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DE1840360U - Vorrichtung zum strichleimen, z. b. zum auftragen von leim auf umblattstreifen bei zigarrenwickelmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum strichleimen, z. b. zum auftragen von leim auf umblattstreifen bei zigarrenwickelmaschinen.

Info

Publication number
DE1840360U
DE1840360U DE1958H0028385 DEH0028385U DE1840360U DE 1840360 U DE1840360 U DE 1840360U DE 1958H0028385 DE1958H0028385 DE 1958H0028385 DE H0028385 U DEH0028385 U DE H0028385U DE 1840360 U DE1840360 U DE 1840360U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glue
wrapping machines
applying glue
strip
cigar wrapping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958H0028385
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE1958H0028385 priority Critical patent/DE1840360U/de
Publication of DE1840360U publication Critical patent/DE1840360U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • HAUN I-WERKE Körber& Co. K. G.,
    Hamburg-Bergedorf.
    Vo rrichtung zulchl eimen C 7
    1-11-
    40111
    Bei Zigarrenwickelmaschinen ist es bekannt, Umblattstreifen von einer Bobine abzuziehen, querzuschneiden und die abgeschnittenen Umblätter auf den Wickeltisch anzulegen. Die Umblattstreifen, die in dieser Maschine verarbeitet werden, bestehen aus Papier, zugfester Tabakfolie oder aus zum Streifen zusammengeklebtem Naturumblatt. Es ist nun häufig erforderlich, den Streifen mit einem Leimstrich zu versehen bzw. wenn es sich um Tabakfolien handelt diese mit einer Bindeflüssigkeit zu benetzen.
  • Zum genauen Einstellen der Lage und der Stärke eines solchen Auftrages ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Auftragsübertragungsscheibe und Auftragsscheibe entgegengesetzt konische Umfangsflächen auf weisen, die relativ zueinander axial verschiebbar sind.
  • Da die Konizität nur gering ist, macht sie sich beim Auftragen des Leimstriches oder der Bindeflüssigkeit auf den Streifen nicht bemerkbar, sie ist aber dazu angetan, die Auftragsstärke in den notwendigen geringen Grenzen von wenigen zehntel Millimetern einwandfrei einstellen zu können.
  • Dies geschieht in der Weise, daß sich bei einer Änderung der relativen Lage der Scheiben zueinander (z. B. durch axiales Verschieben einer der beiden Scheiben) der Abstand der beiden konischen Flächen und damit die Schichtstärke des zwischen letzteren mitgeführten Leimes ändert ; sobald die Grund-oder Deckfläche der einen Scheibe den von der Grund-und Deckfläche der anderen Scheibe begrenzten Bereich verläßt, ändert sich auch die Breite der übertragenen Leimschicht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1.
  • Auf einen unter Saugluft stehenden Transportband l ist die Bobine B nahe der hinteren Bandrolle 2 aufgesetzt. Zum Aufsetzen auf das Transportband 1 wird die Bobine B in bekannter Weise auf die Hohlwelle 3 einei Spannvorrichtung aufgesteckt und auf dieser festgestzt. Die Welle 3 ist auf einer Achse 4 drehbar. Über die beiden abgeflcheten Enden der Achse 4 greifen zwei Hebel 5a mit je einer schlitzartigen Ausnehmung 6. Die anderen Enden der Hebel
    5a sind an einer Nelle 5 befestigt, die in zwei
    ., tg die in zwei
    Streben 7 drehbar und abhebbar angeordnet ist. Die Streben 7 sind seitlich am Bandtriebgestell G befestigt.
  • Zum Beleimen des Bandes ist vor der Bobine eine
    Leimvorrichtung anbeordnet, die aus einer Punktleim-
    , Z u>
    scheibe 8, einer dieser den Leim bzw. die Bindeflüssigkeit zuführenden Übertragungsscheibe 9 und den Leim-bzw. Flüssigkeitsbehälter 10 besteht. Der Antrieb der fibertragungsscheibe 9 und der Leimscheibe 8 erfolgt über ein Getriebe 13, das mittels Kettenrad 11 über zugehörige Zwischentriebe vom Hauptantrieb der Maschine aus angetrieben wird. Das Niveau des Leimes im Leimbehälter 10 wird durch eine an sich bekannte Vorrichtung aufrechterhalten.
  • Am Behälter 10 ist eine Haltevorrichtung 14 für eine Leimflasche 15 in der Höhe verschiebbar befestigt.
