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| Behälter für die Verpackung von Flüssigkeiten oder frei- |
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fliessendem Material.
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Die Erfindung bezieht sich auf Behälter für die Verpackung von Flüssigkeiten
oder freifliessenden Feststoffen und ins-
| besondere auf Verpackungsbehälter für Schmicroel. |
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Es ist üblich, Schmieröle im Kleinverkauf in kleinen Mengen abzugeben und bisher
wurden für diesen Zweck Behälter aus verschiedenartigsten Materialien, beispielsweise
Metall oder Glas, verwendet. Diese bekannten Behälter sind häufig kostspielig, schwer
zu verpacken und zu transportieren und auch ihre Beseitigung ist ein Problem.
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Die Erfindung betrifft neuartige Behälter für die Verpackung solcher
Flüssigkeiten oder freifliessender Feststoffe, die insbesondere durch ihre neuartige
Form und Beschaffenheit zu verbesserten Ergebnissen führen.
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Gegenstand der Erfindung ist eine Verpackung für Flüssigkeiten oder
freifliessenden Feststoffen, deren Form dadurch gebildet wird, daß ein rechteckiges
Prisma, das entweder eine viereckig oder hexagonale Grundfläche aufweist, entlang
einer Linie geschnitten wird, die von einer Prismenecke zu einem Punkt auf der diagonal
entgegengesetzten Prismenkante führt, der wenigstens auf der Mitte dieser Kante-von
dem Prismenende aus betrachtet, daß die erwähnte Ecke enthält-liegt.
| Der Verpackungsbehälter hat vorzugsweise eine viereckige, |
| insbesondere quadratische Grundfläche und kann aus einem |
| geeigneten plastiscilet Material, beispielsweise Polyäthylen |
gefertigt sein.
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Der erfindungsgemässe Behälter hat eine sich verjüngende Form. Der
Inhalt der Packung kann daher einfach durch Durchlöchern am oder nahe dem verjüngten
Ende daraus ausgegossen werden. Ein dünnes Unterlegstück kann in die Behälterwandung
bei oder nahe dem sich verjüngenden Ende eingebaut sein, um das Durchlöchern zu
erleichtern.
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Die Behälter gemäß der Erfindung haben den großen Vorteil, daß sie
sich besonders raumsparend dadurch verpacken lassen, daß man sie jeweils so gegeneinander
legt, daß zwei Behälter ein rechteckiges Prisma bilden. Die erfindungsgemässen Verpackungen
haben weiterhin eine abgeschrägte Frontfläche, die in der bevorzugten Ausführungsform
der viereckigen Ausbildung rautenförmig ist. Gleichzeitig besitzt der erfindungsgemässe
Behälter dreieckige und trapezförmige Seitenflächen, die der Packung ein ansprechendes
Aussehen geben und verschiedene große Flächen für die Beschriftung oder Ausschmückung
liefern.
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Die erfindungsgemässen Verpackungen können vorzugsweise jeweils in
Paaren verschiedener Grösse hergestellt werden, ohne dabei die erwähnten Vorteile
aufzugeben.
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So haben beispielsweise die beiden Behälter, die man durch Schneiden
eines rechteckig-quadratischen Prismas von der einen Ecke zu einem Punkt auf 3/4
der diagonal entgegengesetzten Kante erhält, ein Volumenverhältnis von 5 : 3.
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Beim Verkauf von Schmierölen ist dieses Verhältnis insbesondere wichtig
und das Fassungsvermögen dieser zwei Behälter kann zum Beispiel 1 1/4 und 3/4 Liter
sein, so daß unter Verwendung nur dieser 2 Grössen folgende Zusammenstellungen möglich
sind :
| 3/4, 1 1/4, 1 1/2, 2, 2 1/4 Liter und darüberhinaus |
jeweils in weiteren Einheiten 1/4 Liters.
