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DE184002C - - Google Patents

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Publication number
DE184002C
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Authority
DE
Germany
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writing
lever
registration
threads
shaft
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT184002D
Other languages
English (en)
Publication of DE184002C publication Critical patent/DE184002C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/20Recording elements for printing with ink or for printing by deformation or perforation of the recording surface, e.g. embossing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184002 KLASSE 42^. GRUPPE
HORACE DARWIN in CHESTERTON, Engl.
Verfahren und Vorrichtung zum Registrieren in geraden Koordinaten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Registriervorrichtung und bezweckt, Aufzeichnungen in geraden Koordinaten zu bewirken, ohne daß Hebel- oder Räderübersetzungen verwendet werden.
Gemäß der Erfindung ist ein Faden o. dgl. parallel, aber nicht in Berührung mit einer Schreibfläche, und zwar rechtwinklig zur Bewegungsrichtung derselben angeordnet. Ein
ίο Schreibhebel, dessen Bewegungen auf der Schreibfläche aufgezeichnet werden sollen, ist so gelagert, daß der erwähnte Faden zwischen Schreibhebel und Schreibfläche liegt, wobei die Bewegungen des Schreibhebels nahezu parallel zum Faden bezw. in Längsrichtung desselben auftreten. Dabei ist die Einrichtung so getroffen, daß der Schreibhebel und die Schreibfläche intermittierend bewegt werden, derart, daß bei jeder Annäherung der Faden zwischen einer Markierkante des Schreibhebels und der Papierfläche eingeklemmt wird.
• Die Markierkante des Schreibhebels hat eine . scharfe Schneide, so daß bei jeder Annäherung der Faden zwischen dieser Kante und der Schreibfläche ein Zeichen in Form eines Punktes anbringt. Um einen sichtbaren Punkt auf der Schreibfläche anzubringen, wird der Faden mit Farbflüssigkeit o. dgl. getränkt oder aber die Schreibfläche derart angestäubt, daß durch die Berührung des Fadens ein pünktförmiger Teil des Oberflächenüberzuges abgehoben bezw. entfernt wird, wodurch ein Zeichen auf der Oberfläche verbleibt. Natürlich können auch andere Mittel verwendet werden, um durch die Berührung des Fadens mit der Schreibfläche sichtbare Zeichen zu machen. Die Stellung dieser Zeichen auf der Schreibfläche wird bestimmt durch den Schnittpunkt des Fadens mit der Markierkante, so daß durch die beschriebene Stellung dieser Teile zur Schreibfläche die Ordinaten der Aufzeichnung zum Faden parallel verlaufen und keine Krümmung haben.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche dazu dient, den Strom zweier verschiedener Quellen gleichzeitig zu messen.
Fig. ι ist ein Schaubild. Fig. 2 zeigt die Tragplatte des Uhrwerkes und die Antriebsmittel der Vorrichtung. Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Apparat.
Die Schreibfläche besteht aus einem Papierstreifen C, welcher eine rechtwinklige Koordinateneinteilung hat und in Fig. 1 bis 3 auf einer Trommel C1 aufgewunden ist, deren Spindel C2 ein Antriebsrad C3 trägt und in dem Hauptrahmen D gelagert ist, dessen Fußteile mit Libellen E verbunden sein können. Auf dem Rücken des Rahmens D ist das Galvanometer F angeordnet,' welches jede beliebige Gestalt haben kann. Der bewegliche Teil dieses Galvanometers trägt den Schreibhebel G, dessen Ende durch die Markierkante G1 gebildet wird, die sich über den höchsten Teil der Trommel C1 erstreckt. Die Fäden A und B sind auf einem Rahmen H befestigt, welcher mit dem Hauptrahmen beweglich verbolzt ist. Die Spannung der Fäden wird bis zu einem gewissen Grade durch federnde Stützen H1 des Rahmens H aufrecht erhalten.
Die Fäden A und B liegen parallel zur Registrierfläche, ohne aber diese zu berühren, und laufen rechtwinklig zu der Bewegungs-
richtung der Registrierfläche bezw. parallel zur Achse der Trommel. · Der Schreibhebel G, dessen Bewegungen auf dieser Registrierfläche zu verzeichnen sind, ist so angeordnet, daß unter normalen Verhältnissen ein Faden zwischen seiner Markierkante G1 und der Registrierfläche liegt, wobei seine Abweichungen in Längsrichtung des Fadens erfolgen.
