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DE1852235U - Vorrichtung zur selbsttaetigen drehzahlumschaltung bei abspielgeraeten fuer plattenfoermige schallaufzeichnungen von verschiedenem durchmesser. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen drehzahlumschaltung bei abspielgeraeten fuer plattenfoermige schallaufzeichnungen von verschiedenem durchmesser.

Info

Publication number
DE1852235U
DE1852235U DE1960P0016052 DEP0016052U DE1852235U DE 1852235 U DE1852235 U DE 1852235U DE 1960P0016052 DE1960P0016052 DE 1960P0016052 DE P0016052 U DEP0016052 U DE P0016052U DE 1852235 U DE1852235 U DE 1852235U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
control lever
friction wheel
plate
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960P0016052
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE1960P0016052 priority Critical patent/DE1852235U/de
Publication of DE1852235U publication Critical patent/DE1852235U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zur selbsttätigen Drehzahlumschaltung bei Abspielgeräten für plattenförmige Schallaufzeichnungen von verschiedenem Durchmesser" Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Drehzahlumschaltung bei Geräten zum Abspielen plattenförmiger Schallaufzeichnungen von verschiedenem Durchmesser, bei denen die Schallplatten eines Durchmessers nur für eine Drehzahl verwendet werden, wobei zwischen Antriebsmotor und Plattenteller ein umschaltbares Untersetzungsgetriebe angeordnet ist, das in Abhängigkeit von einem auf den Plattendurchmesser ansprechenden Abtastorgan umgeschaltet wird.
  • Derartige Vorrichtungen sind bei Plattenwechslern bereits bekannt. Solche Plattenwechsler besitzen ein Abtastorgan für den Plattendurchmesser, und man hat beispielsweise die Umschaltung der Drehzahl hierbei in der Weise ausgeführt, daß das Abtastorgan ein Stellglied beeinflußt, das seinerseits vom Plattenwechselmechanismus betätigt wird und hierbei je nach der Einstellung dieses Stellgliedes eine entsprechende Verschiebung der Umschalteinrichtung eines Untersetzungsgetriebes bewirkt, das zwischen dem Antriebsmotor urd dem Plattenteller vorgesehen ist. Es liegt auf der Hand, daß bei einer solchen Ausbildung der Drehzahlumschaltung eines Plattenwechslers ein verhältnismäßig großer Aufwand getrieben werden mußte.
  • Soll nun ein halbselbsttätiges Abspielgerät für plattenförmige Schallaufzeichnungen von verschiedenem Durchmesser mit einer solchen Drehzahlumschaltung versehen werden, so ist dies nidt ohne weiteres möglich, da die mechanische Leistung für den Umschaltvorgang des Untersetzungsgetriebes, die beim Plattenwechsler durch den Ueohselmeohanismus zur Verfugung gestellt wird, hier nicht ohne weiteres zur Verfugung steht. Dabei soll unter einem halbselbsttätigen Abspielgerät ein solches verstanden sein, bei dem die Schallträger beispielsweise durch einen Schlitz des Gehäuses von der Seite her auf den Plattenteller geschoben werden.
  • Neuerungsgemäß wird bei einem solchen halbselbsttätigen Abspielgerät mit einem in Platteneinschubrichtung verschiebbaren Schlitten dieser vom Taststift um so weiter verschoben, je größer der Plattendurchmesser ist, und dadurch stellt über eine Kupplung mit einem Steuerhebel die Umschalteinrichtung mit Gleitstuck und Leitstuck das Reibrad auf die dieser Platte entsprechende Drehzahl ein.
  • Der um einen Drehzapfen schwenkbare Steuerhebel ist mit einer als Steuerkurve ausgebildeten gekrümmten Kante versehen, die an einem Anschlag des Schlittens gleitet und das Reibrad axial gegenüber der Welle verschiebt.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform der Neuerung ist bei Lagerung des Reibrades an der Montageplatte der Antriebsmotor in Achsrichtung seiner Welle verschiebbar aufgehängt und der Steuerhebel mit einer schrägen Leitfläche versehen, die auf ein Gleitstück des Trägers des Antriebsmotors einwirkt und diesen axial verschiebt.
