DE1853039U - Bremsbacken-spreizvorrichtung. - Google Patents
Bremsbacken-spreizvorrichtung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/14—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
- F16D65/16—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
- F16D65/22—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D2125/18—Mechanical mechanisms
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- F16D2125/66—Wedges
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Description
-
Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der britischen Patentanmeldung lir. 44639/60 vom 29. Dezember 1960 beansprucht.================================================================ Die Neuerung betrifft Innenbacken-Trommelbremsen und hat zum Zweck, eine verbesserte Bauart einer Spreizvorrichtung für Bremsbacken zu schaffen, in welcher sich ein Betätigungsbauteil sowie Rollen oder Walzen befinden, die so angeordnet sind, daß sie mit Komplementär geneigten Flächen zusammenwirken, die auf oder an dem Betätigungsbauteil sowie entweder auf den Bremsbacken oder auf diesen Backen zugeordneten Bauteilen vorgesehen sind.================================================================= - Gemäß der Neuerung werden bei einer derartigen Spreizvorrichtung für Bremsbacken die Walzen oder Rollen in einem Käfig angeordnet, der auf oder an dem Betätigungsbauteil sitzt, wobei jede Rolle an ihren entgegengesetzten Enden Lagerabschnitte zur Fixierung in Führungsschlitzen im Käfig aufweist. Kontaktberührung zwischen den Rollenenden und den gegenübergelegenen Käfigflächen verhindert, daß sich die Rollen verkanten, und vorteilhafterweise werden kittel vorgesehen, die sicherstellen, daß die Rollen parallel zueinander liegen oder verbleiben, und nebeneinande ausgefluchtet sind, wenn sich der Betätigungsbauteil in der Grenz-oder Endstellung befindet, die dem Bremslösen/brake off/entspricht. Der Käfig kann mit dem Betätigungsbauteil einen einheitlichen Teil bilden oder auch als besondere bauliche Einheit hergestellt werden, die mit dem Bet@tigungsbauteil entweder dauernd oder lösbar verbunden ist. Der Käfig kann beispielsweise als btanzteil aus Blech ausgebildet und zusammen mit den darin eingebauten Rollen mit dem Betätigungsbauteil vernietet werden.
- Die Neuerung wird nachfolgend anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer Spreizvorrichtung für Bremsbacken gemäß der Neuerung, die sich für eine Bremsanordnung eignet, bei der die Bremsbacken durch mitnehmerbolzen gespreizt werden, Fig. 2 eine Darstellung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung mit Blickrichtung entsprechend Pfeil A in ig. 1, Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie 111-111 in Fig. 1, Fig. 4 einen Teilschnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 1, während Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie V-V in Fig. 1 wiedergibt.
- Uie sich aus der Zeichnung ergibt, weist der Betätigungsbauteil einen Stempel oder Kolben 1 auf, dessen Längsabschnitt 2
