DE184002C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/12—Recording devices
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D15/00—Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D15/20—Recording elements for printing with ink or for printing by deformation or perforation of the recording surface, e.g. embossing
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184002 KLASSE 42^. GRUPPE
HORACE DARWIN in CHESTERTON, Engl.
Verfahren und Vorrichtung zum Registrieren in geraden Koordinaten.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Registriervorrichtung und bezweckt, Aufzeichnungen
in geraden Koordinaten zu bewirken, ohne daß Hebel- oder Räderübersetzungen verwendet werden.
Gemäß der Erfindung ist ein Faden o. dgl. parallel, aber nicht in Berührung mit einer
Schreibfläche, und zwar rechtwinklig zur Bewegungsrichtung derselben angeordnet. Ein
ίο Schreibhebel, dessen Bewegungen auf der
Schreibfläche aufgezeichnet werden sollen, ist so gelagert, daß der erwähnte Faden zwischen
Schreibhebel und Schreibfläche liegt, wobei die Bewegungen des Schreibhebels nahezu
parallel zum Faden bezw. in Längsrichtung desselben auftreten. Dabei ist die Einrichtung
so getroffen, daß der Schreibhebel und die Schreibfläche intermittierend bewegt werden,
derart, daß bei jeder Annäherung der Faden zwischen einer Markierkante des Schreibhebels
und der Papierfläche eingeklemmt wird.
• Die Markierkante des Schreibhebels hat eine . scharfe Schneide, so daß bei jeder Annäherung
der Faden zwischen dieser Kante und der Schreibfläche ein Zeichen in Form eines Punktes anbringt. Um einen sichtbaren Punkt
auf der Schreibfläche anzubringen, wird der Faden mit Farbflüssigkeit o. dgl. getränkt
oder aber die Schreibfläche derart angestäubt, daß durch die Berührung des Fadens ein
pünktförmiger Teil des Oberflächenüberzuges abgehoben bezw. entfernt wird, wodurch ein
Zeichen auf der Oberfläche verbleibt. Natürlich können auch andere Mittel verwendet
werden, um durch die Berührung des Fadens mit der Schreibfläche sichtbare Zeichen zu
machen. Die Stellung dieser Zeichen auf der Schreibfläche wird bestimmt durch den Schnittpunkt
des Fadens mit der Markierkante, so daß durch die beschriebene Stellung dieser
Teile zur Schreibfläche die Ordinaten der Aufzeichnung zum Faden parallel verlaufen
und keine Krümmung haben.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
welche dazu dient, den Strom zweier verschiedener Quellen gleichzeitig zu messen.
Fig. ι ist ein Schaubild. Fig. 2 zeigt die Tragplatte des Uhrwerkes und die Antriebsmittel
der Vorrichtung. Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Apparat.
Die Schreibfläche besteht aus einem Papierstreifen C, welcher eine rechtwinklige Koordinateneinteilung
hat und in Fig. 1 bis 3 auf einer Trommel C1 aufgewunden ist, deren
Spindel C2 ein Antriebsrad C3 trägt und in
dem Hauptrahmen D gelagert ist, dessen Fußteile mit Libellen E verbunden sein können.
Auf dem Rücken des Rahmens D ist das Galvanometer F angeordnet,' welches jede beliebige
Gestalt haben kann. Der bewegliche Teil dieses Galvanometers trägt den Schreibhebel
G, dessen Ende durch die Markierkante G1 gebildet wird, die sich über den
höchsten Teil der Trommel C1 erstreckt. Die Fäden A und B sind auf einem Rahmen
H befestigt, welcher mit dem Hauptrahmen beweglich verbolzt ist. Die Spannung
der Fäden wird bis zu einem gewissen Grade durch federnde Stützen H1 des Rahmens
H aufrecht erhalten.
Die Fäden A und B liegen parallel zur Registrierfläche, ohne aber diese zu berühren,
und laufen rechtwinklig zu der Bewegungs-
richtung der Registrierfläche bezw. parallel zur Achse der Trommel. · Der Schreibhebel G,
dessen Bewegungen auf dieser Registrierfläche zu verzeichnen sind, ist so angeordnet,
daß unter normalen Verhältnissen ein Faden zwischen seiner Markierkante G1 und der
Registrierfläche liegt, wobei seine Abweichungen in Längsrichtung des Fadens erfolgen.