  • Zweckmäßig wird die Vorrichtung nach der Neuerung so ausgebildet, daß das Reibrad an der Montageplatte von der Motorwelle abschwenkbar in einer das Reibrad mittels einer Feder an Welle unä Plattenteller andrückende Schwenkvorrichtung gelagert ist und eine Schubstange zwischen Schlitten und Schwenkvorrichtung das Reibrad in der Schlittenruhelage abhebt und unmittelbar, nachdem der Schlitten seine Ruhelage verlassen, es mit der Welle in Eingriff bringt.
  • Dabei kann die am Steuerhebel angelenkte Schubstange an einem Zapfen der Schwenkvorrichtung mittels eines Langloches angreifen, dessen Länge so bemessen ist, daß ein unbehindertes Verschwenken des Steuerhebels in allen Betriebsstellungen möglich ist.
  • In den Zeichnungen ist ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in Aufsicht, und zwar in der Stellung bei eingeschobener Schallplatte mit 17 cm Durchmesser, Fig. 2 die gleiche Ansicht bei eingeschobener Schallplatte von 25 cm Durchmesser, Fig. 3 die gleiche Ansicht bei eingeschobener Schallplatte von 30 cm Durchmesser, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des bei der Vorrichtung verwendeten Steuerhebels, Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des benutzten Gleit-
    stückes,
    Fig. 6 die Verbindung zwischen dem Gleitstück und dem Antriebsmotor, Fig. 7 das benutzte Untersetzungsgetriebe.
  • In Fig. 1 ist eine auf dem Plattenteller 2 liegende Schallplatte von 17 cm Durchmesser durch eine strichpunktierte abgebrochene Kreislinie dargestellt und mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Beim Einschieben dieser Schallplatte, das in der Zeichnung von oben her erfolgt, verschiebt diese auf einer Gleitschiene 6 einen Schlitten 3 ; hierbei liegt der Plattenrand an Taststiften 4 an.
  • Von diesen Taststiften ist in Fig. 1 nur einer gezeichnet.
  • Der Schlitten wird hierbei gegen die Wirkung der Feder 5 in die dargestellte Lage geschoben. An der Grundplatte des Abspielgerätes ist um einen Zapfen 9 schwenkbar ein Steuerhebel 8 gelagert, und dieser wird durch einen am Schlitten 3 befestigten Anschlag 7, der an einer gekrümmten Kante des Steuerhebels 8 entlang gleitet, in die gezeichnete Stellung gebracht. Ferner ist am Steuerhebel 8 eine Schubstange 11 angelenkt, die am freien Ende ein Langloch besitzt. In dieses Langloch greift ein Zapfen 17 einer Schwenkvorrichtung 16 ein, die um einen an der Grundplatte befestigten Zapfen 18 geschwenkt werden kann und unter der Wirkung einer Zugfeder 13 steht. An ihr angelenkt ist ferner ein Hebel 15, der an seinem freien Ende das Reibrad 12 trägt, das zur Kupplung zwischen der Welle 27 des Antriebsmotors 20 und dem Rand des Plattentellers 2 dient.
  • Beim Beginn der Verschiebung des Schlittens 3 führt der Steuerhebel 8 anfangs nur eine geringe Schwenkbewegung durch, die aber aussicht, um das Reibrad 12 freizugeben, das sich unter der Wirkung der Zugfeder 13 zwischen die Welle 27 und den Plattentellerrand preßt. In der Ruhestellung nämlich war das Reibrad durch die Wirkung der Schubstange auf die Schwenkvorrichtung 16 von Welle und Plattentellerrand abgehoben.