Durchmesser abgesetzt, so daß Lagerzapfen 6 entstehen, die durch Schlitze 7 in den Seitenwänden des Käfigs hindurchragen und die Rollen d'ort lagern. Die Sohlitzpaare 7 sind mit Abstand vonein-8 ander angeordnet und verlaufen vom Geschlossen-Ende/des Käfigs nach aussen zueinander geneigt, wobei sie in dem Maße konvergieren, wie sie sich dem Geschiossenende des Käfigs nähern. Die Käfigeinheit ist auf dem Stempel befestigt, derart, daß ein des gutempels zwischen die Seitenplatten geschoben wird, wobei sich die Rollen auf beiden Seiten des Stempels befinden und der Rollen-umfang jeweils mit einer genei gten Fläche 9 auf der entsprechendeneinen rechteckigen Querschnitt hat. Vom Stempel wird eine läfigein- heit 3 gehalten ;, welche aus einem Bauteil von U-i'örmigem Querschnitt besteht, in dem zwei Rollen 4 axial zwischen Seitenwanden 5 des Käfigs liegen. Die entgegengesetzten Enden jeder Rolle sind im strecken. Die Käfigeinheit bzw. der Käfig 3 ist mit dem Stempel 1 mittels eines Nietes 10 verbunden und wird am Ausführen einer Schwenkbewegung um den niet durch einen Zapfen 11 gehindert, der auf oder am Stempel in einer Öffnung im Geschlossenende 8 des Käfigs vorgesehen ist.Seite des Stempels in Kontaktberülrung ist, während sich die geneigt :- verlaufenden Flächen parallel zu den Lagerschlitzen 7 des Käfigs er- - Bei der gezeigten Bremsanordnung werden die in der Zeichnung nicht dargestellten Bremsbacken mittels Mitnehmerbolzen 12 gespreiz@ die verschiebbar in einem Bolzengehäuse 13 geführt sind, das mit der Bremsr ückplatte (ebenfalls nicht dargestellt) verschraubt werden kann. ja den Käfig aufnehmende Ende des Betätigungsbauteils ist innerhalb des @ itnehmerbolzengehäuses 13 angeordnet, wobei sic@
14 auf dem inneren Ende des zugeordneten Liitneherbolzens in Eingriff befindet und der Stempel durch eine Aussparung 15 in der Gehäusewand nach aussen herausgeführt ist, so daß er in entgegengesetzten Richtungen aus der normal-zurückgezogenen Stellung bei gel@ ster Bremse verschiebbar ist, um dadurch innerhalb des Gehäuses die Verschiebung der Mitnehmerbolzen und eine Bewegung der Bremsbacken entgegen der Wirkung der Bremsabzugsfedern zu bewirken.der Umfang der Rollen jeweils mit der komplementär-geneigten Fläche - Die Öffnung oder Aussparung 15 im l. Iitnehmerbolzengehäuse ist als länglicher Schlitz ausgebildet, aus welchem der Stempel vorragt, wobei die Länge des Schlitzes so gewählt wird, daß der Stempel nach beiden Seiten in einer senkrecht zur Achse der Rolle liegenden Ebene schwenken kann, während die Breitenabmessung so gewählt ist, daß die Schlitzbegrenzungen 20 mit d en gegenüberliegenden Seiten des Betätigungsbauteils in Eingriff kommen und so Führungen für den Stempel bilden. Am inneren Ende der Aussparung 15 ist das Mitnehmerbolzengehäuse mit zwei Anschlagflächen 22 versehen, von denen je eine an jeder Seite der Aussparung vorgesehen ist. Die Anschlagflächen 22 verlaufen unter einem winkel zueinander und begrenzen die nach aussen gerichtete Bewegung der Rollen, wenn sich der Betätigungsbauteil in einer völlig zurückgezogenen Stellung befindet. Daiit wird sichergestellt, da3 die Rollen in Phase bzw. Lageübereinstimmung verbleiben.
- Der Stempel wird durch eine Druckfeder 16 aus dem Mitnehmerbolzengehäuse gezogen, deren eines Ende gegen eine Anschlagplatte 17 drückt, welche an einer axialen Verschiebung durch einen Absatz 18 auf dem Stempel 1 gehindert wird, während das andere Ende der
deckung 19 über einen Teil ôer Federlänge erstreckt.Feder gegen das l. Iitnehmerbolzengehäuse drückt und sich eine Ab- - Die abgeschrägte Fläche am Ende eines jeden Mitnehmerbolzens 1 ist an beiden Seiten derart bearbeitet, daß ein mittlerer Abschnitt 23 oder eine Laufbahn für jede Rolle 4 bestehen bleibt. Die bearbeiteten, ausgesparten Abschnitte schaffen einen freien Raum,. in den sich die Seitenflansche des Rollenkäfig erstrecken können, so daß die mit den Rollenenden in Eingriff stehende Lagerfläche vergrs sert wird und somit eine erhöhte Sicherheit gegen ein Verkanten der Rollen gewährleistet ist.
