen weisenden Höckern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEG25732U DE1854633U (de) | 1962-04-07 | 1962-04-07 | Geraet zur viehpflege. |
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| DEG25732U DE1854633U (de) | 1962-04-07 | 1962-04-07 | Geraet zur viehpflege. |
Publications (1)
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| DE1854633U true DE1854633U (de) | 1962-07-05 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG25732U Expired DE1854633U (de) | 1962-04-07 | 1962-04-07 | Geraet zur viehpflege. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1854633U (de) |
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1962
- 1962-04-07 DE DEG25732U patent/DE1854633U/de not_active Expired
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