ίο Über der Markierkante G1 liegt parallel
zu den Fäden die Druckstange K, deren Seitenbügel K1 an dem Hauptrahmen D verbolzt
sind, während sich ein Arm K2 dieser
Stange nach aufwärts erstreckt und mit seinem abgesetzten Ende auf einem Daumen L1 reitet,
welcher auf der Welle L aufgekeilt ist. Dieser Rahmen hat eine solche Gestalt, daß
bei jeder halben Umdrehung der Welle L der Arm K'2 plötzlich herabfallen kann, um
dann wieder sofort allmählich gehoben zu werden.
Auf diese Weise werden der Schreibhebel G und die Registrierfläche C intermittierend
einander genähert, so daß der zwischenliegende Faden zwischen der Markierkante und der Registrierfläche eingeklemmt wird,
derart, daß der auf letzterer verbleibende Eindruck die Gestalt eines Punktes besitzt.
Auf der Daumenwelle L sitzt ein Zahnrad L2, welches mit einem Triebrad M kämmt
(Fig. 2). Das Zahnrad C3 der Trommelwelle C2 wird durch ein Triebrad N vom
Uhrwerk aus angetrieben, welches auch den Stummel 2V1 dreht, in dessen Schlitz N'2 ein
Haken M2 einzugreifen bestimmt ist. Dieser Haken Ai2 bildet das Ende eines von dem
Zahnrad M getragenen Armes M1 (Fig. 2). Das Zahnrad M hat das Bestreben, unter
dem Einflüsse einer unabhängigen Triebfeder den Arm M1 in der in Fig. 2 angedeuteten
Pfeilrichtung zu drehen, und diesem Bestreben entgegen wirkt unter normalen Verhältnissen
der Stummel N1, welcher den Haken M'2
des Armes M1 festhält. Während sich der Stummel JV1, durch das Uhrwerk getrieben,
dreht, tritt das Ende des Hakens Af2 in den
Schlitz JV2, aus welchem es später ausgehoben wird. Da das Zahnrad M den halben
Durchmesser des Zahnrades L2 besitzt, so macht die Welle L jedesmal eine halbe Umdrehung.
Diese Welle L trägt, an ihrem entgegengesetzten
Ende einen Kurbelzapfen La, welcher in einen Schlitz O1 eines Armes O eingreift,
der an dem Rahmen H befestigt ist. Der Arm O ist vorteilhaft in dem Rahmen H
verbolzt und wird auf demselben beispielsweise durch eine Stellschraube festgeklemmt.
Für Reinigungszwecke wird diese Schraube gelockert, und es erfolgt die Auslösung des
Armes O und des Zapfens La derart, daß
der Rahmen H vorfällt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Während die Welle L ihre
aufeinander folgenden halben Umdrehungen ausführt, bewegt sie den Rahmen H durch
den beschriebenen Kurbeltrieb und bringt dadurch die Fäden A und B abwechselnd
zwischen die Markierkante G1 und die Registrierfläche C.
Auf dem Hauptgestell D ist der Schalter P angeordnet, welcher dazu dient, das Galvanometer
F unter Vermittlung der Kontaktplatten Q. und R mit den Klemmen Q1 und R1
abwechselnd zu verbinden. Dieser Schalter P sitzt auf einem schwingend verbolzten Arm P1,
dessen Schlitz P2 (Fig. 2) das Ende des Kurbelzapfens L3 aufnimmt, derart, daß der
Schalterarm P1 durch letzteren zwischen den Kontakten Q und R abwechselnd verstellt
wird, wenn die Welle L ihre halben Umdrehungen ausführt. Die Aufeinanderfolge
der einzelnen Wirkungen ist wie folgt:
Wenn der Faden A zwischen der Registrierfläche C und der Markierkante G1 sich befindet
und der Schalter P so eingestellt ist, daß das Galvanometer durch den Kontakt Q mit der Klemme Q.1 in Verbindung steht, erfolgt
bei jeder halben Umdrehung der Welle L das Herabgehen der Druckstange K, und die
Markierkante G1 wird gegen den Faden A und letzterer gegen die Registrierfläche C
gedrückt, wodurch ein der Farbe des Fadens A entsprechender Punkt auf der Schreibfläche
angebracht wird. Während dieser halben Umdrehung der Welle L erfolgt auch
wieder das Aufwärtsgehen der Stange K, so daß die Markierkante G1 in ihre Anfangslage
zurückkehren k'ann, indem der Hebel G in seine Gleichgewichtsstellung zurückgeht.
