DE1729736U - Hochtourige flache kettenwirkmaschine mit einer steuereinrichtung fuer die kettfadenspannung. - Google Patents
Hochtourige flache kettenwirkmaschine mit einer steuereinrichtung fuer die kettfadenspannung.Info
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Description
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1766
F.Ii.P. Limited, Burton-on-Trent, Staffordshire (England).
Hochtourige flache Kettenwirkmascliine mit einer Steuereinrichtung
für die Kettfadenspannung.
Die Neuerung bezieht sich auf hochtourige flache Kettenwirkmaschinen
mit einem Mechanismus zur Steuerung der Kettfadenspannung.
Es sind Mechanismen "bekannt, "bei welchen die Kettfäden über
eine federnde, freitragende Spannbarre geführt sind, welche auf einem !Träger angeordnet ist, der entgegen der Wirkung
einer Druck- oder Haltefeder beweglich ist, wobei die federnde freitragende Spannbarre und die Feder eine verschiedene
Starke und verschiedene natürliche Schwingungs*
frequenzen haben. Die freitragende Feder ist die weichere von den beiden Federn und biegt sich zur Aufnahme der Spannungsschwankungen durch, welche in den Kettfaden bei den Maschenbildungsvorgängen
auftreten, während die zusammendrückbar Feder, welche kräftiger ist, nur bei einem anhaltenden Anwachsen
der Hauptspannung der Kettfaden nachgiebt. Die Bewegung
des Trägers entgegen der stärkeren Feder wird dazu benutzt, um eine Vorrichtung zu steuern, welche die Drehgeschwindigkeit
des Kettenbaumes ändert und auf diese Weise die Spannung in den Kettfaden je nach den Erfordernissen einregelt,
Damit keine Resonanz eintritt, muß die natürliche Frequenz der
weicheren Feder höher als die Frequenz sein, bei welcher sie unter den Spannungsschwankungen der Kettfäden während eines
jeden Maschenbildungsvorganges schwingt. Die weichers Feder
muß deshalb eine beträchtliche Steifheit haben. Die stärkere Feder ist noch steifer. Infolgedessen muß ein beträchtliches
nachhaltiges Ansteigen in. der Kettfadenspannung eintreten, bevor das die Geschwindigkeit steuernde Glied bewegt und die
Drehgeschwindigkeit des Kettenbaumes eingeregelt wird. Der bekannte
Mechanismus kann infolgedessen nicht so ausgeführt werden, daß er in einer feinfühligen Weise anspricht.
Gemäß der vorliegenden !feuerung ist eine verhältnismäßig starke
federnde freitragende Spannbarre, über welche die Kettfäden geführt sind, auf einem Steuerglied angeordnet, welches mit
einer Vorrichtung zur Steuerung der Geschwindigkeit des Kettenbaumes verbunden ist, wobei das Steuerglied entgegen der
Wirkung einer verhältnismäßig schwachen zusammendrückbaren Feder beweglich ist und an Schwingungen durch eine mit ihr
verbundene Vorrichtung gehindert wird, welche Schwingungen in dem Glied und der Feder in Resonanz und bei Frequenzen in der
Größenordnung von denen der Kreisbewegungen, bei welchen die Maschine arbeitet, abdämpft.
Die als Schwingungsdämpfer für das die Geschwindigkeit steuernde Glied wirkende Vorrichtung ist vorzugsweise als Schwungrad mit
einer Masse ausgebildet, welche verglichen mit der der Spannbarre groß ist, die mit dem Geschwindigkeitssteuerglied durch einen
Mechanismus verbunden ist, welcher betätigt durch eine Winkelbewegung des Gliedes eine größere Winkelbewegung des Schwungrades
auslöst.
Auf der Zeichnung ist die !Teuerung in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht des Mechanismus an einer Kettenwirkmaschine.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Mechanismus. Fig. 3 ist eine Seitenansicht dieses Mechanismus gesehen von der
entgegengesetzten Seite gegenüber ?ig. 2.
Pig. 4 zeigt in einem Diagramm den elektrischen Mechanismus verbunden mit einem veränderlichen Geschwindigkeit3-getriebe
für den Baumantrieb.
