DE1738188U - Kettenschloss fuer die kratzerkette eines doppelkettenkratzfoerderers. - Google Patents
Kettenschloss fuer die kratzerkette eines doppelkettenkratzfoerderers.Info
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- DE1738188U DE1738188U DE1956G0013031 DEG0013031U DE1738188U DE 1738188 U DE1738188 U DE 1738188U DE 1956G0013031 DE1956G0013031 DE 1956G0013031 DE G0013031 U DEG0013031 U DE G0013031U DE 1738188 U DE1738188 U DE 1738188U
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Description
Gebrauchsmuster
Anmeldung
Anmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar Post Lünen (Westf«,)
"Kettenschloss für die Kratzerkette eines Doppelkettenkratzförderer
s"
Bei den heute gebräuchlichen Kratzketten für Doppelkettenkratzförderer
finden in dein meisten Fällen sehr hochwertige, vergütete Ketten Anwendung, bei denen praktisch eine Gewähr
dafür besteht, dass sämtliche Kettenglieder eine etwa gleichhohe Belastbarkeit aufweisen. Eine Ausnahme bilden bisher
die Kettenschlösser, die in bekannter Weise als U-förmige Bügel ausgebildet sind und deren etwa parallel zueinander verlaufende
Schenkelenden gleichzeitig zum Einbinden der Kratzeisen dienen. Ein solches Kratzeisen wird zwischen den genannten
Schenkeln eines Schlossbügels eingeführt und die Teile werden sodann miteinander verklemmt durch einen Schraubenbolzen,
der Bohrungen der Schloßschenkel und des Kratzeisens
durchgreift» Die Belastbarkeit eines in dieser Weise geschlossenen
und eingespannten Schlossbügels hängt weitgehend
davon ab, bis zu welchem Grade die genannte Verbindungsschraube angezogen ist. Mit der Spannung der/Schloßschraube
ändert sich die Vorbelastung des Schlossbügels infolge mehr oder minder starker Verformung desselben durch B
ι ■ * Gegenstand der Erfindung ist ein Kettenschloss dfer gekannten
Art, bei welcher das Neue darin besteht, dass die lk%ge des
Bolzensohaftes zwischen dem Schraubenkopf ur}d dem; ,Gewinde \
. \ ι ■' für die Schraubenmutter gleich dem Sollmass,,des AbstanS.es ■
f\ ■ %i
der Aussenflächen der Schloßsehenkel bei zwischen djens$-Tben
i : \ '·} eingeklemmten Kratzeisen ist» Alsdann besteht beim knzi'ehen
der Mutter bis zum Gewindeauslauf eine Gewähr, für eine g4nz bestimmte Höhe der Vorbelastung des Schlosses« Vorteilhaft
wird dabei die Länge des Gewindeabschnittes ;gleich dier Höhe
der Schraubenmutter gewählt, so dass die einseitig ijji dem ν
Gewindeauslauf verklemmte Mutter ohne Belastung freier Ge4.
r .'■ W
windegänge das Gewinde auf seiner ganzen Lä/nge beideckt»
Bei einer gleichen Sta?ärke des zwischen deii SchloJ3schenkel]i
;
\ K
A
eingeklemmten Kratzeisens ergibt sich bei Ö.er Aus^ildluiig dös
•
'j t'
Schlosses gemäss der Erfindung mit Sioherheit ein gleiches
/ 1J
Spiel zwischen Schloss und Kratzeisen. Die Folge; ist,:
1) eine bei allen derartigen Schlössern gle/iche Beans- \
/ , \ > spruchungshöhe infolge gleicher Spannungsverhä4.tnisse' ^
bei auftretendem kettenzug, ■' f
2)" eine einwandfreie Sicherung der Schlos^mutter ohne
f *' Zuhilfenahme eines zusätzlichen Sicherungseleme^tes
■ /' wie Splint f Kegelstift,Gegenmutter odddgle infolge
i ,< ι
der Spannkraft der federnden Schloßg'chenkel und! der
Kleromkraft am Gewindeauslauf des Schraubenbolzens und
3) eine ständig gewährleistete leichte Lösbarkeit der Mutter, da beim lösen keine Gewindegänge übersohraubt
zu werden brauchen, weil sämtliche vorhandenen Gänge innerhalb der Mutter liegen und durch diese gegen
Korrosionseinflüsse geschützt sind*
Die Spannungsverhältnisse im Schlossbügel sind innerhalb gewisser Toleranzen insofern gleich, als das in entspanntem Zustand
bereits innerhalb einer Toleranz liegende Abstandmass der Schloßschenkel ein eingebautem Zustand wiederum, nur innerhalb
einer Toleranz differieren kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestelltq
Es zeigen:
Pig« 1 ein Kettenschloss in Seitenansicht, wobei
strichpunktiert auch Teile des Förderers und ein Kratzeisen dargestellt sind?
Pig. 2 das Kettenschloss für sich in Oberansicht,
Pig. 3 das Kettenschloss mit Schloßschraube in eingebautem
Zustande
Das Kettenschloss 10, welches auf seinem in umlaufender Richtung
der Kette verlaufenden durchgehenden Abschnitt mit einer besonderen Pührungswulst 11 versehen ist, endet in den beiden
Schenkeln 12, deren Aussenflachen in entspanntem Zustand des
Schlossbügels 10 den Abstand A voneinander haben» Die
Schenkel 12 sind in Umlaufrichtung der Kratzerkette mit Bohrungen
13 versehen«
Beim Zusammenbau einer Kratzerkette werden zunächst in den Schlossbügel 10 die anschliessenden Kettenglieder 14 eingehängt*
Alsdann wird das ebenfalls mit einer Bohrung versehene Ende eines Kratzeisens 15 zwischen die Schenkel 12 eingeschoben.