  • Die Flasche ist mit ihrer Tülle nach unten, also über Kopf in die Halterung 14 eingesteckt, so daß ein in der Flaschentülle steckendes Auslaufröhrchen 16 mit seinem abgeschrägten Ende in den Leimbehälter 10 bis oberhalb dessen Boden eintau. cht. Dadurch wird erreicht, daß der Leim stets bis zu einer bestimmen Höhe nachfließt, die die schräggeschnittene Öffnung des Rohres 16 abdeckt. Zwecks Verstellung auf die unterschiedlichen Streifenbreiten sind die
    Leimsoheibe 8 und die übertragungsscheibe 9 auf
    b
    ihren hellen 17 bzw. 18 axial verschiebbar und feststellbar angeordnet.
  • Diese sowieso notwendige Verscheibbarekeit wird nun erfindungsgemäß durch die konische Ausbildung der beiden Scheiben 8 und 9 für das Einstellen der Stärke der zu übertragenden Leimschicht benutzt.
  • Je nach Änderung der relativen Lage der beiden Scheiben 8 und 9 zueinander (z. B. durch axiales Verschieben der Leimsoheibe 8 auf ihrer Welle 17) ändert sich der Abstand zwischen den beiden konischen Flächen und damit auch die Schichtstärke des zwischen letzteren mitgeführten Leimes ; sobald die Grund-oder Deckfläche der einen Scheibe den von der Grund-und Deckfläche der anderen Scheibe begrenzten Bereich verläßt, ändert sich auch die Breite der übertragenen Leimschicht.
  • In der in Fig. 2 gezeigten Stellung der beiden Scheiben 8 und 9 wird eine nur dünne, vergleichsweise breite Leimschicht übertragen, die um so dicker und schmaler wird, je weiter die Scheibe 8 auf ihrer Achse 17 von der Scheibe weg nach unten verschoben wird. Selbstverständlich kann die Ausgangslage der beiden Scheiben auch so gewählt werden, daß sich durch die axiale Verschiebung nur die Stärke, nicht aber die Breite der übertragenen Leimschicht ändert.
  • Vor der Leimvorrichtung ist in gewünschtem Winkel zum Umblattstreifen die Schneidunterlage 19 für den Schrägschnitt angeordnet. Diese Schneidunterlage 19 oberhalb des Transportbandes 1 braucht nicht geschwenkt zu werden.
  • Im übrigen arbeitet die dargestellte Vorrichtung
    wie folgt :
    Das unter Saugluft stehende Transportband 1 wird im
    Takt 6er Maschine schrittweise entsprechend der ge-
    wünschten Umblattlänge bewegt. Die Bobine B wälzt sich, da sie durch die Hebel 5 gezwungen wird, am Ort zu verbleiben, auf dem Transportband 1 ab. Der abrollende Streifen wird von dem Transportband 1 ganzflächig festgehalten und läuft mit diesem unter der Leimvorrichtung hindurch, wird hier beleimt und gleitet dann auf die feststehende Schneidunterlage 19 sowie über diese hinweg.
  • Beim erstmaligen Abrollen des Umblattstreifens wird man dafür sorgen müssen, daß der Streifen ordnungsgemäß über die Schneidunterlage 19 hinweggeführt wird. Da der Streifen nach dem Schnitt mit dem vorderen Ende auf der Schneidunterlage 19 liegt, ist dies nachher nicht mehr erforderlich. Nach dem Schneiden durch die Schneidrolle 20, die quer und schräge über den Streifen im Bereich der Schneidunterlage 19 rollt, hebt der Sauger 21 das abgeschnitten Umblatt vom Saugband 1 ab und überträgt dieses auf den nicht gezeichneten Wickeltisch der Wickelmaschine.

Claims (1)

  1. Schutzanspmch : Vorrichtung zum Strichleimen, z. B. zum Auftragen von Leim auf Umblattstreifen bei Zigarrenwickel- maschinen bei denen die Umblattstreifen unter
    einer aus einer Auftragübertragungsscheibe und einer Auftragscheibe bestehenden Auftragvorrich-
    tung hindurchgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben (8 und 9) entgegengesetzt konische Umfangsfläohen aufweisen, die relativ zueinander axial verschiebbar sind.
DE1958H0028385 1958-05-10 1958-05-10 Vorrichtung zum strichleimen, z. b. zum auftragen von leim auf umblattstreifen bei zigarrenwickelmaschinen. Expired DE1840360U (de)

Priority Applications (1)

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DE1958H0028385 DE1840360U (de) 1958-05-10 1958-05-10 Vorrichtung zum strichleimen, z. b. zum auftragen von leim auf umblattstreifen bei zigarrenwickelmaschinen.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1840360U true DE1840360U (de) 1961-10-26

Family

ID=33002808

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958H0028385 Expired DE1840360U (de) 1958-05-10 1958-05-10 Vorrichtung zum strichleimen, z. b. zum auftragen von leim auf umblattstreifen bei zigarrenwickelmaschinen.

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