DE1850939U - Fussgestell fuer mobel, z. b. schraenke. - Google Patents
Fussgestell fuer mobel, z. b. schraenke.Info
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Description
- Fußgestell für Möbel, z. B. Schränke Die Erfindung betrifft ein Fußgestell für Möbel, z. B.
- Schränke. Das Fußgestell, auf das sich die Erfindung bezieht, besitzt außer den auf die Grundfläche aufzustellenden Füßen ein Halterungsteil, das zur Herstellung der lösbaren Verbindung mit dem Möbel dient und zweckmäßigerweise auch zur Vergrößerung der Auflageflache für das Möbel herangezogen werden kann, Die Erfindung hat sich eine Vereinfachung der bekannten Untergestelle, die zur Unterstützung von Möbeln dienen, zum Ziel gesetzt. Zu diesem Zweck besteht gemäß der Erfindung das neue Fußgestell aus zwei Füßen und einer diese Füße miteinander verbindenden hohlen oder vollen Verbindungsstange oder-leiste mit rechteckigen oder rundem Querschnitt oder in Rohrform, die an einer Seite des Möbelstücks gegen dieses flach und satt anliegt und von der mindestens ein Ansatz oder Vorsprung in Richtung auf die gegenüberliegende Seite des Möbelstücks abgeht, dessen Längsmittelachse mit der Längsmittelachse der Verbindungsstange in einer Ebene liegt und mit dessen Hilfe das Fußgestell an der Unterseite des Möbels befestigt werden kann und der zu diesem Zweck eine oder mehrere durchgehende Bohrungen aufweist, durch die von innen oder außen her in die Unterseite des Schrankes einschraubbare Befestigungsschrauben hindurchgehen. Das neue Fußgestell bringt eine wesentliche Vereinfachung mit sich, da man, wenn man z. B. die Länge der Verbindungsstange oder-leiste annähernd dem Abstand zwischen der Vorder-und der Rückseite des Möbelstückes entsprechen läßt, das Möbelstück an jeder Schmalseite mit Hilfe eines einzigen Fußgestelles unterstützen kann, wobei Verbindungselemente zwischen den an jeder Schmalseite vorgesehenen Fußgestellen weggelassen werden können. Diese Vereinfachung bringt eine Verbilligung der Herstellungskosten mit sich und erleichtert und verbilligt den Transport, insbesondere auch deswegen, weil
spiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.nunmehr weniger Transportraum in Anspruch genommen 1-D wird. In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbei- c3 - Es zeigen : Fig. 1 ein Fußgestell. gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in perspektivischer Teildarstellung,
Fig. 4 eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ebenfalls. in einer Seitenansicht im Schnitt, Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Erfindunggegenstandes in einer Vorderansicht in schematischer Darstellung und Fig. 6 die Anordnung nach Fig. 5 in einer Seitenansicht im Schnitt.Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 in einer Seiten- CD ansicht im Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 2, - Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen besteht das Fußgestell aus den Gestellfüßen und einem Halterungsteil, das in erster Linie zur Herstellung der lösbaren Verbindung mit dem Möbel dient und darüber hinaus auch zur Vergrößerung der Unterstützungsfläche für das Möbel herangezogen werden kann.
- Das Fußgestell nach Fig. 1 besteht aus zwei Füßen 1, 2 und einer diese Füße miteinander verbindenden Verbindungsstange oder-leiste 3, die aus Vollmaterial bestehen oder hohl ausgebildet sein kann und in diesem letzteren Falle Rohrform haben kann. Der Querschnitt der Stange 3 kann jedoch, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel, ebensogut auch viereckig sein. Die Stange liegt von unten her flach und satt gegen das Möbelstück an.
