DE1846368U - Reduktionszirkel. - Google Patents
Reduktionszirkel.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B91/00—Feet for furniture in general
- A47B91/16—Self-levelling legs
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
- Reduktionszirkel Die Erfindung bezieht sich auf einen Reduktionszirkel, dessen beide Schenkel um eine verstellbare Achse gegeneinander verschwenkbar sind. Dieser Schwenkachse ist eine Verschiebe-und Sperreinrichtung zugeordnet, welche ermöglich, daß die Achse entlang den längsgeschlitzten Zirkelschenkeln bewegbar ist und daß sie in der Bedarfslage feststellbar ist.
- Bei bekannten derartigen Reduktionszirkeln ist die Ausbildung so getroffen, daß der Träger der Schwenkachse ein kleines Zahnrad trägt, das mit einer Zahnstange eines Zirkelschenkels kämmt. Diese Zahnstange ist innenseitig im Längsschlitz des Zirkels vorgesehen. Dabei sitzt auf der Achse des Zirkels ein Griffrad, welches die Drehung des Ritzels und damit die Längsverschiebung der Schwenkachse ermöglicht. Diese kann durch eine auf ihr sitzende Spannschraube in der jeweiligen Bedarfslage festgelegt werden. Ein Nachteil dieser Reduktionszirkel liegt darin, daß der Einbau der Zahnstange und des Ritzels die Herstellung erschwert und verteuert. Ein weiterer Mangel liegt darin, daß der Zirkel praktisch unbrauchbar wird, wenn Zähne der Zahnstange und/oder des Ritzels beschädigt werden oder gar ausbrechen.
- Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Reduktionszirkel zu schaffen, bei welchem das Verstellen und Feststellen der Schwenkachse der beiden Zink kelschenkel ohne Zuhilfenahme verzahnter Glieder möglich ist. Dieses Ziel erreicht die Erfindung dadurch, daß die Verschiebe-und Sperrvorrichtung eine an einem Zirkelschenkel abwälzbar Walze aufweist, deren Anpreßdruck gegen den Zirkelschenkel änderbar ist.
- Erfindungsgemäß ist somit nur eine mehr oder weniger starke, an einen Zirkelschenkel andrückbare Walze notwendig.
- Damit kein großer Anpreßdruck erforderlich ist, empfielt es sich, eine Walze zu benutzen, deren Wälzfläche einen großen Reibungskoeffizienten aufweist. Sie mag beispielsweise mit einem Belag aus Gummi oder wirkungsgleichem Verkstoff versehen sein. Bei einer metallischen'/alze ist die gleiche Wirkung erreichbar, indem die Walzfläche geriffelt ist.
- Gemäß der weiteren Erfindung ist die Walze gegen den Zirkelschenkel durch einen Federarm anpreßbar, dessen Federspannung verstellbar ist. Dazu mag eine Spannschraube dienen, die in an sich bekannter Weise auf einem die Schwenkachse bildenden Schraubenbolzen sitzt, welcher den Federarmträger aufnimmt.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn die salze 2 die wälzfläche bildende, z. B. geriffelte, Randringe aufweist, die sich an dem Zirkelschenkel neben dessen Längsschlitz abwälzen, wobei auf den dazwischen befindlichen Teil der salze sich der Federarm
der Walze besorgt.auflegt, welcher vorteilhafterweise die falze mit einem gebogenen Endstück umfaßt, das zugleich di@ Lagerung - Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in schematischer Darstellung an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt : Fig. 1 einen Reduktionszirkel mit leicht gespreizten Sehenkeln, Fig. 2 eine Seitenansicht dazu bei geschlossenen Schenkeln, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2, Fig. 4 eine Teilansicht des Zirkels, Fig. 5 eine Seitenansicht dazu, Fig. 6 einen Schnitt nach C-D der Fig. 3.
- Der Reduktionszirkel besteht im wesentlichen aus den beiden Zirkelschenkeln a und b, die gegeneinander verschwenkbar und gegenüber ihrer Schwenkachse c längsverschieblich sind. Sie weisen die Längsschlitze d und e auf. Wenigstens einer von ihnen ist mit einer Maßskala f versehen.