ίο Über der Markierkante G1 liegt parallel zu den Fäden die Druckstange K, deren Seitenbügel K1 an dem Hauptrahmen D verbolzt sind, während sich ein Arm K2 dieser Stange nach aufwärts erstreckt und mit seinem abgesetzten Ende auf einem Daumen L1 reitet, welcher auf der Welle L aufgekeilt ist. Dieser Rahmen hat eine solche Gestalt, daß bei jeder halben Umdrehung der Welle L der Arm K'2 plötzlich herabfallen kann, um dann wieder sofort allmählich gehoben zu werden.
Auf diese Weise werden der Schreibhebel G und die Registrierfläche C intermittierend einander genähert, so daß der zwischenliegende Faden zwischen der Markierkante und der Registrierfläche eingeklemmt wird, derart, daß der auf letzterer verbleibende Eindruck die Gestalt eines Punktes besitzt.
Auf der Daumenwelle L sitzt ein Zahnrad L2, welches mit einem Triebrad M kämmt (Fig. 2). Das Zahnrad C3 der Trommelwelle C2 wird durch ein Triebrad N vom Uhrwerk aus angetrieben, welches auch den Stummel 2V1 dreht, in dessen Schlitz N'2 ein Haken M2 einzugreifen bestimmt ist. Dieser Haken Ai2 bildet das Ende eines von dem Zahnrad M getragenen Armes M1 (Fig. 2). Das Zahnrad M hat das Bestreben, unter dem Einflüsse einer unabhängigen Triebfeder den Arm M1 in der in Fig. 2 angedeuteten Pfeilrichtung zu drehen, und diesem Bestreben entgegen wirkt unter normalen Verhältnissen der Stummel N1, welcher den Haken M'2 des Armes M1 festhält. Während sich der Stummel JV1, durch das Uhrwerk getrieben, dreht, tritt das Ende des Hakens Af2 in den Schlitz JV2, aus welchem es später ausgehoben wird. Da das Zahnrad M den halben Durchmesser des Zahnrades L2 besitzt, so macht die Welle L jedesmal eine halbe Umdrehung.
Diese Welle L trägt, an ihrem entgegengesetzten Ende einen Kurbelzapfen La, welcher in einen Schlitz O1 eines Armes O eingreift, der an dem Rahmen H befestigt ist. Der Arm O ist vorteilhaft in dem Rahmen H verbolzt und wird auf demselben beispielsweise durch eine Stellschraube festgeklemmt. Für Reinigungszwecke wird diese Schraube gelockert, und es erfolgt die Auslösung des Armes O und des Zapfens La derart, daß der Rahmen H vorfällt, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Während die Welle L ihre aufeinander folgenden halben Umdrehungen ausführt, bewegt sie den Rahmen H durch den beschriebenen Kurbeltrieb und bringt dadurch die Fäden A und B abwechselnd zwischen die Markierkante G1 und die Registrierfläche C.
Auf dem Hauptgestell D ist der Schalter P angeordnet, welcher dazu dient, das Galvanometer F unter Vermittlung der Kontaktplatten Q. und R mit den Klemmen Q1 und R1 abwechselnd zu verbinden. Dieser Schalter P sitzt auf einem schwingend verbolzten Arm P1, dessen Schlitz P2 (Fig. 2) das Ende des Kurbelzapfens L3 aufnimmt, derart, daß der Schalterarm P1 durch letzteren zwischen den Kontakten Q und R abwechselnd verstellt wird, wenn die Welle L ihre halben Umdrehungen ausführt. Die Aufeinanderfolge der einzelnen Wirkungen ist wie folgt:
Wenn der Faden A zwischen der Registrierfläche C und der Markierkante G1 sich befindet und der Schalter P so eingestellt ist, daß das Galvanometer durch den Kontakt Q mit der Klemme Q.1 in Verbindung steht, erfolgt bei jeder halben Umdrehung der Welle L das Herabgehen der Druckstange K, und die Markierkante G1 wird gegen den Faden A und letzterer gegen die Registrierfläche C gedrückt, wodurch ein der Farbe des Fadens A entsprechender Punkt auf der Schreibfläche angebracht wird. Während dieser halben Umdrehung der Welle L erfolgt auch wieder das Aufwärtsgehen der Stange K, so daß die Markierkante G1 in ihre Anfangslage zurückkehren k'ann, indem der Hebel G in seine Gleichgewichtsstellung zurückgeht. Gleichzeitig wird der Schalterarm P1 von dem Kontakt Q auf die Kontaktplatte R umgelegt, so daß das Galvanometer nunmehr mit dem anderen Stromkreis durch die