Wie aus i;ig. 1 ersichtlich, läuft eine Schicht oder Reihe von
Kettfaden 1 von einem Kettenbaum 2 durch ein Eiet 2a über eine Spannbarre 3 und weiter zu dem Wirkzentrum. Sine weitere Kettfadenreihe
4 läuft von einem Kettenbaum 5 durch ein Riet 5a über
eine Spannbarre 6. Die Spannbarre 3 wird in abständen von freitragenden Federn 7 von einer '.Velle B getragen und die Spannbarre
6 von entsprechenden Armen 9 von einer Welle 10. Beide Wellen 8 und 10 werden an jedem Ende der Maschine in Lagerbuchsen von
Auslegern 11 getragen, welche an einem Rahmen 12 der Maschine
befestigt sind.
•.Vie aus Pig. 2 ersichtlich ist, ist ein Winkelhebel 13 an der
"/eile 3 und ein ähnlicher Winkelhebel 14 an der Welle 10 befestigt.
Ein Arm des Winkelhebels 13 ist als Zahnsegment 15 ausgebildet und kämmt mit einem -Ritzel 16, welches auf einem
durch ein lager in dem Ausleger 11 hindurchgehenden Wellenstumpf 17 befestigt ist. Der ',Vellenstumpf 17 trägt an dem dem
Ritzel 16 abgekehrten Ende ein Schwungrad 18. '"ine Stange 18a
ist an den zweiten Arm 19 des Winkelhebels 13 angelenkt und von einer schraubenförmigen Druckfeder 19a umgeben, welche sich mit
einem Ende gegen einen an dem Ausleger 11 befestigten Anschlag
20 und mit den anderen Ende gegen eine Rändelsutter 21 auf der
Stange 18 abstützt.
Ein Arm 22 des '.Vinkelhebels 14 kämmt mit einem i.itsel 23, welches
dem Ritzel 16 gleicht und mit einem Schwungrad 24 verbunden ist. Ein zweiter Arm 25 des Winkelhebels 14 trägt eine Feder 26, welche
in ähnlicher Weise wie die Feder 19a arbeitet. Das Schwungrad 18 trägt ein Blatt 27, welches zwischen den Armen 28 und 29 von
Mikroschaltern 30 und 31 angeordnet ist. Das Schwungrad 24 trägt ein entsprechend zwischen den Armen 33 und 34 von Mikroschaltern
35,36 angeordnetesBlatt 32. Die Stellungen der Mikroschalter 30,31 und 35,36 können jede durch Mikrometerschrauben 37»38,39»40
eingestellt werden.
Die Mikroschalter 30,31 (Pig. 4) sind in Steuerkreise eines Elektromotors 41 eingeschaltet. Der Motor 41 steuert ein veränderliches
Geschwindigkeitsgetriebe 42, welches in die Antriebsübertragung zum Kettenbaum 2 eingeschaltet ist.
Das veränderliche Geschwindigkeitsgetriebe 42 enthält eine Eingangswelle 43t auf welcher ein Konus 44 befestigt ist.
Ein leerlaufender Konus 45 ist drehbar neben dem Konus 44 angeordent,
und ein dritter ähnlicher Konus 46 ist auf einer Ausgangswelle 47 befestigt,. Der Antrieb wird durch Reibung dem
Konus 44 auf den Konus 45 durch einen Ring 4 8 und in ähnlicher Weise auf den Konus 46 durch einen zweiten Ring 49 übertragen.
Das Getriebeverhältnis hängt somit von den Einstellungen der Ringe 48,49 entlang der Konusachsen ab. Die Lage des Ringes 48
kann durch Drehen einer Gewindespindel 50 von Hand und die des Ringes 49 durch Drehen einer ähnlichen Welle 51 mit Hilfe des
Motors 41 verändert werden.