- Das Hitnehmerbolzengehäuse 13 kann als Gußteil, vorzugweise als Spritzgußteil, hergestellt werden, womit die Herstellung der Führungsflächen auf den gegenüberliegenden Kanten wie auch die Anschlagflächen 22 erleichtert ist. Die Öffnung kann durch das Mitnehmerbolzengehäuse verlaufen, wobei das der Öffnung gegenüberliegende offene Ende, durch das sich der Stempel erstreckt, durch eine nicht dargestellte abnehmbare Abdeckplatte abgeschlossen ist, die mit Hilfe von Befestigungsschrauben in ihrer Lage gehalten wird und das Uitnehmerbolzengehäuse mit der Rückwand der Bremse verbindet, wobei das Mitnehmerbolzengehäuse Bohrungen 24 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben aufweist.
- Der Käfig kann mit dem Stempel einstückig ausgebildet sein oder auch als besondere bauliche Einheit entweder dauernd oder lösbar an ihm befestigt werden. Beispielsweise kann der Käfig als stanzteil aus Metallblech ausgeführt sein und mit den in ihn eingebauten Rollen am Stempel angenietet werden, wie dies beispielsweise in der Zeichnung dargestellt ist.
- Schutzansprüche
Claims (11)
- Schu. tzansprüche
1. Bremsbacken-Spreizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß Rollen (4) in einem von einem Betätigungsbauteil (1) geführten Käfig (3) angeordnet sind und jede Rolle (4) an den entgegengesetzten Enden Eggerabschnitte (6) aufweist, die in Rollenlagerschlitzen (7) in dem Käfig aufgenommen sind.--------------'- - 2. Bremsbacken-Spreizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Betätigungsbauteil (1) und einen auf dem Betätigungbauteil geführten Käfig (3) enthält, daß Rollen (4) innerhalb des Käfigs (3) so angeordnet sind, daß sie auf entgegengesetzten Seiten des Betätigungsbauteils (l) liegen und der Umfang jeder Rolle (4) mit einer zugeordneten geneigten Oberfläche (9) auf dem Betätigungsbauteil in Eingriff kommen kann und daß jede Rolle an ihren entgegengesetzten Enden Lagerabschnitte (6) aufweist, die in Rollenlagerschlitzen (7) in dem Käfig (3) aufgenommen werden können wobei jeder Schlitz (7) parallel zu der entsprechend geneigten Fläche (9) verläuft.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzten Enden der Rollen mit den gegenüberliegenden Seiten des Käfigs in Berührung stehen, so daß ein Verkanten der Rollen verhindert wird.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die sicherstellen, daß die Rollen parallel zueinander liegen und nebeneinander ausgerichtet sind, wenn sich der Betätigungsbauteil in der dem Zustand gelöster Bremsen entsprechenden Grenzstellung befindet.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig als gesonderte bauliche Einheit ausgebildet und an dem Betatigungsbauteil zu befestigen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Käfigeinheit lösbar an dem Befestigungsbauteil befestigt ist.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsbauteil verschiebbar in einem Gehäuse
neigten Flächen auf dem Betätigungsbauteil, auf den Bremsbacken oder diesen (letzteren) zugeordneten Bauteilen ausgeführt sind.gehaltert ist, welches an der Rückwand einer Bremsacorc'-nung befestigt werden kann, und daß die Rollen so angeordnet sind, daß ihr Umfang mit geneigten Flächen zusammenwirken, die komplementär zu den ge- - 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Flächen auf den Bremsbacken oder diesen (letzteren) zugeordneten Bauteilen abgesetzt@bearbeitet sind und dadurch ein Mittelabschnitt, mit dem der Rollenumfang in Eingriff kommen kann, sowie auf beiden Seiten ein freier Raum für benachbarte Abschnitte des Käfigs entsteht.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse Mitnehmerbolzen zur Betätigung der Brems-Backen gelagert sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 4,gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit Anschlagflächen ausgestattet ist, mit denen der Umfang der Rollen in der Grenzstellung des Betätigungsbauteils in Eingriff kommen kann.
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10, dadurch gekenn-
zeichnet, da3 das Gehäuse Führungseinrichtungen für den Bettigunge- bauteilenthält.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB952860A (en) | 1964-03-18 |
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| NL122442C (de) | 1967-06-15 |
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