- Von der Verbindungsstange 3 gehen zwei Ansätze oder Vorsprünge 4,5 in Richtung auf die gegenüberliegende Seite des Möbelstückes ab, die zur Befestigung des Fußgestells an der Unterseite des Möbels dienen. Diese. Vorsprünge sind parallel zueinander und gleichsinnig gerichtet, wobei zwischen ihnen ein Abstand vorgesehen ist. Die Vorsprünge können auch unter einen Winkel zueinander verlaufen oder auch entlang einem Kreisbogen miteinander verbunden sein. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß die Längsmittelachsen 6 der Vorsprünge mit der mit ihnen in einer gemeinsamen Ebene liegenden Längsmittelachse 7 der zugeordneten Verbindungsstange oder-leiste jeweils einen Winkel ß von 900 bilden. Die Ebene der Längsmittelachsen 6 und 7 bildet mit der Ebene, in der die Längsmittelachsen 8 der Füße und 7 der Verbindungsstange liegen, einen Winkel αvon 90°. Diese Vorsprünge 4, 5 gehen von der Stange 3 jeweils unmittelbar nach der Stelle, an der der entsprechende Fuß mit der Stange zusammentrifft, ab, wenn man das Gestell jeweils in Längsrichtung der Verbindungsstange gemäß Pfeil 9 (für den Vorsprung 4) bzw. Pfeil 10 (für den Vorsprung 5) betrachtet. Die Vorsprünge besitzen zwei oder mehrere in ihrer Längsrichtung gemäß Pfeil 11 gegeneinander versetzte durch-
che Verbindungsmittel hindurchgesteckt werden können, nit deren Hilfe das Möbel mit dem Fußgestell lösbar verbunden werden kann.gehende Bohrungen 12, durch die Schrauben oder ähnli- D 1- - Auch die Füße 19 2 können aus rohrförmigem Hohlmaterial mit rundem oder viereckigem Querschnitt bestehen und können an ihrem unteren Ende in an sich bekannter
Vorderseite 15 und der Rückseite 16 eines Möbelstükkes 17 entspricht, wie dies bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 gezeigt ist. In diesem Falle kann das Möbelstück an jeder Schmalseite mit Hilfe eines einzigen Fußgestells 18', 18" unterstützt werden. An der Vorderseite kann man zwischen den beiden Fußgestellen eine winkelförmige Abdeckung 18'" anordnen, wenn dies aus ästhetischen Gründen gewünscht wird. Diese winkelförmige Abdeckung stellt hierbei kein Verbindungselement im üblichen Sinne dar.Ueise Endkappen 13 tragen. Man kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die 6) die Länge 14 der Verbindungsstange auch so wählen, daß sie annähernd dem Abstand zwischen der - Gemäß Fig. 2 und 3 kann man den Vorsprung 19 an einer Verbindungsstange 20 auch so ausbilden, daß er sich im Bereich seines der Verbindungsstange oder-leiste zugewandten Endes allseitig gleichmäßig verjüngt, wie dies bei 21 gezeigt ist. Wenn als Vorsprünge Hohlmaterialstücke gegebener Länge verwendet werden, kann man dieses sich verjüngende Ende durch Ziehen herstellein, wobei die Vorsprünge eine Pyramiden-oder Kegel-
Vorsprung an die Verbindungsstange angeschweißt.stumpfform erhalten.'. ie allgemein übliche wird der - Dieser Gedanke kann sowohl bei der Anordnung nach Fig. 2 und 3 als auch bei der Anordnung nach Fig. 4 verwendet werden. Mitunter ist es aus ästhetischen Gründen oder bei schweren oder weit ausladenden Möbelstücken erwünscht, daß die beiden Fupgestelle zusätzlich noch miteinander verbunden werden, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Bei dieser Anordnung wird das nobel mit Hilfe von zwei Fußgestellen 22, 23 unterstützt, die lösbar miteinander verbunden sind. Diese lösbare Verbindung wird bewirkt, indem auf die einander gegenüberliegenden und einander entsprechenden Ansätze oder Vorsprunge 24', 24" jeweils das Kopfende einer hohlen Stange 25 oder eines solchen Rohres aufgesteckt wird. Diese Anordnung ergibt ein auseinandernehmbares und leicht zusammensetzbares Untergestell für Möbel mit einem in zusammengestecktem Zustand geschlossenen viereckigen Rahmen. Für solche Fälle ist die Ausbildung der Vorsprünge mit einem sich verjüngenden Ende an der Seite der Verbindungsstange oder - leiste von besonderer Bedeutung und insofern besitzt dieses Merkmal eine separate erfinderische Bedeutung.
- Man kann hierbei den Vorsprung sich an allen Seiten jeweils um einen Betrag 26 verjüngen lassen, der mindestens der Höhe des beim Befestigen des Vorsprunges an der Verbindungsstange entstehenden Schweißgrates 27 entspricht. 7enn die Anordnung so getroffen ist, kann man die Kopfenden der auf die Vorsprünge aufzusteckenden hohlen Stangen bis zum Anschlag gegen die Innenfläche 28 des betreffenden Fußgestelles aufschieben, so daß zwischen der aufgeschobenen Stange und der Verbindungsstange des. Fußgestelles praktisch keine Fuge mehr vorhanden ist. Bei einer solchen sich verjüngenden Ausbildung des Vorsprunges ist es nicht erforderlich, den Schweißgrat vor dem Aufschieben der hohlen Stangen in mühseliger Arbeit abzufeilen oder abzuschleifen.
