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DE1844440U - Kornverteilerkasten fuer saemaschinen. - Google Patents

Kornverteilerkasten fuer saemaschinen.

Info

Publication number
DE1844440U
DE1844440U DEU3328U DEU0003328U DE1844440U DE 1844440 U DE1844440 U DE 1844440U DE U3328 U DEU3328 U DE U3328U DE U0003328 U DEU0003328 U DE U0003328U DE 1844440 U DE1844440 U DE 1844440U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
ejector
axis
grains
grain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU3328U
Other languages
English (en)
Inventor
Usines Edouard De Saint-Hubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1844440U publication Critical patent/DE1844440U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/127Cell rollers, wheels, discs or belts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

  • Die vorliegende Neuerung befaßt sich mit Verbesserungen an einem Kornverteilerkasten für Sämaschinen, bei denen eine den Kasten durchquerende und in Längsrichtung einstellbare Drehachse vorhanden ist, auf die ein nichtdrehbares, aber in Längsrichtung mit der Achse verschiebbares Verschlußstück aufgezogen ist, bei denen weiterhin eine in diesem Kasten geführte Kornauswerferanordnung und unter den Boden des Kastens ein einstellbares Brett vorhanden sind, das zur Zusammenarbeit mit dem Verschlußstück und mit der Auswerferanordnung zum Auslassen einer mehr oder weniger großen Menge von Körnern bestimmt ist.
  • Ziel der Neuerung ist es, einen Kornverteilerkasten zu schaffen, der unter Verwendung von einfachen und schnellen Steuerorganen zum Aussäen von Körnern aller Art und aller Größen geeignet ist.
  • Zu diesem Zwecke sind gemäß der Neuerung auf der gegenannten Drehachse zwei Auswerfer befestigt, nämlich ein Auswerfer für dicke und mittlere Körner, der die Gestalt eines Zylinders hat und relativ tiefe Längsrillen parallel oder schräg zur Achse trägt, und der auf der einen Seite des Auswerfers auf der Achse befestigt ist, und ein Auswerfer für kleine Körner, der die Gestalt eines Zylinders hat und Längsrillen parallel oder schräg zur Achse von relativ geringer Tiefe trägt, und der auf der anderen Seite des Verschlußstückes auf der Achse befestigt ist, wobei zur Verteilung der Körner der eine oder der andere dieser Auswerfer mit einer wählbar mehr oder weniger großen Länge in das Innere des Kastens durch Öffnungen in demselben hineingeführt werden kann, und zwar durch Längsverschiebung der Drehachse in der einen oder in der anderen Richtung, und wobei jeder Auswerferaußerhalb des Kastens einen Kamm trägt, der sich mit ihm dreht und der an der entsprechenden Seitenwand des Kastens festgehalten werden kann, um das Austreten von Körnern durch die Öffnung zu verhindern, die in dieser Seitenwand zum Durchtreten des Auswerfers und des Verschlußstückes angebracht ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht jeder Kamm aus einer Krone, die an der Innenseite Zähne von der umgekehrten Form der Rillen des entsprechenden Auswerfers trägt, derart, daß der Kamm auf diesem Auswerfer eng anliegend gleiten kann, wobei die Zähne an der dem Kasten zugewandten Seite eine Verdickung tragen können, und wobei diese Verdickungen dazu bestimmt sind, eventuell die Durchgänge zu verschließen, die sich zwischen den Rillen und der in der Wand des Kastens zum Durchtreten des Auswerfers und des Verschlußstückes angebrachten Öffnung ergeben ; der zum benutzten Auswerfer gehörende Kamm wird dabei vermittels einer leicht abnehmbaren Haltevorrichtung in seiner Verschlußstellung festgehalten.
