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DE184488C - - Google Patents

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Publication number
DE184488C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
stockings
stocking
platinum
platinum salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT184488D
Other languages
English (en)
Publication of DE184488C publication Critical patent/DE184488C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184488 KLASSE 4/. GRUPPE
Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1906 ab.
•Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Glühstrümpfen für Gas- und andere Brenner und besteht darin, daß der in üblicher Weise durch.Tränken mit Lösungen leuchtender Erden hergestellte, aus Oxyden solcher Erden bestehende Strumpf nach der Fertigstellung mit einer Schicht oder einem Überzug eines Platinsalzes, zweckmäßig Platinchlorid, versehen wird, zum
ίο Zweck, sowohl die Leuchtkraft des Strumpfes zu erhöhen, so daß er in der Flamme ein helleres, rein weißes Licht erzeugt, als auch den Strumpf selbst zu verstärken, so daß er mehr, gegen Bruch gesichert ist.
Das Platinsalz kann dadurch auf den Strumpf gebracht werden, daß man diesen entweder einen Augenblick in eine alkoholische Lösung des Metallsalzes eintaucht oder daß man den Strumpf mit der Salzlösung besprengt. Das letztgenannte Verfahren, welches vorzuziehen ist, wird zweckmäßig in der Weise ausgeübt, daß man die Lösung mittels eines Zerstäubers von der Art, wie sie für Nasendouchen verwendet werden, auf den Strumpf aufbringt. Natürlich kann man aber auch jede andere Art von Zerstäubern verwenden, sofern dieser es nur gestattet, einen sehr feinen und leichten Staubregen auszusenden. Je feiner der Strahl ist und je leichter er auffällt, um so geringer ist die Gefahr einer Verletzung des empfindlichen, zur Herstellung des Strumpfes benutzten Gewirkes.
Die Strümpfe werden, wenn man das Eintauchverfahren ausübt, an ihrem oberen Ende aufgehängt, während sie bei dem Zerstäubeverfahren in schräger Lage auf einem Träger angeordnet werden.
Als am besten geeignet zur Ausführung des Verfahrens hat sich Platinchlorid erwiesen, und zwar in einer Lösung von 1 Gewichtsteil Chlorid auf 128 Teile Alkohol. Eine wesentlich größere Platinsalzmenge läßt die Strümpfe ein mehr rötliches Licht ausstrahlen, während eine wesentlich geringere Menge kein befriedigendes Ergebnis liefert, sondern den Strümpfen eher schädlich ist.
Die Lösung wird zweckmäßig in der Weise hergestellt, daß man das Platinsalz und den Alkohol in ein mit Glasstopfen verschlossenes Gefäß bringt und die Mischung etwa 48 Stunden lang unter häufigem Umschütteln stehen läßt, bis eine klare und helle Lösung sich gebildet hat. Es ist darauf zu achten, daß alle in dem Alkohol etwa vorhandene Gummisubstanz zuvor entfernt wird, da die Lösung sonst zu dick wird und dann das Gewirke des Strumpfes nicht genügend sicher und schnell durchdringt.
Die Strümpfe werden in der angegebenen Weise nach Ausführung der auch sonst üblichen Maßnahmen, und zwar auch nach dem Eintauchen in Kollodiumlösung behandelt. Nach Aufbringen der Platinsalzlösung läßt man die Strümpfe an der Luft bei einer Temperatur von etwa 21 bis 27 ° C. trocknen. Das Trocknen nimmt etwa 20 Minuten ih Anspruch und wird zweckmäßig in der Weise vorgenommen, daß man die Strümpfe einem leichten Strom trockner Luft von der angegebenen Temperatur aussetzt.
Nach dem Trocknen sind die Strümpfe
unmittelbar zum Gebrauch fertig· und können in der üblichen Weise verpackt und versandt werden.
Platinhaltige Gasglühkörper sind an sich bekannt. Sie sind jedoch nach einem anderen Verfahren hergestellt worden und haben andere Eigenschaften als die nach vorliegender Erfindung erzeugten Glühkörper.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß man die Strümpfe nach Vornahme der üblichen Maßnahmen, einschließlich des Eintauchens in Kollodium, mit der Lösung eines Platinsalzes behandelt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Lösung von Platinchlorid in Alkohol, zweckmäßig im Verhältnis von 1 : 128.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Platinsalzlösung durch Eintauchen der Strümpfe Oder mittels eines Zerstäubers aufbringt.
DENDAT184488D Active DE184488C (de)

Publications (1)

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DE184488C true DE184488C (de)

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ID=448418

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT184488D Active DE184488C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE184488C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910523C (de) * 1952-05-17 1954-05-03 Fritz Graetz Verfahren zum Vergueten von Gluehkoerpern
DE943762C (de) * 1953-12-02 1956-06-01 Wolfhard Graetz Verfahren zur Verfestigung des Ascheskeletts von Gluehkoerpern in Leuchtgeraeten
DE962421C (de) * 1953-04-17 1957-04-25 Wolfhard Graetz Verfahren zur Herstellung vergueteter Gluehkoerper fuer mit Gas oder fluessigem Brennstoff betriebene Leuchten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910523C (de) * 1952-05-17 1954-05-03 Fritz Graetz Verfahren zum Vergueten von Gluehkoerpern
DE962421C (de) * 1953-04-17 1957-04-25 Wolfhard Graetz Verfahren zur Herstellung vergueteter Gluehkoerper fuer mit Gas oder fluessigem Brennstoff betriebene Leuchten
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