Ein Schraubenbolzen 16 wird darauf durch die Bohrungen der Schloßschenkel 12 und das entsprechende Bohrloch des
Kratzeisens 15 geführt. Dieser Schraubenbolzen 16, der einseitig
einen Schraubenkopf 17 trägt, ist an seinem anderen Ende mit einem Gewinde 18 für die Mutter 19 versehen«
Der Abstand B zwischen der Anlagefläche des Schraubenkopfes und dem Gewindeauslauf, der sich praktisoh mit der anliegenden
Flachseite 20 der Schraubenmutter 19 deckt, ist erfindungsgemäss
so gewählt, dass er dem Sollabstand C der beiden Aussenflachen der Schloßschenkel 12 entspricht. Wird also die
Mutter 19 beim Zusammenbau so fest angezogen, dass sie am Gewindeauslauf
klemmt, so sind damit gleichzeitig die beiden Schenkel 12 des Sohlossbügels 10 in einer ganz bestimmten
Weise gegeneinander verspannt, da der Abstand A der Aussenflachen
des nicht eingebauten Schlossbügels (^ig. 2) um ein
bestimmtes Mass grosser ist als der V/ert C (Pig» 3) ο Damit ist gleichzeitig eine Gewähr für eine ganz bestimmte Vorspannung
in dem eingebauten Schlossbpgel 10 gegeben.
Das Gewinde 18 des Schraubenbolzens 19 entspricht in seiner
Länge genau der Höhe der Schraubenmutter 19« Das Gewinde ist also bei zusammengebauter Kratzerkette praktisch genau auf
seiner Länge durch die Mutter 19 abgedeckt. Es ist also einerseits die Tragfähigkeit der Mutter 19 voll ausgeschöpft«
Daneben sind aber auch keine freien Gewindegänge des Schraubenbolzens 16 vorhanden, die nicht abgedeckt wären, die also
wegen Korrosion oder Verschmutzung das Lösen der Mutter 19
nach mehr oder minder langer Zeit erschweren könnten»
Die axakte Länge B zwischen den Anlagefläohen des Schraubenkopfes
17 und der Mutter 19 kann gegebenenfalls daduroh erreicht
werden, dass statt eines angeschmiedeten Kopfes 17 eine zweite Mutter Anwendung findet, die nach dem Vordrehen bis zur Erreichung
des Abstandes B etwa durch Verschw\essung mii dem Schraubenbolzen
an der Fläche des letzteren eindeutig in ihrer Lage gesichert werden kann»
Claims (1)
- Schutzansprüche :1» Kettenschloss für die Kratzerkette eines Doppelkettenkratzförderer, wobei ein U-förmiger Schlossbügel Anwendung findet, zwischen dessen pa?arallelen Schenkeln ein Kratzeisen eingeklemmt wird durch einen in Kettenlängsrichtung verlaufenden Schraubenbolzen,dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (6) des Bolzenschaftes (16) zwischen dem Schraubenkopf (17) und dem Gewinde (18) für die Schraubenmutter (19) gleich dem Sollmass (0) des Abstandes der Aussenflachen der Schloßschenkel (12) bei zwischen denselben eingeklemmten Kratzeisen (15) ist, so dass beim Anziehen der Mutter (19) bis zum Gewindeauslauf eine Gewähr für eine bestimmte Höhe der Schlossbeanspruchung besteht·2» Kettenschloss nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die länge des Gewindeabsohnittes (18) gleich der Höhe der Schraubenmutter (19) ist, so dass die einseitig in dem Gewindeauslauf verklemmte Mutter (19) sämtliohe Gewindegänge(18) besteht«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956G0013031 DE1738188U (de) | 1956-02-07 | 1956-02-07 | Kettenschloss fuer die kratzerkette eines doppelkettenkratzfoerderers. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1956G0013031 DE1738188U (de) | 1956-02-07 | 1956-02-07 | Kettenschloss fuer die kratzerkette eines doppelkettenkratzfoerderers. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1738188U true DE1738188U (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=32722837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1956G0013031 Expired DE1738188U (de) | 1956-02-07 | 1956-02-07 | Kettenschloss fuer die kratzerkette eines doppelkettenkratzfoerderers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1738188U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097357B (de) * | 1958-11-18 | 1961-01-12 | Halbach & Braun Maschf | Kratzerfoerderer |
| DE1264324B (de) * | 1964-05-15 | 1968-03-21 | Carl Clarus | Kettenschloss fuer Doppelkettenkratzfoerderer |
| DE2158477A1 (de) * | 1971-11-25 | 1973-05-30 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kettenschloss fuer kettenkratzfoerderer |
| DE3346324A1 (de) * | 1983-12-22 | 1985-07-04 | Fa. August Thiele, 5860 Iserlohn | Kettenschloss fuer die kratzkette eines doppelketten-kratzfoerderers |
-
1956
- 1956-02-07 DE DE1956G0013031 patent/DE1738188U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097357B (de) * | 1958-11-18 | 1961-01-12 | Halbach & Braun Maschf | Kratzerfoerderer |
| DE1264324B (de) * | 1964-05-15 | 1968-03-21 | Carl Clarus | Kettenschloss fuer Doppelkettenkratzfoerderer |
| DE2158477A1 (de) * | 1971-11-25 | 1973-05-30 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Kettenschloss fuer kettenkratzfoerderer |
| DE3346324A1 (de) * | 1983-12-22 | 1985-07-04 | Fa. August Thiele, 5860 Iserlohn | Kettenschloss fuer die kratzkette eines doppelketten-kratzfoerderers |
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