  • Desgleichen bezieht sich die Neuerung insbesondere aber nicht ausschließlich auf einen Kornverteilerkasten von der oben beschriebenen Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß seine Unterseite n it einer flexiblen oder teleskopischen Führung versehen ist, die diesen Verteilerkasten mildem einen Trichter bildenden Element verbindet, das an der Hinterseite der Schare der Sämaschine zum Auslegen der Körner in den Boden vorgesehen ist, und das derart, daß kein Eintreten von Erde oder anderem Material in die verschiedenen Teile der Kornverteilung, ausgehend vom Körnerkasten der Sämaschine bis zur Schar, vorkommen kann.
  • Weitere Einzelheiten und Besonderheiten der Neuerung ergeben sich aus der Beschreibung, die im folgenden an Hand eines den Erfindungsgedanken nicht einschränkenden Beispieles und mit Bezug auf die Zeichnungen gegeben ist.
  • Fig. 1 stellt eine Seitenansicht im Aufriss eines Kornverteilerkastens gemäß der Neuerung dar.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, in der die Einstellung des Kastens zum Säen von kleinen Körnern dargestellt ist.
  • Fig. 3 zeigt ebenso einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, jedoch mit der Einstellung des Kastens zum Säen von dicken Körnern.
  • Fig. 4 stellt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2 dar.
  • Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.
  • Fig. 6 ist eine Teilansicht, die eine andere Stellung bestimmter Teile der Fig. 1 darstellt.
  • Der Kornverteilerkasten gemäß der Neuerung besteht aus einem Gehäuse 1, das mittels Laschen 2 unter dem Körnerkasten der Sämaschine befestigt werden soll.
  • Dieses Gehäuse wird von einer Achse 3 durchquert, welche normalerweise allen Kornverteilerkästen der Sämaschine gemeinsam ist. Diese Achse 3 ist in Längsrichtung vermittels irgendwelcher Steuerungsvorrichtungen einstellbar. Auf dieser Achse ist ein Verschlußstück 4 befestigt, das aus einem mit einem Flügel 5 versehenen Zylinder besteht, und das derart angelegt ist, daß es sich mit der Achse 3 bei einer Einstellung derselben in Längsrichtung verschiebt, sich aber nicht mit dieser Achse drehen kann, da der Flügel 5, der sich in entsprechende Ausnehmungen 6 der Seitenwände 12 und 13 des Gehäuses schiebt, diese Drehung verhindert.
  • Zwei Auswerfer 7 und 8 sind auf der Achse 3 beiderseits des Verschlußstückes 4 mittels Schrauben 9 festgeklemmt.
  • Der Auswerfer 7 trägt Rillen 10 von einer bestimmten Tiefe und wird zur Verteilung von dicken und mittleren Körnern benutzt. Der Auswerfer 8 trägt Rillen 11 von relativ geringer Tiefe und wird zur Verteilung von kleinen Körnern benutzt. Die Wände 12 und 13 haben kreisförmige Ausschnitte 14 und 15, durch die das Verschlußstück 4 und die Auswerfer 7 und 8 hindurchtreten und in Längsrichtung verschoben werden können ; diese verschiedenen Elemente haben also den gleichen äußeren Durchmesser.
  • Die Körner kommen in Richtung der Pfeile der Fig. 1 in den Kasten herunter, wobei die Auswerfer 7 und 8 sich mit der Achse 3 bei Betrachtung dieser Fig. lim Uhrzeigersinne drehen.
  • An der Unterseite des benutzten Auswerfers und des Verschlußstückes arbeitet das freie Ende 16 eines steuerbaren Drehbrettes 17, das hier Kastenboden genannt-wird, mit diesem selben Auswerfer und dem Flügel 5 des Vierschlußstückes zusammen, um die gewünschte Körnermenge hindurchzulaseen.
  • Die Auswerfer 7 und 8 tragen jeder einen Kamm 18 bzw.
