DE1850833U - Kopiermaterialsatz fuer thermokopierverfahren. - Google Patents
Kopiermaterialsatz fuer thermokopierverfahren.Info
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Description
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-y Kopiermaterialfür ThermokopierverfahreninForm voir' SSi'ba'e-S !' in Form von Sätzen, geeignet zur Herstellung von Vervielfältigungen im Thermokopierverfahren.Die Neuerung betrifft wärmeempfindliches Kopiermaterial - Zur Herstellung von Vervielfältigungen im'Thermokopierverfahren sind zwei verschiedene Verfahren bekannt
die sich in der Art und Anordnung der Kopiermaterialien unterscheiden, für die jedoch gleichartig Infrarotstrahlungsgeräte benutzt werden können.(u. a. als Einblatt-bzw. Zweiblattverfahren bezeichnet), - Beim bekannten Zweiblattverfahren wird mit einem Übertragungs-und einem Kopieblatt gearbeitet. Das Übertragungsblatt ist mit einer farbigen, schmelzbaren Beschichtung versehen und mit einem Kohlepapier vergleichbar. Es wird auf der beschichteten Seite mit einem Papierblatt zusammengelegt. Diese Kombination aus Übertragungs-und Kopieblatt wird vor das zu vervielfältigende Original gelegt und strahlender Wärmeenergie ausgesetzt. Bei einseitig beschriebenen Originalen von nicht zu großer Papierstärke ist es auch möglich, die Kombination aus Übertragungs-und Kopieblatt hinter das Original zu legen.
- Beim Zweiblattverfahren wird ebenso wie beim Einblattverfahren durch Absorption der Strahlungsenergie ein Wärmestaubild im Original erzeugt, das auf das Übertragungsblatt einwirkt und in den, den Schriftzeichen entsprechenden Zonen die Beschichtung zum Schmelzen bringt, wodurch dieselbe auf das in Kontakt befindliche Kopieblatt überübertragen wird.
- Zur Durchführung der Verfahren wird der Kopierbogen bzw. die Kombination aus Übertragungs-und Kopieblatt mit dem zu vervielfältigenden Original zusammengelegt und ausgerichtet. Es hat sich vielfach eingebürgert, diese Kombination in eine, für Wärmestrahlung mindestens einseitig durchlässige Gazetasche einzulegen und mit dieser Tasche den Kopiervorgang auszuführen. Die Gazetasche erleichtert das Einführen der zusammengelegten Bogen in das Thermokopiergerät, verhindert das Verrutschen der Bogen gegeneinander und vermeidet, daß einzelne Bogen gegebenenfalls im Gerät hängen bleiben und zu Störungen führen.
- Man arbeitete bisher mit Einzelbogen, d. h. beim Zweiblattverfahren werden Übertragungs-und Kopieblatt den getrennten Vorräten entnommen und von Hand zusammengelegt. Das Zusammenlegen, Ausrichten und Einlegen in die Gazetasche ist eine im Vergleich zum eigentlichen Kopiervorgang, der nur etwa 4 Sekunden dauert, umständliche und zeitraubende Arbeit. Hier greift die Neuerung ein. Sie besteht darin, daß zur Durchführung des Thermokopierverfahrens nicht wie üblich Einzelbogen aus Übertragungs-und Kopieblatt verwendet werden, die von Hand zusammengelegt werden müssen, sondern daß vorgefertigte Sätze (bestehend jeweils aus Übertragungs-und Kopieblatt) angewendet werden, die den Zeitaufwand für das Zusammenlegen dieser Bogen wegfallen lassen und dadurch das Herstellen von Vervielfältigungen erleichtern und rationeller gestalten. Die Neuerung ist also dadurch gekennzeichnet, daß Übertragungs-und Kopieblatt zu einem Satz verbunden sind.
- Die Sätze aus Übertragungs-und Kopieblatt können verschiedenartig gefertigt sein. Es ist möglich, Übertragungs-und Kopieblatt z. B. durch eine Kopfverleimung zu verbinden, die die gesamte Breite des Papierkopfes oder nur einzelne Abschnitte derselben umfaßt.
- Die Sätze können auch so gefertigt sein, daß Übertragungs-und Kopieblatt flächenmäßig miteinander verbunden werden, z. B.-durch einen Leimstrich, der entweder die gesamte Breite der Formulare oder nur Abschnitte dieser Breite umfaßt. Im letzteren Fall kann auch die sogenannte Punktleimung angewendet werden. Für diese Ausführungform ist zu empfehlen, das Übertragungsblatt mit einem farbfreien Rand an der zu verleimenden Seite auszustatten, da der übliche Leim besser auf Rohpapier als auf beschichtetem Papier haftet. Bei dieser flächenmäßigen Verbindung der Kopiermaterialien ist es zweckmäßig, den Kopiebogen unterhalb der Leimzone mit einer Perforation zu versehen, um den Leimrand leicht und sauber von der Kopie trennen zu können.
- Die Verbindung von Übertragungs-und Kopieblatt kann auch auf andere Weise ausgeführt werden, z. B. durch Klammerung mittels Heftklammern oder durch Nähte. Die Verbindung durch Heftklammern ist jedoch weniger vorteilhaft, da die Metallklammern zu einer Beschädigung des Gerätes beim Durchlauf des Satzes führen können.