Claims (11)
- Ansprüche 1. Fußgestell für Möbel, z. B. Schränke, das außer den auf die Grundfläche aufzustellenden Füßen ein Halterungsteil besitzt, das zur Herstellung der lösbaren Verbindung mit dem Möbel dient und zweckmäßigerweise auch zur Vergrößerung der Unterstützungsfläche für das Möbel herangezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei Füßen und einer diese Füße miteinander verbindenden hohlen oder vollen Verbindungsstange oder-leiste mit rechteckigem oder rundem Querschnitt oder in Rohrform, besteht, die an einer Seite des Hobelstücks von unten her gegen dieses flach und satt anliegt und von der mindestens ein Ansatz oder Vorsprung in Richtung auf die gegenüberliegende Seite des Möbelstücks abgeht, dessen Längsmittelaohse mit der Längsmittelachse der Verbindungsstange in einer Ebene liegt und mit dessen Hilfe das Fußgestell an der Unterseite des Möbels befestigt werden kann und der zu diesem Zweck eine oder mehrere durchgehende Bohrungen aufweist, durch die von innen oder außen her in die Unterseite des Schrankes einschraubbare Befestigungsschrauben hindurchgehen.
- 2. Fußgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Verbindungsstange oder-leiste an in Abstand zueinander liegenden Stellen zwei z. B. zueinander parallele und gleichsinnig gerichtete Ansätze oder Vorsprünge abgehen.
- 3. Fußgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsmittelachsen der Ansätze oder Vorsprünge mit der mit ihnen in einer gemeinsamen Ebene liegenden Längsmittelachse der zugeordneten Verbindungstange oder-leiste jeweils einen Winkel von 900 bilden.
- 4. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 39 dadurch gekennzeichnet, daß die die Längsmittelachsen der Ansätze oder Vorsprünge und die Längsmittelachse der zugeordneten Verbindungsstange oder-leiste enthaltende Ebene mit der Ebene, in der die Längsmittelachsen der Verbindungsstange oder-leiste und der Füße liegen, einen Winkel von 90° bilden.
- 5. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange oder - leiste und die an ihr vorgesehenen Ansätze oder Vorsprünge sowie zweokmäßigerweise auch die Gestellfüße aus rohrförmigem Hohlmaterial mit z.B. rundem oder
gegebenenfalls an ihrem unteren Ende in an sich bekannter'. Teise Endkappen tragen.viereckigem Querschnitt bestehen und die Gestellfüße C> - 6. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge oder Ansätze in Längsrichtung der Verbindungsstange oder - leiste gesehen unmittelbar nach der Stelle, an der der entsprechende Fuß mit der Stange zusammentrifft, von der Verbindungsstange oder-leiste abgehen.
- 7. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze oder Vorsprünge zwei oder mehrere in ihrer Längsrichtung gegeneinander versetzte, durchgehende Bohrungen aufweisen, durch die Schrauben oder ähnliche Verbindungsmittel hindurchgesteckt werden können, mit deren Hilfe das Möbel mit
dem Fußgestell losbar verbunden werden kann. CD - 8. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Verbindjungsstange oder-leiste annähernd dem Abstand zwischen der Vorder-und der Rückseite des Möbelstückes entspricht, derart, daß das Möbelstück an jeder Schmalseite mit Hilfe eines einzigen Fußgestells unterstützt werden kann.
- 9. Fußgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das
das mit Hilfe von zwei solchen Fußgestellen zu unterstützen ist, die lösbar miteinander verbunden sind, indem auf die einander gegenüberliegenden und einander entsprechenden Ansätze oder Vorsprünge der Fußgestelle jeweils das Kopfende einer hohlen Stange oder eines solchen Rohres aufgesteckt wird, und bei dem die Stirnfläche des Vorsprunges oder Ansatzes an die Verbindungsstange oder - leiste angesetzt und mit dieser durch Verschweißen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz oder Vorsprung sich im Bereich seines der Verbindungsstange oder-leiste zugewandten Endes allseitig gleichmäßig verjüngt.., mit eine-,-n l, löbe2esti, =ct ist zur Verwendung in Verbindung mit einem Möbeestimmt ist, - 10. Fußgestell nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz oder Vorsprung sich an allen Seiten um einen Betrag verjüngt, welcher mindestens der Höhe des zum Befestigen des Ansatzes oder Vorsprung ? an der Verbindungsstange oder-leiste entstehenden Schweißgrates entspricht.
- 11. Fußgestell nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Ansätze oder Vorsprünge Hohlmaterialstücke gegebener Länge verwendet werden, die an ihrem an der Verbindungsstange oder-leiste anzuschweißenden Ende durch Ziehen eine sich etwa nach Art eines Pyramiden-oder Kegelstumpfes verjüngende Form erhalten haben.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1850939U true DE1850939U (de) | 1962-05-03 |
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ID=33004119
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| DEH40723U Expired DE1850939U (de) | 1962-02-27 | 1962-02-27 | Fussgestell fuer mobel, z. b. schraenke. |
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1962
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