  • 19. Diese Kämme bestehen (Fig. 2 und 3) aus einem Ring mit Zähnen 20, 21 an der Innenseite, deren Form den Rillen 10 und 11 des Auswerfers entspricht, auf dem diese Kämme angeordnet sind. Es versteht sich, daß diese Kämme in Drehrichtung von ihren Auswerfern mitgenommen werden, daß sie jedoch auf denselben verschoben werden können. Tatsächlich ist bei Betrachtung der Fig. 2 die Achse 3 derart nach links verschoben, daß ein Teiles Auswerfers 8 im Inneren des Gehäuses 1 erscheint, wobei die Größe dieses benutzten Teiles des Auswerfers nach der zu säenden Kornart gewählt ist. Der Kamm 19 wurde auf dem Auswerfer 8 in Richtung auf die Wand 13 des Gehäuses hin verschoben und wird an Ort und Stelle durch eine Haltevorrichtung 22 festgehalten, die durch Öffnungen in zwei seitlichen Flügeln 23 und 24 des Gehäuses hindurchtritt (Fig. 1). Die Zähne des Kammes 19 können ausserdem Verdickungen 25 haben, deren Abmessung der Dicke der Wand 13 derart entspricht, daß diese Verdickungen die zwischen der kreisförmigen Öffnung 15 und den Rillen 11 des Auswerfers 8 verbleibenden freien Räume ausfüllen, und zwar um zu verhindern, daß Körner durch diese Öffnung 15 in der Seitenwand austreten. Währenddessen bleibt der Kamm 18 unbenutzt auf seinem ebenso nicht benutzten Auswerfer 7, und das Verschlußstück 4 verschließt die Öffnung 14 in der gegenüberliegenden Gehäusewand 12. Die in den Kasten herabkommenden Körner werden von den Rillen 11 zujeiner Austrittsöffnung 26 hin mitgenommen, die in radialer Richtung zwischen diesen selben Rillen 11 und dem freien Ende 16 des Kastenbodeas 17, in Längsrichtung zwischen der Seite des Verschlußstückes 4 und den Verdickungen 25 der Zähne 21 des Kammes 19 gebildet wird. Durch diese Austrittsöffnungen 26 fallen die Körner in die Rinne 27 des Gehäuses 1 und in eine Führung 28, von der im folgenden noch die Rede sen wird.
  • Geht man zum Beispiel von der Austrittsöffnung 26 aus, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, so ist leicht zu verstehen, daß diese Öffnung in radialer Richtung vergrössert werden kann, indem man das freie Ende 16 des Kastenbodens 17 mittels eines Mechanismus, der im folgenden noch beschrieben wird, mehr oder weniger weit wegführt.
  • Diese Austrittsöffnung 26 kann desgleichen vergrößert werden (in Längsrichtung), indem man den Auswerfer 8 weiter in das Innere des Gehäuses 1 hineinführt.
  • Geht man von der Stellung der verschiedenen Elemente in Fig. 2 aus und will dicke Körner säen, so entfernt man die Haltevorrichtung 22, um den Kamm 19 von der Wand 13 des Gehäuses 1 wegführen zu können, wobei dieser Kamm auf seinem Auswerfer 8 frei wird. Alsdann verschiebt man die Welle 3 nach rechts, um die verschiedenen Teile in diejenige Stellung zu führen, die sie zum Beispiel in Fig. 3 einnehmen, wobei die Größe des in das Gehäuse 1 eingeführten'beftutzten Teiles des Auswerfers 7 von der Art der zu säenden Körner abhängt. Der Kamm 18 des Auswerfers 7 wird gegen die Wand 12 des Gehäuses 1 angelegt, und die Haltevorrichtung 22 wird in den seitlichen Flügeln 23 und 24 dieser Wand 12 angeordnet. In diesem Falle ist es also der Auswerfer 7 mit tiefen Rillen 10 der zum Aussäen von dicken Körnern oder mittleren Körnern dient, welche in die Schare durch eine Austrittsöffnung 28 gleiten können, die in derselben Weise, wie die Austrittsöffnung 26 des Auswerfers 8 für kleine Körner entstanden ist, mit wiederum der gleichen Möglichkeit, diese Öffnung in Längsrichtung und in radialer Richtung zu vergrößern.
