DE1848199U - Vorrichtung zum einziehen von kettfaeden in ein riet. - Google Patents
Vorrichtung zum einziehen von kettfaeden in ein riet.Info
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Description
- Vorrichtung zum Einziehen von Kettfäden in ein Riet Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen von Kettfäden in ein vertikal stehendes und unten auf seiner ganzen Länge eingespanntes Riet mit einem oberhalb des Riets geführten Rietmesser.
- Sei den bekannten Vorrichtungen sind die Riete vielfach waagerecht angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß das Riet selbst als tragendes Element für irgendwelche Teile nur schlecht geeignet ist. Entweder biegt es sich durch, oder es erfordert arbeitsbehindernde Abstützeinrichtungen.
stehendem Riet gleitet die Einrichtung zur Rietmesserbetätigung auf einer besonderen Schiene, die in eine Hal-Bei einer bekanntgewordenen Ausfünrungsart n. it vertikal Bund des Riets aufgesetzt ist. Diese Halterung muß von Fall zu Fall umgesetzt werden, wenn das Riet auf seiner ganzen Länge gesteckt werden soll. Dieses Umsetzen ist umständlich und zeitraubend. Außerdem erfordert die Halterung zusätzlichen Platz.terung eingespannt ist, welche ihrerseits auf den oberen cz - Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung so auszubilden, daß die vorbeschriebenen Nachteile vermieden. werden. Insbesondere soll die Führung der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung einfach und platzsparend ausgebildet werden und dennoch zuverlässig arbeiten.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Rietmesserbetätigung, welche den oberen Bund des Rietes als Fahrschiene benutzt.
- Hierzu ist es nötig, daß das Riet vertikal steht und unten auf seiner ganzen Länge eingespannt ist, Auf diese Weise erhält das Riet die nötige Steifigkeit bzw. Festigkeit, so daß der obere Bund des Rietes als Fahrschiene ausgenutzt werden kann. Die Ausnutzung des oberen Bundes als Fahrschiene hat den Vorteil, daß keinerlei zusätzliche frührungsmittel nötig sind, daß ferner die ganze Vorrichtung platzsparend angebracht werden kann, und daß ohne weiteres
Rietes dienen.das Riet auf seiner ganzen Länge gesteckt werden kann. ine Weiterbildung der neuerunsem ßen Vorricntunist gekennzeicnneTj durcn sei'clicn am Riet ansteckbare Verlän- gerungsstücke, die der Verlängerung des oberen rundes des - Diese Verlängerungsstücke haben den Zweck, für eine frührung der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung zu sorgen, wenn die Fäden in die äußersten linken oder rechten Rietstablücken eingezogen werden sollen.
- Eine zweckmäßige Ausbildung ist gekennzeichnet durch Verlängerungsstücke, die den oberen Bund des Rietes an der Vorderseite und Rückseite umgreifen und eine Abstützplatte zwisonen der eigentlichen Bundverlängerung und einer die Rietendstäbe umgreifenden Klammer aufweisen.
- Die eigentliche Bundverlängerung hat dabei etwa den bleichen Querschnitt wie der obere Bund des Rietes. Die den oberen Bund des Rietes an der Vorderseite und Rückseite umgreifenden eile sind zweckmäßig so gestaltet, daß sie die Oberseite des Bundes des Rietes frei lassen, damit hier der Lund als Fahrschiene ausgenutzt werden Kann.
- Das Riet selbst hat unter sich gleiche Rietstäbe und an den Enden links und rechts je einen verstärkten Endstab, welcher ausreichend fest ins-raum der umgreifenden Klammer den nötigen Widerhalt zu geben.
zeichnet durch eine. Ausbildung der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung mit Doppelrollen, die auf der Vorderseite und Rückseite der oberen Hälfte des oberen Bundes des Rietes laufen.Eine zweckmäßige Ausführungsart der Neuerung ist gekenn- - Es hat sich herausgestellt, daß solche Doppelrollen einen zuverlässigeren Lauf gewährleisten, als dies bei Rollen der Fall sein würde, die auf der Oberseite des Bundes laufen würden.