Gleichzeitig wird der Schalterarm P1 von dem Kontakt Q auf die Kontaktplatte R umgelegt,
so daß das Galvanometer nunmehr mit dem anderen Stromkreis durch die Klemme R1 verbunden wird. Gleichzeitig
mit dem Freiwerden des Hebels G wird der Faden B durch Ausschwingen des Rahmens H
an die Stelle des Fadens A gerückt, worauf nach- einer kurzen Zwischenzeit, innerhalb
welcher der Hebelarm seine Gleichgewichtsstellung unter dem Einflüsse des neuen Strom-
kreises erlangt, das abermalige Herabdrücken der Markierkante G1 durch die Stange K
und das Hervorbringen eines Punktes auf der Registrierfläche der Farbe des Fadens B
entsprechend erfolgt. Unter dem Einflüsse der beschriebenen Mechanismen und des Uhrwerkes
geht dies regelmäßig fort, bis auf der Registrierfläche zwei voneinander ganz unterschiedliche
Aufzeichnungen in verschiedenen Farben angebracht sind. Wie aus Fig. 3 ersichtlich
ist, wird die Welle C2 vorzugsweise zwischen Backen D1 gelagert und durch ge-
Claims (5)
1. Verfahren zum Registrieren in geraden Koordinaten, dadurch gekennzeichnet,
daß einem in gleichen Zeiträumen gegen die Schreibfläche gedrückten Schreibhebel
ein senkrecht zur Bewegung der Schreibfläche verlaufender Faden o. dgl.
gegenübergestellt wird, mittels dessen der in verschiedenen Stellungen auf die Papierfläche
gedrückte Schreibhebel bei ruhendem Papier eine geradlinige Punktreihe aufzeichnen würde.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Schreibhebel und Registrierfläche ein oder mehrere verschiedene Farben tragende Fäden (A B)
angeordnet sind, welche durch den Schreibhebel nacheinander gegen die Registrierfläche
gepreßt werden, während der Schreibhebel durch einen bezw. mehrere Apparate ■
bewegt wird, um eine oder mehrere unterschiedliche Aufzeichnungen mit geraden Koordinaten auf einer einzigen Registrierfläche
hervorzubringen.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet
, daß der Schreibhebel mit einer über der Registrierfläche liegenden Markierkante (G 1J versehen ist.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckstange (K) mittels eines Armes (K*) gegen den Daumen (L1) einer
mit halben Umdrehungen betriebenen Welle (L) anliegt, derart, daß sie während einer
halben Umdrehung plötzlich gegen die Markierkante (G1) des Schreibhebels herabfällt
und sofort wieder allmählich gehoben wird.
5. Ausführüngsform der Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Daumenwelle (L) durch einen Kurbelzapfen (L3) einen die Markierfäden
(A B) tragenden Rahmen (H) derart bewegt, daß die Fäden abwechselnd
in Registrierstellung gebracht werden, wobei dieser Kurbeltrieb gleichzeitig einen
Schalter betätigt, um den einzuschaltenden Fäden entsprechend den Schreibhebel in
den Stromkreis eines zugehörigen Instrumentes zu schalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE184002C true DE184002C (de) |
Family
ID=447975
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT184002D Active DE184002C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE184002C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068902B (de) * | 1959-11-12 | |||
| DE3134444A1 (de) * | 1980-01-23 | 1982-05-06 | Hioki Electric Works | Direct-writing recorder |
-
0
- DE DENDAT184002D patent/DE184002C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068902B (de) * | 1959-11-12 | |||
| DE3134444A1 (de) * | 1980-01-23 | 1982-05-06 | Hioki Electric Works | Direct-writing recorder |
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