- Die Schenkel tragen unten längere Stechspitzen g und oben kurze Stechspitzen h.
- Die Schenkelachse bildet die Schraubzapfen i, welche den Gleitstein k durchsetzt, der im Schlitz e des Zirkelschenkels a verschieblich ist und der in die verbreiterte Klemmplatte m übergeht.
- Der Schraubbolzen i ist abgestuft. Sein mittlerer Teil n, welcher den Gleitstein k durchgreift, ist, wie namentlich Fig. 6 zeigt, abgeflacht. Er geht in den Schraubzapfen n über, auf welchem die Spannmutter o sitzt.
- Auf dem Schraubbolzen i sitzt auch der Gleitstein p, welcher in dem Längsschlitz d des Zirkelschenkels b ver-
schiedlich ist und welcher ebenfalls in eine verbreiterte Platte q übergeht, die außen an den Zirkelschenkel b an- liegt. - Die Platte q dient als Träger des Federarmes r, der aus einem Stück Bandfederstahl bestehen mag und der mit seinem eingerollten Endstück s die Walze t aufnimmt, welche zwei geriffelte Randringe u besitzt, mit denen sie sich an dem Zirkelschenkel b abwälzen kann.
- Uird die Spannschraube o gelockert, so steht die Platte q gemäß Fig. 5 etwas vom Schenkel b ab. An diesen legt sich die Walze t mit ihren Wälzflächen u nur leicht an.
- Wird dagegen die Spannschraube o angezogen, so wird, wie dies Fig. 2 zeigt, die Platte q ebenso wie das Kopfstück 1 gegen den zugehörigen Zirkelschenkel gepreßt und dabei auch die Walze t mit den Wälzflächen u verstärkt gegen den Schenkel b angedrückt. Deshalb und weil die Randringe
u infolge Riffelung oder auf andere Weise einen großen Reibungskoeffizienten besitzen, wirkt die Walze t als zu- verlässige Bremse.
Claims (6)
- Schutzansprüche : 1. Reduktionszirkel, dessen beide Schenkel um eine verstellbare Achse gegeneinander verschwenkbar sind, welche mittels einer Verschiebe-und Sperreinrichtung entlang den längsgeschlitzten Schenkeln bewegbar und in der Bedarfslage festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebe-und Sperreinrichtung eine an einem Zirkelschenkel abwälzbare alze aufweist, deren Anpreßdruck gegen diesen Zirkelschenkel änderbar ist.
- 2. Reduktionszirkel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze eine'Walzfläche mit großem Reibungskoeffizienten besitzt, z. B. geriffelt ist.
- 3. Reduktionszirkel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze gegen den Zirkelschenkel durch einen Federarm anpreßbar ist, dessen Federspannung verstellbar ist.
- 4. Reduktionszirkel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federspannung des Federarmes durch eine Spannschraube änderbar ist, welche in an sich bekannter leise auf einem die Schenkelachse bildenden Schraubenbolzen sitzt, welcher den Federarmträger aufnimmt
- 5. Reduktionszirkel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze 2'die Ualzfläche bildende, z. B. geriffelte, Randringe aufweist, welche sich an dem Zirkelschenkel neben dessen Längsschlitz abwälzen, wobei auf den dazwischen befindlichen Teil der Nalze sich der Federarm auflegt.
- 6. Reduktionszirkel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Federarm die Walze mit einem eingerollten Endstück umfaßt, das zugleich die Lagerung der Walze besorgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27212U DE1846368U (de) | 1961-11-25 | 1961-11-25 | Reduktionszirkel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW27212U DE1846368U (de) | 1961-11-25 | 1961-11-25 | Reduktionszirkel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1846368U true DE1846368U (de) | 1962-02-08 |
Family
ID=33015234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW27212U Expired DE1846368U (de) | 1961-11-25 | 1961-11-25 | Reduktionszirkel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1846368U (de) |
-
1961
- 1961-11-25 DE DEW27212U patent/DE1846368U/de not_active Expired
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