- Eine vorteilhafte Ausbildung der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist gekennzeichnet durch vier Doppelrollen an der Unterseite der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung.
rund des Rietes weist aber vielfach gewisse Unebenheiten auf, die in der Konstruktion dieses rundes begründet sind. Vielfach ist der Bund aus zwei halbrunden Hölzern zusammen-n und für sich würden bereits zwei Doppelrollen eine statisch bestimmte Unterstützung gewährleisten. Der obere gesetzt, die mit Pecndraht umwickelt und mit Papier um- hlebt sind. ine andere usfdhrungsart der unde besteht au. =. gegossenem Zinn. Die vorbeschriebenen a-usführungsarten der j-. unde bedingen die genannten uneüenneiten, und es hat sicn heraush3E'ceilc, daß diese Uneoenneiten weitbenend aus- licnen erdbn 0101. 1, wenn man vier Doppelrollen verwen- det. - Nach der Neuerung Kann die Vorrichtung weiterhin gekennzeichnet sein durch Abstützelemente an der Unterseite der
sten, dienen die Abstützelemente dazu, daß die Einrichtung zur Rietmesserbeitätigung nicht nach hinten oder vorne umkippt.EinrichGung zur Rietmesserbetätigung, welche sich in eini- c CD ger Entfernung vom oberen Bunde des Riets an die Vorder- LZ und Rückseite der Rietstäbe anlegen. lir e r, führend die Doppelrollen den eigentlichen Lauf gewährlei- - Eine zweckmäßige Ausbildung ist gekennzeichnet durch Federn zum Andrücken der Abstützlemente an die Rietstäbe und durch über die Rietstäbe gleitende Gleitbacken an den Abstützelementen, sowie gegebenenfalls durch einstell-
bare Bewegungsbegrenzungsschrauben für die Abstützelemente. - Anstelle besonderer Federn Können auch die Abstützelemente selbst federnd eingerichtet sein. bs hat sich jedoch herausgestellt, daß zusatzliche Federn und starre Abstützelemente, die schwenkbar gelagert sind, eine bessere Abstützung bewirken. Gleitbacken sind einerseits einfacher und haben sich im übrigen besser bewährt als entsprechende Rollen. Letzteres bezieht sich vor allen Dingen auf Riete mit grober Einteilung, bei denen durch eine flache Formgebung der Gleitbacken es ohne weiteres erreicht werden kann, daß die Gleitbacken dber die Rietstabzwischenräume gleiten, ohne in diese Zwischenräume einzurasten. Einstellbare Bewegungsbegrenzungsschrauben für die Abstützelemente dienen dazu, die Einrichtung zur Rietmesserbetätigung jeweils zu justieren, so daß sie senkrecht über dem Riet steht. Eine
länge auf dem oberen Bund des Rietes, die vorzugsweise an Klemmleisten zur Einspannung des unteren Bundes des Rietes angebracht sind.solche Justierung ist vor allem von Bedeutung, wenn ver- c schiedene Riete mit unterschiedlichen Bundstärken verwendet werden. . fach der Neuerung Kann die Vorrichtung weiterhin gekenn- zeichnet sein durcn aßskalen zur Festlegung der Fahrweg- - Diese Klemmleisten dienen der Einspannung des unteren Bundes des Rietes auf seiner ganzen Länge. Die Maßskalen dienen der Festlegung der Fahrweglänge in der Weise, daß diese Fahrweglänge entsprechend der Webbreite auf dem Riet eingestellt werden kann. Diese Fahrweglänge gibt gleichzeitig den Beginn und das Ende des Einziehen der Fäden in das Riet an. Zweckmäßig sind die Maßskalen symmetrisch zur Klemmleistenmitte angeordnet. Das Riet seinerseits wird mit seiner kitte zweckmäßig übereinstimmend mit der Klemmleistenmitteeingespannt.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung ist gekennzeichnet durch links und rechts befindliche Maßskalen mit von innen nach außen zunehmenden Ziffern, wobei die Bezifferung beider Skalen übereinstimmt und jeweils den Gesamtabstand von zwei gleichen Ziffern auf beiden bkalen angibt.
