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DE1736973U - Kanister. - Google Patents

Kanister.

Info

Publication number
DE1736973U
DE1736973U DEG11183U DEG0011183U DE1736973U DE 1736973 U DE1736973 U DE 1736973U DE G11183 U DEG11183 U DE G11183U DE G0011183 U DEG0011183 U DE G0011183U DE 1736973 U DE1736973 U DE 1736973U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
canister
channel
cross
pouring spout
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG11183U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grundstueckverwaltungsgesellschaft Mueller & Co KG
Original Assignee
Grundstueckverwaltungsgesellschaft Mueller & Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grundstueckverwaltungsgesellschaft Mueller & Co KG filed Critical Grundstueckverwaltungsgesellschaft Mueller & Co KG
Priority to DEG11183U priority Critical patent/DE1736973U/de
Publication of DE1736973U publication Critical patent/DE1736973U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

Kanister
Die bekannten Kanister besitzen innerhalb der im Querschnitt runden Ausgießtülle ein in eine luft— kammer führendes rundes Belüftungsrohr zur Einleitung von Luft in das beim Ausgießen von Flüsigkeit im Be«· halter entstehende Vakuum. Hierdurch wird verhindert, daß die ausgegossene Flüßigkeit unruhig schwappend ausfließt. Das Ausgießen erfolgt bei den bekannten Kanistern gehemmt» Bei den bekannten Benzin-Kanistern mit 20 1 Inhalt beträgt die Auslaufzeit zumindest 30 Sekunden und mehr. Der Ausgießstrahl neigt infolge der durch das eingesetzte Belüftungsrohr ungünstigen Querschnittausbildung der Ausgußöffnung dazu, sich zu zerteilen, wodurch die Gefahr der Strahlteilung entsteht.
Um zu vermeiden, daß sich der Ausgießstrahl zerteilt und um ein Spritzen der Auslaufflüßigkeit zu vermieden sind Kanister mit im Querschnitt regelmäßig trapezförmigen ausgieStüllen ausgebildet worden, über derem breitere Grundflächen das Ausgießen erfolgt und unter deren im Vergleich zur Grundfläche engeren Abdeckfläche ein im Querschnitt rundes Belüftungsrohr mittig ange-
ordnet ist, Hierdurch wird ein ruhiges und spritzfreies Auslaufen der Kanisterflüßigkeit erreicht. Diese Kanister haben sich bewährt und sind als Benzinkanister in Gebrauch. Bei einem Inhalt von 20 1 beträgt ihre Auslaufzeit immer noch zumindest 30 Sekunden und mehr.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, unter Beibehaltung des ruhigen und spritzfreien Auslaufens und unter Beibehaltung der äußeren Form der Auslauftülle in der form und Größe des trapezförmigen Auslauftüllenquerschnitts die Auslaufzeit zu verkürzen. Eine Änderung der Auslauftüllenform ist nicht möglich, weil viele Zusatzgeräte der in gebrauch befindlichen Benzinkanister auf die Tüllenform abgestimmt sind und nihct geändert werden können. Eine Vergrößerung des Tüllen« querschnittes ist auch deshalb unmöglich-, weil eine Vergrößerung der Tülle uiif örmig wirken würde und der Ausgießstrahl zum Eingießen in die zumeist einheit*· lieh großen Benzineinfüllöffnungen zu breit würde*
Die Erfindung betrifft Kanister mit im Querschnitt trapezförmiger Ausgießtülle und besteht darin, durch traversales Einlegen (quer zur Längsachse des Kanisters), eines bogenförmig, vorzugsweise kreisbogenförmig ge*-> wölbten Blechstreifens die Tülle in zwei Kanälen aufzuteilen und den anderen als Benzinkanlal sowie den oberen als Belüftungsrohr zu benutzen .
Es kann auch die Ausgießtülle durch ein traversal eingelegtes bogenförmig gewölbtes Blech in zwei Kanälen aufgeteilt sein#
Der durch, die Erfindung erreichte Vorteil ist darin zu sehen, daß überraschender weise durch den Erfin"" dungsvorschlag die Ausgießzeit der Kanister erheblich verkürzt wird.«
Der in der Ausgießtülle durch Einlegen eines bogen-» förmigen Blechs gebildeter Ausflußkanal, dessen Querschnitt vorzugsweise dem in den tranpezförmig eingeschriebenen optimalen Kreisquerschnitt entsprechen kann, läßt überraschenderweise zugleich auch einen für den Anschluß eines Belüftungskanals hinreichender Querschnitt frei*
Hierdurch kann soviel Luft in den Behälter eindringen, daß die Ausgießgeschwindigkeit allein von dem Strö— mungswiderstand in der Ausgeißtülle abhängt, der durch den Erfindungsvorschlag erheblich vermindert ist* Das Verhältnis der Querschnittflächen von Ausflußkanal und durch das Einlegen des bogenförmigen Bleches gebildetem Belüftungskanal beträgt vorzugsweise 10 s 1, wo* nach der Auslaufkanalquerschnitt zehnmal so groß ist, wie der Belüftungskanalquerschnitt*
Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann die Auslaufgeschwindigkeit noch dadurch erhöht werden, daß die Ausgießtülle trichterförmig an den Behälter angeschlossen wird. Zweckmäßig wird dazu die trichterförmig ausgebildete Behältertülle mit ihrem Trichterrand auf den umge-"foördelten Rändern einer entsprechenden Öffnung des Behälters von außen aufgesetzt. Ein Abreißen der Strömung an diesen Umbördelungskanten wird vermieden, da diese gleichsam in dem Totwasser der Strömung liegen»
Nach, einem weiteren Versehlag der Erfindung ist von der Ausgießtülle aus ein Belüftungskanal mit glatten Inioienwänden und möglichst gleichem Querschnitt in den Kanisterinnenluftraum geführt. Der Belüftungskanal, der durch das gewölbte Blech im Innern der Ausgießtülle gebildet wird, kann an einem in das Behälterinnere führenden Kanal mit vierkantigem Querschnitt angeordnet werden. Beispielsweise kann man im Kanisterinneren diesen Kanal aus einer abgedeckten Rinne mit hut— förmigem Querschnitt bilden*
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile werden am besten dadurch erläutert, daß die Auslaufzeit von über 30 Sekunden, welche die bekannten Kanister besitzen, durch die Erfindung auf etwa 10 Sekunden verringert wird, obwohl Tüllenquerschnitt und Tüllenform praktisch unverändert bleiben·
Durch die Erfindung wird ferner der Vorteil erreicht, daß die llüßigkeitsmenge aus einer Kanisterauslauf tülle nahezu mit der Geschwindigkeit in ruhigem Strahl austritt, als ob die Auslauftülle sich an einem offenen Trichter befinden würde. Es wird ferner erreicht, daß der Ausgießvorgang von dem Vorgang des Einströmens der Luft in den Kanister so entkoppelt ist, daß der Auslaufvorgang nicht durch Unterdruckbildung im Kanister behindert wird.. Die Ausgießzeit wird durch die Erfindung somit auf die kürzeste Zeit herabgedrüGkt, die nach der geometrischen Ge<stalt der Ausgießtüllen und der Höhe der Flüssigkeitssäule über der Ausgießtülle möglich ist. Wirbel·*, Totwasser- und Grenzschichtbildungen werden somit ver» mieden. Durch die Erfindung wird selbst unter Beibehaltung
der Größe und des Verschlusses der Ausgießtüllen bzw* des Ausgießtüllenguerselinittes bekannter Kanister eine beachtliche Verbesserung der Ausgießzeit bei gleich« zeitiger Beruhigung der Auslaufflüssigkeit erzielt, wobei der fertigungsmäßig für die Erreichung dieser Verbesserung erforderliche Auf ./and nicht größer ist als bei der Anordnung, der bekannten Belüftungsrohr*
Im folgenden wird die Erfindung anhand einear lediglich ein Aüsführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert;
Es zeigen:
Pig· 1 einen Querschnitt durch das Oberteil eines
bekannten Kanisters,
Mg. 2 einen Querschnitt durch das Oberteil eines
Kanisters nach der Erfindung, Pig. 3 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Pig* 2
in vergrößerter Darstellung und Pig. 4 eine Ansicht auf den Gegenstand nach Pig. 3 in Richtung des in Pig· 3 eingezeichneten Pfeiles.
Der in der Pig. 1 dargestellte Kanister ist ein üblicher Benzinkanister, wie er zum Transport von flüssigen Brennstoffen Verwendung findet. Der Kanister besitzt eine Ausgießtülle 2 in seinem Oberteil 3» die durch einen Verschluß 4 verschließbar ist. Innerhalb der Ausgießtülle 2 befindet sich das bisher übliche Belüftungsrohr 5. Beim Ausgießen v-on Plüßigkeit aus dem Kanister wird durch das Belüftungsrohr 5 eine der Ausgießmenge entsprechende Luftmenge in den Kanister eingeführt.
Die figuren 2 bis 4 zeigen einen Kanister nach der Erfindung* Anstelle des Belüftungsrohres 5 der Fig* I ist ein Belüftungskanal 7 durch. Einlegen eines bogen** förmigen Blechstreifens 8 in die trapezförmige Ausgießtülle 2 gebildet. So entstehen zwei Kanäle 7 bzw. 9, deren unterer 9 im Querschnitt dem Maximal in den Trapezquerschnitt einschreibbaren Kreis angepasst ist, und zum Ausfluß der Flüsigkeit dient, deren oberer 7 als Belüftungskanal dient· Der Belüftungskanal ist so der Rundung 10 der Ausgießtülle angepasst und aus der Ausgießtülle 2 mit stetigem Querschnittsübergang (vergl. die mit 16 bezeichneten Kanalteile) an einen Belüftungskanal 7 angeschlossen, wodurch Wirbelbildungen im Belüftungskanal 7 vermieden werden* Zugleich wird durch die Anpassung des Auslaufkanalquerschnitts 9 an eine Kreisform ein möglichst geringer Strömungen widerstand für das ausfließende Benzin in der Ausgießtülle 2 erreicht. Das Einlaufstück 11 der Ausgießtülle 2 ist trichterförmig erweitert· Die Öffnung 12 des Kanisters, auf die die Ausgießtülle 2 aufgesetzt ist, weist einen naGh außen ümgebördelten, in die trichterförmige Ausbildung 11 der Ausgießtülle eingesetzten gand 13 auf* Das Kanalstück, welches von dem Ende des Belüftungskanals 7 bis in den Luftsack 6 führt, besitzt wie insbesondere aus der Fig, 4 hervorgeht, einen viereckigen Querschnitt mit abgerundeten Kanten 14 und ist aus einer Einne 15 hutförmigen Querschnitts, welche gegen das Behälteroberteil angesetzt ist, gebildet»
Ansprüche:

Claims (1)

  1. PA.609947-ai1.56
    Ansprüche
    1» Kanister mit im Querschnitt trapezförmiger Ausgiestülle (2), dadurch gekennzeichnet, dass durch traversales Einlegen (quer zur Längsachse des Kanisters) eines bogenförmig, beispielsweise kreisbogenförmig gewölbten Blechstreifens (8) in die Tülle (2) letztere in zwei Kanäle (7,9) aufgeteilt ist und von diesen der untere Kanal (9) als Benzinkanal und der obere Kanal (7) als Luftkanal ausgebildet sind»
    2* Kanister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgiesstülle (2) durch ein traversal eingelegtes bogenförmig gewölbtes Blech (8) in zwei Kanäle (7,9) aufgeteilt ist, von denen der untere (9) im Querschnitt einen optimalen im dem Trapez eingeschriebenen Kreis im Durchmesser erreicht und der obere mit durch Vermeidung von plötzlichen Querschnittsänderungen und Kanten geringem Strömungswiderstand als Belüftungsrohr dient»
    3. Kanister nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgiesstülle (2) zur Ausflussöffnung (12) hin trichterförmig aufgeweitet ist*
    4. Kanister nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine trichterförmig aufgeweitete Ausgiesstülle (2) auf eine konisch ausgsbildete Randöffnung (13) des Behälters aufgesetzt ist*
    5» Kanister nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von der Mündung der Ausgiesstülle aus ein im wesentlichen breiter Belüftungskanal (7) mit glatten Innenwänden und möglichst gleichem Querschnitt in den Kanisterinnenluftraum geführt ist.
    6, Kanister nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus der Ausgiesstülle (2) austretender Belüftungskanal (7) im Kanxsterxnnern aus einer gegenüber der Kanisterwand angeordneten abgedeckten Rinne von hutförmigem Querschnitt gebildet ist»
    7. Kanister nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn-* zeichnet, dass Querschnitt des Auslaufkanals (9) etwa zehnmal so gross ist wie der Querschnitt des durch das eingelegte Blech (8) in der Tülle (2) gebildeten Belüftungskanals (7)·
    Die Patentanwälte Dr φ Idel und Dr, Andrejewski
DEG11183U 1955-02-24 1955-02-24 Kanister. Expired DE1736973U (de)

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