  • Der Antriebsmotor 20 ist an einem langgestreckten Träger 19 befestigt, der eine gewisse Elastizität besitzt und besteht ist, den Antriebsmotor 20 von der Grundplatte hinweg nach unten zu drucken. Am Motor ist ein Gleitstück 23 befestigt, während das obere Ende des zweiarmigen Steuerhebels 8 eine schräg gestaltete Leitfläche 28 besitzt, auf der das Gleitstück 23 mittels der Rolle 29 verschoben werden kann. Bei einem Verschwenken des Steuerhebels 8 wird demnach der Antriebsmotor 20 zur Grundplatte hin bzw. von ihr weg bewegt. Das senkrecht zur Zeichenebene bewegliche Gleitstück 23 besitzt im übrigen, wie aus Fig. 6 ersichtlich, eine Buchse 24 aus elastischem Material, die eine Übertragung von Stößen, Erschütterungen und Geräuschen zwischen Antriebsmotor 20 und Grundplatte weitgehend verhindert. Ferner ist # das Gleitstück an seinem oberen Ende in einem Durchbruch 25 der Grundplatte und mit einem Bolzen od. dgl. an seinem Langloch 26
    geführt (vgl. Fig. 5).
    Beim Verschwenken des Steuerhebels 8 gleitet daher die Rolle 29
    und mit ihr das Gleitstück 23 auf der Leitfläche 28 nach oben bzw.
    unten, und der Antriebsmotor bewegt sich ebenfalls in dieser Weise, woebei er allerdings um einen vernachlässigbar kleinen Wien-
    kelbetrag um den fernen Befestigungspunktdes Trägers 19 ver-
    schwenkt wird. Bei dieser Bewegung des Motors gleitet die Welle 27
    j
    relativ zum feststehenden Reibrad 12 aus der Stellung bei 12 in
    die Stellung 12 (Fig. 7) bzw. umgekehrt, wobei sich die ver-
    schiedenen Drehzahlen des Plattentellers ergeben. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei verschiedene Drehzahlen vorgesehen, doch läßt sich bei Bedarf die Anordnung auch so ausbilden, daß mehr als zwei Drehzahlen eingestellt werden können.
  • Bei der Einstellung gemäß Fig. 1 des Schlittens 3 nimmt der Steuerhebel 8 die gezeichnete Lage ein, und das Gleitstück 23 befindet sich hierbei in der Stellung, die die Grunddrehzahl des Plattentellers von 45 Umläufen je Minute ergibt. Dieselbe Grunddrehzahl ist auch eingestellt, wenn sich der Schlitten 3 in seiner Ruhelage befindet, eine Schallplatte also nicht eingeschoben ist.
  • Wird dagegen eine Schallplatte größeren Durchmessers eingeschoben, und zwar gemäß Fig. 2 eine Schallplatte 30 von 25 cm Durchmesser, so wird der Schlitten 3 entsprechend weiter vom Plattenmittepunkt weggeschoben und hat mit dem Anschlag 7 den Steuerhebel 8 in die in Fig. 2 gezeichnete Lage geschwenkt. Bei dieser Schwenkbee gurgist die Rolle 29 auf der Leitfläche 28 vom Punkt 31 (Fig. 4) nach Punkt 32 gelangt. Das Gleitstück 23 hat sich entsprechend abwärts bewegt und mit ihm der Antriebsmotor 20, so daß jetzt das Reibrad 12 die in Fig. 7 gezeichnete Lage einnimmt. Danit ist die geringere Geschwindigkeit des Plattentellers, z. B. 33 1/3 Umläufe pro Minute, eingestellt.
  • Beim Einschieben einer 30-cm-Schallplatte darf eine weitere Geschwindigkeitsumschaltung nicht erfolgen, da auch diese Platten für 33 1/3 Umläufe pro Minute bestimmt sind. Daher ist der Steuerhebel 8 an seinem äußeren Ende so geformt, daß ein Verschieben des Anschlags 7 keine weitere Verschwenkung des Steuerhebels 8 mehr abgibt. Die diesbezügliche Kante des Steuerhebels 8 läuft daher sowohl in Fig. 2 wie auch Fig. 3 parallel mit der Gleitschiene 6.
  • Beim Verschwenken des Steuerhebels 8 in die Endstellung nach Fig. 2 und nach Fig. 3 hat sich zwar die Schubstange 11 noch verschoben, aber durch eine ausreichend gestaltete Länge des Langloches am freien Ende der Schubstange wird verhindert, daß diese Bewegungen der Schubstange 11 eine n Einfluß auf das Reibrad 12 ausüben können.