Ist beispielsweise die Maßskala in Zentimeter eingeteilt, so Können die Skalenteilstriche jeweils in Zentimeterabständen voneinander angebracnt sein, aber die Ziffern zur bezeichnung dieser Skalenteilstriche nehmen jeweils um zwei Einheiten zu. Das bedeutet, daß die Breite des zu webenden Stoffes bzw. die Fahrweglänge jeweils um zwei Zentimeter größer wird, wenn an jeder Seite ein Zentimeter zugegeben wird, und daß die Gesamtverbreiterung oder Ver-p zeichnet sein durch einen Elektromotor, der in an sich bekannter weise zum antrieb der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung dient und mit dieser mitbewegt wird, und durch Stromabnehmer an dieser Einrichtung, die auf Stromschienen gleiten,'welche vorzugsweise an den Mitteln zum Einspannen des unteren Bundes des Riets angebracht sind.größerung dann unmittelbar an den betreffenden Ziffern abgelesen werden kann. Nach der Neuerung kann die Vorrichtung ferner gekenn- c2 - Durch diese Ausführungsart ist eine Stromzuführung gewährleistet, bei der ein mitbewegtes bewegliches Kabel vermieden wird. Dies ist insofern von Vorteil, als gerade beim Rietstechen ein bewegliches Kabel sehr hinderlich sein kann. Die Mittel zum Einspannen des unteren Bundes des Riets sind dabei zweckmäßig in Form der bereits erwähnten Klemmleisten ausgebildet.
- In der Zeichnung ist die Neuerung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht von der dem Rietmesser entgegengesetzten Seite auf einen Abschnitt des Riets und auf die auf den. oberen Jund des Rietes fahrbare Einrichtung zur Rietmesserbetätigung,
auf die Einrichtung zur Rietmesserbetätigung, Fig. 3 in noch größerem Maßstabe in perspektivischer Darstellung eine Ansicht von dem einen Ende des Rietes mit angestecktem Verlängerungsstück und Fig. 4 etwa im maßstab der Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Ansicht von einem Rietende und von den Klemmleisten, die der Einspannung des unteren Bundes des Rietes dienen sowie von der Maßskala auf der einen Seite dieser Klemmleisten und ferner von einem Halterungselement, auf welchem die Klemmleisten auge fracht sind.Fig. 2 in etwas größerem Llaßstabe eine Ansicht von unten - Das Riet ist vertikal stehend und weist den oberen bund 1 und den unteren Bund 31 und dazwischen die Rietstäbe 2 auf.
- An den Enden hat das Riet die Rietendstäbe 36.
Der untere bund j1 des id-ets ist zvJscnen den lemmlei- sten 3 und 38 auf der ganzen Länge eingespannt und dadurch so abgestützt, daß das Riet bzw. der obere Bund 1 des Ring- ; lies als tragendes Element ausgenutzt werden kann und somit als Fahrschiene für die Einrichtung zur Rietmesserbetátigung dienenkann. Das Rietmesser 9 sitzt an einem seine Betätigung ermöglichen- den u-ebelgestü. nge 8. Dieses ebelgesto-nge 8 ist ein Teil der Einrichtung zur Rie-cmesserbetatibung, welche im übrigen im wesentlichen aus dem Laui'McLcj. 4 und dem daran sitzenden jle'üromotor 5 nebst Zebelehäuse 6 besteht. Die Bewegungs- übertragung auf das ebelgestänge 6-erfolgt mittels des Bowdenzuges 7. Der Laufagen 4 weist an seiner Unterseite die Doppelrollen 10,'14. und 11, 15 und 12, 16 swie 13, 17 auf. Diese Doppel- rollen sind nacn der Innenseite zu abgeschrägt und laufen auf der oberen 6eite des oberen Bundes 1. Zur Aufrechterhaltung einer vertikalen Lage der Einrichtung zur Riebmesserbetätigung dienen die Abstützelemente 18, 20 sowie 13, 21. Diese Abstützelemente weisen an ihrem unteren Ende flache Gleitbacken auf, die sich an die Vorder-und Rückseite der Rietstäbe anlegen und beim Fanren des Lauf- fen. Einer dieser Stromabnehmer ist mit 28 bezeichnet und hat den Gleitkontakt 29.waens 4 andiesen entlanggleiten.Diegenalnten Abstütz- elemente werben durch die Federn 22 bzw. 23 gegeneinander : Die iilistellschrauben 25, 24 uid d-ienen der einstellbaren Bewegungsbe- grenzung der Abstutzelemente. Die o-cromzufJ-nrun, zum Elektromotor 3 erfolgt über Strom- zuführungsschienen 30 und 37, die an den Klemmleisten 3 und 38 angebracht sind und an denen Stromabnehmer scnlei- - Die beiden Klemmleiste 3 und 38 weisen zwischen sich eine Ausnehmung für den unteren Bund 31 des Rietes auf sowie einen Spalt 40, durch dessen oberes Ende den Rietstäben der Austritt nach oben ermöglicht wird. Die Klemmleiste 38 hat ferner an beiden Enden Maßskalen. Eine von diesen Laßsklaen ist mit 41 bezeichnet. Zur Halterung der Klemmleisten bzw. der gesamten Vorrichtung sind an beiden Enden der Klemmleisten Stützkörper vorgesehen. Einer dieser Stützkörper ist mit 39 bezeichnet.