Da die Spannung in der Kettfadenreihe 1 während jedes Maschenbildungsvorganges
schwankt, biegen sich die freitragenden Federn 7» welche verhältnismäßig steif sind und eine hohe natürliche
Frequenz haben, ab und geben der Spannbarre 3 die Möglichkeit zu schwingen. Die Welle 8 wird jedoch an einer Ablenkung entgegen
der Wirkung der verhältnismäßig weichen !feder 19a wegen der Trägheit des Schwungrades 18 gehindert. Wenn jedoch eine
nachhaltige Spannungszunahme in den Kettfäden 1 eintritt, wird
die Spannbarre 3 nach unten gestoßen und die Welle 8 bei -3Pig. im Uhrzeigersinn ausgeschwungen. Der Winkelhebel 13 dreht sich
infolgedessen im Uhrzeigersinn und dreht das Ritzel 16 um einen
etwa siebenmal größeren Winkel, da der Radius des Zahnsegment es
15 annähernd siebenmal so groß wie der Radius des Ritzels 16 ist. Das Blatt 27 wird auf diese Y/eise gegen den Arm 29 gestoßen,
welcher den Mikroschalter 31 schließt.
Der Motor 41 wird dadurch erregt und dreht die Welle 51 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird der Ring 49 nach unten bewegt
und die Geschwindigkeit des Jiettenbaumes erhöht.
?/enn eine anhaltende Abnahme in der Kettfadenspannung eintritt,
wird das Blatt 27 gegen den Arm 28 gestoßen und der Mikroschalter
30 geschlossen. Der Motor 41 wird wiederum erregt, aber in diesem
Falle dreht sich die Teile 51 im Uhrzeigersinn und bewegt
den Eing 49 nach oben, so daß die Geschwindigkeit des Kettenbaumes
verringert wird.
Die Zu- oder Abnahme der Geschwindigkeit des Kettenbaumes verursacht
eine Ab- oder Zunahme der Kettfadenspannung in der erforderlichen "ieise.
Die Spannung der Kettfaden 4 wird in genau der gleichen Weise gesteuert.
Claims (4)
1. Hochtourige Kettenwirkmaschine mit einer Steuereinrichtung für
die Spannung in den Kettfaden durch Einregelung der Geschwindigkeit
eines ständig angetriebenen Kettenbaumes mit einer federnden freitragenden Spannbarre, über die die Fäden geführt sind
und die an einem mit einer ffeschwindigkeitssteuerungsvorrichtung
verbundenen Steuerglied angeordnet ist, welches entgegen der Wirkung einer zusammendrückbaren Feder bewegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die federnd freitragende Spannbarre verhältnismäßig kräftig ist und zum Absorbieren der Fadenspannungsschwankungen
während der Maschenbildungsvorgänge anspricht und
die zusammendrückbar Feder verhältnismäßig weich und an Schwingungen
durch eine mit dem Steuerglied verbundene Vorrichtung gehindert wird, welche Schwingungen in dem Glied und in der sich
zusammendrückenden Feder in Resonanz und bei Frequenzen von der Größe der des Maschenbildungsvorganges, bei denen die Maschine
arbeitet, abdämpft.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die in dem Steuerglied und in der Feder schwingungsdämpfer wirkende Vorrichtung eine Masse aufweist, welche im Verhältnis
zu der der Spannbarre groß und mit dem Steuerglied durch einen Mechanismus verbunden ist, der bei Betätigung durch eine Bewegung
des Gliedes eine verhältnismäßig größere Bewegung der Welle
hervorruft.
5. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Masse aus einem Schwungrad (18,24) besteht, mit welchem ein Ritzel (16,23) von kleinem Radius starr verbunden ist, und das
Steuerglied schwenkbar angeordnet ist und ein mit dem Eitzel kämmendes Zahnsegment (15,22) von größerem Radius aufweist.
4. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeitssteuerungsvorrichtung einen an der Masse befestigten Arm (27,32) aufweist, der je nach der Bewegungsrichtung
des Armes den einen oder anderen von einem Paar von Schaltern (30,31; 35»36) entweder zur Geschwindigkeitserhöhung oder -erniedrigung
des Kettenbaumes (2,5) schließto
b· Hochtourige Kettenwirkmaschine mit einer Steuereinrichtung für
die Spannung in den Kettfaden durch Einregelung der Geschwindigkeit
eines ständig angetriebenen Kettenbaumes mit einer federnden
freitragenden Spannbarre, über die die Fäden geführt sind und die an einem mit einer Gesohwindigkeitssteuerungsvorriehtung
verbundenen Steuerglied angeordnet ist, welches entgegen der Wirkung einer zusammendrückbaren Feder bewegbar ist; wie dargestellt
und beschrieben.
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