  • Nach beendetem Abspielen wird bei den hier in Betracht gezogenen Abspielgeräten die Schallplatte durch den Schlitten 3 wieder aus der Abspielvorrichtung ausgeworfen, wobei für diesen Vorgang die in der Feder 5 aufgespeicherte Energie ausgenutzt wird. Hierbei wird der Anschlag 7 in seine Ruhestellung zurückgeführt, gibt den Steuerhebel 8 frei, und dieser wird von der Feder 10 in seine Ruhelage zurückgedreht. Hierbei hebt er über die Leitfläche 28, die Rolle 29 und das Gleitstück 23 den Antriebsmotor20 wieder an, so daß wieder die Grunddrehzahl von 45 Umläufen pro Minute eingestellt ist. Ferner gelangt das innere Ende des Langloches der Schubstangell zur Anlage an den Zapfen 17 und hebt das Reibrad über die Schwenkvorrichtung 16 und den Hebel 15 von der Welle 27 und dem Plattentellerrand ab. Es sei erwähnt, daß an Stelle der Schubstange 11 auch am Schlitten 3 eine feste Stange angebracht sein kann, die den gleichen Vorgang auslöst. Allerdings muß hierbei die Feder 5 kräftiger gewählt werden.
  • Schutzansprüche

Claims (5)

  1. Schutzansprüche : 1. Vorrichtung zur selbsttätigen Drehzahlumschaltung bei Abspielgeräten für plattenförmige Schallaufzeichnungen von verschiedenem Durchmesser, bei denen die Schallplatten eines Durchmessers nur für eine Drehzahl verwendet werden, wobei zwischen Antriebsmotor und Plattenteller ein umschaltbares Untersetzungsgetriebe angeordnet ist, das in Abhängigkeit von einem auf den Plattendurchmesser ansprechen- den Abtastorgan umgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem halbselbsttätigen Abspielgerät mit einem in
    Platteneinschubrichtung verschiebbaren Schlitten (3) dieser vom Taststift (4) um so weiter verschoben wird, je größer der Plattendurchmesser ist, und daß dadurch über eine Kupplung (8) mit einem Steuerhebel die Umschalteinrichtung mit Gleitstück (23) und Gleitstück (28) das Reibrad (12) auf die dieser Platte entsprechende Drehzahl einstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der um den Zapfen (9) schwenkbare Steuerhebel (8) mit einer als Steuerkurve ausgebildeten gekrümmten Kante versehen ist, die an einem Anschlag (7) des Schlittens (3) gleitet, und dadurch das Reibrad axial gegenüber der Welle (27) verschiebt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Lagerung des Reibrades (12) an der Montageplatte der Antriebsmotor (20) in Achsrichtung seiner Welle (27) verschiebbar aufgehängt und der Steuerhebel (8) mit einer schrägen Leitfläche (28) versehen ist, die auf ein Gleitstück (23) des Trägers (19) für den Antriebsmotor einwirkt und diesen axial verschiebt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (12) an der Montageplatte von der Welle (27) abschwenkbar in einer das Reibrad mittels einer Zugfeder (13) an Welle und Plattenteller (2) andrückende Schwenk- a
    vorrichtung (16) gelagert ist und eine Schubstange (11) zwischen Schlitten (2) und Schwenkvorrichtung das Reibrad in der Schlittenruhelage abhebt und unmittelba-r, nachdem der Schlitten seine Ruhelage verlassen hat, es mit der Welle in Eingriff bringt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Steuerhebel (8) angelenkte Schubstange (11) an einem Zapfen (17) der Schwenkvorrichtung mittels eines Langloches angreift, dessen Länge so bemessen ist, daß ein unbehindertes Verschwenken des Steuerhebels in allen Betriebsstellungen möglich ist.
DE1960P0016052 1960-01-18 1960-01-18 Vorrichtung zur selbsttaetigen drehzahlumschaltung bei abspielgeraeten fuer plattenfoermige schallaufzeichnungen von verschiedenem durchmesser. Expired DE1852235U (de)

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