- Zur Verlängerung des oberen bundes 1 des Riets diene Verlängerungsstucke gemäß Fig. 3. Ein solches Verlängerung-
beispielsweise als Rohr ausgebildet sein kann. Zur Riet-stück weist die eigentliche udverlängerung 32 auf, die Abstützplatte 34 eingefügt und verlötet oder verschweißt werden kann, und das-ferner die umgreifenden Teile 55 am Rohr stehen bleiben, die den oberen Bund 1 des Rietes an der Vorderseite und Rückseite umgreifen und dadurch zusammen mit der den Rietendstab 36 umgreifenden Klammer 33 dem halternden Anstecken des Verlängerungsstückes an das Riet dienen.seite Hin ist dieses Rohr teilweise aufgeschnitten, und, , zwar derart, da£ in die Schlitze 42 das obere Ende der
Claims (1)
- Schutzansprüche 4
serbetätigung, welche den oberen Bund des Rietes als Fahrschiene benutzt.1. Vorrichtung zum Biiziehen von Kettfäden in ein vertikal I stehendes und unten auf seiner ganzen Länge eingespaml- tes Riet mit einem oberhalb des Riets geführten Rietmes- ser,geennzeicjuj. bt durci eine Einrichtung zur Rietmes- ser, f- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch seitlich am Riet ansteckbare Verlängerungsstücke, die der Verlängerung des oberen Bundes des Rietes dienen.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Verlängerungsstücke, die den oberen Bund des Rietes an der Vorderseite und Rückseite umgreifen und eine Abstützplatte zwischen der eigentlichen bundverlängerung und einer die Rietendstäbe umgreifenden Klammer aufweisen.4. Vorrichtung n&. Cj3. einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3) gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Einrich- tung zur Rietmesserbetätigung mit Doppelrollen, die auf der Vorderseite und ückseite de-Loberen Rälfte des oberen Bundes des Rietes laufen. Doppelrollen an der Unterseite der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch vier CD 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Abstützelemente an der Unterseite der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung, welche sich in einiger Entfernung vom oberen Bunde des Riets an die Vorder-und Rückseite der Rietstäbe anlegen. der Fahrweglänge auf dem oberen Bund des Rietes, die vorzugsweise an Klemmleisten, zur Einspannung des unteren Bundes des Rietes angebracht sind.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Fe- dern zum Andrücken der Abstützelemente an die Rietstäbe p und durch über die Rietstäbe gleitende Gleitbacken an den Abstützelementen, sowie gegenbenfalls durch ein- stellbare Bewegungsbegrenzungsschrauben für die Ab- stützelemente. . 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch Maßskalen zur Festlegung 9. Vorrichtungnach Anspruch 8, gekennzeichnet durch links und rechts befindliche Maßskalen mit von innen nach außen zunehmenden Ziffern, wobei die Bezifferung beider Skalen übereinstimmt und jeweils den Gesamtabstand von zwei gleichen Ziffern auf beiden Skalen angibt.10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen Elektromotor, der in an sich bekannter Weise zum Antrieb der Einrichtung zur Rietmesserbetätigung dient und mit dieser mitbewegt wird, und durch Stromabnehmer an dieser Einrichtung, die. auf Stromschienen gleiten, welche vorzugsweise an den Mitteln zum Einspannen des unteren Bundes des Riets ange-brachtsind.
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