DE1842293U - Draenrohr. - Google Patents
Draenrohr.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F3/00—Sewer pipe-line systems
- E03F3/04—Pipes or fittings specially adapted to sewers
- E03F3/046—Open sewage channels
Landscapes
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Description
- "Dränrohr" Die Erfindung betrifft ein Dränrohr, wie es zur Entwässerung feuchten Geländes, beispielsweise von Flugplätzen oder landwirtschaftlichem Kulturland, verwendet wird.
- Die bisher üblichen aus Ton bestehenden Dränrohre sind unverhältnismäßig schwer und erfordern dementsprechend viel Arbei bei der Verlegung. Auch neigen sie infolge der ungenauen Regelung der Wassereintrittszwischenräume zum Verschlammen.
- Die Erfindung hat sich die Beseitigung dieser und anderer Nachteile der bisher bekannten tönernen Dränrohre zur Aufgabe gestellt und löst diese Aufgabe dadurch, daß das Dränrohr aus vorzugsweise thermoplastischem Kunststoff, insbesondere aus Vinylchlorid (PVC), hergestellt wird und daß die Wassereintrittsöffnungen die Form von Schlitzen erhalten, welche vorzugsweise in Rohrlängsrichtung verlaufen. Derartige Dränrohre sind außerordentlich leicht, bieten dem durchfließenden Wasser einen minimalen Durchflußwiderstand und sind darüberhinaus auch noch denkbar einfach in der Verlegung. Die sich in Rohrlängsrichtung erstreckende Schlitzform der Wassereintrittsöffnungen hat sich für den Wassereintritt als besonders geeignet erwiesen.
- Zweckmäßig nimmt die Schlitzlänge von der Rohrwandaußenfläche zur Rohrwandinnenfläche ab. Eine solche Ausbildung ist unter anderem deswegen besonders vorteilhaft, weil solche Schlitze sehr einfach mit Kreissägeblättern eingesägt werden können.
- Vorteilhaft sind die Schlitze in mehreren in Rohrlängsrichtung verlaufenden auf den Rohrumfang vorzugsweise gleichmäßig verteilten Reihen angeordnet. Die Anordnung in Reihen ist fertigungsmäßig besonders günstig. Die gleichmäßige Verteilung der Reihen bewirkt eine besonders gleichmäßige Entwässerung der Rohrumgebung.
- Die Schlitze benachbarter Reihen sind vorteilhaft gegeneinander versetzt. Dadurch wird nicht nur die Festigkeitsverringerung des Rohres durch die Schlitze vermindert, sondern auch eine besonders günstige Entwässerung des das Rohr umgebenden Erdreichs erzielt.
- Der Abstand zweier in einer Reihe liegender Schlitze voneinander ist zweckmäßig etwa gleich einer Schlitzlänge oder gegebenenfalls auch größer als diese.
- Bei einem Außendurchmesser von 40 mm beträgt die Wanddicke vorteilhaft etwa 0,8 mm. Sie nimmt natürlich bei größeren Rohrdurchmessern zu. Zweckmäßig steigt sie auf 1,4 mm, wenn der Außendurchmesser auf 100 mm erhöht wird.
- Die Schlitzbreite beträgt vorteilhaft 0,4 bis 0,5, vorzugsweise 0,4 mm.
- Bei einem Außendurchmesser von 40 mm beträgt der Gesamtquerschnitt der Schlitze pro Meter Rohrlänge zweckmäßig
Versuchsreihen ermittelt.o etwa 7,5 cm2 und steigt mit auf 100 mm zunehmendem Rohraussen- 2 durchmesser auf etwa 19 cm. Die obigen Maßangaben stellen nicht willkürliche Bemessungen dar, sie wurden vielmehr als optimale Werte in umfangreichen - Das Rohr ist vorteilhaft ein einfaches glattes Zylinderrohr ohne aufgeweitete oder verjüngte Anschlußenden. Zur Verbindung der aneinanderstoßenden Enden zweier Dränrohre genügt eine übergeschobene Zylindermuffe, welche die Rohre in einer Flucht hält. Die Zylindermuffe besteht zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoff.
- Nachfolgend ist anhand der beiliegenden Zeichnung ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
- Figur 1 zeigt die Stirnansicht eines erfindungsgemäßen Dränrohres in natürlicher Größe.
- Figur 2 zeigt die Ansicht von links auf einen Teil von Figur 1.
- Figur 3 zeigt die Ansicht von oben auf Figur 2.
- Figur 4 zeigt in verkleinertem Maßstab zwei aneinanderstoßende Dränrohrenden mit der erfindungsgemäßen Muffenverbindung.
- Figur 5 zeigt in vergrößertem Maßstab einen längs eines Wassereintrittsschlitzes verlaufenden Axialschnitt durch einen Teil eines erfindungsgemäßen Dränrohres in stark vergrößertem Maßstab.
- Das in Figur 1 bis 3 gezeigte Dränrohr 1 besteht aus PVC, hat einen Außendurchmesser von 40 mm und eine Wanddicke von 0,8 mm. Seine Länge beträgt zwedkmäßig 5 m.
