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DE1738740U - Aus holzspanmaterial bestehende koerperstuetzen. - Google Patents

Aus holzspanmaterial bestehende koerperstuetzen.

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Publication number
DE1738740U
DE1738740U DE1956H0023269 DEH0023269U DE1738740U DE 1738740 U DE1738740 U DE 1738740U DE 1956H0023269 DE1956H0023269 DE 1956H0023269 DE H0023269 U DEH0023269 U DE H0023269U DE 1738740 U DE1738740 U DE 1738740U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
body supports
supports
attachment
firmly connected
synthetic resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956H0023269
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOLZWERKE ZAPFENDORF GmbH
Original Assignee
HOLZWERKE ZAPFENDORF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOLZWERKE ZAPFENDORF GmbH filed Critical HOLZWERKE ZAPFENDORF GmbH
Priority to DE1956H0023269 priority Critical patent/DE1738740U/de
Publication of DE1738740U publication Critical patent/DE1738740U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Special Chairs (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

leue G-ebrauchsmusteranmeldung D 14455
"Aus Holzspanmaterial bestehende Körperstützen,"
Anmelderin: Firma Holzwerke Zapfendorf G.mob,H,, (15a)Zapfendorf/
0fr.
Körperstützen, insbesondere für Sitzmöbel, z.B. Stuhle oder Hocker sitze, Rücken- und Armlehnen, sind in den verschiedensten, Ausführungen seit langem bekannt. Bei Erzeugnissen, an die hinsichtlich Bequemlichkeit hohe Ansprüche gestellt werden, sind die dem Körper zugekehrten Flächen nicht eben, sondern mehr" oder weniger gemuldet und manchmal auch der Form des dadurch gestützten Körperteiles in etwa anatomisch angepaßt. Derartige Körperstützen werden mit besonderem Vorteil aus kunstharzgebundenen Holzspanmaterialien in Formpressen hergestellt, weil bei dieser Art der direkten Herstellung der Erzeugnisse in der gewünschten Gestalt kein Abfall durch Formgebung oder Flächenbearbeitung usw. entsteht. Derartige Körperstützen sind in der deutschen Patentschrift 872 831 (D ,934) beschrieben, -' ·
Dr»-Ing, Bernhard Raecke
Patentanwalt
D 1445 - 2 -
Aus preßtechnischen Gründen werden nun Körperstützen aus Holzspanmaterial im allgemeinen mit einer über das ganze Erzeugnis hinweggehenden gleichmäßigen Dicke hergestellt, d,h, etwaige Yerformungen der dem Körper zugekehrten Fläche sind auch auf der dem Körper angewandten Seite, die zur Befestigung der Unterlage dient, vorhanden. Dadurch wird nun die Montage der Körperstützen auf den Unterlagen, "beispielsweise auf den Stuhllehnen oder Hockerheinen, die aus Holz, Metall, z,B, Stahlrohr oder anderen ähnlichen Materialien bestehen können, erschwert, weil vielfach zwischen der Körperstütze und der Unterlage keine ausreichende Berührungsfläche besteht. Dies erfordert das Anbringen von Zwischenlagen in 3?orm von Holzklötzen, deren Herstellung und Montage im allgemeinen ein gewisses handwerkliches Können voraussetzt. Daher wird die Montage der Körperstützen auch oft beim Hersteller durchgeführt. Der Transport der fertigen Stücke zum Händler bzw, zum Käufer erfordert verhältnismäßig viel Raume
Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile dadurch beseitigt, daß man die Körperstützen bereits beim Pressen mit an der Unterseite befindlichen angeformten, d.h., fest mit der Körperstütze verbundenen und im wesentlichen aus demselben Material wie diese bestehenden Auflageflächen versieht, die eine für das Befestigen der Unterlage ausreichende enge Berührung zwischen der Körperstütze und der Unterlage herstellen.
Dr,-Ing. Bernhard Raecke
Patentanwalt
D 1445 · - 3 -