- Zur Erleichterung der Trennung von Übertragungs-und Kopieblatt können diese beiden Bogen unterschiedlich in Länge oder Format ausgestaltet sein, z. B. durch einen zusätzlichen beschichtungsfreien Rand des Übertragungsblattes an der der Leimzone gegenüberliegenden Seite. Dadurch ist es möglich, das Übertragungsblatt schneller zu erfassen und von der Kopie zu trennen. Desgleichen ist es möglich, das Kopieblatt herausragen zu lassen. Es kann beispielsweise auch bei einem Blatt eine oder mehrere Ecken abgeschnitten sein.
- Eine weitere Ausführungsform der Neuerung besteht darin, daß der Satz aus Übertragungs-und Kopieblatt an einem Ende, zweckmäßig an dem der Verleimung oder sonstigen Befestigung, mit einem selbstklebenden ein-oder beidseitigen Haftrand ausgestattet ist. Dieser Haftrand dient dazu, den Satz der Kopiermaterialien durch leichten Druck mit dem zu vervielfältigenden Original zu verbinden, wobei eine ebenso leichte und sichere Loslösung des Originals nach Beendigung des Thermokopiervorganges wieder möglich ist. Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß durch den Haftrand alle drei Bogen (Übertragungs-, Kopieblatt und Original) ausreichend fest und gegen Rutschen gesichert miteinander verbunden werden. Der Haftrand kann die gesamte Breite des Satzkopfes umfassen, kann aber auch nur auf einzelne Abschnitte ausgedehnt und punktförmig angebracht sein.
- Die Neuerung ist in der Zeichnung erläutert.
- Abbildung 1 gibt schematisch den aus Übertragungs-und Kopieblatt bestehenden Satz wieder.
- Es bedeuten 1 = Trägerpapier des Übertragungsblattes 2 = farbige, schmelzbare Beschichtung 3 = Kopieblatt 4 Kopfleimung zur Verbindung von Über-- tragungs-und Kopieblatt Abbildung 2 zeigt den gleichen Satz, jedoch mit einem über das Kopieblatt hinaus stehenden unbeschichteten Rand des Übertragungsblattes.
- Abbildung 3 zeigt einen durch Flächenleimung 5 verbundenen Satz. Die Leimzone ist beschichtungsfrei zwecks besserer Haftung des Klebstoffes, und das Kopieblatt zeigt eine Perforation 6 zur leichteren Abtrennung.
- Abbildung 4 stellt einen Satz dar, der sich von Abbildung 3 lediglich durch das Überstehen des Kopieblattes 3 unterscheidet.
- Abbildung 5 zeigt den gleichen Satz wie Abbildung 4, der jedoch zusätzlich an der Unterseite des Kopieblattes mit einem Haftrand 7 versehen ist zur Befestigung des zu vervielfältigenden Originals 8.9 gibt schematisch die Schrift des Originals wieder. Schutzansprüche :
Claims (1)
- Schutzansprüche : 1.) WärmeempfindlicheKopiermateriazur Herstellung von Vervielfältigungen im Thermokopierverfahren, bestehend aus einem beschichteten Übertragungsblatt, das unter dem Einfluß von Wärme Farbe abgibt, und einem Kopieblatt, welches die unter dem Einfluß von Wärme abgegebene Farbe des Übertragungsblattes aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß Übertragungs-und Kopieblatt zu einem Satz verbunden sind.
2.) WärmeempfindlicheKopierma-beria'gmäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Ubertragungs-und Kopieblatt aus einer Kopfverleimung besteht. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Übertragungs-und Kopieblatt aus einer Flächenver-3.) WärmeempfindlicheKopierma-teriaD/gemäB Anspruch 1, leimung besteht A 4.) Wärmeempfindlich4 Kopiermateria2gemäß Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenver- leimung aus einem Leimstrich besteht. 5.) WärmeempfindlicheKopiermateria3 gemäß Ansprüchen 1-und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenver- leimung aus punktförmigen Leimungen besteht. 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopieblatt eine Perforation entlang der Leimzone, durch die Kopieblatt und Übertragungsblatt verbunden sind, besitzt.6.) WärmeempfindlicheEopierma-teriaemäß Ansprüchen 7.) WärmeempfindlicheKopiermateriamäß Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Satz ein- oder beidseitig mit einem selbstklebenden Haftrand versehen ist. 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Übertragungs-und Kopieblatt in Länge und/oder Format unterschiedlich ausgestaltet sind.8.)Wärmeempfindliche. FKopiermateria gemäß Ansprüchen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961M0038974 DE1850833U (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Kopiermaterialsatz fuer thermokopierverfahren. |
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| DE1961M0038974 DE1850833U (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Kopiermaterialsatz fuer thermokopierverfahren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1850833U true DE1850833U (de) | 1962-05-03 |
Family
ID=33007719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1961M0038974 Expired DE1850833U (de) | 1961-08-16 | 1961-08-16 | Kopiermaterialsatz fuer thermokopierverfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1850833U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2624737A1 (de) * | 1975-06-03 | 1976-12-23 | Memofax As | Kopierbogen zur verwendung beim thermokopieren |
| DE3133398A1 (de) * | 1980-08-28 | 1982-09-16 | Mitsubishi Denki K.K., Tokyo | Folienanordnung zur farbuebertragung mittels waerme |
-
1961
- 1961-08-16 DE DE1961M0038974 patent/DE1850833U/de not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2624737A1 (de) * | 1975-06-03 | 1976-12-23 | Memofax As | Kopierbogen zur verwendung beim thermokopieren |
| DE3133398A1 (de) * | 1980-08-28 | 1982-09-16 | Mitsubishi Denki K.K., Tokyo | Folienanordnung zur farbuebertragung mittels waerme |
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