  • Es bleibt festzustellen, daß der Teil des Flügels 5 des Verschlußstückes 4, der sich innerhalb des Gehäuses 1 befindet, bei der Einstellung eines der Auswerfer 7 und 8 in irgendeine Stellung mit dem freien Ende 16 des Kastenbodens 17 zusammenarbeitet, um jeglichen Durchtritt von Körnern zu verhindern, so daß diese Körner also nur durch die Öffnung 26 oder 28, deren Entstehung oben beschrieben wurde, austreten können, und das sogar dann, wenn dieses freie Ende 16 zu dem im folgenden noch auseinandergesetzten Zwecke nach unten abgesetzt ist. Diesem Flügel 5 wurde in der Tat, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, eine Krümmung gegeben, die den Schwenkradius dieses freien Endes 16 entspricht.
  • Es wurde bereits beschrieben, daß der Boden des Kastens 17 schwenkbar ist, und also hinsichtlich der Auswerfer und des Verschlußstückes eine bestimmte Reihe von Stellungen einnehmen kann, und zwar von einer Stellung in Anlage an oder sehr nahe bei diesen Stücken bis zu einer Stellung, in der sie sich in einer vorher festgelegten Entfernung voneinander befinden. Bei kleinen Körnein, die man vermittels des Auswerfers 8 sät, wird sich der Boden des Kastens 17 normalerweise in Anlage an oder sehr nahe bei dem innerhalb des Gehäuses 1 befindlichen Teil des Auswerfers 8 und des Verschlußstückes 4 befinden. Wenn man bei kleinen Körnern den Boden des Kastens 17 in eine zu große Entfernung vom Auswerfer 8 brächte, könnte sich ein kontinuierliches Ausfließen der Körner einstellen, und zwar so, daß der Auswerfer 8, dessen spezielle Aufgabe es ist, die Körner in der sich aus seinen Rillen ergebenden Folge zu säen, keine Wirkung mehr hätte.
  • Bei dicken und mittleren Körnern wird man die öffnungstellung des Kastenbodens 17 nach jedem besonderen Korntyp und nach der Kornmenge wählen, die man pro Flächeneinheit zu säen wünscht. Dabei kann essich um eine Stellung in Anlage an den Auswerfer 7 und das Verschlußstück 4 oder um irgendeine von vielen möglichen Stellungen handeln, in denen diese Teile voneinander entfernt sind, wobei die größte Öffnungsstellung für jeden Korntyp festgelegt ist, damit man nicht in eine Situation kommen kann, in der ein kontinuierliches Ausfließen der Körner des betreffenden Typs stattfindet. Für einen bestimmten Korntyp kann man also die pro Flächeneinheit gewählte Kornmenge dadurch verändern, daß man die gewünschte Einstellung des Kastenbodens zwischen einer Stellung in Anlage an den Auswerfer 7 und das Verschlußstück 4 und der oben besprochenen Maximalstellung wählt. Wenn diese nicht zu überschreitende größte Öffnungsstellung für einen bestimmten Korntyp es nicht zuläßt, eine gewünschte Menge pro Flächeneinheit zu säen, dann kann diese Menge noch durch tieferes Einführen des Auswerfers 7 in das Innere des Gehäuses 1 derart vergrößert werden, daß eine größere nutzbare Länge der Rillen für die Körner verfügbar ist.
  • Es versteht sich, daß man ebenso in dem einen oder anderen Sinne auf die Menge der ausgesäten Körner Einfluß nehmen kann, indem man die Drehgeschwindigkeit der die Auswerfer tragenden Achse 3 regelbar gestaltet, und zwar durch ein Getriebe oder irgendein anderes geeignetes Ubersetzungs-oder Untersetzungssystem. Man verfügt also über eine große Zahl von Möglichkeiten zur Regulierung der Menge der ausgesäten Körner, was in der Praxis also die Aussat von jeglicher Kornart, von den kleinsten bis zu den dicksten Körnern erlaubt.
  • Will man nach Beendigung des Aussäens leicht den Körnerkasten der Sämaschine mit Hilfe der verschiedenen Kornverteilerkästen derselben ausleeren, dann genügt es, den Kastenboden 17 in diejenige Stellung zu bringen, die er in Fig. 6 einnimmt, wobei alle Körner dann durch die Führungen 28 hinabfallen können, an deren unteren Ende sie dann aufgefangen werden. Diese Ausleerung kann in jeder Stellung der Auswerfer 7 und 8 und des Verschlußstückes 4 im Gehäuae 1 geschehen, es ist jedoch selbstverständlich, daß vorzüglich eines dieser Stücke ganz in das Gehäuse 1 hineingeführt wird.