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Körperstützen sind alle mit Kunstharz versetzten Preßmassen auf Basis von zerkleinertem Holz brauchbar, sofern ihr Feuchtigkeitsgehalt klein genug ist, um sie noch schüttfähig zu halten. Ein Verfahren, nach dem man besonders brauchbare Erzeugnisse erhält, ist in der englischen Patentschrift 740 242 (E 937) beschrieben. Nach dem Verfahren der genannten englischen Patentschrift kann man in besonders vorteilhafter Weise kurze Späne, wie sie bei der üblichen Bearbeitung von ÜTaturholz, wie z.B. beim Sägen, Hobeln, Drechseln usw. anfallen, zu Preßteilen von hoher mechanischer Festigkeit verarbeiten. Diese hohe mechanische Festigkeit ist teilweise auf das spezifische Gewicht der Erzeugnisse zurückzuführen, das im allgemeinen oberhalb 0,9, vorzugsweise etwa im Bereich von 1,0 - 1,4 liegt. Die Erfindung ist aber nicht auf die nach dem Verfahren des genannten englischen Patentes hergestellten Erzeugnisse beschränkt, sondern es können auch Holzspäne oder Holzspanmassen anderer Spanformen verarbeitet werden,, Beim Pressen arbeitet man zweckmäßigerweise mit transportablen Preßformen, die beispielsweise in dem deutschen Patent ,,» 0 „ < > (Patentanmeldung H 7835 XIl/38 1 (D 937) beschrieben sind. Man kann die Preßteile bereits beim Pressen mit einer.Oberflächenschicht versehen, deren Aussehen oder Zusammensetzung von der Grundmasse abweicht. Es haben sich Kunstharzpreßmassen mit einem gegenüber der Grundmasse erhöhtem Kunstharzgehalt als sehr brauchbar erwiesen. Die Grundmasse enthält im allgemeinen 5-20, vorzugsweise 7-17 Gewichtsprozent an gehärtetem Kunstharz„ Eine eventuell zur
- 4 -μ
Dr0-Ing. Bernhard Raecke
Patentanwalt
D 1445 - 4 -
Oberflächenvergütung vorgesehene Schicht "besitzt dagegen meist mehr als 25 Gewichtsprozent Kunstharz, und sie kann bis zu 100 fo aus Kunstharz bestehen. Im allgemeinen liegt der Kunstharzgehalt derartiger Massen zwischen 25 und 75 Gewichtsprozent,, Mit besonderem Vorteil verw.endet man gefärbte Kunstharzmassen und hat so die Möglichkeit, dem Erzeugnis ein gefälliges Äußere zu verleihen, wobei diese Kunstharzschicht dadurch erzeugt wird, daß man die noch nicht gehärtete Kunstharzpreßmasse in die beim Pressen der Körperstützen verwandten Formen einstreut, darauf die Grundmasse schüttet und nun den Preßvorgang in üblicher Weise durchführt. Man erhält so eine mit der Grundmasse des Preßteiles fest verbundene Oberfläche und spart auf diese Weise besondere Arbeitsgänge beim Lackieren ein. Selbstverständlich können aber auch die Holzpreßmassen lackiert werden, was insbesondere dann zweckmäßig ist, wenn nicht nur die Holzpreßmasse, sondern auch die Unterlage, auf der diese Sitze befestigt sind, lackiert werden soll.
In den Abbildungen sind einige Körperstützen gemäß der Erfindung dargestellt. Der Einfachheit halber wurde hierzu ein kreisrunder Hockersitz gewählt, dessen Randpartie tiefer liegt als die Mitte, jedoch ist die Erfindung selbstverständlich auch bei anderen Körperstützen, insbesondere den in der deutschen Patentschrift 872 831 (D 934) beschriebenen Körperstützen anwendbar,
Mgur 1a zeigt einen runden Hockersitz von unten, bei dem die nichtebene Unterseite des Hockersitzes 1 mit Stegen 2 versehen .
Dr.-Ing. Bernhard Raecke
Patentanwalt
D 1445' ' - 5 -
ist, die in Richtung auf die Mitte des Hockersitzes verlaufen und deren Auflageflächen in einer Ebene liegen, Vorzugsweise versieht man diese Stege "bereits beim Pressen mit den zum Einschrauben oder zum andersartigen Einsetzen der Befestigungsmittel erforderlichen Öffnungen, und in einer "besonders zweckmäßigen Ausführungsform werden die zum Einschrauben der Befestigungsmittel dienenden, mit einem Gewinde versehenen Metallbuchsen 5 eingesetzt, Figur 1b zeigt einen Querschnitt entlang der Linie A-Aj in diesem Fall ist der Hockersitz mit einer beim Pressen in einem Arbeitsgang aufgebrachten Oberflächenschicht 4 aus Kunstharzpreßmasse versehen.
Figur 2a zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der die ebene Befestigungsfläche nicht durch Stege, sondern durch sogenannte Augen 5 gebildet wird, die aus der Unterfläche des Hockersitzes herausragen. Auch hier können löcher für das Anbringen der Befestigungsmittel und insbesondere mit G-ewinden versehene Metallbuchsen 3 angebracht werden» In Figur 2a/3b ist die Befestigungsfläche als ebene kreisrunde Scheibe ausgebildet, die zu dem Umfang des Hockersitzes konzentrisch liegt»
Alle diese Hockersitze zeichnen sich dadurch aus, daß sie aus der Oberfläche der Unterseite des Sitzes hervortretende Auflageflächen besitzen, die in einer Ebene liegen, so daß das Gestellt, auf dem der Sitz befestigt wird, beispielsweise ein oben gleichfalls ebenes Holz- oder Stahlrohrgestell, ohne weiteres auch von ungelernten Arbeitskräften beim Händler oder sogar beim