- Es ist gleichmäßig auf seinen Umfang verteilt mit vier Reihen von Schlitzen 2 versehen, welche sich in Rohrlängsrichtung erstrecken. Die Schlitze sind mit Kreissägeblättern von außen eingeschnitten und haben daher die aus Figur 5 ersichtliche Form. Die Schlitze jeder Reihe sind in Rohrlängsrichtung in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise gegeneinander versetzt.
- Die so ausgebildeten Dränrohre sind wegen ihrer Leichtigkeit und großen Länge sehr leicht und schnell zu verlegen und können ohne weiteres auf gewünschte Minderlängen abgeschnitten werden, da irgendwelche Anschlußelemente an ihnen nicht vorgesehen sind. Zur Verbindung zweier Rohre dient vielmehr die in Figur 4 dargestelle Muffe 3. Diese besteht aus Kunststoff und hat vorteilhaft einen Innendurchmesser, der nur wenig größer ist als der Außendurchmesser der Rohre 1. Auf diese Weise hält die Muffe zwei aneinanderstoßende Dränrohre sauber in einer Flucht, so daß Rohrversetzungen, die zu Schlammablagerungen Anlaß geben und den Strömungswiderstand der Rohrleitung erhöhen, sicher vermieden werden.
Claims (11)
- SCHUTZANSPRÜCHE 1. Dränrohr, dadurch gekennzeichnet, daß es aus vorzugsweise thermoplastischem Kunststoff, insbesondere PVC, besteht und daß die Wassereintrittsöffnungen Schlitze sind, die vorzugsweise in Rohrlängsrichtung verlaufen.
- 2. Dränrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzlänge von der Rohrwandaußenfläche zur Rohrwandinnenfläche abnimmt.
- 3. Dränrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in mehreren in Rohrlängsrichtung verlaufenden auf den Rohrumfang vorzugsweise gleichmäßig verteilten Reihen angeordnet sind.
- 4. Dränrohr nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze benachbarter Reihen gegeneinander versetzt sind.
- 5. Dränrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zweier in einer Reihe liegender Schlitze voneinander etwa gleich einer Schlitzlänge oder größer als diese ist.
- 6. Dränrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Außendurchmesser von 40 mm die Wanddicke etwa 0,8 mm beträgt und mit dem Wachsen des Außendurchmessers auf 100 mm auf etwa 1, 4 mm steigt.
- 7. Dränrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzbreite 0,4 bis 0,5, vorzugsweise 0, 4. mm beträgt.
- 8. Dränrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Ausßendurchmesser von 40 mm der Gesamtquerschnitt der Schlitze pro Meter Rohrlänge
o etwa 7,5 cm2 beträgt und mit auf 100 mm zunehmendem Rohr- S außendurchmesser auf etwa 19 cm2 steigt. - 9. Dränrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es glatte Zylinderform ohne aufgeweitete oder verjüngte Anschlußenden hat.
- 10. Verbindung für Dränrohre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßenden Enden zweier Dränrohre durch eine übergeschobene Zylindermuffe in einer Flucht gehalten sind.
- 11. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylindermuffe aus Kunststoff, vorzugsweise PVC, besteht.
12. Verbindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch kennzeichnet, u 1 1-D j da die Zylindermuffe mit einem der beiden aneinanderstoßen- den Rohrenden verschleißt oder vorzugsweise verklebt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39015U DE1842293U (de) | 1961-08-10 | 1961-08-10 | Draenrohr. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39015U DE1842293U (de) | 1961-08-10 | 1961-08-10 | Draenrohr. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1842293U true DE1842293U (de) | 1961-11-23 |
Family
ID=33005306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK39015U Expired DE1842293U (de) | 1961-08-10 | 1961-08-10 | Draenrohr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1842293U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298457B (de) * | 1966-06-02 | 1969-06-26 | Baar Heinz Joachim | Doppelsteckmuffe fuer Tonrohrdraenagen |
| DE1634179B1 (de) * | 1965-08-07 | 1970-08-20 | Uhl & Moos Betonwaren U Bauste | Verbindungsmuffe für Dränagerohre |
| DE3221960A1 (de) * | 1982-06-11 | 1983-12-15 | Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München | Verfahren zum herstellen einer abflussrinne zur oberflaechenentwaesserung von verkehrsflaechen |
-
1961
- 1961-08-10 DE DEK39015U patent/DE1842293U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1634179B1 (de) * | 1965-08-07 | 1970-08-20 | Uhl & Moos Betonwaren U Bauste | Verbindungsmuffe für Dränagerohre |
| DE1298457B (de) * | 1966-06-02 | 1969-06-26 | Baar Heinz Joachim | Doppelsteckmuffe fuer Tonrohrdraenagen |
| DE3221960A1 (de) * | 1982-06-11 | 1983-12-15 | Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München | Verfahren zum herstellen einer abflussrinne zur oberflaechenentwaesserung von verkehrsflaechen |
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