  • Im Inneren des Gehäuses 1 leitet eine in geeigneter Weise geneigte Scheibe 29 (Fig. 1) den Fall derKörner in Richtung des Drehsinnes der Auswerfer. Eine weitere Scheibe 30 arbeitet mit dem Kastenboden 17 (Fig. 1) zu dem gleichen Zweck zusammen und außerdem um zu vermeiden, daß Körner durch Montageöffnungen des Kastenbodens 17 herausfallen.
  • Der Kastenboden 17 bewegt sich gemeinsam mit einem Teil 31, das auf einer Achse 32 befestigt ist ; diese Achse 32 ist im Gehäuse montiert und mit nicht dargestellten Mitteln zur Steuerung ihrer Drehbewegung versehen ; dies Teil 31 besteht (Fig. 6) aus einer mit einer Schraube auf der Achse 32 festgekeilten Manschette 33, die mit einer Lasche 34 versehen ist.
  • Der eigentliche Kastenboden hat zwei Klampen, namentlich die Lampe)) (Fig. 6), die frei dehnbar auf der Achse 32 beiderseits der Manschette 33 sitzen und durch eine Lasche 36 verlängert sind. Die zwei Laschen 34 und 36 sind mittels eines Federbolzens 37 derart gekoppelt, daß die der Manschette)) von der Achse 32 erteilte Drehung auf den Kastenboden 17 übertragen wird, wobei eine Stellschraube 38 vorgesehen ist, um die Stellung der Laschen 34 und 36 zueinander und infolge davon des Kastenbodens 17 hinsichtlich des auf der Achse 32 befestigten Elementes 31 einzuregulieren. Diese Montage erlaubt es, mit Hilfe der Stellschraube 38 die Stellung des freien Endes 16 des Kastenbodens 17 hinsichtlich des Verschlußstückes 4 und der Auswerfer zu regulieren, damit, insbesondere wenn diesesfreie Ende 16 so weit wie möglich an das Verschlußstück und die Auswerfer heranführt, keine Reibung zwischen diesen verschiedenen Teilen eintritt. Die Verkoppelung der Laschen 34 und 36 durch ein federndes System erlaubt dem Kastenboden 17 sich falls nötig für kurze Zeit von dem benutzten Auswerfer und dem Verschlußstück zu entfernen, insbesondere, wenn sich ein anormal dicker Körper im Kasten befindet ; der Kastenboden 17 nimmt danach dank dem Federbolzen 37 automatisch seine gewählte Stellung wieder ein.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist der Verteilerkasten an seiner Unterseite mit einer zur Schar leitenden Führung 28 versehen.
  • Gemäß der Neuerung wird ebenso für den vorliegenden Verteilerkasten wie für andere bereits bekannte Verteilerkästen vorgeschlagen, diese Kästen durch flexible Führungen 28 (wie in Fig. 1 dargestellt) oder durch eine Teleskopführung mit den entsprechenden Scharen zu verbinden, die zu diesem Zwecke mit einem Stutzen versehen sind, um den sich die Führung 28 eng herumlegt. Daher braucht die Stellung der Schare hinsichtlich ihrer Verteilerkästen nicht mehr so genau wie früher gewählt zu werden, als man starre, normalerweise aus Blech hergestellte Führungen verwendete, um die Kästen mit ihren Scharen zu verbinden. Außerdem verhindert die enganliegende Montage der flexiblen Führung 28 am Verteilerkasten und auf dem Stutzen der Schar jeglichen Eintritt von fremder Materia, wie etwa Erde, die sich mit den Körnern vor deren Ankunft auf dem Boden vermischen könnte und ebenso eine Verstopfung der Führungen herbeiführen könnte.
  • Es ist selbstverständlich, daß die Neuerung keineswegs durch die beschriebene Ausführungsform abgegrenzt ist, sondern daß viele Varianten möglich sind, ohne aus dem Schutzbereich der vorliegenden Neuerung herauszugehen.