Claims (1)

  1. Dr.-Ing. Bernhard Raecke
    Patentanwalt
    D 1445 - β -
    Käufer leicht zusammengesetzt werden kann, Diese Möglichkeit erspart nicht nur wertvolle Arbeitskraft, sondern es ist auch möglich, die Sitze und Gestelle voneinander getrennt zu transportieren, wobei man durch Zusammenlegen der Sitze und Ineinander stecken der Gestelle sehr viel Transportraum spart»
    Sollte die Befestigungsfläche des .Gestells bzw, der Unterlage nicht eben sein, so können die erfindungsgemäßen Körperstützen selbstverständlich" auch mit unebenen Auflageflächen versehen werden, die aber das Gestell an den zur Befestigung vorgesehenen Stellen über eine größere, wenn auch unebene Fläche hinweg "berühren.
    Die an der Befestigungsseite der nicht ebenen Körperstützen befindlichen erfindungsgemäßen Auflageflächen werden beim Pressen der härtbaren Holzspanmassen zusammen mit den Körperstützen selbst in einem Arbeitsgang hergestellt« Dadurch fällt nicht nur die Herstellung dieser Auflagen und ihre Befestigung auf der Befestigungsseite der Körperstützen fort, sondern sie sind mit der Grundmasse, aus der die Körperstützen bestehen, fest verbunden,, und im allgemeinen bestehen Auflage- und Körperstütze aus derselben Grundmasse, so daß Auflage- und eigentliche Körperstütze homogen ineinander übergehen»
    Schutzansprüche
    1 ο Aus zerkleinertem kunstharzgebundenem Holz bestehende, nicht ebene Körperstützen mit einem spezifischen Gewicht von wenig-
    - 7 -Hq
    Dr.-Ing. Bernhard Raecke
    Patentanwalt
    D 1445 - 7 -
    stens 0,9, vorzugsweise im Bereich von 1,0 - 1,4, dadurch gekennzeichnet, daß sie an den zur Befestigung mit der Unterlage bestimmten Stellen beim Preßvorgang hergestellte und mit der G-rundmasse fest verbundene angeformte Auflagen besitzen,
    2, Erzeugnisse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen Öffnungen zum Aufnehmen der Befestigungsmittel besitzen.«
    3e Erzeugnisse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Öffnungen Metallbuchsen befinden, insbesondere solche, die innen mit Befestigungsmitteln, wie z„B, G-ewinden oder ähnlichem versehen sind,
    4, Hockersitz nach Anspruch 1-3, bestehend aus einem runden, kunstharzgebundenen Preßteil, dessen Sitzfläche in der Mitte tiefer ist als an den Rändern, und das an der Unterseite aus dieser heraustretende und mit der G-rundmasse fest verbundene geformte Auflagen besitzt; deren untere Begrenzungsflächen in einer Ebene liegen.
    5„ Körperstützen nach. Anspruch. 1-4, gekennzeichnet durch eine mit der G-rundmasse fest verbundene und von dieser verschiedenen, beim Pressen, hergestellten Oberflächenbeschichtung, die vorzugsweise einen höheren Kunstharz gehalt aufweist als die G-rundmasse«
    (Dr. Eaecke) Patentanwalt Gen.Vollm. 20/1953
DE1956H0023269 1956-11-10 1956-11-10 Aus holzspanmaterial bestehende koerperstuetzen. Expired DE1738740U (de)

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