Klemme R1 verbunden wird. Gleichzeitig mit dem Freiwerden des Hebels G wird der Faden B durch Ausschwingen des Rahmens H an die Stelle des Fadens A gerückt, worauf nach- einer kurzen Zwischenzeit, innerhalb welcher der Hebelarm seine Gleichgewichtsstellung unter dem Einflüsse des neuen Strom- kreises erlangt, das abermalige Herabdrücken der Markierkante G1 durch die Stange K und das Hervorbringen eines Punktes auf der Registrierfläche der Farbe des Fadens B entsprechend erfolgt. Unter dem Einflüsse der beschriebenen Mechanismen und des Uhrwerkes geht dies regelmäßig fort, bis auf der Registrierfläche zwei voneinander ganz unterschiedliche Aufzeichnungen in verschiedenen Farben angebracht sind. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird die Welle C2 vorzugsweise zwischen Backen D1 gelagert und durch ge-

Claims (5)

wichtsbelastete Hebel SS1 in Stellung gehalten, deren abgeschrägte Teile S2 ein leichtes Einschieben und Herausziehen der Registriertrommel und der Welle ermöglichen, nachdem, wie früher erwähnt, die die Verbindung zwischen H und O bewirkende Klemmschraube gelockert worden ist. Selbstverständlich kann die Einrichtung nach vorliegender Erfindung für viele andere ίο Zwecke dienen. Bei Instrumenten mit einem einzigen Faden kann ein besonderes Uhrwerk zum Antrieb der beschriebenen Daumenwelle verwendet werden, deren Auslösung von Zeit zu Zeit durch ein Gesperre erfolgen kann, das vom Hauptuhrwerk betätigt wird, derart, daß die Arbeit des Hauptuhrwerkes auf ein Minimum beschränkt ist und die Genauigkeit desselben nicht beeinträchtigt wird. Patent-A ν Sprüche:
1. Verfahren zum Registrieren in geraden Koordinaten, dadurch gekennzeichnet, daß einem in gleichen Zeiträumen gegen die Schreibfläche gedrückten Schreibhebel ein senkrecht zur Bewegung der Schreibfläche verlaufender Faden o. dgl. gegenübergestellt wird, mittels dessen der in verschiedenen Stellungen auf die Papierfläche gedrückte Schreibhebel bei ruhendem Papier eine geradlinige Punktreihe aufzeichnen würde.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schreibhebel und Registrierfläche ein oder mehrere verschiedene Farben tragende Fäden (A B) angeordnet sind, welche durch den Schreibhebel nacheinander gegen die Registrierfläche gepreßt werden, während der Schreibhebel durch einen bezw. mehrere Apparate ■ bewegt wird, um eine oder mehrere unterschiedliche Aufzeichnungen mit geraden Koordinaten auf einer einzigen Registrierfläche hervorzubringen.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet , daß der Schreibhebel mit einer über der Registrierfläche liegenden Markierkante (G 1J versehen ist.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (K) mittels eines Armes (K*) gegen den Daumen (L1) einer mit halben Umdrehungen betriebenen Welle (L) anliegt, derart, daß sie während einer halben Umdrehung plötzlich gegen die Markierkante (G1) des Schreibhebels herabfällt und sofort wieder allmählich gehoben wird.
5. Ausführüngsform der Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenwelle (L) durch einen Kurbelzapfen (L3) einen die Markierfäden (A B) tragenden Rahmen (H) derart bewegt, daß die Fäden abwechselnd in Registrierstellung gebracht werden, wobei dieser Kurbeltrieb gleichzeitig einen Schalter betätigt, um den einzuschaltenden Fäden entsprechend den Schreibhebel in den Stromkreis eines zugehörigen Instrumentes zu schalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT184002D Active DE184002C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE184002C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068902B (de) * 1959-11-12
DE3134444A1 (de) * 1980-01-23 1982-05-06 Hioki Electric Works Direct-writing recorder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068902B (de) * 1959-11-12
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