Claims (4)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1.) Kornverteilerkasten für Sämaschinen, bei denen eine dem Kasten durchquerende und in Längsrichtung einstellbare Drehachse vorhanden ist, auf die ein nichtdrehbares aber in Längsrichtung mit der Achse verschiebbares Vershlußstück aufgezogen ist, bei denen weiterhin eine in diesem Kasten geführte Kornauswerferanordnung und unter dem Boden des Kastens ein einstellbares Brett vorhanden sind, das zur Zusammenarbeit mit dem Verschlußstück und mit der Auswerferanordnung zum Auslassen einer mehr oder weniger großen Menge von Körnern bestimmt ist, dadurch kennzeichnet daß auf der Drehachse zwei Auswerfer befestigt sind, nämlich ein Auswerfer für dicke und mittlere Körner, der die Gestalt eines Zylinders hat und relativ tiefe Längsrillen parallel oder schräg zur Achse trägt, und der auf der einen Seite des Auswerfers auf der Achse der befestigt ist, und ein Auswerfer für kleine Körner,/die Gestalt eines Zylinders hat und Längsrillen parallel oder schräg zur Achse von relativ geringer Tiefe trägt, und der auf der anderen Seite des Verschlußstückes auf der Achse befestigt ist, wobei zur Verteilung der Körner der eine oder der andere dieser Auswerfer mit einer wählbar mehr oder weniger großen Länge in das Innere des Kastens durch Öffnungen in demselben hineingeführt werden kann, und zwar durch Längsverschiebung der Drehachse in der einen oder in der anderen Richtung, und dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auswerfer außerhalb des Kastens einen Kamm trägt, der sich mit ihm dreht und der an der entsprechenden Seitenwand des Kastens festgehalten werden kann, um das Austreten von Körnern durch die Öffnung zu verhindern, die in dieser Seitenwand zum Durchtreten des Auswerfers und des Verschlußstückes angebracht ist.
  2. 2.) Kasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kamm aus einer Krone besteht, die an der Innenseite Zähne von der umgekehrten Form der Rillen des entsprechenden Auswerfer trägt, derart, daß der Kamm auf diesem Auswerfer eng anliegend gleiten kann, wobei die Zähne an der dem Kasten zugewandten Seite eine Verdickung tragen können, und wobei diese Verdickungen dazu bestimmt sind, eventuell die Durchgänge zu verschließen, die sich zwischen den Rillen und der in der Wand des Kastens zum Durchtreten des Auswerfers und des Verschlußstückes angebrachten Öffnungen ergeben, und dadurch gekennzeichnet, daß der zum benutzten Auswerfer gehörende Kamm in dieser Verschlußstellung vermittels einer leicht abnehmbaren Haltevorrichtung festgehalten wird.
  3. Kasten nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Kastenboden elastisch angebracht ist, beispielsweise mittels einer Feder, daß er sich kurzzeitig von dem benutzten Auswerfer und dem Verschlußstück entfernen kann, falls ein Körper anormaler Größe sich im Kasten befindet und daß er anschließend seine gewählte Stellung wieder einnimmt.
  4. 4.) Kornverteilerkasten für Sämaschinen, insbesondere aber nicht ausschließlich nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß seine Unterseite mit einer flexiblen oder teleskopischen Führung Versehen ist, die diesen Verteilerkasten mit dem einen Trichter bildenden Element verbindet, das an der Hinterseite der Schare der Sämaschine zum Auslegen der Körner in den Boden vorgesehen ist, und das derart, daß kein Eintreten von Erde oderanderem Material in die verschiedenen Teile der Kornverteilung, ausgehend vom Körnerkasten der Sämaschine bis zur Schar, vorkommen kann.
DEU3328U 1960-11-04 1961-10-31 Kornverteilerkasten fuer saemaschinen. Expired DE1844440U (de)

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BE596776A BE596776A (fr) 1960-11-04 1960-11-04 Boîte de distribution de graines pour semoir.

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Publication Number Publication Date
DE1844440U true DE1844440U (de) 1962-01-04

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU3328U Expired DE1844440U (de) 1960-11-04 1961-10-31 Kornverteilerkasten fuer saemaschinen.

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DE (1) DE1844440U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271450B (de) * 1963-12-21 1968-06-27 Stoll Walter Dipl Ing Zuteilvorrichtung, insbesondere an Kartoffellegemaschinen, fuer koernige Pflanzenschutz- und Duengemittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271450B (de) * 1963-12-21 1968-06-27 Stoll Walter Dipl Ing Zuteilvorrichtung, insbesondere an Kartoffellegemaschinen, fuer koernige Pflanzenschutz- und Duengemittel

Also Published As

Publication number Publication date
BE596776A (fr) 1961-03-01

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