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Das Volumenverhältnis der beiden Behälter kann dadurch verändert werden,
daß man die Schnittlinie von der Prismenecke zu der entgegengesetzten Kante des
Prismas in ihrer Lage und damit die Form der beiden Behälter verändert. Wenn man
die zwei insgesamt ein Prisma ergebenden Behälter so gestaltet daß in dem Prisma
die Schnittlinie von der Ecke zur Mitte der entgegengesetzten Prismenkante verläuft,
dann beträgt das Verhältnis 3 : 1, liegt der Schnittpunkt auf der entgegengesei
ten Kante ei 2/3 dann beträgt das Verhältnis 2 : 1 und so weiter.
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Verläuft die Schnittlinie von der einen Prismenecke bis zur diagonal
entgegengesetzten Prismenecke dann sind die Inhalte der beiden Behälter gleich.
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Die Verpackungsbehälter der Erfindung können aus jedem geeigneten,
beispielsweise aus plastischem Material insbesondere Polyäthylen, hergestellt sein.
Für die Herstellung ist insbesondere das Blasverfahren geeignet, bei dem eine ausreichende
Menge des geschmolzenen plastischen Materials in eine Form gegeben und dann durch
unter Druck stehendes Gas, beispiels-
| weise Luft, in die gewünschte Form geblasen wird. |
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Das sich verjüngende Ende des Behälters wird vorzugsweise während des Blasens offengelassen,
um hierdurch das anschliessende Füllen des Behälters mit dem Material, beispielsweise
Schmieröl, zu ermöglichen. Nach der Füllung kann dieses Behälterende in üblicher
Weise, beispielsweise durch eine Wärmebehandlung, geschlossen werden.
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In einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält ein solcher
Verpackungshehälter einen äusseren festen Behälter, dessen Form dadurch gebildet
wird, daß ein rechteckiges Prisma, daß entweder eine viereckige oder hexagonale
Grundfläche aufweist, entlang einer Linie geschnitten wird, die von einer Ecke des
Prismas zu einem Punkt auf der diagonal entgegengesetzten Prismenkante verläuft,
der wenigstens in der Mitte dieser Kante-von dem Prismenende aus betrachtet
| das die erwähnte Ecke enthält-liegt und ausserdem eine |
| innere verformbare Hülle enthält, die hei der Füllung mit |
| dem Material durch den festen äusseren Behälter getragen |
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wird und sich in ihrer Form diesem äusseren Behälter angleicht.
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Der äussere Behälter besitzt in dieser Ausführungsform der Erfindung
insbesondere eine viereckige vorzugsweise eine quadratische Grundfläche und kann
aus jedem geeigneten Material hergestellt sein. Es wird dahei inshesondere ein billiges
und leichtes Material, beispielsweise Karton, 'bevorzugt.
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Die innere verformbare Hülle kann ebenso von jedem geeigneten Material,
zum Beispiel Polyäthylen oder Polyvinylchlorid hergestellt sein.
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Die Erfindung wird in den beiliegenden Zeichnungen 1-6 erläutert.
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Die Figuren 1 und 2 sind eine Vorderansicht und eine perspektivische
Darstellung der erfindungsgemässen Verpackung, deren Form dadurch gebildet wird,
daß ein rechtwinkliges, quadratisches Prisma, entlang einer Linie geschnitten wird,
die von einer Ecke an der Spitze des Prismas zu der diagonal entgegengesetzten Ecke
am Boden des Prismas verläuft.
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Die Figuren 3 und 4 sind eine Seiten-und eine Draufsicht auf die Behälter
der Figuren 1 und 2.
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Die Figuren 5 und 6 zeigen die Vorderansicht und die perspektivische
Darstellung eines Verpackungsbehälters, dessen Form dadurch gebildet wird, daß ein
rechteckig quadratisches Prisma von einer Ecke an der Spitze des Prismas entlang
einer Linie geschnitten wird, die von dieser Ecke zu einem Punkt auf der diagonal
entgegengesetzten Prismenkante verläuft, der bei 2/3 dieser Kante vom oberen Ende
aus gesehen liegt.
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Die Figur zeigt einen Seitenaufriß der Verpackung der Figuren 5 und
6.
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Die Draufsicht auf die Verpackungen der Figuren 5,6 und 7 entspricht
der Figur 4 gezeigten.