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DE1737C - Bewegungs-Mechanismus für Näh-, Stick- und Tambourirmaschinen - Google Patents

Bewegungs-Mechanismus für Näh-, Stick- und Tambourirmaschinen

Info

Publication number
DE1737C
DE1737C DE1737DA DE1737DA DE1737C DE 1737 C DE1737 C DE 1737C DE 1737D A DE1737D A DE 1737DA DE 1737D A DE1737D A DE 1737DA DE 1737 C DE1737 C DE 1737C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feet
movement
sewing
worker
flywheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1737DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dognin & Co Spitzenfabrikanten
Original Assignee
Dognin & Co Spitzenfabrikanten
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1737C publication Critical patent/DE1737C/de
Application filed by Dognin & Co Spitzenfabrikanten filed Critical Dognin & Co Spitzenfabrikanten
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/02Mechanical drives
    • D05B69/06Pedal drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Die oben beschriebene Pendelbewegung zum Betrieb der Nähmaschine mit einem oder mit beiden Unterschenkeln durch Hin- und Herschaukeln derselben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
DOGNIN & CO. in PARIS und LYON.
Bewegungs-Mechanismus für Näh-, Stick- und Tambourirmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l6. December 1877 ab.
Die bis jetzt zur Bewegung der Nähmaschinen und ähnlicher Apparate angewendeten Bewegungsmechanismen mit einfachem oder doppeltem Fufstritt und einer Schubstange, welche auf die gekröpfte Kurbelaxe des Schwungrades oder auf einen Krummzapfen am Schwungrad selbst wirkt, ist zwar sehr einfach, besitzt aber bekanntlich viele Nachtheile, unter denen die Ermüdung der Arbeiterin, ja sogar ernste Gefährdung der Gesundheit derselben, die am unangenehmsten auftretenden sind. In dem Bestreben, diese gesundheitsgefährlichen Wirkungen zu besiegen, wenden die Erfinder Mechanismen an, welche eine continuirliche Bewegung des Schwungrades ergeben, ohne jene regelmäfsige Trittbewegung durch die Füfse.
Der neue Mechanismus, der in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, besitzt diese Nachtheile nicht, wie weiter unten auseinandergesetzt wird. Derselbe besteht aus einem oder aus zwei am Tische der Näh-, Stickoder Tambourirmaschine angebrachten, senkrecht herabhängenden Hebeln, welche am unteren Ende mit einem Querstück versehen sind, worauf der Fufs oder die Füfse gesetzt werden, um dieselben in Bewegung zu setzen. Die Bewegung wird durch Schubstangen auf die Kurbelaxe des Schwungrades übertragen.
Entweder werden, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, die Pendelstangen mit den beiden Füfsen gleichzeitig hin- und herbewegt, dann sind die beiden Pendel D D durch das Querholz F für die Füfse mit einander verbunden und die beiden Kurbeln HH der Axe C stehen nach derselben Richtung; oder die Pendel sind getheilt und wenn das eine hinschwingt, schwingt das andere her und es stehen alsdann die Kurbeln um i8o° versetzt, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die Pendel schwingen um Zapfen E.
Die Querstücke zum Aufsetzen der Füfse können je nach der Länge der Beine der Arbeiterin in ihrer Entfernung von E verstellt werden und können mit einem beweglichen Trittbrett versehen sein, welches ermöglicht, dafs dasselbe stets dem Fufse anliegt und sich dessen Bewegungen accommodirt.,
L ist eine bewegliche Querstange, unterhalb der Tischplatte angebracht, welche dazu bestimmt ist, je nach der Länge der Unterschenkel der Arbeiterin höher oder tiefer gestellt zu werden, um dadurch deren Kniee so festzuhalten, dafs die Schenkel sich weder auf- noch abbewegen können und somit die Unterschenkel allein gezwungen sind, die beabsichtigte Schaukelbewegung zu vollbringen. Aufserdem nöthigt diese Querstange die Arbeiterin, den zur Arbeit richtigen Sitz jederzeit beizubehalten.
Dieser Bewegungsmechanismus, von den Erfindern Pendelbewegung genannt, soll unter anderen den Vortheil gewähren, dafs die Unterschenkel abwechselnd ausruhen können. Bei dem doppelten, entgegengesetzt schwingenden.Pendel arbeiten die beiden Unterschenkel abwechselnd, oder nur einer allein. Nach Ansicht der Erfinder soll diese Pendelbewegung vollkommen allen mechanischen und hygienischen Ansprüchen entsprechen.
DE1737DA 1877-12-15 1877-12-15 Bewegungs-Mechanismus für Näh-, Stick- und Tambourirmaschinen Expired - Lifetime DE1737C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1737T 1877-12-15

Publications (1)

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DE1737C true DE1737C (de)

Family

ID=70859739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1737DA Expired - Lifetime DE1737C (de) 1877-12-15 1877-12-15 Bewegungs-Mechanismus für Näh-, Stick- und Tambourirmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE1737C (de)

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